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	<title>Schlammvulkan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schlammvulkan&amp;diff=742173&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-10-05T12:33:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Volcan Boue 01.JPG|mini|hochkant=1.4|Schlammvulkan in den rumänischen Karpaten (bei [[Schlammvulkane von Berca|Berca]])]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlammvulkane&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlammdiapire&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, sind [[Geomorphologie|morphologische]] Erhebungen, die oft die Form eines [[Vulkan]]s aufweisen und aus denen in mehr oder minder regelmäßigen Abständen wassergesättigter Schlamm austritt, oft zusammen mit [[Methan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Die Entstehung von Schlammvulkanen geht in vielen Fällen auf so genannten „kalten [[Vulkanismus]]“ zurück (der eigentlich kein Vulkanismus im engeren Sinne ist, sondern geologisch &amp;#039;&amp;#039;[[Diapir]]ismus&amp;#039;&amp;#039; genannt wird), indem aufgeschlämmtes tonreiches [[Sedimentgestein]] aufgrund seiner relativ geringen [[Dichte]] und der Quellfähigkeit der [[Tonminerale]] in der [[Erdkruste]] aufsteigt. Voraussetzung für diesen Vorgang ist meist eine schnelle [[Sedimentation]] von [[Ton (Bodenart)|tonigen]] Ablagerungen in Verbindung mit unter Druck stehendem Wasser. Das Aufsteigen von mit Wasser übersättigtem Sediment ist oft an Schwächezonen in der Erdkruste gebunden, die in Gebieten [[Tektonik|tektonischer]] [[Kompressionsmodul|Kompression]] entstehen. Die gleichen Ablagerungsbedingungen, die die Entstehung von Schlammvulkanen begünstigen, führen auch zur Entstehung von [[Kohlenwasserstoff]]vorkommen, so dass diese häufig zusammen vorkommen. Anlass für den Ausbruch eines Schlammvulkans kann eine plötzliche Druckentlastung des wasserübersättigten Sediments durch ein Erdbeben sein,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://aapg.confex.com/aapg/sl2003/techprogram/paper_84028.htm |text=Achim J. Kopf: &amp;#039;&amp;#039;Mud Volcano Dynamics: What Can Be Learned from In Situ and Laboratory Physical Property Measurements?&amp;#039;&amp;#039; American Association of Petroleum Geologists, Annual Meeting 2003: Shale Diapirs, Mud Volcanoes, and Hydrocarbon Systems |wayback=20040523105149}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in manchen Fällen entstanden Schlammvulkane auch durch Bohrungen im Rahmen der Erkundung oder Förderung von Erdölvorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum kalten Vulkanismus steigt bei heißem Vulkanismus [[Magma|Gesteinsschmelze]] aus dem [[Erdmantel]] auf. Oft verwechselt werden Schlammvulkane mit den [[Schlammtopf|Schlammtöpfen]], die durch erhitztes Wasser in [[Geothermie|geothermal]] aktiven Gebieten angetrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen von Schlammvulkanen ==&lt;br /&gt;
Es sind bisher 1100 aktive Schlammvulkane bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-061012&amp;quot;&amp;gt;[[Der Spiegel]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,441723,00.html Sintflut aus Matsch]&amp;#039;&amp;#039;, [[12. Oktober]] [[2006]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Durchmesser reicht von einigen Dezimetern wie auf der karibischen Insel [[Trinidad (Insel)|Trinidad]] bis zu acht Kilometern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlammvulkane finden sich untermeerisch wie auch an Land. Untermeerische Schlammvulkane existieren etwa vor der [[Norwegen|norwegischen]] Küste (z.