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	<title>Schipkapass - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schipkapass&amp;diff=140175&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-11651: /* Schipkapass, geographische und andere Bezeichnungen */  aktualisiert und bequellt, Schipkapass in Speyer wieder offen</title>
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		<updated>2026-01-01T13:58:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schipkapass, geographische und andere Bezeichnungen: &lt;/span&gt;  aktualisiert und bequellt, Schipkapass in Speyer wieder offen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Gebirgspass in Bulgarien. Für andere Bedeutungen siehe [[Schipkapass (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Pass&lt;br /&gt;
| NAME              = &lt;br /&gt;
| BILD              = Shipka-01.JPG&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG  = Schipkapass&lt;br /&gt;
| REGION            = &lt;br /&gt;
| REGION-BEZ        = &lt;br /&gt;
| REGION-ISO        = BG-07/BG-24&lt;br /&gt;
| PASSHÖHE          = 1185&lt;br /&gt;
| PASSHÖHE-BEZUG    = &lt;br /&gt;
| AUSBAU            = Passstraße&lt;br /&gt;
| ERBAUT            = &lt;br /&gt;
| SPERRE            = &lt;br /&gt;
| SPERREART         = &lt;br /&gt;
| GEBIRGE           = [[Balkangebirge]]&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN    = &lt;br /&gt;
| DENZEL            = &lt;br /&gt;
| SEITE1            = Norden&lt;br /&gt;
| REGION1           = [[Oblast Gabrowo|Gabrowo]]&lt;br /&gt;
| REGION1-BEZ       = Oblast&lt;br /&gt;
| PASSHÖHE1         = &lt;br /&gt;
| PASSHÖHE1-BEZUG   = &lt;br /&gt;
| WASSER1           = &lt;br /&gt;
| ORT1              = [[Gabrowo]]&lt;br /&gt;
| AUSBAU1           = &lt;br /&gt;
| ERBAUT1           = &lt;br /&gt;
| SPERRE1           = &lt;br /&gt;
| LÄNGE1            = &lt;br /&gt;
| HD1               = &lt;br /&gt;
| BERGWERTUNG1      = &lt;br /&gt;
| DENZEL1           = &lt;br /&gt;
| MAXSTEIGUNG1      = &lt;br /&gt;
| DSTEIGUNG1        = &lt;br /&gt;
| STEILSTERKM1      = &lt;br /&gt;
| SEITE2            = Süden&lt;br /&gt;
| REGION2           = [[Oblast Stara Sagora|Stara Sagora]]&lt;br /&gt;
| REGION2-BEZ       = Oblast&lt;br /&gt;
| PASSHÖHE2         = &lt;br /&gt;
| PASSHÖHE2-BEZUG   = &lt;br /&gt;
| WASSER2           = &lt;br /&gt;
| ORT2              = [[Schipka (Stadt)|Schipka]]&lt;br /&gt;
| AUSBAU2           = &lt;br /&gt;
| ERBAUT2           = &lt;br /&gt;
| SPERRE2           = &lt;br /&gt;
| LÄNGE2            = &lt;br /&gt;
| HD2               = &lt;br /&gt;
| BERGWERTUNG2      = &lt;br /&gt;
| DENZEL2           = &lt;br /&gt;
| MAXSTEIGUNG2      = &lt;br /&gt;
| DSTEIGUNG2        = &lt;br /&gt;
| STEILSTERKM2      = &lt;br /&gt;
| KARTE             = &lt;br /&gt;
| POSKARTE          = &lt;br /&gt;
| ALTERNATIVKARTE   = &lt;br /&gt;
| LAT               = 42/45/14.769693/N&lt;br /&gt;
| LONG              = 25/19/7.40181/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schipkapass&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein historisch bedeutender [[Gebirgspass]] im [[Bulgarien|bulgarischen]] [[Balkangebirge]]. Mit seiner Höhe von 1185 [[Höhe über dem Meeresspiegel|Metern über dem Meeresspiegel]] ist er einer der höchstgelegenen Pässe in Bulgarien überhaupt.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[:bg:Шипченски проход]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Der Schipkapass ist ein Knotenpunkt zwischen Nord- und Südbulgarien an der Grenze der Regionen [[Oblast Gabrowo|Gabrowo]] und [[Oblast Stara Sagora|Stara Sagora]] beziehungsweise den Städten [[Gabrowo]] in Nordbulgarien mit [[Kasanlak]] in Südbulgarien. Kasanlak wurde im 14. Jahrhundert sogar eigens zum Schutz des Passes gegründet. Die über den Pass verlaufende Straße wurde bereits in früheren Jahrtausenden angelegt und verbindet [[Thrakien (Landschaft)|Thrakien]] mit der Donauebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pass ist nach der kleinen Stadt [[Schipka (Stadt)|Schipka]], Bulgarisch für [[Hagebutte]], ({{Coordinate|text=Lage|NS=42/42/42/N|EW=25/20/00/E|type=city|region=BG|name=Schipka|elevation=548}}, {{Höhe|548|BG}}) an seinem Südhang benannt. Die relativ gut ausgebaute Passstraße ist leicht passierbar und verkehrsmäßig, vor allem militärisch, von hoher strategischer Bedeutung. In unmittelbarer Nähe vom Schipkapass verläuft die [[Europastraße 85]] und zweigen die nach [[Plewen]] (Плевен), [[Lowetsch]] (Ловеч), Sewliewo, [[Russe (Stadt)|Russe]] über [[Weliko Tarnowo]] und [[Schumen]] nach [[Edirne]] (heute Türkei; bulg. Одрин / Odrin) führenden Verkehrswege ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind Gabrowo und Plewen im Norden sowie Kasanlak und [[Stara Sagora]] im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Schipkapass verläuft der [[Bergwanderweg Kom–Emine]] als Teil des [[Europäischer Fernwanderweg E3|Europäischen Fernwanderwegs E3]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schipka Bulgaria 1994 CIA map.jpg|mini|Schipkapass (rotes Viereck)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gotisch-römische Auseinandersetzungen ===&lt;br /&gt;
Bereits in der Antike war der Pass Schauplatz von Kämpfen zwischen [[Goten]] und Römern gewesen. Im 3. Jahrhundert nutzte der Gotenkönig [[Kniva]] den strategisch wichtigen Raum für seine Raubzüge in die römischen Provinzen [[Moesia]] und [[Dakien]]. Im Herbst 377 sperrten die römischen Truppen alle wichtigen Balkanpässe, um ein erneutes Vordringen der Goten von Norden nach Süden über die Donau hinweg auf das römische Reichsgebiet zu vereiteln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wolfram2001_130&amp;quot;&amp;gt;[[Herwig Wolfram]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Goten.&amp;#039;&amp;#039; 4. Aufl., C.H. Beck Verlag, München 2001, ISBN 3-406-33733-3, S.&amp;amp;nbsp;130.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kernpunkt dieser befestigten Verteidigungslinie war der Schipkapass, von dem eine wichtige Straße in das südlich gelegene Tal der [[Mariza|Maritza]] führte. Nachdem der Angreifer noch vor Beginn des gefürchteten Wintereinbruchs damit begann, die Römer einzukesseln, ließ der damalige Oberkommandierende, [[Frigeridus]], die Stellungen räumen und setzte sich zum Pass von Succi ab, um eine neue Verteidigungslinie aufzubauen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wolfram2001_131&amp;quot;&amp;gt;Herwig Wolfram: &amp;#039;&amp;#039;Die Goten.&amp;#039;&amp;#039; 4. Aufl., C.H. Beck Verlag, München 2001, ISBN 3-406-33733-3, S.&amp;amp;nbsp;131.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlacht am Schipkapass ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Shipka field.jpg|mini|[[Wassili Wassiljewitsch Wereschtschagin|W. W. Wereschtschagin]]: &amp;#039;&amp;#039;Schlachtfeld nahe Schipka&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schlacht am Schipkapass}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1877 und 1878 fanden dort während des [[Russisch-Osmanischer Krieg (1877-1878)|Russisch-Osmanischen Krieges]] wichtige Schlachten zur Befreiung Bulgariens statt. Als die [[Zarentum Russland|russischen]] Truppen Anfang August aus [[Thrakien (Landschaft)|Thrakien]] vertrieben wurden und sich auf die Nordseite des Balkangebirges zurückzogen, wurde der Schipkapass von ihnen behauptet und rasch befestigt. Vom 21. bis zum 26. August 1877 versuchte [[Süleiman Pascha]] durch immer neue Angriffe die russische Stellung zu erstürmen, wurde aber unter ungeheuren Verlusten von den Russen unter Führung ihres Generals [[Fjodor Fjodorowitsch Radezki]] zurückgeschlagen. Ein zweiter Versuch (17.