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	<title>Schildesche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T15:37:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schildesche&amp;diff=163681&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kompetenter: /* Politik */ form</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schildesche&amp;diff=163681&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-22T14:29:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Politik: &lt;/span&gt; form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsgliederung&lt;br /&gt;
|NAME=Schildesche&lt;br /&gt;
|NAME-HAUPTEBENE=[[Bielefeld]]&lt;br /&gt;
|TYP=Bezirk&lt;br /&gt;
|TYP-OBEREBENE=Stadtbezirk&lt;br /&gt;
|BILD-WAPPEN=&lt;br /&gt;
|BILD-WAPPEN-HAUPTEBENE=DEU Bielefeld COA.svg&lt;br /&gt;
|BILD-KARTE=Bezirk Schildesche in Bielefeld.svg&lt;br /&gt;
|BILD-KARTE-BESCHREIBUNG=Lage von Schildesche in Bielefeld&lt;br /&gt;
|IMAGEMAP=Bielefeld Stadtbezirke&lt;br /&gt;
|LAT_DEG=52 | LAT_MIN=02 |LAT_SEC=59&lt;br /&gt;
|LON_DEG=08 | LON_MIN=31 |LON_SEC=05&lt;br /&gt;
|REGION=DE-NW&lt;br /&gt;
|FLÄCHE=10.95&lt;br /&gt;
|EINWOHNER=42437&lt;br /&gt;
|EINWOHNER-STAND=2024-12-31&lt;br /&gt;
|HÖHE=94&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=DE-NN&lt;br /&gt;
|GLIEDERUNG-LISTE=&lt;br /&gt;
|PLZ1=33611 &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;small&amp;gt;(alt: 4800)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|VORWAHL1=0521&lt;br /&gt;
|EINGEMEINDUNG=1930-10-01&lt;br /&gt;
|ADRESSE=&lt;br /&gt;
|WEBSITE=[https://www.bielefeld.de/schildesche www.bielefeld.de/schildesche]&lt;br /&gt;
|BÜRGERMEISTER=[[Martin Sauer (Sozialpädagoge)|Martin Sauer]] ([[Bündnis 90/Die Grünen]])&lt;br /&gt;
|BÜRGERMEISTER-TITEL=Bezirksbürgermeister&lt;br /&gt;
|STRASSENBAHN={{Bahnlinie|S|1|1|white|#114DC6|black}}{{Bahnlinie|S|3|3|black|#DED600|black}}{{Bahnlinie|RE|4|4}}&lt;br /&gt;
|STRASSENBAHN-TYP=Stadtbahn&lt;br /&gt;
|BUS= 25, 26, 27, 31, 33, 51, 54, 55, 56, 57, 58, 59, 62, 68, 101, 155, 156, 157, 158, 253, 353, 388&lt;br /&gt;
|QUELLE=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schildesche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Aussprache: [{{IPA|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ˈ&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ʃɪldəʃə}}]) ist der Name eines [[Stadtbezirk]]s der [[Kreisfreie Stadt|kreisfreien]] Stadt [[Bielefeld]] in [[Nordrhein-Westfalen]] sowie der Name des größten Ortsteils in diesem Stadtbezirk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtbezirk Schildesche liegt im [[Ravensberger Hügelland]] nördlich des [[Teutoburger Wald]]es auf einer Höhe von {{Höhe|94|DE-NN|link=true}}. Der Teutoburger Wald nimmt an der südlichen Grenze des Stadtbezirks eine Höhe bis circa {{Höhe|200}} an. Fließgewässer im Stadtbezirk sind der [[Aa (Werre)|Johannisbach]], der [[Schloßhofbach]] und der [[Sudbrackbach]]. Der Johannisbach wird am nordöstlichen Rand des Stadtbezirks zum [[Obersee (Bielefeld)|Obersee]] gestaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden beginnend grenzt der Stadtbezirk Schildesche im Uhrzeigersinn an die Bielefelder Stadtbezirke [[Jöllenbeck]], [[Heepen]], [[Bielefeld-Mitte|Mitte]], [[Gadderbaum]] und [[Dornberg (Bielefeld)|Dornberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtbezirksgliederung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur informell abgegrenzte Ortsteile im Stadtbezirk sind Schildesche, [[Gellershagen]] und [[Sudbrack]]. Daneben gibt es wie auch im Stadtbezirk Bielefeld-Mitte größere Gebiete, die im allgemeinen Sprachgebrauch keinem bestimmten Ortsteil zugeordnet werden. Die Bevölkerung verteilt sich auf die Ortsteile und Statistischen Bezirke wie folgt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;sozial&amp;quot;&amp;gt;Einwohnerzahl: [https://open-data.bielefeld.de/sites/default/files/demographie_statist_bezirke_31122022.csv Daten der Stadt Bielefeld]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Statistischer Bezirk&lt;br /&gt;
