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	<title>Schlagenthin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T15:42:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schlagenthin&amp;diff=453735&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jacinto-Miróbriga: /* Geografie */ Link</title>
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		<updated>2026-04-16T14:58:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geografie: &lt;/span&gt; Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Einheitsgemeinde Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Jerichow&lt;br /&gt;
| Ortswappen            = Wappen Schlagenthin.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 52/27/51 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 12/16/48 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-ST&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 32 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NHN &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                = 20.59&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 798&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/150324 |titel=Gemarkung Schlagenthin, Gemeinde Jerichow |werk=GEOindex |abruf=2025-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 2010-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 39307&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 039348&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Positionskarte ISO 3166-2|DE-ST|label=Schlagenthin|position=left|background=white|lat=52/27/52/N|long=12/16/45/E|mark=|marksize=6|float=right|width=150|region=DE-ST|type=city|caption=Lage in [[{{Info ISO-3166-2|code=DE-ST|1}}]]}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlagenthin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortschaft#Begriff im deutschen Verwaltungsrecht|Ortschaft]] und ein [[Ortsteil]] der [[Einheitsgemeinde]] Stadt [[Jerichow]] im [[Landkreis Jerichower Land]] in [[Sachsen-Anhalt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Hauptsatzung der Einheitsgemeinde Stadt Jerichow |Datum=2015-03-12 |Kapitel=§ 14 Ortschaftsverfassung |Seiten=4f |Online=[https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/rechtsgrundlagen/bv2001-42-201420endfassung20hauptsatzung20ehg201.pdf Volltext] |Format=PDF |KBytes=87 |Abruf=2017-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Schlagenthin liegt 18 km nordöstlich von [[Genthin]] an der [[Schlagenthiner Stremme]], die zum Einzugsbereich der [[Havel]] zählt. Im Norden und Osten grenzt die Gemarkung Schlagenthin an das Land [[Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ortschaft Schlagenthin gehören der Ortsteil [[Kuxwinkel]] sowie die Wohnplätze Hahnenhütten, Jungviehhof und Neue Häuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr [[1378]] wurde Schlagenthin erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Slantyn&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. Ende des [[16. Jahrhundert]]s wurden die Wälder um den Ort gerodet, um Ackerflächen zu gewinnen. 1766 kaufte [[August Ferdinand von Preußen|Prinz Ferdinand von Preußen]] für 100.000 Reichstaler das Dorf Schlagenthin.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1899 wurde die [[Bahnstrecke Genthin–Milow|Kleinbahnstrecke Genthin–Milow]] eingeweiht, die bis 1967 in Betrieb war und dann abgerissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] befand sich auf dem Gebiet des jetzigen Wohnplatzes &amp;#039;&amp;#039;Neue Häuser&amp;#039;&amp;#039; eine Leitfeueranlage für die deutsche Luftwaffe. Sie diente der Richtungsanzeige nach [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1952 lag Schlagenthin im [[Landkreis Jerichow II]], Land Sachsen-Anhalt. Nach Auflösung der Länder und der Bildung der Bezirke und Kreise in der DDR gehörte Schlagenthin zum [[Bezirk Magdeburg]], [[Kreis Genthin]]. 1994 führte das Land Sachsen-Anhalt eine Verwaltungsreform durch, und seitdem gehörte Schlagenthin zum neugebildeten Landkreis Jerichower Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch einen Gebietsänderungsvertrag hat der Gemeinderat von Schlagenthin am 14. Mai 2009 beschlossen, sich aufzulösen und mit 11 anderen Gemeinden sich zu einer neuen Einheitsgemeinde mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Stadt Jerichow&amp;#039;&amp;#039; zu vereinigen. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2010 in Kraft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Landkreis Jerichower Land |Titel=Amtsblatt |Band=3. Jahrgang |Nummer=16 |Ort=Burg |Datum=2009-08-21 |Seiten=688 ff. |Online=https://www.lkjl.de/media/dokumente/politik_und_verwaltung/amtsblatt/2009/amtsblatt_nr._16-03-09_210809_2.pdf |Format=PDF |KBytes=6800 |Abruf=2019-01-02 }} {{Webarchiv|url=https://www.lkjl.de/media/dokumente/politik_und_verwaltung/amtsblatt/2009/amtsblatt_nr._16-03-09_210809_2.pdf |wayback=20190103055733 |text=Amtsblatt |archiv-bot=2023-01-07 01:08:25 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Atemzuge hörte auch die [[Verwaltungsgemeinschaft Elbe-Stremme-Fiener]] auf zu existieren, da sich alle ehemaligen Mitgliedsgemeinden zur neuen Einheitsgemeinde &amp;#039;&amp;#039;„Stadt Jerichow“&amp;#039;&amp;#039; zusammenschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Schlagenthin.png|mini|Wappen von Schlagenthin]]&lt;br /&gt;