&amp;amp;nbsp;September 1877) misslang ebenfalls. Die Türken mussten sich auf die Beobachtung und gelegentliche Kanonade der russischen Stellung beschränken, bis die Russen Anfang Januar 1878 wieder zum Angriff übergingen. Am 9. Januar konnte nach heftigem Kampf die ganze türkische Armee (32.000 Mann) gefangen genommen werden und die Russen drangen von neuem in [[Rumelien]] ein. – Die verlustreichen Kämpfe am Schipkapass hatten großen Einfluss auf das Werk des russischen Schlachtenmalers [[Wassili Wassiljewitsch Wereschtschagin]], der die Kämpfe beobachtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im bulgarischen Nationalbewusstsein ist die Schlacht um den Schipkapass tief verankert geblieben als der entscheidende Kampf für die Befreiung Bulgariens vom &amp;#039;&amp;#039;türkischen Joch&amp;#039;&amp;#039;. Sie war aber militärisch weniger bedeutend als die [[Schlacht von Plewna|Schlacht von Plewen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schipkadenkmal ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bulgaria Shipka-02.JPG|mini|Schipkadenkmal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gedenken an diese wichtige Schlacht in der bulgarischen Geschichte wurde ein Nationaldenkmal in Auftrag gegeben. Das Schipkadenkmal ist ein gewaltiges Feldsteinmonument in Sichtweite des Passes auf dem früheren Schlachtfeld. Es wurde aus Spenden errichtet und am 26. August 1934 eingeweiht. Der pyramidenförmige Turm ist 31,5&amp;amp;nbsp;m hoch und besteht aus fünf Etagen. In der ersten Etage steht ein Marmor-[[Sarkophag]] mit einigen Gebeinen der Kämpfer vom Schipkapass. Auf den anderen Etagen sind Kopien von bulgarischen [[Truppenfahne]]n und andere [[Reliquie]]n ausgestellt. Die oberste Plattform ist nur fußläufig über hunderte von Stufen erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem Eingang zum Denkmal steht ein aus Bronze gegossener Löwe von 8&amp;amp;nbsp;m Länge und 4&amp;amp;nbsp;m Höhe. Der Löwe ist das [[Wappen Bulgariens|Wappentier Bulgariens]] und symbolisiert auch gleichzeitig Mut und Tapferkeit der Verteidiger.&lt;br /&gt;
Mit dem Denkmal wird der Helden der (ersten) Schlacht am Schipkapass gedacht (nach [[Gregorianischer Kalender|gregorianischem Kalender]] vom 9. bis 11. August 1877). Hier verteidigten sich unter der Führung von General Stoletow 5.500 Russen mit 27 Geschützen und bulgarische Freiwillige gegen 27.000 Türken unter Süleiman Pascha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal ist Teil eines ganzen Museumsparks, in dem außerdem ein Monument für den russischen Zaren [[Alexander II. (Russland)|Alexander II.]] errichtet wurde, der persönlich an den Schlachten teilnahm. Historische Kanonen umgeben diesen ebenfalls aus Granitsteinen bestehenden [[Obelisk]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhalb des Ortes Schipka befindet sich eine russisch-orthodoxe-Kirche, die als Gedächtniskirche für die Toten dieser Schlachten gestaltet ist. Sie wurde dem bulgarischen Volk vom russischen Zaren zum Geschenk gemacht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bulgarien-erleben.de/bulgarien,schipka,141.html Homepage &amp;#039;&amp;#039;Bulgarien erleben&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 16. Februar 2010].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Im Zuge des Angriffs auf [[Jugoslawien]] und [[Griechenland]] zu Beginn des [[Balkanfeldzug (1941)|Balkanfeldzugs]] 1941 marschierten deutsche [[Heer (Wehrmacht)|Infanteristen]] aus ihren Bereitschaftsstellungen über den Schipkapass. Später wurde am Schipkapass eine [[Radar|Funkmessstellung]] der 3. Ordnung errichtet und mit einem [[Freya (Radar)|Freya-Gerät]] ausgestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Otto Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Luftnachrichtentruppe. Band II: Der Weltkrieg. Teil 1: Der Flugmelde- und Jägerleitdienst 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Vowinckel-Verlag, Neckargemünd 1968, S.&amp;amp;nbsp;187.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Situation änderte sich, als in Rumänien [[Ion Antonescu]] im August 1944  gestürzt wurde und die führenden Kräfte im Land sich dem Diktat der Sowjetunion über eine Weiterführung des Krieges gegen Deutschland fügen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Königlicher Staatsstreich in Rumänien 1944}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pass und Schlacht als Namensgeber ==&lt;br /&gt;
