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	<title>Schlagdorn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T06:06:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schlagdorn&amp;diff=1057449&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kallichore: Wikilink: von der BKL auf die Schutzkleidung geändert</title>
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		<updated>2023-06-15T15:12:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink: von der BKL auf die Schutzkleidung geändert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:War hammer2.jpg|miniatur|80px|[[Streithammer]] mit Schlagdorn]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlagdorn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein dornartiger Vorsprung an Schlaggegenständen, Geräten oder Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Waffentechnik ==&lt;br /&gt;
Der Schlagdorn befindet sich am Vorsprung des Waffenkopfes von einigen [[Hiebwaffe]]n, etwa bei der [[Streitaxt]], der [[Hellebarde]] oder beim Streithammer. Er befindet sich bei (einigen) Äxten und Hellebarden gegenüber der Klinge, beim Streithammer entsprechend gegenüber der Hammerfläche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlagdorn konzentriert die Wucht des Schlages auf einen Punkt, so dass eine schwere Waffe mit Schlagdorn ohne Probleme selbst eine massive [[Rüstung (Schutzkleidung)|Rüstung]] durchdringt. So löste der Schlagdorn bei der Hellebarde zunehmend die Axtklinge als wichtigstes Element der Waffe ab, da die Klinge insbesondere bei gerundeten Rüstungsteilen wie [[Helm]] und Schulterstücken leicht abrutschen konnte. Unter den Streithämmern wurde der [[Rabenschnabel]] besonders bekannt. Dieser verdankt seinen Namen dem schnabelförmig gebogenen Schlagdorn. Gebogene Schlagdorne boten den zusätzlichen Vorteil, dass sie beim Zurückreißen der Waffe nochmals Schaden anrichteten. Sie waren deswegen an der Innen- bzw. Unterseite oft scharfkantig, wenn auch selten geschliffen. Bei späteren Ausführungen der [[Mordaxt]] ist das Axtblatt durch einen Schlagdorn ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Schweizerisches Landesmuseum, Verband der Schweizerischen Altertumssammlungen, Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Swiss archaeology and art history&amp;#039;&amp;#039;, Band 6, Verlag Birkhäuser, 1944, Seite 39&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nr.1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Sollbruchstelle ICE1.jpg|miniatur|Nothammer mit Schlagdorn]]&lt;br /&gt;
Es gibt auch die in Bussen und Bahnen aushängenden [[Nothammer|Nothämmer]]. Sie besitzen an der Spitze einen Schlagdorn, um mit einem gezielten Schlag die Fenster zerstören zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Geologenhammer|Geologenhämmern]] (Pickhämmern) dient der Schlagdorn zum Spalten dünnplattiger Gesteine und zum Herauspickeln von Mineralstufen oder Fossilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wendelin Boeheim]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Waffenkunde. Das Waffenwesen in seiner historischen Entwickelung vom Beginn des Mittelalters bis zum Ende des 18. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Seemann, Leipzig 1890 (&amp;#039;&amp;#039;Seemanns kunstgewerbliche Handbücher&amp;#039;&amp;#039; 7, {{ZDB|53757-3}}), (Nachdruck. Fourier Verlag, Wiesbaden 1985, ISBN 3-201-00257-7).&lt;br /&gt;
* George Cameron Stone, Donald J. LaRocca, &amp;#039;&amp;#039;A Glossary of the Construction, Decoration and Use of Arms and Armor: in All Countries and in All Times&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Courier Dover Publications, 1999, Seite 526, ISBN 978-0-486-40726-5.&lt;br /&gt;
* André Schulze (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Kampfesweisen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der Kriegshammer, Schild und Kolben. Talhoffers Fechtbuch anno domini 1467.&amp;#039;&amp;#039; von Zabern, Mainz 2007, ISBN 978-3-8053-3736-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nr.1&amp;quot;&amp;gt;Wendelin Boeheim: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Waffenkunde. Das Waffenwesen in seiner historischen Entwickelung vom Beginn des Mittelalters bis zum Ende des 18. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hieb- und Stichwaffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauteil (Blankwaffe)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kallichore</name></author>
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