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	<title>Schilfrohr - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schilfrohr&amp;diff=1031444&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mike Krüger: /* Ökologie */  fehlerhafter Teil entfernt, da es sich um Nonagria typhae (Rohkolbeneule) handelte, nicht um die Schilfeule</title>
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		<updated>2026-04-13T06:50:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ökologie: &lt;/span&gt;  fehlerhafter Teil entfernt, da es sich um Nonagria typhae (Rohkolbeneule) handelte, nicht um die Schilfeule&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Schilfrohr als Pflanze. Für die gleichnamige Erzählung von Anna Seghers siehe [[Die Kraft der Schwachen#Das Schilfrohr|Die Kraft der Schwachen]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Zu Informationen über den Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Schilfrohr&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Phragmites australis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Antonio José Cavanilles|Cav.]]) [[Karl Bernhard von Trinius|Trin.]] ex [[Ernst Gottlieb von Steudel|Steud.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Schilfrohre&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Phragmites&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Arundinoideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = Arundinoideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Süßgräser&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Poaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Süßgrasartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Poales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Commeliniden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Phragmites australis sl2.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Schilfrohr (&amp;#039;&amp;#039;Phragmites australis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schilfrohr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Phragmites australis&amp;#039;&amp;#039;), auch allgemein als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schilf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und regional als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rohr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;rōr&amp;#039;&amp;#039;, zu westgermanisch *&amp;#039;&amp;#039;rauza&amp;#039;&amp;#039; bzw. indogermanisch *&amp;#039;&amp;#039;reus-&amp;#039;&amp;#039; ‚was sich im Wind schüttelt‘&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]], [[Alfred Götze (Philologe)|Alfred Götze]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Auflage. Herausgegeben von [[Walther Mitzka]]. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 605.&amp;lt;/ref&amp;gt;) bezeichnet, ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] [[Schilfrohre]] (&amp;#039;&amp;#039;Phragmites&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Süßgräser]] (Poaceae). Es ist weltweit verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Illustration Phragmites australis0.jpg|mini|Illustration des Schilfrohr (&amp;#039;&amp;#039;Phragmites australis&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Phragmites australis sl4.jpg|mini|Die Laubblätter weisen ein bis zwei Zick-Zack-Querfalten („Eselsbiss“) auf.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Riet ligula Phragmites australis.jpg|mini|Weißer Haarkranz am Blattansatz (Unterscheidungsmerkmal vom ähnlichen [[Rohrglanzgras]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Phragmites australis blossom.jpg|mini|Blütenstand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Phragmites australis 15-p.bot-phrag.commu-09.jpg|mini|Fruchtstand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Das Schilfrohr ist eine ausdauernde [[krautige Pflanze]]. Die Nominatform, &amp;#039;&amp;#039;Phragmites australis&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;australis&amp;#039;&amp;#039;, erreicht Wuchshöhen von maximal 4 Metern. In der Hauptwachstumsperiode des Schilfrohrs verlängern sich die Rhizome am Ende täglich um bis zu 3 Zentimeter. Die ältesten Rhizomteile sterben jeweils ab (Wurzelkriech- und Verlandungspionier).&amp;lt;!