[[Datei:View from Shipka.JPG|mini|Ausblick über den Schipkapass]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schipka (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
Wegen der allseits bekannten Vergangenheit in der bulgarischen Geschichte ist &amp;#039;&amp;#039;Schipka&amp;#039;&amp;#039; (Шипка) ein wohlklingender Name in Bulgarien. Er wird seit Jahrzehnten als Bezeichnung und wichtigster Markenname für den „[[Salzlakenkäse#Bulgarischer Salzlakenkäse|Schipkakäse“ (Salzlakenkäse)]] verwendet. Ferner war &amp;#039;&amp;#039;Schipka&amp;#039;&amp;#039; eine in der Sowjetära produzierte Zigarettenmarke. Auch Hotels tragen den Namen Schipka – meist in der engl. Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Shipka&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.visitbg.de/sommer/hotel.php?hotid=118 Beispiel Homepage des Hotels Shipka am „Sonnenstrand“ bei Warna]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine, ehemalige [[Sofia|Sofioter]] Fußballclub [[Schipka Sofia]] und ein Mehrzweckstadion in [[Assenowgrad]] tragen den Namen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Lorbeerkirsche|Starkwüchsige Sorten]] des immergrünen Strauchs Lorbeerkirsche &amp;#039;&amp;#039;(Prunus laurocerasus)&amp;#039;&amp;#039; erhielten die wissenschaftliche Herkunftsbezeichnung von Schipka: &amp;#039;&amp;#039;Schipkaensis&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bgpflanzendb.uni-tuebingen.de/tiki/tiki-index.php?page=Prunus Darstellung der Prunus-Arten auf der Homepage des Botanischen Gartens Tübingen; abgerufen am 16. April 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Schipkaensis Macropylla&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schipka Holland&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schipka-Pass (Brettspiel)|Schipka-Pass]] bezeichnet ein Brettspiel bzw. Laufspiel für mehrere Mitspieler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schipkapass, geographische und andere Bezeichnungen ===&lt;br /&gt;
Die Freiheitskämpfe auf dem Balkan wurden in anderen Ländern zum Anlass für offizielle und inoffizielle Ortsbezeichnungen von Gebirgspässen, Straßen oder enge Passagen.&lt;br /&gt;
* Der [[Asteroid]] [[(2530) Shipka]] erhielt seinen Namen hundert Jahre nach der letzten Schlacht am Schipkapass.&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Schịpkipass&amp;#039;&amp;#039; ist ein wichtiger, 4694 Meter hoher Pass über den westlichen Himalaya zwischen Himachal Pradesh (Indien) und Westtibet (Volksrepublik China) am Sutlej (Langchhen Khamba).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wissen.de/lexikon/schipkipass-himalaya wissen.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der [[Shipka Saddle]] bezeichnet einen 1000 Meter hohen Sattel auf der [[Livingston-Insel]] in der Antarktis. Das vergletscherte Tal ist [[Shipka Valley]] (Shipchenska Dolina) benannt, Namensgeber war 2004 der bulgarische Forscher Lyubomir Ivanov (* 1952).&lt;br /&gt;
* Den Namen &amp;#039;&amp;#039;Shipka&amp;#039;&amp;#039; erhielt eine sowjetische Militärbasis bei [[Mukatschewo]] in der heutigen Ukraine.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schipka-passet&amp;#039;&amp;#039; (Schipkapass) ist der schwedische Name eines Dünenwanderwegs auf der schwedischen Insel [[Gotska Sandön]] im [[Nationalpark Gotska Sandön#Bilder|Nationalpark Gotska Sandön]].