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	<title>Schinui - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T16:44:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schinui&amp;diff=195340&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulf Heinsohn: +Niqqud, +Translitteration wie masoretisch praktiziert, Transliteration auch der Geminaten gemäß hebr. Grammatik in lat. Buchstaben, best. Artikel zu Maskulinum geändert, wie bei Nominalbildungen mit Struktur der Vokale &quot;kurzes I&quot; und &quot;langes U&quot; zwischen 1. und 2. bw. 2. und 3. Radikalen und Gemination der 3. Radikalen</title>
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		<updated>2025-11-05T16:37:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Niqqud, +Translitteration wie masoretisch praktiziert, Transliteration auch der Geminaten gemäß hebr. Grammatik in lat. Buchstaben, best. Artikel zu Maskulinum geändert, wie bei Nominalbildungen mit Struktur der Vokale &amp;quot;kurzes I&amp;quot; und &amp;quot;langes U&amp;quot; zwischen 1. und 2. bw. 2. und 3. Radikalen und Gemination der 3. Radikalen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Politische Partei&lt;br /&gt;
| Staat              = ISR&lt;br /&gt;
| Name               = Mifleget Schinui&lt;br /&gt;
| Name2              = {{he|מפלגת שינוי&amp;amp;lrm;}}&lt;br /&gt;
| Name3              = Partei des Wechsels&lt;br /&gt;
| Parteilogo         = &lt;br /&gt;
| Bild1              = &lt;br /&gt;
| Parteivorsitzender = [[Ron Levintal]]&lt;br /&gt;
| Generalsekretär    = &lt;br /&gt;
| Sprecher           = &lt;br /&gt;
| Gründung           = 1974&lt;br /&gt;
| Gründungsort       = &lt;br /&gt;
| Auflösung          = &lt;br /&gt;
| Hauptsitz          = &lt;br /&gt;
| Jugendorganisation = &lt;br /&gt;
| Zeitung            = &lt;br /&gt;
| Stiftung           = &lt;br /&gt;
| Ausrichtung        = [[Säkularismus|Säkularer]] [[Zionismus]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Liberalismus]]&lt;br /&gt;
| Farben             = &lt;br /&gt;
| Sitze1             = 0&lt;br /&gt;
| Klärung1           = [[Parlamentswahl in Israel 2022|2022]]&lt;br /&gt;
| Mitglieder         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schinui&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|מִפְלֶגֶת שִׁנּוּי&amp;amp;lrm;|Mifleget Schinnūj|de=Partei des Wandels}} bzw. ‚der Veränderung‘) ist eine [[Zionismus|zionistische]], [[Säkulares Judentum|säkulare]] und [[Liberalismus|liberale]] [[Politische Parteien in Israel|Partei in Israel]]. Bis 2009 war sie Mitglied der [[Liberale Internationale|Liberalen Internationale]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Anfänge ===&lt;br /&gt;
Der Schinui wurde 1974 noch unter dem Eindruck des [[Jom-Kippur-Krieg]]es auf Initiative des Tel Aviver Juraprofessors [[Amnon Rubinstein]] gegründet. Sie hatte zunächst den Charakter einer Bürgerinitiative und war die erste basisdemokratisch verfasste Partei Israels. Wichtige Entscheidungen wurden von den Mitgliedern durch [[Urwahl]]en und [[Urabstimmung|-abstimmungen]] getroffen. Zur [[Parlamentswahl in Israel 1977|Parlamentswahl 1977]] schloss sich der Schinui mit der „Demokratischen Bewegung“ von [[Jigael Jadin|Jigaʾel Jadin]] zur [[Tnu’a Demokratit LeSchinui|Demokratische Bewegung für Veränderung]] (Dasch) zusammen. 87 Prozent der damals 1500 Schinui-Mitglieder stimmten für die Fusion.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Wolffsohn]]: &amp;#039;&amp;#039;Politik in Israel. Entwicklung und Struktur des politischen Systems.