--unbelegt--&amp;gt; Das Schilfrohr entwickelt auch manchmal mehrere Meter lange weit über den Boden kriechende oder im Wasser flutende [[Stolo|Ausläufer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Conert1987&amp;quot; /&amp;gt; Die aufrechten, meist unverzweigten [[Süßgräser #Halme und Blätter|Halme]] haben einen Durchmesser von 2 bis 15 Millimeter, verholzen meist an ihrer Basis und besitzen viele [[Knoten (Botanik)|Knoten]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Conert1987&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wechselständig am Halm angeordneten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind in Blattscheide und Blattspreite gegliedert. Statt des [[Blatthäutchen]]s (Ligula) ist ein Haarkranz vorhanden. Die Abflachung der zunächst wie die Blattscheide röhrigen Blattspreite erfolgt durch ein Gelenk. Die einfachen Blattspreiten sind 10 bis 100 Zentimeter lang sowie 0,4 bis 5 Zentimeter breit und in der oberen Hälfte an den Rändern rau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Conert1987&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Blütezeit reicht von Juli bis September. Das Schilfrohr ist ein [[Rispengras]]. Der [[Rispe|rispige]] [[Blütenstand]] ist 10 bis 50 Zentimeter lang und 2 bis 15 Zentimeter breit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Conert1987&amp;quot; /&amp;gt; Die Blüten[[ährchen]] enthalten am Grunde männliche, darüber zwittrige Blüten. Die Ährchenstiele sind 2 bis 5 Millimeter lang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Conert1987&amp;quot; /&amp;gt;  Die Ährchen sind 10 bis 16 Millimeter lang, hell-braun bis braun und meist stark violett überlaufen, enthalten meist drei bis fünf (zwei bis acht) Blüten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Conert1987&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Hüllspelze]]n sind untereinander fast gleich, lanzettlich bis eiförmig und dreinervig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Conert1987&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Deckspelze]] des untersten [[Blütchen]]s ist 7 bis 13 Millimeter lang und dreinervig. Die [[Vorspelze]] des untersten Blütchens ist 3 bis 4 Millimeter lang und zweinervig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Conert1987&amp;quot; /&amp;gt; Die Ährchenachse bei den oberen Blütchen ist dicht mit 6 bis 8 (bis 10) Millimeter langen seidigen Haaren besetzt. Die drei [[Staubblätter]] haben 1,6 bis 2 Millimeter lange Staubbeutel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Früchte sind bei einer Länge von 1,8 bis 2 Millimetern lang, schmal elliptisch&amp;lt;ref name=&amp;quot;Conert1987&amp;quot; /&amp;gt; und frühestens im Dezember reif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 48, aber auch 36, 72, 84 oder 96.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwielowsee-Schilfrohrguertel-01.jpg|mini|Bis zu 4 Meter hoher Schilfrohrgürtel am [[Schwielowsee]] in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser [[Geophyt]] ist eine [[Sumpfpflanze]].&lt;br /&gt;
Die [[vegetative Vermehrung]] erfolgt in starkem Maße durch die bis zu 20 Meter langen Ausläufer sowie durch niederliegende, sich an den Knoten bewurzelnde Halme (Legehalme). Ganze Schilfbestände stellen oft nur eine einzelne Pflanze dar. Im [[Donaudelta]] fanden Fachleute Pflanzen, deren Alter auf etwa 8000 Jahre geschätzt wurde. Große Schilfbestände bieten zahlreichen Vögeln Schutz. Bei Nährstoffüberschuss verdrängt das Schilfrohr jedoch die übrige Ufervegetation. Bei allzu starkem Nährstoffeintrag bricht die Population allerdings auch wieder zusammen und wird beispielsweise von [[Eutrophierung]]szeigern wie dem [[Großer Schwaden|Großen Wasserschwaden]] (&amp;#039;&amp;#039;Glyceria maxima&amp;#039;&amp;#039;) ersetzt. Sollen Schilfbestände aktiv vermehrt werden, müssen im Sommer Halmstücke mit ein bis drei Knoten abgeschnitten und in wenige Zentimeter tiefe Rinnen im Uferbereich eingegraben werden. Nach einigen Wochen bewurzeln sich die Stängelknoten, und es bilden sich Tochtersprosse aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schilf bildet an Seen und Gräben natürliche Monokulturbestände. Sind Wasserversorgung und Nährstoffangebot günstig, verdrängt er durch seine Dominanz andere Wildkräuter und Gräser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schilfrohr spielt bei der [[Verlandung]] von Gewässern eine große Rolle. Zwischen den dichten [[Süßgräser#Halme und Blätter|Halmen]] sammelt sich mit der Zeit viel [[Schlamm]] an und führt langsam zur Verlandung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Benetzbarkeit der Blattoberfläche ist gering. Wasser perlt in Tropfen ab, wie es auch bei [[Lotosblumen]] beobachtet werden kann, und nimmt dabei auf der Oberfläche anhaftende Schmutzpartikel mit ([[Lotuseffekt]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Froböse2007&amp;quot;&amp;gt;Rolf Froböse: &amp;#039;&amp;#039;Wenn Frösche vom Himmel fallen. Die verrücktesten Naturphänomene.