&amp;amp;nbsp;B. Håkon Mosby, s. unten), in der [[Barentssee]], im [[Golf von Cádiz]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Al Idrisi (Schlammvulkan)|Al Idrisi]]), im [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meer]] oder im [[Kaspisches Meer|Kaspischen Meer]], ebenso vor der Küste von [[British Columbia]] und in der [[Karibik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Land treten Schlammvulkane beispielsweise in [[Aserbaidschan]] auf, wo im Verein mit denen des Kaspischen Meeres fast die Hälfte der auf der Erde bekannten Schlammvulkane vorkommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.azer.com/aiweb/categories/magazine/ai112_folder/112_articles/112_mud_volcano.html Ronnie Gallagher: &amp;#039;&amp;#039;Mud Volcanoes – Mysterious Phenomena Fascinate Scientists and Tourists.&amp;#039;&amp;#039; Azerbaidjan International, Sommer 2003 (11.2), S. 44–49.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige [[Schlammvulkane in Aserbaidschan]] brennen, da sich das aufsteigende Methan entzündet hat. Weiter finden sich Schlammvulkane in Norditalien und auf Sizilien (s. unten), in [[Rumänien]] bei [[Schlammvulkane von Berca|Berca]] oder auf der Insel Trinidad, vor der darüber hinaus in den letzten 100 Jahren vier Mal die Insel [[Chatham (Trinidad)|Chatham]] als Folge schlammvulkanischer Tätigkeit auftauchte. Sie wurde jeweils wieder vom Meer abgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Schlammvulkane sind in [[Russland]], der Ukraine, in der [[Volksrepublik China]], [[Myanmar]] und [[Republik China (Taiwan)|Taiwan]] oder auf [[Sumatra]] bekannt. In Amerika gibt es aktive Schlammvulkane in [[Alaska]], [[Kalifornien]], [[Venezuela]] und [[Kolumbien]]. Für Touristen interessant sind die Schlammvulkane an der kolumbianischen Karibikküste aufgrund der Möglichkeit, in ihnen Schlammbäder zu nehmen, namentlich der hoch aufragende Vulkan „Totumo“ zwischen [[Cartagena de Indias]] und [[Barranquilla]] und der wesentlich flachere, weniger von Badetouristen frequentierte bei [[Arboletes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlammvulkan Håkon Mosby vor der norwegischen Küste ===&lt;br /&gt;
Der untermeerische Schlammvulkan Håkon Mosby liegt bei 72° Nord am [[Kontinentalhang]] der westlichen [[Barentssee]] in 1270 Meter Wassertiefe. Er erhebt sich etwa 12 Meter über den Meeresboden und hat einen Durchmesser von etwa 950 Metern. Der Schlamm tritt mit einer Temperatur von 26&amp;amp;nbsp;°C aus, die normale Meerestemperatur liegt bei −1,8&amp;amp;nbsp;°C. Der Schlammvulkan setzt jährlich mehrere hundert Tonnen des [[Treibhausgas]]es [[Methan]] frei. Ein Großteil des im Wasser gelösten Gases erreicht die [[Erdatmosphäre|Atmosphäre]] nicht. Es wird beim Aufstieg im Meerwasser verteilt und von methanverarbeitenden [[Bakterien]]&amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [http://www.mpi-bremen.de/Forschung_am_Tiefsee-Schlammvulkan_Haakon_Mosby.html Seite des MPI für marine Mikrobiologie über Forschung am Haakon Mosby-Schlammvulkan]&amp;lt;/ref&amp;gt; aufgezehrt. Eruptionen schädigen jedoch die Bakterienfilme am Meeresboden, die das meiste Methan zurückhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Osttimor ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mud volcano landscape at Oesilo, Oecusse District, Timor-Leste.jpg|mini|Schlammvulkan in [[Oesilo (Verwaltungsamt)|Oesilo]] ([[Osttimor]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Oesilo (Verwaltungsamt)|Oesilo]] (Sonderverwaltungsregion [[Oe-Cusse Ambeno]]) liegen