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	<title>Schlammtreter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schlammtreter&amp;diff=2706876&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Special Circumstances: Sichtungskorrektur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schlammtreter&amp;diff=2706876&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-28T07:52:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sichtungskorrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Schlammtreter&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Tringa semipalmata&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Johann Friedrich Gmelin|Gmelin]], 1789)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Wasserläufer&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Wasserläufer (Gattung)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Tringa&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Schnepfenvögel&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Scolopacidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Regenpfeiferartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Charadriiformes&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Neukiefervögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Neognathae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Vögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Aves&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Catoptrophorus-semipalmatus-001.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Schlammtreter (&amp;#039;&amp;#039;Tringa semipalmata&amp;#039;&amp;#039;) im Schlichtkleid&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Mikebaird - willet-7958 (by).jpg|miniatur|Schlammtreter im Flug mit kontrastreichem Flügelmuster]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Willet (Tringa semipalmata) RWD2.jpg|miniatur|Westliche Schlammtreter (&amp;#039;&amp;#039;T. s. inornata&amp;#039;&amp;#039;) im Brutkleid]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Three birds running.JPG|miniatur|Drei Schlammtreter in der Gezeitenzone]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlammtreter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Tringa semipalmata&amp;#039;&amp;#039;,  Syn.:  &amp;#039;&amp;#039;Catoptrophorus semipalmatus&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Vögel|Vogelart]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Schnepfenvögel]], deren zwei Unterarten sich deutlich in ihren ökologischen Ansprüchen unterscheiden. Die westliche Unterart &amp;#039;&amp;#039;T. p. inornata&amp;#039;&amp;#039; brütet in Binnensümpfen im Bereich der [[Prairie Pothole Region]] und des [[Großes Becken|Großen Beckens]] im Inneren Nordwestamerikas; die [[Nominatform]] besiedelt die Ostküste Nordamerikas von [[Neufundland]] bis [[Tamaulipas]] sowie die [[Westindische Inseln|Westindischen Inseln]] und brütet in Salzwiesen und Brackwassersümpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlammtreter ist im [[Brutkleid]] unauffällig graubraun gemustert, im [[Schlichtkleid]] recht einfarbig beigebraun gefärbt, fällt aber im Flug durch ein kontrastreiches, schwarzweißes Flügelmuster auf. Der Reviergesang (Hörbeispiel&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=http://www.xeno-canto.org/13806 | title=XC13806 · Schlammtreter · Tringa semipalmata inornata | publisher=xeno-canto.org | author=Andrew Spencer | date=2007-06-14 | accessdate=2019-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;), der sich etwa mit &amp;#039;&amp;#039;pill-will-willet&amp;#039;&amp;#039; beschreiben lässt, brachte ihm seinen englischen Namen &amp;#039;&amp;#039;Willet&amp;#039;&amp;#039; ein. Lange wurde die Art in die [[monotypisch]]e Gattung &amp;#039;&amp;#039;Catoptrophorus&amp;#039;&amp;#039; gestellt. Untersuchungen der [[Mitochondriale DNA|mitochondrialen DNA]] ergaben jedoch, dass der Schlammtreter in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Tringa&amp;#039;&amp;#039; einzugliedern ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard C. Banks et al.: &amp;#039;&amp;#039;Forty-seventh Supplement to the American Ornithologists’ Union Check-list of North American Birds&amp;#039;&amp;#039;, [[The Auk]] 123/3, S. 926–936, 2006, [http://www.aou.org/checklist/suppl/AOU_checklist_suppl_47.pdf PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Schlammtreter ist mit einer Körperlänge von 33 bis 41&amp;amp;nbsp;cm so groß wie eine [[Pfuhlschnepfe]] und der größte Vertreter seiner Gattung. Das Gewicht liegt zwischen 200 und 330&amp;amp;nbsp;g. Die Geschlechter unterscheiden sich bezüglich des Gefieders nicht, das Weibchen ist aber