&amp;#039;&amp;#039; Wiley-VCH Verlag, Weinheim 2007, ISBN 978-3-527-31659-5, S. 170.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Phragmites australis&amp;#039;&amp;#039; ist windblütig vom „langstaubfädigen Typ“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die winzigen Fruchtährchen verbreiten sich als Schirmchenflieger. Auch eine Schwimmausbreitung und eine Wasserhaftausbreitung ist möglich. Der Fruchtansatz ist von Jahr zu Jahr unterschiedlich; er ist auch vom Standort abhängig. Die Früchte sind Lichtkeimer, die Keimungsrate liegt circa bei 80 Prozent. Die Keimfähigkeit bleibt ein bis vier Jahre erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Erstveröffentlichung erfolgte 1753 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Arundo phragmites&amp;#039;&amp;#039; durch [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039;, Tomus I, Seite 81. In einer Gattung &amp;#039;&amp;#039;Phragmites&amp;#039;&amp;#039; kann das [[Epitheton#Biologie|Artepitheton]] &amp;#039;&amp;#039;phragmites&amp;#039;&amp;#039; nicht verwendet werden. Die nächstälteste gültige Beschreibung war &amp;#039;&amp;#039;Arundo australis&amp;#039;&amp;#039; durch [[Antonio José Cavanilles]] in &amp;#039;&amp;#039;Anales de Historia Natural&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Seite 100 im Jahr 1799.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot; /&amp;gt; Die Neukombination zu &amp;#039;&amp;#039;Phragmites australis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Cav.) Trin. ex Steud.}} wurde 1840 durch [[Carl Bernhard von Trinius]] in [[Ernst Gottlieb von Steudel]]: &amp;#039;&amp;#039;Nomenclator Botanicus. Editio secunda&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Seite 143 veröffentlicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot; /&amp;gt; Weitere [[Synonym (Taxonomie)|Synonyme]] für &amp;#039;&amp;#039;Phragmites australis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Cav.) Trin. ex Steud.}} sind: &amp;#039;&amp;#039;Arundo phragmites&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}}, &amp;#039;&amp;#039;Cenchrus frutescens&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}}, &amp;#039;&amp;#039;Phragmites communis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Trin.}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schilf ist weltweit verbreitet und manche Autoren unterscheiden folgende Unterarten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Phragmites australis&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;americanus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Saltonst., P.M.Peterson &amp;amp; Soreng}} (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Phragmites americanus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Saltonst., P.M.Peterson &amp;amp; Soreng) A.Haines}}): Sie kommt in Nordamerika vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Phragmites australis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Cav.) Trin. ex Steud.}} subsp. &amp;#039;&amp;#039;australis&amp;#039;&amp;#039;: Sie erreicht Wuchshöhen von bis zu 4 Metern. Sie kommt in Eurasien, Afrika und in Australien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Phragmites australis&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;berlandieri&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(E.Fourn.) Saltonst. &amp;amp; Hauber}}: Sie kommt in Nord-, Mittel- und Südamerika vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Phragmites australis&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;chrysanthus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Mabille) Kerguélen}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt; (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Phragmites australis&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;altissimus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Benth.) Clayton}}, &amp;#039;&amp;#039;Phragmites communis&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;isiacus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Arcang.