südlich des Ortes [[Bobometo|Saben]] im [[Suco (Osttimor)|Suco]] [[Bobometo]] die [[Schlammvulkane von Poto]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Gemeinde (Osttimor)|Gemeinde]] [[Viqueque (Gemeinde)|Viqueque]] befindet sich nah dem Meer der Schlammvulkan [[Raitahu]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=jzdCAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA165&amp;amp;lpg=PA165&amp;amp;dq=Bibiluto+Timor&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=m6liRLrUa4&amp;amp;sig=_yNYRdI9oEoV9FkVXPpHPvTgadI&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=RpGsTebTDNHRsga16f2aCA&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=2&amp;amp;ved=0CB0Q6AEwATg8#v=onepage&amp;amp;q=Bibiluto%20Timor&amp;amp;f=false Sammlungen des Geologischen Reichsmuseums in Leiden, Arthur Wichmann: &amp;#039;&amp;#039;Gesteine von Timor und einiger angrenzenden Inseln&amp;#039;&amp;#039;. Leiden, E. J. Brill, 1882–1887 1, Bände 10-11, S. 165.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Planet.com: [https://www.planet.com/stories/raitahu-mud-volcano-viqueque-district-timor-leste-WLsTByNWg &amp;#039;&amp;#039;Raitahu Mud Volcano, Viqueque district, Timor-Leste&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 27. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; bei dem es 2021 eine große Explosion gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlammvulkane von [[Culit]] liegen im Westen des Sucos von [[Holpilat]] (Gemeinde [[Cova Lima]]), nahe dem Ort [[Kulit]] und dem Fluss [[Tafara]]. Die zwei kleinen Schlammvulkane von [[Ranuc]] liegen in [[Matai (Maucatar)|Matai]].&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Geoffrey Audley-Charles: [https://web.archive.org/web/20140819031234/http://www.docstoc.com/docs/145089399/Audley-Charles-_1968_---The-Geology-of-Portuguese-Timor-_9780903317054_ &amp;#039;&amp;#039;The Geology of Portuguese Timor&amp;#039;&amp;#039;, a thesis submitted for the degree of Doctor of Philosophy at the University of London, Geology Department, Imperial College of Science &amp;amp; Technology, März 1965.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Italien ===&lt;br /&gt;
Die nördlichsten Schlammvulkane Italiens befinden sich am Nordrand des [[Apennin]]. Relativ bekannt sind die Schlammvulkane von [[Nirano]] südlich [[Modena]] und, weiter westlich gelegen, die von [[Regnano]].&amp;lt;ref&amp;gt;Folgende einzelne Schlammvulkane werden in der [[#Literatur|einschlägigen Literatur]] erwähnt: Salsa di Rivalta, Salsa di Torre, Salsa di Casola-Querciola, Salsa di Regnano, Salsa di Canalina o di Moncerato o di Case Matteazzi, Salsa di Centora o di Martadone, Salsa di Montegibbio, Salsa di Nirano, Salsa di Puianello, Salsa di Ospitaletto, Salsa di Dragone, Salsa di Bergullo, Salsa di San Martino in Pedriolo, Salsa di Corporeno, Salsa di San Clemente, Salsa di Montebugnolo, Salsa di Campo di Fondo, Salsa di Casa Bubano, Salsa di Casa Campagnola, Salsa di Case Nuove di Rifiano. Anmerkung: Der Namensbestandteil „Salsa“ bedeutet wörtlich „Soße“, gemeint ist der Schlamm.