<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schipfe</id>
	<title>Schipfe - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schipfe"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schipfe&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T01:35:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schipfe&amp;diff=1416066&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schipfe&amp;diff=1416066&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-28T11:08:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schipfe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein historisches Quartier der [[Schweiz]]er Stadt [[Zürich]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Lindenhof - Schipfe - Limmatquai 2011-06-15 12-30-30.jpg|mini|Ansicht vom [[Limmatquai]] auf [[Limmat]], Schipfe und [[St. Peter (Zürich)|St. Peter]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zürich - Schipfe - Lindenhof IMG 1104.JPG|mini|Ansicht vom [[Limmatquai]] auf [[Limmat]], Schipfe und den [[Lindenhof (Zürcher Hügelzug)|Lindenhof]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zürich - Schipfe IMG 1969.JPG|mini|Mahnmal für die in der Limmat ertränkten Mitglieder der Täufer-Bewegung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altartafeln von Hans Leu d.Ä. (Haus zum Rech) - linkes Limmatufer - Schipfe - Lindenhof-Sihlbühl 2013-04-03 16-23-36.JPG|mini|Die Schipfe am Ende des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, Darstellung auf den Altarbildern von [[Hans Leu der Ältere|Hans Leu dem Älteren]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zürich - Murerplan - Ausschnitt Rathaus.jpg|mini|Die [[Rathausbrücke (Zürich)|Rathausbrücke]] (Bildmitte) und links die ersten Häuser der Schipfe auf dem [[Murerplan]] (1576)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Die Schipfe ({{Höhe|405|CH|link=true}}) liegt zwischen [[Weinplatz (Zürich)|Weinplatz]]/[[Rathausbrücke (Zürich)|Rathausbrücke]] ([[Strehlgasse]]) und der [[Kloster Oetenbach|Oetenbachgasse]] und verläuft – unterhalb des [[Lindenhof (Zürcher Hügelzug)|Lindenhofs]] – entlang dem linken [[Limmat]]ufer in Richtung [[Zürich Hauptbahnhof|Hauptbahnhof]] bis zur [[Rudolf-Brun-Brücke]]. Heute ist die Schipfe kein eigenständiger Stadtteil mehr, sondern gehört zum [[Stadtteile der Stadt Zürich|Quartier]] [[Lindenhof (Stadt Zürich)|Lindenhof]] ([[Altstadt (Stadt Zürich)|Kreis 1]]). Die Erhebung statistischer Daten erfolgt in Zürich in 216 sogenannten statistischen Zonen, welche sich aus der Stadtquartier-/Kreisnummer und einer Laufzahl (01301 für die Schipfe) zusammensetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;quartierspiegel&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Quartierspiegel Lindenhof&amp;#039;&amp;#039;. Stadt Zürich Präsidialdepartement, Statistik Stadt Zürich (Hrsg.), Zürich 3. Oktober 2011 ([http://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/stzh/prd/Deutsch/Statistik/Publikationsdatenbank/quartierspiegel/QUARTIER_013.pdf PDF, 14 MB]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Schipfe&amp;#039;&amp;#039; geht auf die erstmals im Jahr 1292 erwähnte Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Schüpfi&amp;#039;&amp;#039; zurück, im ursprünglichen Sinne von «Uferverbauung» und «Landfeste». Sie diente als Anlegestelle für die Limmatschiffe, an der die [[Binnenschifffahrt|Schiffer]] ihre [[Weidling (Bootstyp)|Weidlinge]] mit einer Tragfähigkeit von ungefähr 1,5&amp;amp;nbsp;Tonnen&amp;lt;ref&amp;gt;Geographisches Institut der Universität Bern: &amp;#039;&amp;#039;Verkehrspolitik von gestern, Verkehrsprobleme von heute?&amp;#039;&amp;#039; von Dominik Bucheli.&amp;lt;/ref&amp;gt; ans Ufer schoben. Die Wortherkunft lässt sich auch vom heute noch gebräuchlichen [[Schweizerdeutsch]]en &amp;#039;&amp;#039;schupfen&amp;#039;&amp;#039; («schieben») ableiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gang_dur&amp;quot;&amp;gt;[https://www.gebrueder-duerst.ch/turicum/strassen/s/schipfe/schipfe.html Gang dur Alt-Züri: Die Schipfe], abgerufen am 12. Januar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Stadtteil gehört zum ältesten, dauerhaft besiedelten Gebiet der heutigen Stadt Zürich. Spätestens in der [[Mittlere Bronzezeit|Mittelbronzezeit]] (um 1500&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr.) dürfte das Umfeld des Lindenhofs bewohnt gewesen sein, wie Fundstücke von Werkzeugen aus der Limmat vermuten lassen. Eine [[Helvetier|keltische]] [[Oppidum Lindenhof|Siedlung]] ist für das 1.