}}, &amp;#039;&amp;#039;Phragmites australis&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;pseudodonax&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Rabenh.) Rauschert}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;: Sie erreicht Wuchshöhen (nach Conert 1987) von 6 bis 10 Meter hoch. Die Laubblätter sind bis 75 Zentimeter lang und bis 6 Zentimeter breit. Der rispige Blütenstand ist 30 bis 50 Zentimeter lang und dicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Conert1987&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Phragmites australis&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;humilis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(De Not.) Kerguélen}}: Sie erreicht Wuchshöhen von nur bis zu 1,2 Metern. Sie wird von manchen Autoren als Synonym zur Unterart &amp;#039;&amp;#039;Phragmites australis&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;australis&amp;#039;&amp;#039; gestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standorte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Phragmites australis - NASA Tracks an Environmental Invader (48049936657).jpg|mini|Schilfbestand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schilfrohr kommt häufig und beständig in der [[Röhricht]]zone stehender und langsam fließender Gewässer bis zu einem Meter Wassertiefe vor, daneben auch in [[Quellmoor]]en, auf [[Moorwiese]]n oder in [[Bruchwald|Erlenbruch-]] und [[Auwald|Weidenauenwäldern]]. Es liebt nicht zu kalte Schlick- und Schlammböden, die stickstoffhaltig und basenreich sein sollten und verhältnismäßig sauerstoffarm sein können. Reißende Hochwässer erträgt es nicht. Gemäß dem Ökologen [[Heinz Ellenberg]] ist die Art ein Wärmezeiger, ein Wechselwasserzeiger und eine Klassen[[charakterart]] der Röhrichte und Großseggen-Sümpfe (&amp;#039;&amp;#039;Phragmitetea australis&amp;#039;&amp;#039;). Es kommt aber auch in [[Pflanzengesellschaft]]en der Klasse Scheuchzerio-Caricetea, der Ordnung Molinietalia und des Verbands Alnion vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 4+w+ (nass aber stark wechselnd), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 4 (kollin), Nährstoffzahl N = 4 (nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf nicht überfluteten Standorten zeigt das Schilfrohr bewegtes Grundwasser an. Als Tiefwurzler ist es aus vernässten Äckern schwer zu vertreiben. Jedoch sterben verletzte Schilfrhizome bei langanhaltender Überflutung ab, wenn Wasser in das Durchlüftungsgewebe eindringt. Ähnlich verhindert ein hoch anstehendes Grundwasser ein Tiefenwachstum der Rhizome.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Allgäuer Alpen in Bayern steigt Schilfrohr zwischen [[Rohrmoos (Oberstdorf)|Rohrmoos]] und der neuen [[Piesenalpe]] bis in Höhenlagen von 1260 Metern auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert2001&amp;quot; /&amp;gt; Bei [[Bozen]] auf der Rittneralpe erreicht es Höhenlagen von 1675 Meter, in der Schweiz bei Las Palüds und bei [[Ftan]] 1620 Meter und oberhalb [[Lü GR|Lü]] 1900 Meter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Conert1987&amp;quot; /&amp;gt; In Tibet liegen die Höhengrenzen bei 2700 bis 3000 Meter, in Äthiopien bei 2200 Meter und in den Anden bei 3000 Meter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Conert1987&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsstoffe ==&lt;br /&gt;
Im [[Wurzel (Pflanze)#Wurzelsysteme|Wurzelstock]] von &amp;#039;&amp;#039;Phragmites australis&amp;#039;&amp;#039; konnten die psychoaktiven [[Entheogen]]e [[Dimethyltryptamin]] (DMT)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Khan2012&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=JaVed I. Khan, Thomas J. Kennedy, Donnell R. Christian |Titel=Tryptamines |Sammelwerk=Basic Principles of Forensic Chemistry |Verlag=Humana Press |Ort=Totowa, NJ |Datum=2012 |ISBN=978-1-934115-06-0 |Seiten=191–206 |DOI=10.1007/978-1-59745-437-7_15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Bufotenin]] nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche und industrielle Nutzung ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
=== Nahrung ===&lt;br /&gt;
Die jungen Sprossen werden in einigen Gebieten als Gemüse verwendet, wobei der typische Schilfgeschmack dieser Süßgrasart  gewöhnungsbedürftig ist. Aus den getrockneten Wurzeln kann man Mehl zum Brotbacken gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Burgenland]] werden zur Herstellung des traditionellen [[Strohwein|Schilfweins]] [[Weintraube]]n auf Schilfmatten gelagert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mag. Doris Reinthaler, überarbeitet von Dr. Ferdinand Regner |url=https://info.bml.gv.at/themen/lebensmittel/trad-lebensmittel/getraenke/strohwein_schilfwein.html |titel=Strohwein, Schilfwein |werk=www.bml.gv.at |hrsg=Bundesministerium Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft (Österreich) |datum=2022 |sprache=de |abruf=2025-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebrauchsgüter ===&lt;br /&gt;
