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	<title>Schlagvolumen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T07:28:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schlagvolumen&amp;diff=116419&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dr. Hartwig Raeder: /* Physiologie */</title>
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		<updated>2023-03-03T06:54:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Physiologie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlag[[volumen]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, genauer das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herzschlagvolumen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englisch &amp;#039;&amp;#039;Stroke volume&amp;#039;&amp;#039;, Abkürzung&amp;amp;nbsp;SV), ist ein Fachbegriff aus der [[Physiologie]]. Man bezeichnet damit das [[Blut]]volumen, das bei einem [[Herz]]schlag von der linken [[Herzkammer]] ausgeworfen wird. Damit ist das Schlagvolumen das Produkt aus enddiastolischem Herzhöhlenvolumen und zugehöriger Ejektionsfraktion. Das Schlagvolumen ist außerdem der [[Quotient]] aus [[Herzarbeit]] und [[arterieller Mitteldruck|mittlerem arteriellen Blutdruck]].&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Bleifeld, [[Christian Hamm|Christian Wilhelm Hamm]]: &amp;#039;&amp;#039;Herz und Kreislauf&amp;#039;&amp;#039;, Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg, New York 1987, ISBN 3-540-17931-3, ISBN 0-387-17931-3, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Herzleistung]] ist das Produkt aus Herzarbeit und Herzfrequenz sowie außerdem das Produkt aus Herzzeitvolumen und Blutdruck. Die &amp;#039;&amp;#039;Schlagarbeit&amp;#039;&amp;#039; ist das Produkt aus Schlagvolumen und Blutdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berechnung und Messung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:EF.png|mini|Bestimmung des Schlagvolumens&amp;lt;br/&amp;gt;in der Echokardiografie]]&lt;br /&gt;
Das Schlagvolumen kann aus der [[Impedanzkardiographie]], der [[Echokardiografie]] oder der [[Herzkatheteruntersuchung]] abgeschätzt und berechnet werden. Das Schlagvolumen kann auch mittels Herz-CT ([[Computertomographie]]), Herz-MRT ([[Magnetresonanztomographie]]) oder [[Myokardszintigraphie]] berechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist wird das Schlagvolumen als Differenz von (linksventrikulärem) end[[diastolisch]]em (EDV) und end[[systolisch]]em Volumen (ESV, &amp;#039;&amp;#039;Restblut&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Handbuch der inneren Medizin]], 4. Auflage, 9. Band, 6. Teil. Im &amp;#039;&amp;#039;Sachverzeichnis&amp;#039;&amp;#039; finden sich 30 Verweisungen auf die &amp;#039;&amp;#039;Restblutmenge&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;) berechnet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;SV = EDV - ESV&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Schlagvolumen kann man zwei weitere wichtige Funktionsparameter des Herzens ableiten:&lt;br /&gt;
* die [[Ejektionsfraktion]] als Verhältnis von Schlagvolumen zu enddiastolischem Volumen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;lt;math&amp;gt;EF = \frac{SV}{EDV} = 1 - \frac{ESV}{EDV} = \frac{EDV - ESV}{EDV}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
* das [[Herzzeitvolumen]] als Produkt aus Schlagvolumen und [[Herzfrequenz]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;lt;math&amp;gt;\begin{align}&lt;br /&gt;
HZV &amp;amp; = SV \cdot HF\\&lt;br /&gt;
    &amp;amp; = EDV \cdot EF \cdot HF&lt;br /&gt;
\end{align}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schlagvolumen im Verhältnis zur [[Körperoberfläche]] bezeichnet man analog zum [[Herzindex]] als Schlagindex (SI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Normalwert und erniedrigte Werte ==&lt;br /&gt;