&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Schipkapass&amp;#039;&amp;#039; bzw. Schwänkelberg zwischen [[Dielsdorf ZH]] und [[Regensdorf]] ist mit 465 Metern der höchste Punkt der ehemaligen [[Bülach-Baden-Bahn]], die noch heute in Insiderkreisen &amp;#039;&amp;#039;Schipkapass-Bahn&amp;#039;&amp;#039; genannt wird. 1877, zur Zeit der Bahneröffnung, waren die Kämpfe um diesen Pass eine Tagesaktualität.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Siegenthaler: &amp;#039;&amp;#039;Die „Schipkapass“-Bahn Bülach – Baden&amp;#039;&amp;#039;. In: Schweizer Eisenbahn-Revue (SER) 8-9/2002, S.&amp;amp;nbsp;390–396 und 10/2002, S.&amp;amp;nbsp;482–486.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In der schottischen Großstadt [[Glasgow]] wurde eine schmale Bahnunterführung als &amp;#039;&amp;#039;Schipka Pass&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die Gegend war ein Kasernenareal, das in den 1870er Jahren aufgelassen wurde. Noch heute befindet sich in der Nähe ein Trödelhändler, der seine Räumlichkeiten unter dem Straßenzug Gallowgate/London street als &amp;#039;&amp;#039;Schipka-Pass&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hiddenglasgow.com/forums/viewtopic.php?t=209&amp;amp;postdays=0&amp;amp;postorder=asc&amp;amp;highlight=shipka&amp;amp;start=0 Website mit dem Hinweis &amp;#039;&amp;#039;Schipkapass&amp;#039;&amp;#039; und Fotos; abgerufen am 16. Februar 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schipkapass in Speyer.jpg|mini|Der &amp;#039;&amp;#039;Schipkapass&amp;#039;&amp;#039; in Speyer]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schipkapass&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet eine denkmalgeschützte Fußgängerbrücke über die Bahnanlagen unweit des Hauptbahnhofs in [[Speyer]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwetzinger-zeitung.de/orte/speyer_artikel,-speyer-schipkapass-in-speyer-fuer-fussgaenger-geoeffnet-_arid,2347090.html Webseite zur Wiedereröffnung; abgerufen am 1. Januar 2026]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Als &amp;#039;&amp;#039;Schipkapass&amp;#039;&amp;#039; wurde in [[Bielefeld]] die Eisenbahnunterführung an der Arndtstraße bezeichnet;&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Vogelsang: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Bielefeld, Bd. II, Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Ersten Weltkriegs&amp;#039;&amp;#039;, 1. Auflage. Verlag für Druckgrafik Hans Gieselmann, Bielefeld 1988, ISBN 3-923830-10-6, S.&amp;amp;nbsp;93.&amp;lt;/ref&amp;gt; lange Zeit gab es ganz in der Nähe (Arndtstraße Ecke Mercatorstraße) eine Gaststätte gleichen Namens.&lt;br /&gt;
* [[Schipkapass (Annweiler)]]&lt;br /&gt;
* Das [[Wirtshaus Schipkapaß|Wirtshaus &amp;#039;&amp;#039;Schipkapaß&amp;#039;&amp;#039;]] (tschechisch &amp;#039;&amp;#039;Šipkapas&amp;#039;&amp;#039;) war ein Lokal nordwestlich von [[Prag]]. Es erhielt seinen Namen von drei deutschen Medizinstudenten, die im Jahr 1877 oder 1878 während des [[Russisch-Osmanischer Krieg (1877–1878)|Türkisch-Russischen Krieges]] in diesem Gasthaus die aktuelle politische Lage besprachen und nach einigen Bieren geographische Übereinstimmungen zwischen dem Standort des Lokales und dem Ort der damals heftig diskutierten kriegerischen Auseinandersetzungen feststellten. Auf dem Rückweg nach Prag entschlossen sich die drei, das Lokal in Studentenkreisen unter dem Namen Schipkapass bekannt zu machen. Die Ruine des Lokals finden sich am heutigen Stadtrand von Prag-[[Dejvice]] oberhalb des Šarka-Tales bei der &amp;#039;&amp;#039;ulice Zlatnice&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sestka.cz/index.php?clanek=728 Schipkapass in Prag (tschechisch); abgerufen am 15. Februar 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ruf des Lokals wurde auch durch Lieder &amp;#039;&amp;#039;…&amp;amp;nbsp; Am Schipkapaß geht’s lustig zu&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;…&amp;amp;nbsp;Ja auf dem Schipkapaß&amp;#039;&amp;#039; (1930) weitergegeben. Studenten könnten in der Folge auch weitere Orte als Schipkapass bezeichnet haben. &lt;br /&gt;
