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	<title>Schindelbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Eriosw: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-03-05T17:11:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil = Schindelbach&lt;br /&gt;
| Gemeindeart = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename = Großrückerswalde&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 50/36/30/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 13/08/08/E&lt;br /&gt;
| Bundesland = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche = &lt;br /&gt;
| Einwohner = 111&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2024-01-02&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.grossrueckerswalde.de/fileadmin/Homepage_Dateien/Verwaltung_Service/Informationsblatt/2024/Infoblatt_2402.pdf |titel=Informationsblatt |hrsg=Gemeinde Großrückerswalde |datum=2024-02-01 |zugriff=2024-03-01 |format=PDF; 7,6 MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum = 1875&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1 = 09518&lt;br /&gt;
| Vorwahl1 = 03735&lt;br /&gt;
| Poskarte = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schindelbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Sachsen|sächsischen]] Gemeinde [[Großrückerswalde]] im [[Erzgebirgskreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Schindelbach liegt etwa 7,3&amp;amp;nbsp;Kilometer südwestlich von [[Marienberg]] im [[Erzgebirge]]. Die Ortslage von Oberschindelbach erstreckt sich in einem Seitental der [[Preßnitz (Fluss)|Preßnitz]] südlich von Großrückerswalde. Die Siedlung Niederschindelbach liegt in der Nähe der Mündung des Schindelbachs in die Preßnitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schindelbach2.JPG|mini|Oberdorf Schindelbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= [[Boden (Großrückerswalde)|Boden]]&lt;br /&gt;
 | NORD=     [[Großrückerswalde]]&lt;br /&gt;
 | NORDOST= &lt;br /&gt;
 | WEST=    [[Mauersberg]]&lt;br /&gt;
 | OST= &lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= [[Niederschmiedeberg]]&lt;br /&gt;
 | SUED= &lt;br /&gt;
 | SUEDOST= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[File:Schindelbach, Anton-Günther-Stein (1).jpg|thumb|Schindelbach, Anton-Günther-Stein]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1544 erwarb der Rat der Stadt [[Marienberg]] den Niederschindelbacher Wald zur Errichtung einer Brettmühle zur Schindelherstellung. 1574 wurde oberhalb der ersten Brettmühle eine weitere errichtet. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurden beide Brettmühlen nach 1630 zerstört. 1692 wurde die obere Mühle als Öl- und Brettmühle durch den Großrückerswalder Lehnrichter wieder aufgebaut. 1715 erfolgte der Wiederaufbau der Ratsmühle. 1774 wurde sie verkauft und als Ölmühle genutzt. Seit 1789 wurde die obere Mühle als &amp;quot;Schindelbachmühle&amp;quot; und die untere als &amp;quot;Brettmühle&amp;quot; bezeichnet. 1899 wurde die obere Mühle zur Holzwarenfabrik umgebaut, in der Niederschindelbacher Mühle eröffnete Max Hunger eine kleine Gastwirtschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort Schindelbach wurde 1752 das erste Mal urkundlich erwähnt. Er gehörte bis 1856 zum [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] [[Amt Wolkenstein]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;68&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1856 gehörte der Ort zum [[Gerichtsamt Marienberg]] und ab 1874 zur [[Amtshauptmannschaft Marienberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/marienberg.htm |titel=Amtshauptmannschaft Marienberg |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-03-05 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20231104115329if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/marienberg.htm |archiv-datum=2023-11-04 |abruf=2026-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1871 zählte Schindelbach 177 Einwohner (Nieder-Schindelbach 70 Einwohner, Ober-Schindelbach 107 Einwohner). Nieder-Schindelbach gehörte seit dem 4. Februar 1835 zu [[Boden (Großrückerswalde)|Boden]] und kam erst mit dessen Eingemeindung im Jahr 1936 zu Großrückerswalde. Ober-Schindelbach gehörte seit der Ortsgründung dieser Siedlung zu Großrückerswalde. 1894 wurde im Ort eine Schule errichtet. Hinter dieser befand sich die Schindelbacher Waldbühne, auf der der erzgebirgische Volksdichter und Sänger [[Anton Günther (Volksdichter)|Anton Günther]] im Jahr 1910 einen Auftritt hatte. Die [[Freiwillige Feuerwehr]] Schindelbach gründete sich 1924. Drei Jahre später erhielt Schindelbach Anschluss an das Elektrizitätsnetz. Im Jahr 1929 wurde die Mühlengaststätte an Kurt Keinert verkauft, der das Lokal zu einer beliebten Gaststätte ausbaute. 1938 wurde gegenüber der Gaststätte der heute noch an dieser Stelle befindliche Anton-Günther-Gedenkstein eingeweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Kreisreformen in der DDR|zweite Kreisreform]] in der [[DDR]] kam Schindelbach als Ortsteil der Gemeinde Großrückerswalde im Jahr 1952 zum [[Kreis Marienberg]] im Bezirk Chemnitz (1953 in [[Bezirk Karl-Marx-Stadt]] umbenannt), der ab 1990 als sächsischer [[Landkreis Marienberg]] fortgeführt wurde und 1994 im [[Mittlerer Erzgebirgskreis|Mittleren Erzgebirgskreis]] bzw. im Jahr 2008 im Erzgebirgskreis aufging. Seit 1956 existiert im Ort eine Wasserleitung. Im gleichen Jahr wurde die Schindelbachmühle als Ferienheim des Betriebsbahnhofs Leipzig-West genutzt und die Gaststätte neu eröffnet. Das Ferienheim ging 1981 an das Wohnungsbaukombinat „[[Wilhelm Pieck]]“ [[Karl-Marx-Stadt]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] kam die Schindelbachmühle im Jahr 1991 in den Besitz einer süddeutschen Firma, bis sie schließlich 1995 geschlossen wurde. In den folgenden Jahren verfiel das vernachlässigte Gebäude. Nach dem Ankauf durch die Gemeinde Großrückerswalde konnte das inzwischen einsturzgefährdete Gebäude im Jahr 2010 vollständig abgerissen werden. Heute erinnert am Standort eine kleine Tafel an das Lokal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blaukreuzhaus Schindelbach.JPG|mini|Blaukreuzhaus in Schindelbach]]&lt;br /&gt;
Schindelbach gehört zur evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde in Großrückerswalde. Im Ort befindet sich ein Heim des [[Blaues Kreuz|Blauen Kreuzes]] für Abhängigkeitskranke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenkstätte ==&lt;br /&gt;
1938 wurde in Schindelbach ein Gedenkstein für den erzgebirgischen Volksdichter [[Anton Günther (Volksdichter)|Anton Günther]] eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Schindelbach (Nieder-, Ober-)|Schindelbach}}&lt;br /&gt;
* [https://www.blaues-kreuz.de/de/sachsen/schindelbach/blaukreuz-zentrum-schindelbach/ Das Blaukreuz-Zentrum in Schindelbach]&lt;br /&gt;
* [http://www.anton-guenther.de/aguenther/html/schindelbach.htm Anton-Günther-Gedenkstein in Schindelbach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Großrückerswalde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großrückerswalde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Erzgebirgskreis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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