etwas größer. Auffälligstes Merkmal der Art ist in allen Kleidern das kontrastreiche Flügelmuster – ein weißes Band, das bogenförmig über den Armflügel und mittig über den sonst schwarzen Handflügel verläuft. Es ist entsprechend auch auf dem Unterflügel vorhanden. Hier sind zudem die Unterflügeldecken nahezu komplett schwarz. Die [[Iris (Auge)|Iris]] ist dunkelbraun. Die Schnabelfärbung ist von Alter, Jahreszeit und Unterartenzugehörigkeit abhängig und variiert zwischen schwarz, schwarz mit fleischfarbener Basis bis blaugrau mit schwarzer Spitze. Beine und Füße sind gräulich. Zwischen den vorderen Zehen sind Schwimmhäute ausgebildet, wobei die zwischen der äußeren und der Mittelzehe größer ist als jene zur inneren Zehe hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Lowther et al. (2001), Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Distinguishing Characteristics&amp;#039;&amp;#039;, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Willet_(Tringa_semipalmata)_RWD4.jpg|Östlicher Schlammtreter (&amp;#039;&amp;#039;T.&amp;amp;nbsp;s.&amp;amp;nbsp;semipalmata&amp;#039;&amp;#039;) im Brutkleid&lt;br /&gt;
Datei:Willet In Flight , Union Beach N.J..jpg|Östlicher Schlammtreter im Brutkleid, fliegend&lt;br /&gt;
Datei:Willet bird.jpg|Schlammtreter mit gut sichtbarem Flügelmuster&lt;br /&gt;
Datei:Willet_(Tringa_semipalmata)_RWD3.jpg|Westlicher Schlammtreter (&amp;#039;&amp;#039;T.&amp;amp;nbsp;s.&amp;amp;nbsp;inornata&amp;#039;&amp;#039;) im Brutkleid&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adultkleider ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Adult]]e Vögel der Nominatform sind im Brutkleid an Kopf, Hals, Nacken und vorderer Brust fein weißlich-dunkelbraun gestrichelt. Vor dem Auge ist ein heller [[Überaugenstreif]] ausgeprägt, der sich über und hinter dem Auge allenfalls undeutlich fortsetzt. Kinn und Kehle sind etwas aufgehellt. Schulter- und Rückengefieder sind dunkelbraun mit graubraunen Spitzen und angedeuteter, randständiger Bänderung. Die längsten Schulterfedern sind graubraun mit am Rand angedeuteter dunkler Bänderung. Während die Bauchmitte unterhalb der Brust und die Unterschwanzdecken weiß sind, sind die Federn an Flanken und unterer Brust gelblich beige getönt und tragen eine mehrfach v-förmige Bänderung, die auf der Brustmitte in die feinere Strichelung übergeht. Die Armdecken sind überwiegend graubraun oder fein graubraun gebändert. Auf den mittleren Armdecken findet sich eine dunkle Bänderung, die zu den Schirmfedern hin gröber und breiter wird. Die großen Armdecken bekommen zum Handflügel hin einen immer breiter werdenden, weißen Rand und locker bekritzelte Federzentren. Die inneren Armschwingen sind komplett weiß, die äußeren sind auf dem distalen Teil schwärzlich braun, so dass die weißen Basen ein Band bilden, das sich auf dem basalen Teil der sonst schwarzen Handschwingen fortsetzt. Die Handdecken sind dunkelbraun bis schwarz. Die Bürzelfedern tragen auf bleigrauem Grund ein dunkles, [[Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen|subterminales]] Band. Die Oberschwanzdecken sind weiß. Die [[Steuerfeder]]n sind auf dem distalen Teil graubraun mit schwärzlicher, kritzelig angedeuteter Bänderung, auf dem basalen Teil weiß.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_app&amp;quot;&amp;gt;Lowther et al. (2001), Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Appearance&amp;#039;&amp;#039;, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schlichtkleid ist oberseits wesentlich einförmiger, jedoch mit feinen dunklen Schäften durchsetzt. Kopf, Hals, Rücken und Schulterfedern sind beigegrau, die unteren Kopfseiten und der vordere Hals dabei aber deutlich aufgehellt. Die Partie über dem Zügel, der Augenring, Kinn und Kehle sind weißlich hell. Auf den Flanken und Brustseiten geht das Beigebraun der Oberseite in die weißliche Unterseite über. Die Unterschwanzdecken sind auf weißem Grund kritzelig grau gebändert. Die Armdecken und Schirmfedern sind beigebraun wie die übrige Oberseite. Ansonsten entspricht das Flügelmuster dem Brutkleid. Das Bürzelgefieder ist bleigrau. Die Oberschwanzdecken sind im basalen Teil weißlich und gehen dann kritzelig in das helle Grau der mittleren Steuerfedern über. Zu den Schwanzaußenseiten werden die Steuerfedern heller bis hin zu weißlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_app&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugendkleider ===&lt;br /&gt;