! Ortsteil&lt;br /&gt;
! Einwohner&amp;lt;br /&amp;gt;(31.12.2024)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17 Vorwerk Schildesche&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;3&amp;quot;|Schildesche&lt;br /&gt;
|align=right rowspan=&amp;quot;3&amp;quot;|13.278&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|18 Schildesche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|19 Johannesstift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|20 Sudbrack&lt;br /&gt;
|[[Sudbrack]]&lt;br /&gt;
|align=right|8.721&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21 Untertheesen&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|align=right|5.519&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|22 Bültmannskrug&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|align=right|1.896&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|23 Gellershagen&lt;br /&gt;
|[[Gellershagen]]&lt;br /&gt;
|align=right|6.582&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|24 Bültmannshof&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|align=right|4.619&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|25 Universität und Sieben Hügel&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|align=right|1.822&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Stift, Dorf und Bauerschaft Schildesche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 939 gründete die adlige und kinderlose Witwe &amp;#039;&amp;#039;Marswidis&amp;#039;&amp;#039; mit Einwilligung des Bischofs [[Dudo (Paderborn)|Dudo von Paderborn]] ein [[Stift (Kirche)|Frauenstift]]. Da sich um dieses Stift eine Siedlung bildete, wird dies als Gründung von Schildesche angesehen. König [[Otto I. (HRR)|Otto I.]] und Kaiser [[Otto II. (HRR)|Otto II.]] übernahmen den Schutz des Stifts. 1019 wurde die Reichsabtei von [[Heinrich II. (HRR)|Kaiser Heinrich II.]] an [[Meinwerk|Bischof Meinwerk]] von Paderborn übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/finde/langDatensatz.php?urlID=391&amp;amp;url_tabelle=tab_chronologie Hinweis im Kurzlebenslauf von Bischof Meinwerk im Portal &amp;#039;&amp;#039;Westfälische Geschichte&amp;#039;&amp;#039; des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, abgerufen am 3. August 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor der Mitte des 13. Jahrhunderts brannte es ab. Im Jahr 1244 übertrug Bischof [[Bernhard IV. zur Lippe|Bernhard IV.]] von Paderborn dem Grafen [[Ludwig (Ravensberg)|Ludwig von Ravensberg]] die Verwaltung und Gerichtsbarkeit über das Stift Schildesche um die neu erbaute [[Gotik|gotische]] [[Stiftskirche Schildesche|Stiftskirche]]. Im weiteren Verlauf des Mittelalters entwickelte sich Schildesche im [[Amt Sparrenberg]] der [[Grafschaft Ravensberg]] zum Kirchdorf des [[Kirchspiel]]s Schildesche und zum Hauptort der Vogtei Schildesche. Rund um das Dorf Schildesche bestand außerdem die [[Schildesche Bauerschaft|Bauerschaft Schildesche]], die auch &amp;#039;&amp;#039;Altenschildesche&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn der [[Franzosenzeit|Napoleonischen Zeit]] wurde Schildesche 1807 Hauptort des &amp;#039;&amp;#039;Kantons Schildesche &amp;#039;&amp;#039; im [[Distrikt Bielefeld]] des [[Königreich Westphalen|Königreichs Westphalen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|titel=Eintheilung des Cantons Schildesche|url=http://books.google.de/books?id=TH9MAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA141#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false|seiten=141 f|datum=1808-05-18|zugriff=2010-04-23|kommentar=Digitalisat}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1810 endete die Existenz des Stifts. Es wurde gemäß den im [[Reichsdeputationshauptschluss]] festgesetzten Bestimmungen aufgelöst und sein Grundbesitz versteigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1811 kam es zu umfangreichen Änderungen der Verwaltungsgliederung im Raum Schildesche, da das Gebiet nördlich des [[Aa (Werre)|Johannisbachs]] vom Königreich Westphalen von [[Frankreich]] annektiert wurde. Im nun verkleinerten Distrikt Bielefeld verblieben nur die südlich des Johannisbachs gelegenen Teile von Dorf und Bauerschaft Schildesche.