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	<title>Schlafittchen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schlafittchen&amp;diff=609393&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PerfektesChaos: tk k</title>
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		<updated>2026-03-31T21:08:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk k&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlafittchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;RiPe1933&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Richard Pekrun |Titel=Das Deutsche Wort. Rechtschreibung und Erklärung des deutschen Wortschatzes sowie der Fremdwörter |Verlag=Georg Dollheimer |Ort=Leipzig |Datum=1933 |Seiten=860}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Duden1969&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Horst Klien |Titel=Der Große Duden, Wörterbuch und Leitfaden der deutschen Rechtschreibung |Auflage=16. |Verlag=Bibliographisches Institut |Ort=Leipzig |Datum=1969 |Seiten=412}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder umgangssprachlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlawittchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Diminutiv]], früher Dativ Plural von &amp;#039;&amp;#039;Schlafittich&amp;#039;&amp;#039;, „Schlagflügel“), auch &amp;#039;&amp;#039;Schlafittl&amp;#039;&amp;#039;, ist eine redens- und mundartlich weitverbreitete und offenbar recht alte Bezeichnung für [[Kragen (Kleidung)|Hemd- oder Jackenkragen]] bzw. Rock- oder Ärmelzipfel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Redewendung ==&lt;br /&gt;
Verwendet wird das Wort im Zusammenhang der [[Redewendung]] „am Schlafittchen packen“ im Sinne von „jemanden am Weglaufen hindern“, ähnlich wie man [[Geflügel]] am Flügelansatz fasst. Im Niederdeutschen wird Geflügel oder Flügel auch als &amp;#039;&amp;#039;Fittgen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. In [[Theodor Heinsius|Heinsius]]’ &amp;#039;&amp;#039;Sprach- und Sittenanzeiger der Deutschen&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1817 findet sich folgende ausführliche Erläuterung der Redewendung (S.&amp;amp;nbsp;96):&lt;br /&gt;
„Gemeiniglich gebraucht man diese Redensart mit der: Jemanden gefangen nehmen, als gleichbedeutend. Das Schlafittgen ist völlig deutsch. Es ist nämlich aus Schlagfittig entstanden. Unter dem Schlagfittig versteht man aber den starken Fittig der Vögel. Hat man nun den Vogel erst beim Schlagfittig, so ist es um seine Freiheit geschehen. Wenn man daher einen Menschen gleichsam so in seiner Gewalt hat, wie den Vogel, dessen Schlagfittig man gefaßt, so ist er ebenfalls so gut gefangen, wie der Vogel.“&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Heinsius: &amp;#039;&amp;#039;Sprach- und Sittenanzeiger der Deutschen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1817, S. 96; [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10523351_00100.html?contextType=scan&amp;amp;contextSort=score%2Cdescending&amp;amp;contextRows=10&amp;amp;context=Schlafittgen digitale-sammlungen.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1800 allerdings  war das Wesentliche dieser Erklärung beinahe wortident in einer Breslauer Zeitschrift erschienen:&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Breslauische Erzähler. Eine Wochenschrift&amp;#039;&amp;#039;, 13. September 1800, 1. Jg. Nr. 37, S. 600; [https://books.google.at/books?id=bGNZAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA600&amp;amp;dq=Schlafittgen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjI6fifjsroAhXj-SoKHRQACeEQ6AEIKjAA#v=onepage&amp;amp;q=Schlafittgen&amp;amp;f=false books.google.at]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlafittgen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Zur Beantwortung einer Anfrage.)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schlafittgen, einen bey dem Schlafittgen kriegen, ist weder blos Schlesisch, noch auch aus dem Slavischen abzuleiten, sondern ganz deutsch.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Es ist nämlich aus Schlafittig (dem starken Flügel) zusammengezogen; wenn man einen Vogel bey seinem Schlagfittig hat, so ist er gefangen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Duden der &amp;#039;&amp;#039;Redewendungen und sprichwörtlichen Redensarten&amp;#039;&amp;#039; wird diese Redensart als „jemanden fassen und zur Rechenschaft ziehen“ beschrieben, wobei das Vergehen als eher geringfügig angesehen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Duden.&amp;#039;&amp;#039; 11, 1992, S. 622.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Erklärung wird auch angegeben, dass diese Redensart bedeutet, jemanden am Hemd- oder Jackenkragen zu packen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Frischbier]]: &amp;#039;&amp;#039;Preussisches Wörterbuch. Ost- und westpreussische Provinzialismen in alphabetischer Folge.&amp;#039;&amp;#039; Enslin, Berlin 1883, Band 2, S. 279: „ihn am Rockzipfel, Ärmel etc. festhalten“.&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. jemandem die „[[Leviten]] zu lesen“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;1000 deutsche Redensarten.&amp;#039;&amp;#039; Mit Erklärungen und Anwendungsbeispielen. Langenscheidt, Berlin 1981, ISBN 3-468-43112-0, S. 178: „jemanden fassen, jemanden rügen, tadeln“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Deutsches Wörterbuch |Lemma=schlafittich |Wortart=m. |Band=15 |Sp=298 |lemid=S09852}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Redewendung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teil eines Kleidungsstücks]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PerfektesChaos</name></author>
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