Das Jugendkleid ähnelt dem Schlichtkleid, ist aber in den grauen Partien insgesamt bräunlicher, wobei die dunklen Schaftstriche teils fehlen. Der Bürzel ist wie die Oberseite gefärbt und die Oberschwanzdecken sind zum Teil bräunlich. Rücken- und Schulterfedern sowie die Oberflügeldecken sind durch dunkle Subterminalbänder und beige Endsäume gekennzeichnet oder leicht gebändert. Im ersten Schlichtkleid bleiben die Flügelfedern des Jugendkleids noch erhalten und wirken dann recht abgetragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_app&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet des Schlammtreters ist zweigeteilt in ein westliches Vorkommen im Inneren Nordwestamerikas und eines an der Atlantikküste und auf den Westindischen Inseln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_distri&amp;quot;&amp;gt;Lowther et al. (2001), Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Distribution&amp;#039;&amp;#039;, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das westliche Teilareal erstreckt sich über den Südosten [[Alberta]]s, den Süden [[Saskatchewan]]s und den Südwesten [[Manitoba]]s. In den USA umfasst es große Teile [[Montana]]s mit Ausnahme des Südostens und der [[Rocky Mountains]] im Westen. In [[North Dakota|North]] und [[South Dakota]] sowie im äußersten Norden [[Nebraska]]s kommt die Art nördlich und östlich sowie lokal auch westlich des [[Missouri River]] vor. In [[Oregon]] besiedelt sie den Südosten, in [[Idaho]] Teile des Südens und in [[Wyoming]] den Westen und die östliche Mitte. In [[Kalifornien]] brütet sie im äußersten Nordosten, in [[Nevada]] lokal im Norden, in [[Utah]] in der Region des [[Großer Salzsee|Großen Salzsees]] und in Colorado in zwei kleineren Vorkommen im Norden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_distri&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die östliche Unterart besiedelt große Teile der Atlantikküste und der Küste des [[Golf von Mexiko|Golfs von Mexiko]]. In [[Neufundland]] ist der Schlammtreter nur seltener Brutvogel. Auf den [[Magdalenen-Inseln]] brütet er möglicherweise. Er kommt aber an den Küsten von [[New Brunswick]], auf den [[Prinz-Edward-Inseln]] und [[Nova Scotia]] vor. Weiterhin reichen die Brutvorkommen an der Ostküste Nordamerikas vom Süden [[Maine]]s bis ins nördliche Tamaulipas in Mexiko. Die Art ist zudem auf den [[Bahamas]], den [[Große Antillen|Großen Antillen]], den [[Kaimaninseln|Kaiman-]] und den [[Jungferninseln]], [[Antigua (Kleine Antillen)|Antigua]], [[St. Martin (Insel)|St. Martin]] und [[Barbuda]] Brutvogel. Möglicherweise kommt sie auch auf [[Anguilla]] vor. Das südlichste Brutgebiet findet sich auf [[Los Roques]]. Daneben gibt es zahlreiche Übersommerer noch im Norden Südamerikas. Ein Brutvorkommen auf [[Yucatán (Halbinsel)|Yucatán]] wurde bislang nicht bestätigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_distri&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wanderungen ==&lt;br /&gt;
Der Schlammtreter ist auf den Westindischen Inseln [[Standvogel]], bei den übrigen Populationen handelt es sich um [[Langstreckenzieher|Lang-]], [[Mittelstreckenzieher|Mittel-]] oder [[Kurzstreckenzieher]], wobei die nördlichen Populationen Kanadas am weitesten ziehen. Die Brutvögel der maritimen Provinzen Ostkanadas überqueren dabei große Teile des Atlantiks, um im nördlichen Südamerika zu überwintern. Die westliche Unterart zieht zum Teil an der Pazifikküste entlang, zum Teil aber auch entlang des [[Mississippi River]] zur Ostküste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_mig&amp;quot;&amp;gt;Lowther et al. (2001), Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Migration&amp;#039;&amp;#039;, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brutgebiete werden bereits ab Ende Juli geräumt, vereinzelt halten sich letzte Vögel noch bis September auf. Zwischen August und November trifft die Art in den Überwinterungsgebieten ein. Der Frühjahrszug erfolgt ab März und ist spätestens Ende Juni abgeschlossen. Die Hauptankunftsdaten in den Brutgebieten liegen je nach geografischer Lage zwischen Mitte April und Mitte Mai.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_mig&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptüberwinterungsgebiete reichen an der Pazifikküste – abgesehen von gelegentlichen Überwinterungen weiter nördlich –  von der [[Humboldt Bay (Kalifornien)|Humboldt Bay]] in Kalifornien südwärts. Teilweise kommt die Art dort auch an Binnengewässern wie dem [[Saltonsee]] oder im [[San Joaquin Valley]] vor. An der Ostküste finden sich größere Zahlen von Überwinterern vom mittleren [[Virginia]] südwärts. Das Winterareal erstreckt sich dann weiter über die Küsten [[Mittelamerika|Mittel-]] und Südamerikas – an der Westküste bis ins mittlere [[Chile]] und an der Ostküste bis Süd-[[Brasilien]] und [[Uruguay]]. Dazu zählen auch die [[Galapagosinseln]], [[Trinidad und Tobago]] und