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Regnano soll 1835 ein ganzer Kubikkilometer Schlamm ausgetreten sein und lokal schwere Verwüstungen angerichtet haben. Des Weiteren berühmt sind die &amp;#039;&amp;#039;Feuer von [[Pietramala]]&amp;#039;&amp;#039;, brennende [[Ausbiss]]e, die schon von [[Alessandro Volta]] beschrieben und von [[Michel Montaigne]] in seiner „Badereise“ erwähnt wurden. Die Flammen sind jedoch mittlerweile wegen der Abnahme des Druckes in den Lagerstätten infolge der Förderung des Erdgases erloschen. Dasselbe gilt für die brennenden Ausbisse bei Barigazzo. Aktuell (Stand 2008) gibt es nur eine noch dauerhaft brennende natürliche Erdgasquelle im Apennin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Herbst 2013 gibt es einen neuen (teilweise auch als &amp;#039;&amp;#039;Geyser&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet) in der Provincia di Roma bei Fiumicino nahe dem [[Flughafen Rom-Fiumicino|Flughafen „Leonardo da Vinci“]]. Dieser hat sich auf der Insel eines [[Kreisverkehr]]s gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Coordinate|NS=41/46/32/N|EW=12/14/26/E|type=landmark|region=IT-62|text=41°&amp;amp;nbsp;46′&amp;amp;nbsp;32″&amp;amp;nbsp;N, 12°&amp;amp;nbsp;14′&amp;amp;nbsp;26″&amp;amp;nbsp;E|name=Großer Kreisel am NO-Rand von Fiumicino}}, [https://www.youtube.com/watch?v=4Hxf21tqUPs dokumentiert auf Video (YouTube)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Provinz Ancona]] sollen weitere Schlammvulkane aktiv sein (u.&amp;amp;nbsp;a. Il Cenerone) sowie bei Monteleone di Fermo. Größere Bekanntheit genießt die &amp;#039;&amp;#039;Bolle di Malvizza&amp;#039;&amp;#039; ([[Castelfranco in Miscano]] in [[Kampanien]]). Dagegen sind die Exemplare bei [[San Sisto (Kalabrien)|San Sisto]] (&amp;#039;&amp;#039;Montalto Uffugo&amp;#039;&amp;#039;) in [[Kalabrien]], die der &amp;#039;&amp;#039;Atlante Fisico-Economico&amp;#039;&amp;#039; in den 1930er Jahren noch ausweist, heute nicht mehr aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Sizilien]] kommen kleine Schlammvulkane (Macalube) bei [[Aragona]] nördlich von [[Agrigent]] vor (&amp;#039;&amp;#039;Macalube di Aragona&amp;#039;&amp;#039;) und bei Caltanissetta (&amp;#039;&amp;#039;Macalube di Terrapelata&amp;#039;&amp;#039;), wo es 2008 einen größeren Ausbruch gab. Zeitweise brennende natürliche Erdgasquellen sind das &amp;#039;&amp;#039;Fuoco di Censo&amp;#039;&amp;#039; (ohne Schlamm), die Ausbisse bei [[Paternò]] südwestlich des [[Ätna]]&amp;lt;ref&amp;gt;Insgesamt gibt es dort drei Lokalitäten: Salinelle dei Cappuccini, Salinelle del Fiume (&amp;#039;&amp;#039;fiume&amp;#039;&amp;#039; dt. Fluss, gemeint ist der [[Simeto]], der südlich von [[Catania]] ins [[Ionisches Meer|Ionische Meer]] mündet) und Salinelle del Vallone Salato&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine kleine nordöstlich des Ätna bei Fondachello.&lt;br /&gt;
Das Gebiet der Macalube di Aragona ist durch Gerichtsbeschluss seit September 2014 gesperrt, weil nach einem unerwarteten gewaltigen Ausbruch mit 20 m hohem Schlammauswurf zwei Kinder ums Leben kamen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sizilien-magazin.de/riserva-macalube-bei-aragona-caldere-nach-vulkanausbruch-gesperrt_2148.html Riserva Macalube bei Aragona-Caldere nach Vulkanausbruch gesperrt], aufgerufen am 15. April 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Indonesien ===&lt;br /&gt;
Am 29. Mai 2006 begann im Osten der [[Indonesien|indonesischen]] Insel [[Java (Insel)|Java]] auf dem Gebiet des Regierungsbezirks [[Sidoarjo (Regierungsbezirk)|Sidoarjo]] ein Schlammvulkan mit seinem Ausbruch. Siehe dazu den Hauptartikel [[Schlammvulkan Sidoarjo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im indonesischen Teil [[Westtimor]]s befinden sich in [[Napan]] zwei Schlammvulkane, nahe der Grenze zur osttimoresischen Exklave Oe-Cusse Ambeno und den dortigen Schlammvulkanen von Poto.&amp;lt;ref&amp;gt;Watchers News: [https://watchers.news/2022/06/08/eruption-of-napan-mud-volcano-in-east-nusa-tenggara-indonesia/ &amp;#039;&amp;#039;Eruption of Napan mud volcano in East Nusa Tenggara, Indonesia&amp;#039;&amp;#039;, 8. Juni 2022], abgerufen am 9. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arabisches Meer ===&lt;br /&gt;
