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	<title>Schizothym - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T02:44:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schizothym&amp;diff=2882987&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Anaxo: kleine textliche Veränderungen sowie Umleitung des Links &gt;zyklothym&lt;</title>
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		<updated>2021-12-08T14:54:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kleine textliche Veränderungen sowie Umleitung des Links &amp;gt;zyklothym&amp;lt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schizothym&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Begriff, der aus der [[Differentielle und Persönlichkeitspsychologie|Differentiellen und Persönlichkeitspsychologie]] stammt und auch von [[kulturwissenschaft]]licher Bedeutung ist. Er bezeichnet den Gegensatz zu &amp;#039;&amp;#039;[[zyklothym]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;schizothym&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete [[Ernst Kretschmer]] (1888–1964) das normale Temperament des [[Leptosom]]en, das sich durch Abgrenzung von der Außenwelt, dem Drang, „eigene Ideen und schöpferische Gedanken“ in zu ausschließlicher Weise zu verfolgen, und Festhalten an starren Prinzipien charakterisierte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://kognition.at/index.php5/Schizothym Der Begriff „Schizothym“] auf dem „kognitiven Netzwerk für Studierende und Interessierte“ der [[Universität Wien]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kretschmer zog u. a. „[[Autobiographie|autobiografische]] und literarische Aussagen mehrerer von ihm als [[Schizoide Persönlichkeitsstörung|schizoid]] sowie schizothym bestimmter [[Dichter]] als Belege für charakteristische [[seelisch]]e Erfahrungen der einzelnen [[Konstitutionstyp|Typen]] heran, wodurch er [[Literarisches Werk|literarischen Texten]] wiederum [[Wissenschaftlichkeit|wissenschaftlichen]] [[Erkenntnistheorie|Erkenntniswert]] zuerkannte.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Gisela Brude-Firnau]] |Hrsg= |Titel=Zur Psychopathologie der Pasenows |Sammelwerk=[[Austriaca]] |Nummer=55 |Datum=2003 |Kapitel=Ernst Kretschmers typologische Trias |Seiten=55}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er weitete den ursprünglich aus der differentiellen und Persönlichkeitspsychologie stammenden zum kulturwissenschaftlichen Begriff aus: So sei der Schizothyme „durch die [[Gestalt|Form]] definiert: Er tendiert zum ‚formschönen [[Klassizismus]]‘ … Als typisch schizothym verstand Kretschmer sowohl die [[Stilisierung]], [[Kubismus|kubistische]] Tendenzen, [[Pathos]] …“&amp;lt;ref name=&amp;quot;bohde&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Daniela Bohde]] |Titel=Kunstgeschichte als physiognomische Wissenschaft: Kritik einer Denkfigur der 1920er bis 1940er Jahre |Sammelwerk=[[Schriften zur Modernen Kunsthistoriographie]] |Band=3 |Verlag=[[Akademie Verlag]] |Datum=2012 |ISBN=3-05-005558-8 |Seiten=108-113, 184}}&amp;lt;/ref&amp;gt; „Das ganze [[20. Jahrhundert#Faschistische Diktaturen in Europa und Zweiter Weltkrieg|Zeitalter]] erschien ihm … als schizothym.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;bohde&amp;quot; /&amp;gt; In seinem Buchkapitel &amp;#039;&amp;#039;Zum borrominesken Weltbild&amp;#039;&amp;#039; verband er z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Cartesianismus|kartesianische]] [[Weltanschauung]] in [[Francesco Borromini]]s Architektur mit dessen schizothymer „Gefährdung“, eine Idee, auf die auch [[Hans Sedlmayr]] deutete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bohde&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die zyklothymen Politiker sind Draufgänger, Organisatoren oder Vermittlungspolitiker, ihre Stärke der ‚[[Manie|hypermannische]] [[Initialeffekt]]‘, nicht der systematische Ausbau, denen dann als schizothym gegenüberstehen die reinen Idealisten und Moralisten, Despoten, Fanatiker und kalten Rechner. Kretschmer nennt hier [[Johannes Calvin|Calvin]] oder [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich den Großen]]. Er hätte auch an Kierkegaard erinnern können mit seinem inneren Brüten, seiner isolierenden Schwermut, die ihm unmöglich machte, sich anderen zu eröffnen, in dem die Ahnung immer fürchterlicher wirkte als das Faktum. Die [[acedia]] der Klosterinsassen war gewiß oft schizothym bedingt. …|[[Herman Nohl]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Herman Nohl]] |Hrsg= |Titel=Charakter und Schicksal: eine pädagogische Menschenkunde |Verlag=G. Schulte-Bulmke |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1947 |ISBN=3-465-01924-5 |Seiten=120}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Differentielle und Persönlichkeitspsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsttheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarischer Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anaxo</name></author>
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