In der [[Antike]] war das aus einem Schilfstängel geschnittene [[Schreibrohr]] jahrhundertelang das wichtigste [[Schreibgerät]]. Etwa um das 6. Jh. wurde es in Europa von der [[Schreibfeder]] (aus einer [[Vogelfeder]]) verdrängt. Im [[Islamische Kultur|islamischen Kulturkreis]] ist es bis heute für [[Kalligrafie]] in Gebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dünne Matten aus Schilfrohr dienen zur Beschattung von Gewächshäusern, dickere als Wärmedämmung oder Windschutz. Die Art wird auch zur dekorativen Gestaltung von Uferpartien als Zierpflanze und zur Landgewinnung (z.&amp;amp;nbsp;B. im [[IJsselmeer]]) eingesetzt. Die Herstellung der Matten erfolgte lange Jahrhunderte durch [[Weberei|Weben]]. Die als &amp;#039;&amp;#039;[[Rohrweberei]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten Manufakturen verwendeten ursprünglich das auf zugefrorenen Seen im Winter geschnittene Schilfrohr. Es wurde ein Jahr lang im Freien getrocknet, danach weitere Monate trocken und luftig gelagert und danach zu dünnen Matten verwoben, meist von Hand geknotet. Maschinell hergestellte Schilfmatten aus dem Baumarkt haben nur eine Haltbarkeit von rund zwei Jahren, die handgefertigten dagegen halten mehrere Jahre. Im Brandenburgischen [[Pritzerbe]] gibt es im Jahr 2020 die einzige verbliebene Schilfrohrweberei in Deutschland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hildebrandt2020&amp;quot;&amp;gt;Stefanie Hildebrandt: &amp;#039;&amp;#039;Volles Rohr.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. März 2020 (Printausgabe).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwesen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Riet (dakdekkersriet) Phragmites australis.jpg|mini|Schilfrohr gesammelt für Reetdächer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schilfrohr spielt vor allem eine Rolle als [[Naturbaustoff]]. Es nimmt keine Feuchtigkeit auf und verrottet daher nur langsam, es ist stabil und aufgrund seiner griffigen Oberflächenstruktur ein ausgezeichneter Putzgrund. Aufgrund seines Gehalts an [[Kieselsäure]] ist es brandhemmend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schilfrohr dient in Form von [[Reet]] als Dachdeckmaterial. Im [[Lehm]]bau werden als [[Putzträger]] mehrschichtige [[Schilfrohrplatten]] oder [[Rabitz]]geflechte aus einfachem Schilfrohr verwendet. Des Weiteren kann es als [[Naturdämmstoff|Dämmstoff]] für die Außen- und Innendämmung, als Schilfrohrgewebe oder Trennwand für den [[Umweltschutz|ökologischen]] [[Trockenbau]] verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reet wurde früher beim Besticken neuer [[Deich]]e mit der [[Deichnadel]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Energiegewinnung ===&lt;br /&gt;
Eine Nutzung von Schilfrohr für die Gewinnung von [[Biogas]] oder als [[lignocellulose]]reicher Rohstoff für die Herstellung von [[Cellulose-Ethanol]] ist möglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;agrarheute2013&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.agrarheute.com/pflanze/grasschilf-gut-geeignet-energetischen-verwertung-460541 |titel=Gras und Schilf gut geeignet zur energetischen Verwertung |datum=2013 |abruf=2020-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;topagrar2013&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.topagrar.com/energie/news/schilf-und-gras-preiswerte-alternativen-fuer-die-biogasanlage-9477687.html |titel=Schilf und Gras preiswerte Alternativen für die Biogasanlage |datum=2013 |abruf=2020-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Abwasserreinigung ===&lt;br /&gt;
==== Pflanzenkläranlagen ====&lt;br /&gt;
Schilf ist für die Bepflanzung einer [[Pflanzenkläranlage]] geeignet. Es wirkt durch die große Blattoberfläche und durch die Sauerstoffabgabe hohler, luftführender Stängelteile ([[Aerenchym]]e) unter Wasser gewässerreinigend (Sauerstoffeintrag: 5–12&amp;amp;nbsp;g Sauerstoff pro m²/Tag). Der Sauerstoffeintrag fördert den mikrobiellen Abbau organischer Substanz durch aerophile Bakterien, die in großer Menge an den Wurzelhaaren des Schilfes siedeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenfilter ====&lt;br /&gt;
