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	<title>Schlabendorfer See - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-11T05:49:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = &lt;br /&gt;
|BILD = Schlabendorfer See 05.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Schlabendorfer See bei Wanninchen (2017)&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 51/47/37.8/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 13/48/53.8/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-BB&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Niederlausitz]], [[Brandenburg]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = &lt;br /&gt;
|ABFLUSS = &lt;br /&gt;
|INSELN = &lt;br /&gt;
|UFERORT = [[Schlabendorf am See]], [[Wanninchen]]&lt;br /&gt;
|NAHERORT = [[Calau]], [[Luckau]]&lt;br /&gt;
|HÖHE = 55&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = &lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 4.37&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = &lt;br /&gt;
|SEEBREITE = &lt;br /&gt;
|VOLUMEN = &lt;br /&gt;
|UMFANG = 22.114&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 32&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = 8.50&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = künstlich angelegter See, [[Tagebaurestloch|Tagebaurestsee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlabendorfer See&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{dsbS|Chóžyšćański jazor}}) ist ein geflutetes [[Tagebaurestloch]] auf dem Gebiet der Stadt [[Luckau]] und der Gemeinde [[Heideblick]] im [[Landkreis Dahme-Spreewald]] im Süden von [[Brandenburg]]. Der See liegt im äußersten Nordwesten des [[Lausitzer Seenland]]es und hat eine Fläche von rund 4,37 Quadratkilometern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LUGV&amp;quot;&amp;gt;Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV), Brandenburg: [media.frag-den-staat.de/files/foi/15877/Seenverzeichnis.pdf &amp;#039;&amp;#039;Seenverzeichnis.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF), Stand 7. November 2016. S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der See entstand durch die Flutung des ehemaligen Braunkohle-Tagebaus Schlabendorf-Süd. Flutungsende war 2012. Der See ist ausschließlich [[grundwasser]]gespeist, da aufgrund von Maßnahmen zur Befestigung der Uferbereiche ein langsamer Anstieg des Wasserspiegels beabsichtigt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kohleförderung fand von 1976 bis zur [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|politischen Wende 1990]] statt. Bereits 1972 wurde mit der [[Entwässerung]] begonnen, 1975 folgten die Aufschlussbaggerungen. Hier befand sich ein 4 Meter mächtiges [[Kohleflöz]] unter einem [[Deckgebirge]] von 24 Metern. Die Gesamtfördermenge betrug 171,2 Millionen Tonnen [[Braunkohle]]. Im Zuge des voranschreitenden [[Tagebau]]s verschwanden die Orte [[Gliechow]], [[Pademack]], [[Stiebsdorf]], [[Presenchen]] und [[Wanninchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der See wurde touristisch erschlossen, 2008 entstand dort das Erholungs- und Freizeitzentrum Marina Schlabendorf am See.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lr-online.de/lausitz/luckau/marina-in-schlabendorf-ist-offiziell-eingeweiht-36739444.html Marina in Schlabendorf ist offiziell eingeweiht], lr-online.de, 2. August 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlabendorfer See&amp;quot;&amp;gt;Kristine Jaath: Brandenburg: Unterwegs zwischen Elbe und Oder, Trescher Verlag, 2014, S. 346 [https://books.google.de/books?id=xMDjBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA346 Rund um den Schlabendorfer See]: „Im Wasser gelöstes Eisen färbte den See rostrot, es roch metallisch und der PH-Wert sank bedrohlich. Im Sommer 2013 mussten See und Marina deshalb gesperrt werden.“&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sinne von schonendem Tourismus war der Betrieb von [[Motorboot]]en auf dem See nicht gestattet. Zwei Drittel des Sees gehören der [[Heinz Sielmann Stiftung]], die zur Bewahrung der naturnahen Flächen und seltener Tier- und Pflanzenarten beiträgt. Seit Sommer 2013 ist der Zugang zum See für Tourismus gesperrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlabendorfer See&amp;quot; /&amp;gt; Nur die Segler des Wassersportvereins dürfen den See mit [[Rettungsweste]]n nutzen, wenn sie sich bei der [[Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft|LMBV]] davor an- und danach abmelden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brautschek 2018&amp;quot;&amp;gt;Anja Brautschek: [https://www.lr-online.de/lausitz/luckau/bergbaufolgelandschaft-im-wandel-still-ruht-der-schlabendorfer-see-38051106.html Bergbaufolgelandschaft im Wandel: Still ruht der Schlabendorfer See], 16. Oktober 2018: „So sieht der Schlabendorfer See derzeit vom Süden her aus. Die Sanierungsmaßnahmen der LMBV sind noch nicht abgeschlossen. Deswegen kann der See nur vom Wassersportverein unter strengen Auflagen genutzt werden.“ „Die Segler dürfen nur unter strengen Auflagen das Wasser befahren. Sie müssen Schwimmwesten tragen und sich bei der LMBV zuvor an- und anschließend abmelden.“&amp;lt;/ref&amp;gt; 2018 wurde für die Marina eine Laufsteganlage für kleine Segelboote gebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brautschek 2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturraum ==&lt;br /&gt;