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|titel=Territorial-Eintheilung des Districts Bielefeld|url=http://books.google.de/books?id=AKtLAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA424#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false|werk=Gesetz-Bülletin des Königreichs Westphalen Band 2|seiten=423 ff|datum=1812-11-20|zugriff=2010-04-13|kommentar=Digitalisat}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der folgenden zwei Jahre gehörte das Schildescher Gebiet nördlich des Johannisbachs zum &amp;#039;&amp;#039;Kanton Enger&amp;#039;&amp;#039; des [[Distrikt Minden|Distrikts Minden]] im französischen [[Département de l’Ems-Supérieur|Departement der Oberen Ems]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Albrecht Lasius|titel=Der französische Kayserstaat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Großen|url=http://books.google.de/books?id=wH1EAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA204#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false|seiten=204|datum=1812|zugriff=2010-04-21|format=Digitalisat}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der [[Franzosenzeit]] fiel das gesamte [[Ravensberger Land]] 1813 wieder an Preußen. Im Rahmen einer großen [[Verwaltungsgliederung Preußens|Verwaltungsreform]] wurde Preußen in neu eingerichtete [[Provinz]]en, [[Regierungsbezirk]]e und [[Landkreis|Kreise]] gegliedert. Dorf und Bauerschaft Schildesche kamen zum 1816 gegründeten [[Kreis Bielefeld]], während die bis 1811 zur Vogtei bzw. zum Kanton Schildesche gehörenden Dörfer [[Laar (Herford)|Laar]], [[Diebrock]] und [[Eickum]] dem [[Kreis Herford]] zugeschlagen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die mit der zunehmenden Industrialisierung verbundene Ausdehnung der Stadt Bielefeld wuchsen Schildesche und Bielefeld in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zusammen. Zwischen der Bielefelder Innenstadt und dem Dorf Schildesche entstand ein großes Industriegebiet. Gleichzeitig entwickelte sich das zur Bauerschaft Schildesche gehörende [[Sudbrack]]gebiet zu einem dicht besiedelten Bielefelder Wohnvorort. In den Jahren 1900 bis 1902 erhielt Schildesche gleich zwei [[Meterspur]]-Bahnverbindungen nach Bielefeld. Ende 1900 eröffnete die [[Stadtbahn Bielefeld|Bielefelder Straßenbahn]] eine Linie von [[Brackwede]] bis zum [[Rettungshausbewegung|Rettungshaus]], dem heutigen [[Evangelisches Krankenhaus Bielefeld|Johannesstift]], die im Mai 1902 über die Beckhausstraße bis in den Schildescher Ortskern verlängert wurde. Seit 1. April 1901 verbanden die [[Bielefelder Kreisbahnen]] Schildesche mit Bielefeld, [[Werther (Westf.)|Werther]] und [[Enger]] mit Anschluss an die [[Herforder Kleinbahn]]. Auf der Beckhausstraße bestand Parallelverkehr vom Rettungshaus bis zur heutigen Deciusstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl von Dorf und Bauerschaft entwickelte sich zwischen 1799 und 1925 wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Peter Florens Weddigen]] |Titel=Westphälischer historisch-geographischer National-Kalender |Ort=Kleinenbremen |Datum=1805 |Kapitel=§ 1 Das Amt Sparrenberg |Seiten=46 |Online=https://books.google.de/books?id=4TpUAAAAcAAJ&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA46#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Seemann|titel=Geographisch-statistisch-topographische Übersicht des Regierungsbezirks Minden|url=https://search.ub.uni-koeln.de/scans/digitalis/662/662.pdf|datum=1843|zugriff=2024-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|titel=Topographisch-statistisches Handbuch des Regierungs-Bezirks