* In der hessischen Universitätsstadt [[Gießen]] existierte bis zum Jahr 2009 in einem trotz Krieg bis heute unversehrten Fachwerkgebäude das Brauereigasthaus &amp;#039;&amp;#039;Zum Schipkapass&amp;#039;&amp;#039;. Unklar ist, ob der Name etwas mit dem hier beschriebenen Pass zu tun hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Klehn, Peter W. von Sattler: &amp;#039;&amp;#039;Gießen – Zeitsprünge.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Sutton, Erfurt 2001, ISBN 3-89702-389-X.&amp;lt;/ref&amp;gt; Möglicherweise ist der Name von der engen Gasse, in der die Gaststätte liegt, abgeleitet. Durch zusätzlich auf der Gasse stehende Bestuhlung der anliegenden Betriebe wurde sie für die Passanten zu einem „Schipkapass“.&lt;br /&gt;
* In [[Linz am Rhein]] erhielt eine Seitenstraße der Mühlengasse den Namen &amp;#039;&amp;#039;Schipkapass&amp;#039;&amp;#039;. Der Ort war ein traditionelles Ausflugsziel vieler Studentenverbindungen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Linzsichten – ‚Warum ist es am Rhein so schön?‘&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Strünzer Magazin.&amp;#039;&amp;#039; Heft 1/2013, Linz am Rhein, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien ==&lt;br /&gt;
=== Filmografie ===&lt;br /&gt;
* Es gibt einen im Auftrag der sowjetischen Filmgesellschaft im Jahr 1954 hergestellten vierteiligen Film, der die Kämpfe am Schipkapass in einer Filmhandlung glorifiziert, schließlich spielten die Russen hier eine bedeutende Rolle bei der Befreiung Osteuropas von der Türkenherrschaft: &amp;#039;&amp;#039;Die Helden vom Schipkapass&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Геройте на шипка&amp;#039;&amp;#039;);&lt;br /&gt;
* Unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Entscheidung am Schipkapass&amp;#039;&amp;#039; findet sich ein weiterer Film, der als Koproduktion Bulgarien – Sowjetunion im Jahr 1978 gedreht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Belletristik ===&lt;br /&gt;
* [[Adda von Liliencron]]: &amp;#039;&amp;#039;Wera Paulowna oder die Entscheidung im Schipka-Paß.&amp;#039;&amp;#039; Christlicher Zeitschriftenverlag, Berlin 1896.&lt;br /&gt;
* [[Iwan Wasow]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Landwehrsoldaten auf Schipka.&amp;#039;&amp;#039; Im Poem &amp;#039;&amp;#039;Epopöe der Vergessenen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Karl Hans Strobl]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schipkapaß]].&amp;#039;&amp;#039; (Studentenroman). Berlin 1908; Wien 1914.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Görlitz: &amp;#039;&amp;#039;Entscheidung am Schipka-Paß. Vor 100 Jahren brach der Russisch-Türkische Krieg aus.&amp;#039;&amp;#039; Serie &amp;#039;&amp;#039;Die Welt&amp;#039;&amp;#039;, 1977.&lt;br /&gt;
* Bei Wikisource gibt es einen historischen Zeitungsbericht vom 13. Januar 1878 direkt über die Kämpfe am Schipkapass: [[s:Weltereignisse / Weltlage 1878 (Volksblatt)|Weltereignisse / Weltlage 1878 (Volksblatt)]]&lt;br /&gt;
* Christian Frederik Conrad von Sarauw: &amp;#039;&amp;#039;Der russisch-türkische Krieg, 1877 bis 1878. Auf Grundlage der veröffentlichten officiellen russischen Rapporte&amp;#039;&amp;#039;. Adamant Media Corporation, Nachdruck 2005, ISBN 0-543-88544-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Shipka Pass|Schipkapass}}&lt;br /&gt;
* [http://www.travelbilder.de/bulgarien/panorama/panorama_11.html 360-Grad-Panoramabild vom Aussichtspunkt auf dem Schipkapass]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|LCCN=sh87005396|VIAF=315526624}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirgspass]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Balkangebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographisches Objekt als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-11651</name></author>
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