die Inseln vor der Küste [[Venezuela]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_distri&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Irrgast]] wurde der Schlammtreter auf [[Hawaii]] und sehr selten in Europa festgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_distri&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Die beiden Unterarten kommen zwar in ähnlichen Lebensraumtypen vor, unterscheiden sich aber in ihren Ansprüchen insofern deutlich, als die Nominatform fast nur in küstennahen, von Salzwasser geprägten Habitaten brütet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_habitat&amp;quot;&amp;gt;Lowther et al. (2001), Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Habitat&amp;#039;&amp;#039;, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die westliche Schlammtreterpopulation brütet in den [[Prärie]]n der Great Plains im feuchten Grasland oder in Sümpfen mit kurzrasigem, lockerem bis schütterem Bewuchs. Auch semiaride Flächen in Gewässernähe oder mit angrenzenden Sumpfflächen werden angenommen. Seltener kommt die Art im Kulturland vor. Nur zeitweise bestehendes Feuchtgrünland wird dauerhaft sumpfigem Gelände vorgezogen. In höheren Lagen ist der Schlammtreter bisweilen auch in Salzsümpfen, [[Salztonebene]]n oder an bewaldeten Bergseen zu finden. Halboffenes oder bebautes Gelände wird aber offenbar eher gemieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_habitat&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die östliche Unterart, deren Verbreitung auf die Atlantikküste beschränkt ist, besiedelt zur Brutzeit vorwiegend Salzwiesen, aber auch vorgelagerte Inseln und Strände mit [[Schlickgras]]vegetation. Lokal ist sie auch in küstennahem Weide- oder Ackerland zu finden. Von Süßwasser dominierte Habitate werden aber offenbar meist gemieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_habitat&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Frühjahrszug ist die westliche Unterart meist in kleineren Binnensümpfen anzutreffen, im Herbst auch an den Ufern größerer Seen. In den Winterquartieren werden nahezu alle Küstenhabitate von sandigen Stränden über Felsküste bis hin zu [[Mangrove (Ökosystem)|Mangrove]] aufgesucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_habitat&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ernährung ==&lt;br /&gt;
Der Schlammtreter ernährt sich von [[Insekten]], kleinen [[Krustentiere]]n, [[Weichtiere]]n und [[Vielborster]]n. Gelegentlich fängt er auch kleine Fische. Unter den Insekten dominieren aquatisch lebende Käfer, bei den Krustentieren kleine Krabben, die bei der östlichen Unterart einen Großteil der Nahrung ausmachen können. Die Nahrungssuche erfolgt mit dem Schnabel stochernd, sondierend oder pflügend im seichten Wasser. Westliche Schlammtreter sind dabei meist an Seeufern, in flachen Sümpfen oder Überschwemmungsflächen anzutreffen, Vögel der östlichen Unterart in Muschelbänken, Gezeitentümpeln oder Schlickgraswiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_food&amp;quot;&amp;gt;Lowther et al. (2001), Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Food Habits&amp;#039;&amp;#039;, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tringa semipalmata MHNT.ZOO.2010.11.147.6.jpg|mini| &amp;#039;&amp;#039;Tringa semipalmata&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlammtreter führen eine [[Monogamie|monogame]] Saisonehe. Aufgrund der hohen Brutplatz- und Partnertreue sind langjährige Dauerehen aber vielerorts die Regel. Es kann jedoch auch vorkommen, dass sich Partner bei Ankunft im Brutrevier wieder begegnen, später aber mit anderen Partnern brüten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_behave&amp;quot;&amp;gt;Lowther et al. (2001), Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Behavior&amp;#039;&amp;#039;, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paarbildung und Balz ===&lt;br /&gt;
Ein Teil der Schlammtreter trifft bereits verpaart in den Brutgebieten ein und besetzt Reviere, andere Paare bilden sich bei der Gruppenbalz, der sich aber auch bisweilen bereits verpaarte Vögel anschließen. Meist ist die Gruppenbalz drei Wochen nach Ankunft der Brutvögel beendet, kann aber auch während der gesamten Brutzeit wieder auftreten – vor allem wenn die Zahl der Gelegeverluste hoch ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_breed&amp;quot;&amp;gt;Lowther et al. (2001), Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Breeding&amp;#039;&amp;#039;, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Balzflüge werden vermutlich nur von unverpaarten Vögeln ausgeführt. Das Männchen leitet die Balz ein und fliegt mit hochgehalten