An zwei Stellen vor der Küste von Pakistan wurde dreimal von der Entstehung von Inseln berichtet, zuletzt am 24. September 2013 die Insel &amp;#039;&amp;#039;Zalzala Koh&amp;#039;&amp;#039; in sechs bis sieben Meter seichtem Meer vor [[Gwadar]]. Von dieser blasenwerfenden Inselbildung im [[Arabisches Meer|Arabischen Meer]] wird erwartet, dass sie sich wieder im Meer einebnet, wie die anderen beiden zuvor.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://orf.at/stories/2199868/2199869/ &amp;#039;&amp;#039;Beben lässt Insel entstehen – „Ein riesiges Ding“&amp;#039;&amp;#039;], ORF.at vom 25. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.zauberfuchs.com/wissen/natur/neue-insel-vor-gwadar/ |wayback=20180110224144 |text=&amp;#039;&amp;#039;Erdbeben sorgte für eine Überraschung: Der Tag, an dem die neue Insel auftauchte&amp;#039;&amp;#039;}}, www.zauberfuchs.com.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kolumbien ===&lt;br /&gt;
Im Nordwesten [[Kolumbien]]s gibt es eine Vielzahl an Schlammvulkanen. Im Jahr 2024 brach der &amp;#039;&amp;#039;El Aburrido&amp;#039;&amp;#039; aus, große Mengen an ausgestoßenem Methan entzündeten sich.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wetter.de/videos/schlammvulkan-el-aburrido-speit-entzuendliches-methan-6734783342121c6c940c47a0.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.n-tv.de/der_tag/Schlamm-Vulkan-tuermt-riesige-Feuerwand-auf-article25358050.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlammtöpfe ==&lt;br /&gt;
Eine verwandte geologische Erscheinung stellen die [[Schlammtopf|Schlammtöpfe]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Sandvulkan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Achim Kopf |Titel=Schlote, die Schlamm statt Feuer speien |Sammelwerk=Spektrum der Wissenschaft |ISSN=0170-2971 |Datum=2003-01}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Sintflut aus Matsch |Sammelwerk=Der Spiegel |Nummer=41 |Datum=2006}}&lt;br /&gt;
* Giovanni Martinelli: &amp;#039;&amp;#039;Mud volcanoes, geodynamics and seismicity: (Proceedings of the NATO Advanced Research Workshop on Mud Volcanism, Geodynamics and Seismicity, Baku, Azerbaijan, 20 – 22 May 2003).&amp;#039;&amp;#039; Springer, Dordrecht 2005, ISBN 1-4020-3202-1.&lt;br /&gt;
* Giovanni Martinelli, Alan Judd: &amp;#039;&amp;#039;Mud volcanoes of Italy Geol.&amp;#039;&amp;#039; J. 39, 2004, S. 49–61.&lt;br /&gt;
* Carlo Ferrari, Gilmo Vianello: &amp;#039;&amp;#039;Le salse dell&amp;#039;emilia Romagna. Guida Escursionistica, Regione Emilia-Romagna&amp;#039;&amp;#039;, Bologna 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://crisp.nus.edu.sg/coverage/mudflow/mudflow.html Satellitenbilder und Google Earth kml Overlays by CRISP / National University of Singapore]&lt;br /&gt;
* [https://media.greenpeace.org/C.aspx?VP3=SearchResult_VPage&amp;amp;STID=27MZIFHB0KZ Bilderserie von Greenpeace Schlammvulkan auf Java] (englisch)&lt;br /&gt;
* GEOMAR | Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (2012): {{YouTube|DAoDag87x4Q|Schlammvulkane im Westnil-Delta}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkantyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlammvulkan| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geodynamik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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