Auch [[Retentionsbodenfilter]] werden häufig mit Schilf bepflanzt. Der Schilfbewuchs soll durch sein [[Rhizom]]wachstum das Substrat lockern und so das [[Kolmation]]srisiko senken. Eine intensive Durchwurzelung erhöht die Reinigungsleistung des Filters, da Sauerstoffeintrag und Wurzelexsudate eine Stimulation des mikrobiellen Schadstoffabbaus in der Rhizosphäre bewirken, gleichzeitig werden Nähr- (und z.&amp;amp;nbsp;T. Schadstoffe) der Bodenlösung entzogen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schilfsterben im Naturschutzgebiet Wakenitz (Museum für Natur und Umwelt Lübeck).jpg|alternativtext=Ausstellung zum Schilfsterben (reed die-back syndrom) im Museum in Lübeck.|mini|Ausstellung zum Schilfsterben (reed die-back syndrom) im Museum für Natur und Umwelt Lübeck.]]&lt;br /&gt;
Eine etablierte Schilffläche transpiriert 800–1000&amp;amp;nbsp;l Wasser pro&amp;amp;nbsp;m² und Vegetationsperiode, wodurch sich die Sickerwasserbildung im Bodenfilter entsprechend reduziert. Dies begünstigt die [[Sorption]] und –&amp;amp;nbsp;durch die längere Kontaktzeit&amp;amp;nbsp;– auch Wurzelaufnahme und biologischen Abbau. Die geschlossene Vegetationsdecke verbessert durch Beschattung und Isolation das bodennahe Mikroklima. Unter abgestorbenem Schilf finden Bakterien auch im Winter Temperaturen um +5&amp;amp;nbsp;°C vor. Schilfhalme wie auch kontinuierliche Streuzufuhr weitmaschiger Vegetationsreste bilden auf Bodenfiltern einen oberirdischen &amp;#039;&amp;#039;Raumfilter&amp;#039;&amp;#039;. Seine Sedimentationsoberflächen ergänzen die eigentliche Substratfiltration und schützen den Filter zusätzlich vor äußerer [[Kolmation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Nachteil des Einsatzes von Schilf in [[Bodenfilter]]n ist, dass Bodenfilter aufgrund der periodischen Zufuhr und kurzen Verweilzeiten des Wassers nicht zu den idealen Besiedlungsräumen des Schilfgrases gehören. Hohe Ausfälle beim Bewuchs auf den zeitweise trockenen Bodenfiltern sind die Folge. Dadurch ist eine optimale Reinigungs- und Filterwirkung in Bezug auf das zugeführte Abwasser durch die geschwächte Schilfvegetation nicht gewährleistet. Daneben ist Schilf empfindlich gegen mechanische Belastung, insbesondere gegen Knickbeanspruchung (Niederlegen des Bestands im Hauptströmungsbereich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schilf wird bei der Eingriffs-Kompensation nach § 8a [[Bundesnaturschutzgesetz]] von Naturschutzstellen positiv beurteilt. Im Gegensatz zu konventionellen Lösungen wurden schilfbepflanzte Filter selbst in Natur- und [[Landschaftsschutzgebiet]]en zugelassen. Daneben können schilfbepflanzte Bodenfilter in Kombination mit Grünflächen und Grünpflastern zusätzliche Ausgleichsmaßnahmen für Neubaugebiete vermeiden helfen, was bei Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen zunehmend Bedeutung erlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Klärschlammvererdung ====&lt;br /&gt;
Schilf wird in Kläranlagen zur Nachbehandlung des Klärschlamms eingesetzt. [[Klärschlamm]] fällt in Kläranlagen als Abfallprodukt des Reinigungsprozesses an und muss entsorgt werden. Da er ganz überwiegend aus Wasser besteht (bis zu 98 Prozent), wird Klärschlamm entwässert, um die zu entsorgende Menge zu reduzieren. Neben mechanischen Verfahren hat sich dafür die [[Klärschlammvererdung]] mittels Schilfbeeten etabliert. Dazu wird der Klärschlamm in großflächige Schilfbeete geleitet. Über die große Blattoberfläche verdunstet das Wasser und der Schlamm wird entwässert. Gleichzeitig bauen im Wurzelraum des Schilfs lebende Mikroorganismen den Schlamm biologisch um und es entsteht humushaltige Klärschlammerde. Der Entwässerungs- und Vererdungsprozess läuft kontinuierlich über 6 bis 12 Jahre, in denen sich das Vererdungsbeet nach und nach füllt. Danach wird die Klärschlammerde ausgebaggert und kann entweder thermisch entsorgt oder als Dünger in der Landwirtschaft verwertet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nielsen2016&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=S. Nielsen, J. D. Larsen |Titel=Operational strategy, economic and environmental performance of sludge treatment reed bed systems – based on 28 years of experience |Sammelwerk=[[Water Science and Technology]] |Band=74 |Nummer=8 |Datum=2016 |Seiten=1793–1799 |DOI=10.2166/wst.2016.295}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Klaus Bahlo, Gerd Wach&lt;br /&gt;