Die [[Kranich]]rast ist zu einem festen jährlichen Höhepunkt in der touristischen Nutzung der Region geworden. Ornithologiefreunde aus ganz Europa kommen im Herbst nach Schlabendorf am See, um die Vögel zu beobachten. Bis zu 4.000 Kraniche und 70.000 nordische Gänse sammeln sich und rasten hier jeden Herbst gleichzeitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Borcheltsbusch, ein rund 300 Hektar großes [[Moor]] zwischen [[Freesdorf]], [[Frankendorf (Luckau)|Frankendorf]] und [[Görlsdorf (Luckau)|Görlsdorf]] nördlich des Sees, ist traditioneller Kranichschlafplatz. Vom 20 Meter hohen Aussichtsturm am Rande des Moores lassen sich die Vögel fast hautnah erleben – am besten eine Stunde vor Sonnenuntergang bzw. kurz vor Sonnenaufgang. Die Heinz Sielmann Stiftung Wanninchen und die Naturwacht des [[Naturpark Niederlausitzer Landrücken|Naturparks Niederlausitzer Landrücken]] bieten von August bis Oktober regelmäßig Führungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen]] sind des Weiteren [[Flussregenpfeifer]], [[Raubwürger]], [[Neuntöter]], [[Braunkehlchen|Braun-]] und [[Schwarzkehlchen]], Wachteln, [[Steinschmätzer (Art)|Steinschmätzer]], [[Heidelerche]]n, [[Wiedehopf]], [[Schellente]]n sowie [[Kornweihe|Korn-]] und [[Wiesenweihe]]n beheimatet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeitmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Marina Schlabendorf am See.jpg|mini|links|Ursprünglich geplante „Marina“ in Schlabendorf am See]]&lt;br /&gt;
Mit seiner Ausdehnung von 2,5 Kilometern in NW-SO-Richtung sowie knapp 1,5 Kilometern in NO-SW-Richtung bietet der Schlabendorfer See gute Wassersport-Möglichkeiten. Aufgrund der weiten Landschaft herrschen geeignete Windbedingungen zum Segeln und Surfen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20130613220957/http://www.marina-schlabendorf.de/ Website der Marina Schlabendorf am See], Stand 13. Juni 2013, aus dem Archiv  abgerufen am 4. Juli 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sielmann-stiftung.de/poi/ausstellung-landschaft-im-wandelhaft-im-wandel Website der Sielmann-Stiftung], abgerufen am 4. Juli 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der See steht jedoch noch unter Bergrecht und ist seit 2013 aufgrund von Sicherheits- und Umweltproblemen gesperrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schibilsky&amp;quot;&amp;gt;Maren Schibilsky: [https://www.deutschlandfunk.de/25-jahre-bergbausanierung-ost-kein-land-in-sicht-100.html 25 Jahre Bergbausanierung Ost: Kein Land in Sicht], Deutschlandfunk 1. Mai 2015, abgerufen am 4. Juli 2022: „Am nordwestlichen Ufer, wo die Gemeinde Schlabendorf eine Marina für Segelboote gebaut hatte, liegt heute das Forschungs- und Sanierungsschiff ´Barbara´ vor Anker. Über einen langen Schlauch wird es mit Brandkalk beladen, der aus dem Kalkwerk Rüdersdorf bei Berlin kommt. Täglich sticht die „Barbara“ in See, um die rostbraune Brühe auf dem Schlabendorfer See mit Kalk zu bekämpfen.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlabendorfer See&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es führen fünf Radwege am See vorbei, so z. B. der [[Fürst-Pückler-Weg]], die Niederlausitzer Bergbautour und der Kranichradweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umweltprobleme ==&lt;br /&gt;
Wegen der Instabilität des aus gekipptem Sand bestehenden Untergrunds und einer Reihe von größeren Rutschungen ist das gesamte Areal südlich des Sees seit 2010 komplett gesperrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schibilsky&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Post Mining&amp;quot;&amp;gt;[https://www.post-mining.de/medien/20_Schlabendorf_2012.pdf &amp;#039;&amp;#039;Sicherheit auf Kippenflächen&amp;#039;&amp;#039;], PDF, S. 16, in: Lausitzer Braunkohlenrevier 20, Wandlungen und Perspektiven, 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasser des Sees ist stark durch aus dem Untergrund eingespültes Eisen und Sulfat belastet und hat einen sehr niedrigen [[pH-Wert]]. Dem Problem dieses sauren Wassers begegnet man durch die Einspülung von [[Brandkalk]], die seit 2012 durchgeführt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://lausitzer-wasser.de/de/dienstleistungen/wir-koennen-noch-mehr/dienstleistungen-in-der-bergbausanierung/artikel-in_lake_bekalkung_von_tagebaurestseen.html &amp;#039;&amp;#039;In-Lake-Bekalkung von Tagebaurestseen&amp;#039;&amp;#039;], lausitzer-wasser.de: „Seit Mai 2012 ist die ‚Barbara‘ im Einsatz auf dem Schlabendorfer See, einem zur Sielmann Stiftung gehörendem Gewässer, um dessen ph-Wert nach und nach anzuheben.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lr-online.de/lausitz/luckau/_barbara_-bekaempft-saures-wasser-36874972.html „Barbara“ bekämpft saures Wasser], lr-online.de, 31. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.lr-online.de/lausitz/luckau/kalkschiff-legt-mitte-juni-an-35976074.html Kalkschiff legt Mitte Juni an]&amp;#039;&amp;#039;, lr-online.de, 4. April 2013: „Ein ganzes Bündel von Maßnahmen hat der Bergbausanierer LMBV geschnürt, um den Spreewald vor [[Verockerung]] zu schützen. Einen Schwerpunkt bildet der Schlabendorfer See.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=ceZGIVk9ff0 Kalkschiff nimmt Arbeit auf im Schlabendorfer See], YouTube-Kanal FM Media, 19. August 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Da kontinuierlich jährlich sieben Millionen Kubikmeter eisen- und sulfathaltiges Grundwasser in den See nachströmen, wird eine Wasserbehandlung zur Sanierung auf lange Sicht weiterhin notwendig sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schibilsky&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sielmann-stiftung.de/de/projekte/sielmanns_naturlandschaften/wanninchen/index.php Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Dahme-Spreewald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagebaurestsee im Lausitzer Braunkohlerevier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Luckau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserbauwerk in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Luckau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Heideblick)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Heideblick]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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