Letzter Bürgermeister von Schlagenthin war Horst Blasius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Schlagenthin.jpg|mini|Altes Siegel der Gemeinde Schlagenthin]]&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde vom Magdeburger Kommunalheraldiker [[Jörg Mantzsch]] geschaffen und am 11. August 2008 durch den Landkreis genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Im goldenen Schild mit schräglinkem blauen Wellenbalken ein großer silberner Herzschild, darin eine grüne Eiche auf grünem Berg, der Berg belegt mit einer silbern bordierten roten Rose mit goldenem Butzen und grünen Kelchblättern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der blaue Wellenbalken symbolisiert den Fluss Stremme, der in slawischer Vorzeit gewiss ein Grund zur Ansiedlung der Menschen an diesem Ort war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eiche auf dem Berg nimmt Bezug zum „[[Eichberg (Jerichower Land)|Eichberg]]“, der der Sage nach von der mythischen [[Frau Harke]] aufgeschüttet wurde. Frau Harke war erbost über die Christianisierung der Menschen, die sich taufen ließen und Kirchen errichteten. Sie nahm ihre Schürze voller Sand und flog gegen Schlagenthin. Doch zuvor riss ihr Gewand, der Sand fiel herunter und bildete den Eichberg. Dieser war vormals zum Kiesabbau zum Bau der Kleinbahn genutzt und besteht noch heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls mit der Sage von der „Rose von Schlagenthin“ ist die im Wappen befindliche Rose verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben Schlagenthins sind: Blau – Gold (Gelb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flagge ist blau-gelb (1:1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Wappen belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Historisches Wappenbild&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Schlagenthin führte in ihrem Gemeindesiegel schon einmal ein wappenähnliches Siegelbild. Dieses wurde im Zeitraum nach der Umbenennung des Landkreises in Genthin ab 1950 bis ca. der Einführung der Bezirke und Kreise in der DDR 1952 benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Schlagenthin 2014 Südostansicht.jpg|mini|links|Dorfkirche – Südostansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gutshaus Schlagenthin 2011 12.JPG|mini|Schloss Schlagenthin]]&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Schlagenthin]]&lt;br /&gt;
Zweiteilige Kirche mit älterem [[Romanik|romanischem]] Chor und angebautem Kirchenschiff aus Fachwerk aus dem 17. Jahrhundert. Für die Glocken wurde mit dem Fachwerkanbau ein separater Glockenschauer südöstlich der Kirche am Dorfanger errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schloss Schlagenthin]] (auch Gutshaus Schlagenthin)&lt;br /&gt;
Ehemaliger Sitz der Gutsherrn des Gutsdorfes Schlagenthin, nach dem Zweiten Weltkrieg erst als Maschinenausleihstation, später als Kinder- und Jugendeinrichtung genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kriegerdenkmal]] am Dorfanger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sage von der „Rose von Schlagenthin“ ==&lt;br /&gt;
Im Mai 1603 wurde dem Gutsherren Jochen [[Tresckow (Adelsgeschlecht)|von Treskow]] eine Tochter geboren und auf den Namen Anne Dorothea getauft, doch man nannte sie allerorts nur „Röschen“. Röschen verliebte sich in einen zugezogenen jungen Pfarrer namens Rolf Gerhardt, der ihr bei einem Angriff von Wölfen zuvor das Leben rettete. Die junge Liebe indes war aussichtslos, denn Röschen war einem Herren höheren Standes versprochen. Dennoch trafen sich die Liebenden heimlich und hatten eine gute Zeit. Marodierende Söldner erschlugen eines Tages den jungen Mann, was Röschen nie verwinden konnte. Immer wieder ging sie mit Blumen an sein Grab – so auch an jenem Tag, da man sie tot mit einem Rosenstrauß neben der Ruhestätte ihres Geliebten fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Zur [[Bundesstraße 1]], die [[Magdeburg]] mit [[Berlin]] verbindet, sind es in südlicher Richtung ca. 8 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* Ludwig Simon (1870–1933), Gartenbaudirektor ([[Stadtgarten Gelsenkirchen]])&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.gelsenkirchener-geschichten.de/wiki/Ludwig_Simon Ludwig Simon]&amp;#039;&amp;#039; auf gelsenkirchener-geschichten.de, abgerufen am 13. September 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Carmen Stange]] (* 1955), Staatssekretärin, Abgeordnete ([[CDU]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Georg Dehio&lt;br /&gt;
   |Titel=Sachsen-Anhalt I – Regierungsbezirk Magdeburg&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Bearb. von Ute Bednarz, [[Folkhard Cremer]] u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler&lt;br /&gt;
   |Verlag=Deutscher Kunstverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin/München&lt;br /&gt;
   |Datum=2002&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-422-03069-7&lt;br /&gt;
   |Seiten=835 f.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{GOV |objekt=Schlagenthin |val=object_1072290}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-jerichow.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=21705 Schlagenthin] auf stadt-jerichow.de&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Thomas Skiba |url=https://www.volksstimme.de/lokal/genthin/ziegel-made-in-schlagenthin-3185170 |titel=Ziegel made in Schlagenthin |werk=[[Volksstimme]].de |datum=2021-06-10 |abruf=2025-05-09 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Jerichow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Jerichower Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1378]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Jerichow)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Jerichower Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jacinto-Miróbriga</name></author>
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