   |Titel=Naturnahe Abwasserreinigung. Planung und Bau von Pflanzenkläranlagen&lt;br /&gt;
   |Auflage=1.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Ökobuch&lt;br /&gt;
   |Ort=Staufen bei Freiburg&lt;br /&gt;
   |Datum=1992&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-922964-52-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Arne Michael Ragossnig, O. Brandweiner&lt;br /&gt;
   |Titel=Schilf als biogener Ersatzbrennstoff zur Klinkerproduktion&lt;br /&gt;
   |Verlag=Institut für nachhaltige Abfallwirtschaft und Entsorgungstechnik an der Montanuniversität Leoben – DepoTech&lt;br /&gt;
   |Datum=2006-11&lt;br /&gt;
   |Online=[http://www.ask-eu.de/default.asp?Menue=149&amp;amp;Jahrgang=88&amp;amp;Ausgabe=711&amp;amp;ArtikelPPV=8376&amp;amp;AnbieterID=41 ask-eu.de]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Elfrune Wendelberger&lt;br /&gt;
   |Titel=Pflanzen der Feuchtgebiete – Gewässer, Moore, Auen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Büchergilde Gutenberg&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1986&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7632-3265-6&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Originalausgabe: [[BLV Verlag|BLV]], München / Wien / Zürich 1986, ISBN 3-405-12967-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=P. G. Brunner&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
   |Titel=Bodenfilter zur Regenwasserbehandlung im Misch- und Trennsystem&lt;br /&gt;
   |Auflage=2., überarbeitete&lt;br /&gt;
   |Ort=Karlsruhe&lt;br /&gt;
   |Datum=2002&lt;br /&gt;
   |Online=[http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/13999/ lubw.baden-wuerttemberg.de]&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=2500}}&lt;br /&gt;
* E. Bittmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Schilf (Phragmites Communis Trin.) Und Seine Verwendung Im Wasserbau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Angewandte Pflanzensoziologie.&amp;#039;&amp;#039; Heft 7, 1953, S. 1–45, + Abbildungen. (Stolzenau/Weser, Arbeiten aus der Zentralstelle für Vegetationskartierung. Tüxen, Reinhold)&lt;br /&gt;
* S. Björk, W. Granéli: &amp;#039;&amp;#039;Energy reeds and the environment.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ambio]].&amp;#039;&amp;#039; 1978, 7, S. 150–156.&lt;br /&gt;
* C. J. Hawke, D. V. José: &amp;#039;&amp;#039;Reedbed Management for commercial and wildlife interests.&amp;#039;&amp;#039; Publ. by the Royal Soc. for the Protection of Birds (RSPB). The Lodge, Sandy, 1996, ISBN 0-903138-81-6.&lt;br /&gt;
* H. Koppitz, H. Kühl, R. Heinze, K. Geissler, A. Eitner, J.-G.Kohl: &amp;#039;&amp;#039;Vergleich der Entwicklung verschiedener auf einem wiedervernässten Niedermoor etablierten Schilfklone I. Saisonale Entwicklung der Bestandesstruktur, Halmmorphologie und Produktivität.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Naturschutz und Landschaftsforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 38, 1999, S. 145–166.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Retentionsbodenfilter. Handbuch für Planung, Bau und Betrieb.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2003, ISBN 3-9808617-1-6.&lt;br /&gt;
* W. Wichtmann: &amp;#039;&amp;#039;Biomass for energy from rewetted peatlands.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;2nd international baltic bioenergy conference: Use of bioenergy in the baltic sea region. Conference proceedings.&amp;#039;&amp;#039; FH Stralsund, 2006, S. 70–80.&lt;br /&gt;
* W. Wichtmann: &amp;#039;&amp;#039;Restoration of degraded fen grasslands by rewetting and reed production.&amp;#039;&amp;#039; In: N. El Bassam, R. K. Behl, B. Prochnow (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sustainable agriculture for food, energy and industry.&amp;#039;&amp;#039; James &amp;amp; James, London 1998, S. 479–483.&lt;br /&gt;
* A. Schäfer, W. Wichtmann: &amp;#039;&amp;#039;Fen restoration and reed cultivation – first results of an interdisciplinary project – economic aspects.&amp;#039;&amp;#039; In: T. Malterer, K. Johnson, J. Stewart (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Peatland Restoration and Reclamation.&amp;#039;&amp;#039; IPS Symposium Duluth, Minnesota 1998, S. 244–249.&lt;br /&gt;
* W. Wichtmann: &amp;#039;&amp;#039;Schilfanbau als Alternative zur Nutzungsauflassung von Niedermooren.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Naturschutz und Landschaftsforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 38, 1999, S. 97–110.&lt;br /&gt;