Minden|url=http://books.google.de/books?id=HckDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA12#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false |seiten=12|datum=1866|zugriff=2010-04-22|format=Digitalisat}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://gemeindeverzeichnis.de/gem1900///gem1900.htm?westfalen/bielefeld.htm |titel=Landkreis Bielefeld|titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-17 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230406001109if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?westfalen/bielefeld.htm |archiv-datum=2023-04-06 |abruf=2026-02-17 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Dorf Schildesche&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Bauerschaft Schildesche&amp;lt;br /&amp;gt;(Altenschildesche)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1799 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1601 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | {{0}}606&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1843 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2520 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1075&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1864 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3006 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1101&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 8601 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3391&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 9028 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4788&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bielefeld Schildescher Viadukt 2.jpg|mini|Schildescher Viadukt am Ostufer des [[Obersee (Bielefeld)|Obersees]]]]&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1930 kam es zu einer umfangreichen kommunalen Neuordnung. Das Dorf Schildesche wurde bis auf einige Parzellen, die an [[Vilsendorf]] fielen, nach Bielefeld eingemeindet. Der größte Teil der Bauerschaft Schildesche wurde ebenfalls nach Bielefeld eingemeindet. Der Rest der Bauerschaft fiel an Vilsendorf und [[Brake (Bielefeld)|Brake]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bielefeld.de/sites/default/files/dokumente/1_02.pdf |titel=Gesetz über die Erweiterung des Stadtkreises Bielefeld |werk=Gesetz-Sammlung für die Königlichen Preußischen Staaten |datum=1930-06-11 |seiten=§ 1 |abruf=2010-04-14 |format=PDF; 7&amp;amp;nbsp;kB }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schildesche wurde am 26. November 1944 während des [[Luftkrieg#Zweiter Weltkrieg|Luftkrieges]] durch einen Großangriff auf den [[Schildescher Viadukt]] schwer getroffen. Der Höhepunkt der Zerstörungen wurde am 14. März 1945 erreicht, als der Viadukt durch die erstmals eingesetzte [[Grand Slam (Bombe)|Grand-Slam-Bombe]], der mit 10 [[Tonne (Einheit)|Tonnen]] schwersten Fliegerbombe die jemals in einem Krieg eingesetzt wurde, zerstört wurde. Als Folge der gewaltigen [[Detonation]] starben in Schildesche mindestens 50 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bielefelder Kreisbahn wurde zwischen 1954 und 1956 phasenweise eingestellt. Im April 1968 wurde die Straßenbahnlinie 1 auf die ehemalige Kleinbahntrasse vom Johannesstift bis zur heutigen Endhaltestelle Schildesche verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alte Schildescher nennen ihren Ortsteil heute noch „Schilske“ oder „Schildske“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtbezirk Schildesche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Bielefeld-Gesetz|kommunalen Neugliederung des Raums Bielefeld]] und der damit verbundenen Vergrößerung der Stadt Bielefeld wurden 1973 in Bielefeld Stadtbezirke eingerichtet. Dabei wurde aus den westlichen und nördlichen Teilen der alten Stadt Bielefeld der Stadtbezirk Schildesche gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtbezirk Schildesche besitzt kein eigenes Bezirksamt. Die bezirklichen Verwaltungsaufgaben werden von der Stadtverwaltung Bielefeld wahrgenommen. Eine Filiale des [[Bürgeramt]]s Bielefeld befindet sich im Ortsteil Schildesche am Margaretenweg 29.