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. nachgewiesen. Die Besetzung des Lindenhofes durch römisches Militär datiert die moderne Forschung auf das Jahr 15&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr., als der kleine, unbefestigte [[Vicus]] &amp;#039;&amp;#039;[[Turicum]]&amp;#039;&amp;#039; um die Zollstation im Umkreis der Rathausbrücke entstand. In [[Schweiz in römischer Zeit|spätrömischer]] Zeit wurde während der Regierungszeit von Kaiser [[Valentinian I.]] auf der Hügelkuppe ein [[Kastell Zürich|Kastell]] errichtet, das die Zollstation gegen die im Verlauf der [[Völkerwanderung]] aus dem Norden vordringenden [[Alamannen]] sichern sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lindenhof_zfuess&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.stadt-zuerich.ch/content/ted/de/index/mobil_in_zuerich/mobilitaetistkultur/zueri_z_fuess.html | wayback=20110527053248 | text=Website Tiefbauamt der Stadt Zürich: Züri z&amp;#039;Fuess}}: Lindenhof-Terrasse&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Fischerei]]rechte wurden von der Stadt verwaltet, und Fischer dürften wohl bereits im [[Frühmittelalter|frühen Mittelalter]] an der Schipfe ihre Häuser gebaut haben,&amp;lt;ref name=&amp;quot;schipfe_geschichte&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.schipfe.ch/htm/geschichte.htm | wayback=20080209131951 | text=Schipfe: Geschichte}}, abgerufen am 12. Januar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenso vermutlich hier wohnende [[Gerben|Gerber]]. 1357/1358 wird die «[[Badehaus|Badstube]] an Schüpfen» (Haus Pelikan) erwähnt, mit [[Bader|Bademeister]], [[Schröpfen|Schröpfer]] und [[Zahnmedizin#Historisches|Zahnbrecher]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagi20090112&amp;quot;&amp;gt;[[Tages-Anzeiger]] (12. Januar 2009): &amp;#039;&amp;#039;[http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Die-Schipfe---mitten-im-Zentrum-und-doch-oft-uebersehen/story/12629700 Die Schipfe – mitten im Zentrum und doch oft übersehen.]&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Tages-Anzeiger&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 12. Januar 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Spätestens ab dem ersten Viertel des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts diente die Schipfe als Anlegestelle für die Limmat-Schifffahrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gang_dur&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flussabwärts, am westlichen Ende der Schipfe befanden sich fünf [[Mühle]]n auf dem [[Limmatmühlen#Unterer Mühlesteg|Unteren Mühlesteg]] und die [[Papierwerd]]insel, wie auf dem [[Murerplan]] (1576) von [[Jos Murer]] zu erkennen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.alt-zueri.ch/turicum/bruecken/gedecktes_brueggli/gedeckte_bruecke.html Gang dur alt-Züri: Der untere Mühlesteg mit Holzbrücke], abgerufen am 12. November 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mühlen in Limmat und [[Sihl]] gehörten im Mittelalter zum umfangreichen Grundbesitz der [[Fraumünster]]abtei. Von [[Hans Georg Werdmüller]] wurde 1666 das städtische Wasserrad an der Schipfe errichtet: Das erste Pumpwerk der Stadt pumpte Flusswasser auf den Lindenhof, von wo das Wasser in die [[Altstadt von Zürich|Altstadt]] verteilt wurde. Einige Jahre später erfolgte der Bau einer zweiten, von der Rathausbrücke ausgehenden Wasserleitung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schipfe_geschichte&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hatte sich die [[David &amp;amp; Heinrich Werdmüller|Seidenindustrie]] im Quartier angesiedelt und begründete die Geschichte des «Wollenhofs» (heute Heimatwerkgebäude), der 1830 bis zu 500 Seidenweber beschäftigte und 1835 für den Vertrieb eine Niederlassung in New York betrieb. Die älteste Wochenzeitung der Limmatstadt, die «[[Zürcherische