* W. Wichtmann: &amp;#039;&amp;#039;Nutzung von Schilf (Phragmites australis).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Naturschutz und Landschaftsforschung.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 38, 1999, S. 2–4, 217–232.&lt;br /&gt;
* L. Rodewald-Rodescu: &amp;#039;&amp;#039;Das Schilfrohr.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Binnengewässer.&amp;#039;&amp;#039; Band XXVII, Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, 1974. Mit Anhang.&lt;br /&gt;
* S. M. Haslam: &amp;#039;&amp;#039;A book of reed: Phragmites australis (Cav.) Trin. ex Steudel, Phragmites communis Trin.&amp;#039;&amp;#039; Forrest, Tresaith, Ceredigion UK, 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Phragmites australis|Schilfrohr (&amp;#039;&amp;#039;Phragmites australis&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|4229|Phragmites australis (Cav.) Trin. ex Steud., Gewöhnliches Schilf}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|2286}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|4229}}&lt;br /&gt;
* {{InfoFlora|ID=2985|WissName=Phragmites australis (Cav.) Steud.|Abruf=2015-09-26}}&lt;br /&gt;
* [http://linnaeus.nrm.se/flora/mono/poa/phrag/phraausv.jpg Verbreitung auf der Nordhalbkugel] nach: [[Eric Hultén]], Magnus Fries: &amp;#039;&amp;#039;Atlas of North European vascular plants&amp;#039;&amp;#039; 1986, ISBN 3-87429-263-0.&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Einkeimblaettrige/Suessgraeser/phragmites.htm#Schilf Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)].&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.bg-web.de/botanischerverein/pdf/pflanzenportraits/phraus.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Das Schilfrohr - Ein ökologisch wichtige Pflanze am Elbufer&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20070929034106}} (PDF; 457 kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.terradaily.com/reports/UD_Plant_Biologists_Uncover_Top_Wetland_Invader_Hidden_Weapon_999.html &amp;#039;&amp;#039;UD Plant Biologists Uncover Top Wetland Invader’s Hidden Weapon&amp;#039;&amp;#039;].&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
   |Year=2013.2&lt;br /&gt;
   |ID= 164494&lt;br /&gt;
   |ScientificName= Phragmites australis&lt;br /&gt;
   |YearAssessed= 2012&lt;br /&gt;
   |Assessor= R. V. Lansdown&lt;br /&gt;
   |Download= 8. April 2014}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive=&amp;quot;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tropicos|ID=25511373|WissName=Phragmites australis|Abruf=2023-06-20}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1033450|WissName=Phragmites australis (Cav.) Steud.| Abruf=2024-07-08}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3131-5, S. 237.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, IHW, Eching 2001, ISBN 3-930167-50-6, S. 177.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Conert1987&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hans Joachim Conert: &amp;#039;&amp;#039;Phragmites australis.&amp;#039;&amp;#039; S. 130–133. In: [[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Band I, Teil 3, Verlag Paul Parey, Berlin, Hamburg, 1987, ISBN 3-489-52320-2.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
B.Valdés, H.Scholz; with contributions from [[Eckhard von Raab-Straube]] &amp;amp; G. Parolly (2009+): &amp;#039;&amp;#039;Poaceae (pro parte majore).&amp;#039;&amp;#039; [https://www.europlusmed.org/cdm_dataportal/taxon/17a3eca1-66b5-4841-9828-ed7f746c82d9 Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Phragmites australis&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:30337627-2 Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Phragmites australis&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;POWO&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Plants of the World Online&amp;#039;&amp;#039; von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: &amp;#039;&amp;#039;Kew Science&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4179622-6|LCCN=sh85101434}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Süßgräser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturbaustoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanze mit psychotropem Wirkstoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mike Krüger</name></author>
	</entry>
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