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	<title>Schirwan - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T05:12:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2023-01-29T00:27:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;t&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die historische Region &amp;#039;&amp;#039;Schirwan&amp;#039;&amp;#039; in Aserbaidschan. Die seit 2008 nach ihr benannte Stadt wird unter [[Şirvan]] beschrieben.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gegeichnet von I.C.M. Reinecke. Schirwan. 1804.jpg|miniatur|Karte der Region Schirwan von 1804 ([[Johann Christoph Matthias Reinecke]])]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schirwan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{AzS|Şirvan}}), ([[Tatische Sprache|Tat]]: Schirwan oder Şirvon) ist eine historische Region in [[Aserbaidschan]], die sich zwischen dem [[Kaspisches Meer|Kaspischen Meer]] und dem Fluss [[Kura]] erstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Schirwan tauchte das erste Mal zur Zeit der [[Sassaniden]] auf als Bezeichnung für den nördlichen Teil der [[Albania|Kaukasischen Albania]]. Nach der [[Arabische Eroberung|arabischen Eroberung]] wurde es Teil des [[Kalifat]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 799 bis 1538 war das Gebiet unter den [[Schirwanschah|Schirwanschahs]] selbständig. Zu den wichtigsten städtischen Zentren des mittelalterlichen Schirwan gehörten [[Şabran (mittelalterliche Stadt)|Şabran]] am Nordabhang des äußersten südöstlichen Ausläufers des Kaukasusgebirges, sowie südlich dieses Gebirgsausläufers die Stadt [[Şamaxı (Stadt)|Şamaxı]]. In den arabischen Werken des Mittelalters ist außerdem häufig von einer Stadt namens Yazīdīya in Schirwan die Rede. Die anonyme Chronik von [[Derbent]] berichtet, dass sie der Schirwanşah Əbu Tahir Yəzid ibn Məhəmməd 918 neu erbaut habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Minorsky 1958, 27.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der arabische Geograph [[Yāqūt ar-Rūmī|Yāqūt al-Hamawī ar-Rūmī]] identifiziert die Stadt mit Şamaxı, doch vermutet Minorsky, dass dies nicht ganz exakt ist, sondern Yazīdīya die königliche Lagerstadt war, in der die Schirwanşahs nach Angabe der mittelalterlichen Geographen residierten. Sie lag eine [[Parasange]] von der alten Stadt [[Şamaxı (Stadt)|Şamaxı]] entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. V. Minorsky: &amp;#039;&amp;#039;Ḥudūd al-ʿālam. The Regions of the World. A Persian Geography 372 A.H.-982 A.D.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge 1937. S. 144 und 404.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Chronik von Derbent wurde Yazīdīya 1045 von dem Schirwanşah Qubad ibn Yəzid aus Furcht vor den türkischen [[Oghusen]] mit einer gewaltigen Steinmauer versehen, an der eiserne Tore angebracht waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Minorsky 1958. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schirwan war zu dieser Zeit auch ein wichtiges Zentrum persischer Kultur. So wirkte hier der persische Dichter [[Chaqani]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert entstand in Schirwan ein [[Khanat Schirwan|Khanat]], dessen Herrscher [[Iran|Persien]] tributpflichtig waren. Während des [[Russisch-Persischer Krieg (1722–1723)|Russisch-Persischen Krieges 1722–1723]] zog die russische Armee durch das Gebiet. Nach dem [[Friede von Gulistan|Vertrag von Gülistan]] wurde es 1813 Teil des [[Russisches Kaiserreich|Russischen Reiches]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gehörte es 1918–1920 zur aserbaidschanischen Republik, danach zur [[Sowjetunion]]. Seit dem [[Zerfall der Sowjetunion]] ist Schirwan Teil der Republik Aserbaidschan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung Schirwans besteht aus verschiedenen türkischen, iranischen und kaukasischen Völkern. Besonders während des 11. Jahrhunderts kam es zu einem Influx türkischer [[Oghusen]], die das ethno-linguistische Bild der Region änderten. Heute lebt die [[Kaukasische Sprachen|kaukasischsprechende]] Urbevölkerung nur noch als Minderheiten in [[Şamaxı (Rayon)|Şamaxı]], [[Şəki (Rayon)|Şəki]], [[Qəbələ (Rayon)|Qəbələ]] und [[Oğuz (Rayon)|Oğuz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Region ist bekannt für ihre [[Orientteppich]]e. Zudem gibt es um [[Baku]] große [[Erdöl]]vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Arrān]]&lt;br /&gt;
* [[Khanat Schirwan]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Aserbaidschans]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* W. Barthold, C.E. Bosworth: Artikel &amp;quot;&amp;lt;u&amp;gt;Sh&amp;lt;/u&amp;gt;īrwān&amp;quot; in [[The Encyclopaedia of Islam. New Edition]] Bd. IX, S. 487–88.&lt;br /&gt;
* Vladimir Minorsky: &amp;#039;&amp;#039;A History of Sharvan and Darband in the 10th-11th Centuries&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge 1958.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Aserbaidschan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Aserbaidschan)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[fa:شیروان]]&lt;/div&gt;</summary>
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