Der [[Normalwert]] des Schlagvolumens beider Kammern beträgt circa 70 bis 100&amp;amp;nbsp;[[Liter#Präfixe|ml]]. Die Schlagvolumina der rechten und linken Herzkammer sind im Wesentlichen gleich groß. Die Ejektionsfraktion beträgt im Mittel 0,6 bis 0,7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein erniedrigtes Schlagvolumen findet sich oft bei [[Herzinfarkt]]en, [[Herzmuskelerkrankung|Herzmuskel-]] und [[Herzklappenfehler|Herzklappenerkrankungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh beobachtete man eine „Restblutvermehrung bei Herzinsuffizienz“.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Gebhardt: &amp;#039;&amp;#039;Zur Dynamik des gesunden und kranken menschlichen Herzens.&amp;#039;&amp;#039; Forum cardiologicum, Nummer 10, [[Boehringer Mannheim]], Mannheim März 1967, S. 107.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Physiologie ==&lt;br /&gt;
Definiert ist das Schlagvolumen nur für die linke Herzkammer. Dennoch haben alle vier Herzhöhlen ihr jeweils eigenes Schlagvolumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss zwischen dem Bruttoschlagvolumen und dem Nettoschlagvolumen unterscheiden. Ihre [[Subtraktion|Differenz]] bezeichnet man als [[Pendelvolumen]] oder [[Regurgitation (Blutgefäßsystem)|Regurgitationsvolumen]]. Ursachen sind [[Herzklappenfehler]] oder [[Herzfehler|Septumdefekte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei jedem Herzschlag sind alle vier Brutto-Schlagvolumina der vier Herzhöhlen unterschiedlich. Die enddiastolischen Höhlenvolumina und die zugehörigen Netto-Ejektionsfraktionen sind bei jedem Herzschlag ebenfalls immer verschieden. Auch müssen ihre [[Produkt (Mathematik)|Produkte]] nicht zwingend identisch sein. Dieses Produkt ist das Netto-Schlagvolumen einer jeden Herzhöhle. Lediglich muss das Schlagvolumen einer Herzhöhle beim folgenden Herzschlag von der sich im Kreislauf anschließenden Herzhöhle (vollständig oder nur teilweise) weitergeleitet werden. Limitierend für das Herzzeitvolumen ist diejenige Herzhöhle mit dem kleinsten Schlagvolumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tiermedizin ==&lt;br /&gt;
In einer „Studie an Hunden, Schweinen, Rindern und Pferden wurden &amp;#039;&amp;#039;Restblutmengen&amp;#039;&amp;#039; von 15 bis 1200 ml“ gefunden. Unter Restblut wurde das endsystolische Ventrikelvolumen definiert. Man fand eine positive, lineare Beziehung zwischen Restblut und Schlagvolumen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Gebhardt: &amp;#039;&amp;#039;Zur Dynamik des gesunden und kranken menschlichen Herzens.&amp;#039;&amp;#039; Forum cardiologicum, Nummer 10, [[Boehringer Mannheim]], Mannheim März 1967, S. 106–108.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;J. P. Holt, E. A. Rhode, S. A. Peoples, H. Kines: &amp;#039;&amp;#039;Left ventricular function in mammals of great different size.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Circulation Research]], 10. Jahrgang, 1962, S. 798.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Pumpe]]&lt;br /&gt;
* [[Frank-Starling-Mechanismus]]&lt;br /&gt;
* [[Physiologie]]&lt;br /&gt;
* [[Inotropie]]&lt;br /&gt;
* [[Herzinsuffizienz]]&lt;br /&gt;
* [[peripherer Widerstand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Reinhard Larsen: &amp;#039;&amp;#039;Anästhesie und Intensivmedizin in Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie.&amp;#039;&amp;#039; (1. Auflage 1986) 5. Auflage. Springer, Berlin/Heidelberg/New York u. a. 1999, ISBN 3-540-65024-5, S. 217 f.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Trautwein (Mediziner)|Wolfgang Trautwein]], [[Otto Heinrich Gauer]], [[Hans-Peter Koepchen (Mediziner)|Hans-Peter Koepchen]]: &amp;#039;&amp;#039;Herz und Kreislauf&amp;#039;&amp;#039;, [[Urban &amp;amp; Schwarzenberg]], München, Berlin, Wien 1972, ISBN 3-541-05411-5.&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herz-Kreislauf-Physiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiologische Größe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dr. Hartwig Raeder</name></author>
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