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der [[Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen 2025|Kommunalwahl 2025]] (Wahlbeteiligung: 62,4 %) setzt sich die Bezirksvertretung Schildesche wie folgt zusammen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Machtverhältnisse in den Bezirken gehörig verändert |Sammelwerk=[[Neue Westfälische]] |Datum=2025-09-16 |Kapitel=Lokales |Seiten=19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
|float=left&lt;br /&gt;
|Überschrift=Sitzverteilung in der&amp;lt;br /&amp;gt;Bezirksvertretung Schildesche 2025&lt;br /&gt;
|Land=DE&lt;br /&gt;
|LINKE|SPD|GRÜNE|CDU|FDP|AfD&lt;br /&gt;
|LINKE=2&lt;br /&gt;
|SPD=4&lt;br /&gt;
|GRÜNE=4&lt;br /&gt;
|CDU=4&lt;br /&gt;
|FDP=1&lt;br /&gt;
|AfD=2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND=DE&lt;br /&gt;
|TITEL=Bezirksvertretungswahl 2025&lt;br /&gt;
|TITEL2=in Prozent&lt;br /&gt;
|GUV=ja&lt;br /&gt;
|PROZENT=nein&lt;br /&gt;
|JAHRALT=2020&lt;br /&gt;
|PARTEI1=CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1=24.4&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1=23&lt;br /&gt;
|PARTEI2=Grüne&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2=23&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2=28.7&lt;br /&gt;
|PARTEI3=SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3=21.5&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3=24.9&lt;br /&gt;
|PARTEI4=Linke&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4=14.6&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4=8.8&lt;br /&gt;
|PARTEI5=AfD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5=8.8&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT5=2.9&lt;br /&gt;
|PARTEI6=FDP&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS6=3.8&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT6=5.2&lt;br /&gt;
|PARTEI7=LiB&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS7=1.6&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT7=0.9&lt;br /&gt;
|FARBE7={{Wahldiagramm/Partei|UWG|dunkel|DE}}&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG7=Lokaldemokratie in Bielefeld – Freie und unabhängige Wählergemeinschaft e. V.&lt;br /&gt;
|PARTEI8=PARTEI&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS8=1.6&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT8=2.7&lt;br /&gt;
|PARTEI9=Bürger-&amp;lt;br /&amp;gt;nähe&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS9=0.7&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT9=0.9&lt;br /&gt;
|FARBE9={{Wahldiagramm/Partei|PIRATEN|dunkel|DE}}&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG9=[[Bürgernähe, Wählergemeinschaft für Bielefeld|Bürgernähe, Wähler*innengemeinschaft für Bielefeld]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bielefeld Stiftskirche Schildesche 1.jpg|mini|Stiftskirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schildesche an der Stiftskirche.jpg|mini|Platz vor der Stiftskirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bielefeld Denkmal Huchzermeierstraße 11.jpg|mini|Altes Pfarrhaus von 1771]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Evangelische [[Stiftskirche Schildesche|Stiftskirche]]&amp;#039;&amp;#039;, ehem. Johannes Baptist, ist die Kirche eines bereits 939 gegründeten Frauenstiftes. Ein erster Kirchenbau wurde 960 geweiht. Das jetzige Kirchengebäude, eine kreuzförmige Saalkirche mit gerade geschlossenem Chor, entstand im 13. Jahrhundert unter Verwendung älterer Bauteile. Zur mittelalterlichen Ausstattung gehören ein großer spätgotischer Schnitzaltar und ein spätgotisches Sakramentshäuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Alte katholische Pfarrkirche&amp;#039;&amp;#039; (jetzt Neuapostolische Gemeinde) ist eine turmlose [[Saalkirche]], die im Inneren ein Kreuzrippengewölbe in gotisierenden Formen aufweist und deren Bau 1688 begonnen wurde. Die ursprüngliche [[barock]]e Ausstattung befindet sich jetzt großenteils in der neuen katholischen Pfarrkirche St. Johannes Baptist (siehe dort).