&amp;#039;&amp;#039; Leske + Budrich, Opladen 1983, ISBN 3-8100-0349-2, S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dasch wurde bei der Wahl mit 11,6 % der Stimmen und 15 der 120 Sitze in der [[Knesset]] drittstärkste Kraft. Anschließend wurde sie Teil der [[Likud]]-geführten Mitte-rechts-Regierung von [[Menachem Begin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Koalition mit rechten und religiösen Parteien war, vor allem bei den vormaligen Schinui-Mitgliedern, sehr umstritten, die sich zudem vom Vorsitzenden Jadin übergangen fühlten und den Verlust basisdemokratischer Prinzipien beklagten. Weiteren Konfliktstoff boten die [[Camp-David-Abkommen|Friedensgespräche mit Ägypten]]: Während sich der Schinui-Flügel (sowie die Gruppe des Verkehrs- und Kommunikationsministers [[Meir Amit|Meʾir Amit]]) für stärkere Zugeständnisse gegenüber der ägyptischen Seite aussprachen, verteidigte der Vizepremier Jigaʾel Jadin die härtere Verhandlungslinie des Ministerpräsidenten Begin. So kam es bereits im August 1978 zur faktischen Spaltung der Dasch. Am 14. September 1978 bildete der Schinui, verstärkt um die Amit-Gruppe, eine eigene Fraktion mit sieben Abgeordneten. Diese nannte sich zunächst „Bewegung für Veränderung und Initiative“ (Schai) und ging in die Opposition.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Wolffsohn: &amp;#039;&amp;#039;Politik in Israel. Entwicklung und Struktur des politischen Systems.&amp;#039;&amp;#039; Leske + Budrich, Opladen 1983, S. 132.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Amit und David Golomb zur [[Awoda|Arbeitspartei]] zurückgekehrt waren, benannte sie sich in „Schinui – Zentrumspartei“ um.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Wolffsohn: &amp;#039;&amp;#039;Politik in Israel. Entwicklung und Struktur des politischen Systems.&amp;#039;&amp;#039; Leske + Budrich, Opladen 1983, S. 133–134.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Wahlen 1981 trat der Schinui allein an und erhielt nur noch 1,5 % der Stimmen und zwei Sitze. Dieses Niveau behielt er auch [[Parlamentswahl in Israel 1984|1984]]. Anschließend trat der Schinui der „Regierung der nationalen Einheit“ unter [[Schimon Peres]] und [[Jitzchak Schamir]] bei – Amnon Rubinstein wurde Kommunikationsminister – zog sich aber im Mai 1987 aus dieser zurück. Bei der [[Parlamentswahl in Israel 1988|Parlamentswahl 1988]] erhielt der Schinui abermals zwei Sitze und blieb in der Opposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlbündnis Meretz ===&lt;br /&gt;
1992 schloss sich der Schinui mit [[Mapam]] und der Bürgerrechtsbewegung [[Ratz (Partei)|Ratz]] zum Parteienbündnis [[Meretz]] zusammen. Meretz konnte in der [[Parlamentswahl in Israel 1992|Wahl am 23. Juni 1992]] mit 9,6 % der Stimmen und 12 Sitzen zur dritten Kraft hinter [[Awoda|Avoda]] und [[Likud]] aufsteigen. Anschließend beteiligte sich Meretz an den Mitte-links-Regierungen von [[Jitzchak Rabin]] und [[Schimon Peres]]. 1996 beschlossen Mapam, Ratz und Schinui, ihr Bündnis in eine einheitliche Partei umzuformen. Der Schinui-Vorsitzende [[Amnon Rubinstein]] warb für die Fusion, aber eine Mehrheit der Parteimitglieder stand der sozialdemokratischen Ausrichtung der Meretz-Partei kritisch gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ära Poraz/Lapid ===&lt;br /&gt;