Flügeln und flatternden Armschwingen ab. Das Weibchen fliegt ebenfalls auf und hält sich in der Luft unter dem Männchen, in dessen Rufe es im Duett einstimmt. Dann folgt es dem Männchen im langsamen Sinkflug auf den Boden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_behave&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Kopulation nähert sich das Männchen dem Weibchen unter &amp;#039;&amp;#039;klick-klick&amp;#039;&amp;#039;-Rufen von hinten, senkt den Schwanz und steigert die Ruffrequenz. Dabei hebt es die Flügel flatternd über den Rücken, wobei die Flügelschläge schneller werden. Diese Form der Balz dauert etwa 20–30 Sekunden. Das paarungsbereite Weibchen senkt den Kopf, kauert sich nieder, hebt den Schwanz und ruft &amp;#039;&amp;#039;klick&amp;#039;&amp;#039;. Das Männchen springt flatternd auf und packt das Weibchen während der Kopula mit dem Schnabel am Nacken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_behave&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nestbau und Gelege ===&lt;br /&gt;
Gelege findet man hauptsächlich zwischen Ende April und Ende Juni, die meisten in der zweiten Maihälfte. In den maritimen Provinzen Kanadas liegt die Hauptlegezeit etwas später zwischen Mitte Mai und Mitte Juli. In South Carolina kommt es nach Springfluten, die niedrig gelegene Nester wegspülen, oft zu einer zweiten Legephase, in der die betroffenen Paare Ersatzbruten tätigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_breed&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl des Nistplatzes geleitet das Männchen das Weibchen unter Rufen zu einer Stelle, formt mit Schnabel oder Füßen und einer Drehung der Brust eine Nestmulde in einem [[Bulte]]n und steht dann wieder auf. Das Weibchen wiederholt darauf die Drehbewegung mit der Brust und setzt sich ebenfalls hinein. Bevor eine Entscheidung fällt, kann sich dieser Vorgang drei- oder viermal wiederholen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_breed&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nest steht meist in etwas höherem Gras verborgen. Es wird entweder in einem Grasbüschel oder Bulten geformt oder besteht aus herbeigetragenen Halmen Die Nistmulde ist etwa 16&amp;amp;nbsp;cm breit und 5&amp;amp;nbsp;cm tief. Sie wird mit feinerem Pflanzenmaterial ausgekleidet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_breed&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gelege besteht aus vier, leicht glänzenden, etwa 54&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;38&amp;amp;nbsp;mm großen, kreiselförmigen bis ovalen Eiern, die auf beigem bis olive-beigem Grund unregelmäßig braun gefleckt sind. Sie werden innerhalb von 6 Tagen in Abständen von ein bis vier Tagen gelegt. Nachgelege haben oft weniger Eier.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_breed&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brut und Jungenaufzucht ===&lt;br /&gt;
Die Brutdauer beträgt etwa 25 Tage. Beide Eltern brüten, wobei das Weibchen meist tagsüber und nur das Männchen nachts auf dem Gelege sitzt. Die Jungen sind [[Nestflüchter]], die von beiden Eltern geführt und über Nacht [[Hudern|gehudert]] werden. Das Weibchen verlässt die Familie etwa nach zwei Wochen, das Männchen bleibt noch bis zu zwei Wochen länger bei den Jungen. Manchmal trennt es sich beim Flüggewerden von ihnen, kann aber auch noch bis zu einer Woche bei ihnen bleiben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bna_breed&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter E. Lowther, Hector D. Douglas III, Cheri L. Gratto-Trevor: &amp;#039;&amp;#039;[http://bna.birds.cornell.edu/bna/species/579 Willet (Tringa semipalmata)]&amp;#039;&amp;#039; in A. Poole (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Birds of North America Online&amp;#039;&amp;#039;, Cornell Lab of Ornithology, Ithaca 2001, {{doi|10.2173/bna.579}}&lt;br /&gt;
* D. A. Sibley: &amp;#039;&amp;#039;The Sibley Field Guide to Birds of Eastern North America&amp;#039;&amp;#039;, A. A. Knopf, New York 2003, ISBN 0-679-45120-X, S. 149&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tringa semipalmata|Schlammtreter (&amp;#039;&amp;#039;Tringa semipalmata&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2013.1&lt;br /&gt;
| ID             = 22693319&lt;br /&gt;
| ScientificName = Tringa semipalmata&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2012&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 23. November 2013&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schnepfenvögel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Special Circumstances</name></author>
	</entry>
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