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptist&amp;#039;&amp;#039; wurde 1911/1912 in neugotischen Formen erbaut. Der Erweiterungsbau stammt von 1967. In der Kirche finden sich einige ältere Ausstattungsstücke, darunter ein um 1700 geschaffener Beichtstuhl. Der etwa gleichzeitig entstandene, ursprünglich für die alte katholische [[Pfarrkirche]] gefertigte Hochaltar befindet sich seit 1951 als Leihgabe in der Paderborner Kapuzinerkirche. Die St.-Johannes-Baptist-Kirche wird von einer [[Russisch-Orthodoxe Kirche|russisch-orthodoxen]] Gemeinde mitbenutzt, die dort jeden Samstagvormittag Gottesdienste feiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Ortskern von Schildesche sind noch mehrere ältere [[Fachwerkhaus|Fachwerkhäuser]] vorhanden, darunter&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;An der Stiftskirche 5&amp;#039;&amp;#039; – Das mit beschnitzten [[Knagge (Fachwerk)|Knaggen]] und einer schöner klassizistischen Haustür ausgestattete [[Giebelständig|Traufenhaus]] stammt wohl noch aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Es ist damit der älteste Fachwerkbau Schildesches.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;An der Stiftskirche 10&amp;#039;&amp;#039;. Zweigeschossiger Fachwerkbau, errichtet 1781 durch den Stiftsküster Schwengeler.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;An der Stiftskirche 12&amp;#039;&amp;#039; (Teil der Buchhandlung Welscher). Der [[speicher]]artige Bau, dessen Erdgeschoss massiv erneuert wurde, entstand 1708.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Huchzermeierstraße 11&amp;#039;&amp;#039; – Das zweigeschossige, ehemalige Pfarrhaus wurde 1771 durch den Pfarrer Heidsiek errichtet.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Hermann-Schäffer-Straße 8&amp;#039;&amp;#039; – Der [[Vierständerbau#Dreiständerbau|Dreiständerbau]] mit altertümlichen [[Kopfband|Kopfbändern]] ist am Torbalken 1655 bezeichnet.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Im Stift 1&amp;#039;&amp;#039; – Dreiständerbau von 1769, dessen Außenwände zum Teil massiv erneuert sind.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Im Stift 5&amp;#039;&amp;#039; – Dreiständerbau von 1747, Gaststätte „Möpken“.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Im Stift 6&amp;#039;&amp;#039; – Dreiständerbau von 1636. 2011/12 saniert.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Johannisstraße 9&amp;#039;&amp;#039; – [[Dielenhaus]] von 1708.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Johannisstraße 11&amp;#039;&amp;#039; – Das als „Erbsenkrug“ bekannte zweigeschossige Traufenhaus stammt von 1711.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;An der Stiftskirche&amp;#039;&amp;#039;/Westerfeldstraße – Von den einst zahlreich vorhandenen [[Kurie (Gebäude)|Kurien]] hat sich lediglich die so genannte „Äbtissinnenkurie“, ein eingeschossiger verputzter Fachwerkbau aus dem späten 18. Jahrhundert erhalten.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Am Kruge 12&amp;#039;&amp;#039; – Zweigeschossiger Fachwerkbau aus dem Jahr 1778, der u.&amp;amp;nbsp;a. als Bethaus der Jüdischen Gemeinde genutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gut Brodhagen&amp;#039;&amp;#039; – Im Ortsteil [[Gellershagen]] hat sich an der Schloßhofstraße das ehemalige Gutshaus Brodhagen erhalten (genannt „Schloßhof“), ein dreischiffiges Dielenhaus mit massiven Außenmauern und Inschrifttafeln am Tor. Es wurde 1686 durch die Witwe des Kurfürstlichen Rats und Landschreibers Johann Meinders errichtet. Das Gebäude wurde zur NS-Zeit als Arbeitslager für jüdische Mitbürger genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meyer zu [[Sudbrack]]&amp;#039;&amp;#039;. An der Apfelstraße 77 befand