Während Rubinstein bei Meretz blieb, spaltete sich 1997 wieder ein eigenständiger Schinui unter Führung von Avraham Poraz ab. Sie gab sich ein liberales Profil, sowohl in der Wirtschaftspolitik als auch in religiösen Grundsatzfragen. 1999 übergab Poraz den Parteivorsitz an den TV-Journalisten [[Josef Lapid|Josef „Tommy“ Lapid]]. In der darauffolgenden [[Parlamentswahl in Israel 1999|Wahl]] zur 15. Knesset am 17. Mai 1999 konnte der Schinui sechs Mandate erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Elections16 2.JPG|mini|Schinui-Plakat (Mitte) zur Wahl 2003]]&lt;br /&gt;
Bei der [[Parlamentswahl in Israel 2003|Parlamentswahl 2003]] stieg sie sogar zur drittstärksten Partei mit 12,3 % der Stimmen und 15 von 120 Sitzen auf und trat in die Mitte-rechts-Regierung von [[Ariel Scharon]] ein. Lapid wurde Vize-Regierungschef und [[Liste der israelischen Justizminister|Justizminister]], Avraham Poraz Innenminister, [[Jehudit Naot]] Umweltministerin, [[Josef Jitzchak Paritzky|Josef Paritzky]] Infrastrukturminister und [[Eli’ezer Sandberg]] Wissenschaftsminister. Schinui unterstützte [[Scharon-Plan|Scharons Abzugsplan]] aus Gaza – auch später aus der Opposition heraus – und war treibender Motor hinter einer recht erfolgreichen liberalen [[Wirtschaftspolitik]]. Im Dezember 2004 zerbrach die Koalition mit Scharons [[Likud]] an Differenzen über den Haushalt. Schinui wollte Zahlungen von mehreren Millionen Euro an [[Orthodoxes Judentum|orthodox]]-religiöse Organisationen nicht mittragen und stimmte in erster Lesung gegen den Haushaltsentwurf der Regierung. Scharon entließ daraufhin am 4. Dezember 2004 die Schinui-Minister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niedergang ===&lt;br /&gt;
Poraz, Stellvertreter von Lapid im Parteivorsitz, verlor 2006 überraschend das Rennen um die Spitzenkandidatur 2006 gegen [[Ron Levintal]]. Als Reaktion verließen Poraz, Lapid und neun weitere Abgeordnete die Partei und bildeten am 26. Januar 2006 die Säkulare Fraktion. Bereits kurz darauf spalteten Hemi Doron und Eliezer Sandberg die neue Partei Nationale Heimat (הבית הלאומי, &amp;#039;&amp;#039;HaBayit HaLeumi&amp;#039;&amp;#039;) ab. Die Säkulare Fraktion sammelte sich in der [[Radikalliberalismus|radikalliberal]]-säkularen Partei [[Säkulare Zionisten|Hetz]] (&amp;#039;&amp;#039;Pfeil&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;HaMiflaga HaChilonit-Zionit&amp;#039;&amp;#039; – Säkulare Zionistische Partei).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Schlag für den Schinui war die Gründung der liberalen [[Kadima]], die ihr Wähler der [[Politische Mitte|politischen Mitte]] entzog. Infolgedessen erhielt der Schinui bei der [[Parlamentswahl in Israel 2006|Wahl am 28. März 2006]] nur noch 0,15 % der Stimmen, scheiterte also deutlich an der Zwei-Prozent-Hürde. [[Parlamentswahl in Israel 2009|2009]] trat sie nicht zur Wahl an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorsitzende ==&lt;br /&gt;
* 1974–1996 [[Amnon Rubinstein]]&lt;br /&gt;
* 1997–1999 [[Avraham Poraz]]&lt;br /&gt;
* 1999–2006 [[Josef Lapid]]&lt;br /&gt;
* 2006–{{0|0000}} [[Ron Levintal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste israelischer Parteien]]&lt;br /&gt;
* [[Politisches System Israels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* www.shinui.org.il – Offizielle Internetseite (nicht mehr abrufbar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Parteien in Israel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partei (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liberale Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laizistische Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteigründung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulf Heinsohn</name></author>
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