Freitagszeitung]]», wurde von David Bürkli 1674 im Haus Schipfe 33 herausgegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schipfe_geschichte&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hans Caspar Escher]] gründete 1805 mit dem Bankier Salomon von Wyss, mit Hauptsitz im «Haus zum Felsenhof», bei der Neumühle die Firma [[Escher Wyss AG|Escher, Wyss &amp;amp; Co.]] Prägend für die Schipfe wurde während einiger Jahrzehnte die vom Unternehmen gebauten [[Dampfschiff]]e, die hier nach ihrer Fertigstellung vorübergehend vor Anker lagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schipfe_geschichte&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Anwesenheit von Stadtrat Robert Neukomm erfolgte am 7.&amp;amp;nbsp;Juli 2004 anlässlich des Begegnungstags der reformierten Kirchen und Täufer die Einweihung einer schwarzen Basaltplatte an der Ufermauer (gegenüber Haus Nr. 43): «Hier wurden mitten in der Limmat von einer Fischerplattform aus [[Felix Manz]] und fünf weitere [[Täufer]] in der [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|Reformationszeit]] zwischen 1527 und 1532 ertränkt. Als letzter Täufer wurde in Zürich [[Hans Landis]] 1614 hingerichtet.»&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kath.ch/index.php?na=11,0,0,0,d,29616 kath.ch: &amp;#039;&amp;#039;Gedenktafel für Täufer eingeweiht.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 12. Januar 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Sein heutiges Aussehen mit der feingliederigen Häuserzeile erhielt das Limmatquartier weitgehend im 17. und 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Die anliegenden Häuser haben klangvolle Namen wie &amp;#039;&amp;#039;Grosser Luchs&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Grosser Erker&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hohe Tanne&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Steinböckli&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Fischgrat&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Fortuna&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lachs&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kleine Badestube&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Unter dem Schöpfli&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pelikan&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gelber Leu&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Meerwunder&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Muschel&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Steg&amp;#039;&amp;#039;. Die meisten von ihnen wurden etappenweise 1911–1913 und 1936–1938 durch das städtische Hochbauamt renoviert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gang_dur&amp;quot;/&amp;gt; Die Erdgeschosse sind an das Kunst- und Kleingewerbe vermietet, während in den oberen Geschossen Wohnungen entstanden sind, in denen 461 Menschen in 388 Haushalten leben&amp;lt;!--Stand anno?--&amp;gt;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;quartierspiegel&amp;quot;/&amp;gt; Praktisch alle Schipfehäuser sind im Besitz der Stadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schipfe_geschichte&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar erfreut sich der [[Historischer Stadtkern|historische Stadtteil]] bei Touristen grosser Beliebtheit und gehört zu den populären Fotomotiven in Zürich – trotz seiner idyllischen und exponierten Lage gegenüber dem [[Limmatquai]], dürfte das Quartier aber bei Einheimischen eines der weniger bekannten Zürichs sein. Die Anwohner und Gewerbetreibenden versuchen seit mehreren Jahren, die Aufmerksamkeit mit Aktionen und Präsenz unter anderem beim [[Zürifäscht]] und mit der «längsten Geranienkiste der Welt» (im &amp;#039;&amp;#039;[[Guinness-Buch der Rekorde]]&amp;#039;&amp;#039;) ins Bewusstsein der Stadtbevölkerung zu bringen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagi20090112&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47.37299|EW=8.541808|type=landmark|region=CH-ZH}}&amp;lt;!-- Bezugspunkt: Boothaus ungefähr in der Mitte der Schipfe --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinrichtungsstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>