sich bis 2012 das einstige Haupthaus des Hofes Meyer zu Sudbrack. Es wurde ursprünglich 1820 auf dem Hof Falkmann zu Ehrdissen (Kirchspiel [[Schötmar]]) errichtet und 1868 anstelle des alten, durch Brand vernichteten Haupthauses Sudbrack wiederaufgebaut. Es handelte sich um einen stattlichen Vierständer-Fachwerkbau mit [[Krüppelwalmdach]] und reich beschnitztem Torständer. Im November 2012 wurde das Gebäude abgebrochen, nachdem alle Initiativen zu seiner Erhaltung gescheitert waren. Auf dem Gelände wurden in den Jahren 2014 und 2015 Seniorenwohnungen errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Evangelisches Krankenhaus Bielefeld|Johannesstift]]&amp;#039;&amp;#039; an der Schildescher Straße – Im Jahre 1852 gegründetes ehemaliges [[Rettungshausbewegung|Rettungshaus]] für materiell und sozial gefährdete Kinder mit historischem Rundgang über das Anstaltsgelände, Sitz des [[Evangelisches Johanneswerk|Evangelischen Johanneswerks]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das größte Gebäude des Stadtbezirks Schildesche ist das Hauptgebäude der [[Universität Bielefeld]].&lt;br /&gt;
* Markant ist die im Jahr 2020 errichtete [[Seeschlange (Skulptur in Bielefeld)|Bielefelder Seeschlange]] am Kreisverkehr der Straßenkreuzung Schloßhofstraße/Voltmannstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Linie 1 der [[Stadtbahn Bielefeld|Bielefelder Stadtbahn]] fährt bis zur Endhaltestelle &amp;#039;&amp;#039;Schildesche&amp;#039;&amp;#039; nahe dem Schildescher Ortskern. Dort bestehen Busverbindungen nach [[Jöllenbeck]] (55, 155, 156), [[Brake (Bielefeld)|Brake]] (51, 101), [[Baumheide (Bielefeld)|Baumheide]] (27), in Richtung Universität (31) und zur Innenstadt (27). Eine Buslinie verkehrt bis [[Herford]] (101). Die Stadtbahnlinie 3 fährt über die Jöllenbecker Straße bis zur Endhaltestelle &amp;#039;&amp;#039;Babenhausen Süd&amp;#039;&amp;#039;. Von dort verkehren Buslinien in Richtung Jöllenbeck und [[Dornberg (Bielefeld)|Dornberg]] sowie nach [[Spenge]] (56) und [[Enger]] (54). Der Ortsteil [[Gellershagen]] besitzt mit den Buslinien 25/26 eine direkte Verbindung ins Stadtzentrum von Bielefeld. Der Südwesten des Stadtbezirks wird von der Stadtbahnlinie 4 durchquert, die auch die Universität bedient. Schildesche ist damit neben dem Bezirk [[Bielefeld-Mitte|Mitte]] der am besten durch den [[öffentlicher Personennahverkehr|öffentlichen Personennahverkehr]] erschlossene Stadtbezirk Bielefelds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten &amp;lt;!--ALPHABETISCHE Sortierung--&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
* [[Heinz Josef Algermissen]] (* 15. Februar 1943), katholischer Pfarrer in Schildesche und Bischof von Fulda&lt;br /&gt;
* [[Hans Bohnenkamp]] (* 17. April 1893; † 2. Februar 1977), Offizier, Pädagoge, Hochschullehrer und Hochschuldirektor&lt;br /&gt;
* [[Josef Clemens]] (* 20. Juni 1947), katholischer Vikar in Schildesche, Kurienbischof und Sekretär des Päpstlichen Laienrates&lt;br /&gt;
* [[Angelika Dopheide]] (* 6. Juli 1946), 1994–1999 erste Bielefelder Oberbürgermeisterin (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Fritz Doht]] (* 25. Januar 1891; † 28. Dezember 1960), Rektor der Stiftsschule Schildesche und Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Albert Florath]] (* 7. Dezember 1888; † 11. März 1957), Schauspieler (u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;[[Die Feuerzangenbowle (1944)|Die Feuerzangenbowle]]&amp;#039;&amp;#039;), erlernte im [[Amt Schildesche]] zunächst den Beruf des [[Amtmann]]s, bevor er nach München ging, um sich ganz der Schauspielerei zu widmen&lt;br /&gt;
* [[Karl Heidemann]] (* 29. April 1895; † 22. August 1975), Politiker (NSDAP)&lt;br /&gt;
* [[Herbert Hinnendahl]] (* 2. Januar 1914; † 1. November 1993), 1963–1975 Bielefelder Oberbürgermeister (SPD). Er hatte maßgeblichen Anteil an der Gründung der Universität Bielefeld.&lt;br /&gt;
* [[Clamor Huchzermeyer|Clamor Ludwig Carl Huchzermeier]] (* 5. April 1809; † 23. Februar 1899), lutherischer Pfarrer in Schildesche und Politiker&lt;br /&gt;
* [[August Krönig]] (* 20. September 1822; † 5. Juni 1879), Chemiker und Physiker&lt;br /&gt;
* [[Carl von Ledebur (Schriftsteller)|Carl von Ledebur]] (1806–1872), Offizier und Biograf&lt;br /&gt;
* [[Karl Pawlowski]] (* 9. April 1898; † 22. August 1964), diakonischer Unternehmer, Vorsteher des Johannesstifts und Gründer des [[Evangelisches Johanneswerk|Ev. Johanneswerks]]&lt;br /&gt;
* [[Ernst Salge]] (* 29. Juli 1882; † 11. November 1949), Kommunalpolitiker, 1921–1925 Bürgermeister von [[Salzwedel]], 1925–1934 Oberbürgermeister von [[Sowetsk (Kaliningrad)|Tilsit]]&lt;br /&gt;
* [[Hermann von Schildesche]] (* 8. September um 1290; † 8. Juli 1357), Theologe, Rechtsgelehrter und Augustinermagister&lt;br /&gt;
* [[Karl Siebold]] (* 18. November 1854; † 16. Juli 1937), Architekt, Leiter der Bauabteilung der &amp;#039;&amp;#039;Bodelschwingh’schen Stiftungen&amp;#039;&amp;#039; in Gadderbaum&lt;br /&gt;
* [[Viktoria Steinbiß]], geborene Klarhorst (* 19. August 1892; † 11. Februar 1971), Ärztin, Bauunternehmerin und Politikerin (CDU)&lt;br /&gt;
* [[Johannes Warns]] (* 21. Januar 1874; † 27. Januar 1937), Theologe und Leiter der [[Bibelschule Wiedenest]]&lt;br /&gt;
* [[Martin Sauer (Sozialpädagoge)|Martin Sauer]] (* 1948), seit 2018 Bezirksbürgermeister in Bielefeld-Schildesche (Bündnis 90/Die Grünen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrich Andermann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stift und Kirche Schildesche 939–1810. Festschrift zur 1050-Jahr-Feier i.A. der Ev.-Luth. Stiftskirchengemeinde, der Kath. Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist und des Heimatvereins Schildesche in Zusammenarbeit mit Joachim Wibbing.&amp;#039;&amp;#039; Bielefeld 1989.&lt;br /&gt;
* Erich Forwick: &amp;#039;&amp;#039;Stiftskirche in Schildesche&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Westfälische Kunststätten&amp;#039;&amp;#039;. Heft 24). Münster 1983.&lt;br /&gt;
* Heimatverein Schildesche (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schildesche – unser Dorf in Bildern&amp;#039;&amp;#039;. 2. Aufl. Leopoldshöhe 1990.&lt;br /&gt;
* Uli Kahmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des J.F.A. Lampe. Ein Beamtenleben in Schildesche um 1800.&amp;#039;&amp;#039; Bielefeld 1995.&lt;br /&gt;
* Paul Pieper: &amp;#039;&amp;#039;Der Altar von Schildesche.&amp;#039;&amp;#039; Bielefeld 1981.&lt;br /&gt;
* 1000 Jahre Schildesche: &amp;#039;&amp;#039;939 – 1939 – 1930 nach Bielefeld eingemeindet.&amp;#039;&amp;#039; Reprint der Ausgabe von 1939, Leopoldshöhe 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bielefeld.de/de/bz/sch/ Stadtbezirk Schildesche] Abgerufen auf www.bielefeld.de am 12. Juli 2019&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|autor=Heino Siemens|url=https://historischer-rueckklick-bielefeld.com/2019/07/01/01072019|titel=28.&amp;amp;nbsp;bis 31.&amp;amp;nbsp;Juli 1939: Tausendjahrfeier Schildesche|werk=Historischer „RückKlick“|hrsg=Stadtarchiv Bielefeld |datum=2019|zugriff=2019-07-12}}&lt;br /&gt;
* [https://www.heimatverein-schildesche.net Heimatverein Schildesche]&lt;br /&gt;
* {{LWLGDK|264937|Kulturlandschaftlich bedeutsamer Stadt- und Ortskern Bielefeld-Schildesche}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtbezirke und Stadtteile in Bielefeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4094841-9|LCCN=n/83/318092|VIAF=167544439}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schildesche| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtbezirk von Bielefeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Bielefeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Bielefeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1930]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kompetenter</name></author>
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