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	<title>Schiffsunfall - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T05:13:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schiffsunfall&amp;diff=204481&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-24828-60: /* DDR (historisch) */ Fehlendes Zeichen im Link der WL ergänzt = Link repariert.</title>
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		<updated>2026-04-23T16:51:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;DDR (historisch): &lt;/span&gt; Fehlendes Zeichen im Link der WL ergänzt = Link repariert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sinking Oil Rig P-34.jpg|mini|Havarierte Bohrinsel P-34 mit Hilfsschiffen vor der brasilianischen Küste (Oktober 2002)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Exval.jpeg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Exxon Valdez]]&amp;#039;&amp;#039; drei Tage, nachdem sie auf ein Riff aufgelaufen war (1989)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Andrea Doria USCG 1.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Andrea Doria (Schiff, 1953)|Andrea Doria]]&amp;#039;&amp;#039; mit Schlagseite nach der Kollision samt backbordseitigen Rettungsbooten (1956)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20180806-Schiffsunfall bei den Galapagosinseln.jpg|mini|Schiff mit Schlagseite auf einem Riff (2018)]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schiffsunfall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (umgangssprachlich auch &amp;#039;&amp;#039;Schiffsunglück;&amp;#039;&amp;#039; {{enS|ship accident}}) ist ein [[Schadensereignis]] im [[Wasser]], an dem ein [[Schiff]] beteiligt ist. Schlimmstmögliches Ergebnis für das Schiff ist das &amp;#039;&amp;#039;Sinken&amp;#039;&amp;#039; des Schiffes oder andere Formen des [[Schiffbruch]]. Rechtlich spricht man von einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seeunfall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wozu bspw. auch Unfälle gehören, die Verletzungen, Sachschäden oder Umweltschäden verursacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen ==&lt;br /&gt;
Vorkommnisse, die man als Seeunfall einordnet, sind unter anderem Todesfälle, schwere Verletzungsfälle sowie Fälle von vermissten Personen an Bord im Zusammenhang mit dem Betrieb eines Schiffes oder Fälle, in denen die [[Schiffsbesatzung]] erheblich gefährdet wurde. Weitere Schiffsunfälle sind Schäden durch Grundberührung, [[Havarie|Kollision]], Feuer oder Explosion an Bord von Schiffen sowie durch Schlechtwetter. Darüber hinaus bezeichnet der Begriff Seeunfall auch technische Vorfälle, die die sichere Schiffsführung erheblich gefährden, oder Fälle von Umweltgefährdung oder Verschmutzung. Bei stärkerer Grundberührung kann es beispielsweise zum Auslaufen von [[Bunkeröl]] aus den Bunkertanks kommen, die teilweise im Doppelboden unterhalb der Wasserlinie liegen. In besonders schweren Fällen kann es auch zu einem Auseinanderbrechen des Schiffes kommen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Amoco Cadiz]]&amp;#039;&amp;#039;, die 1978 vor der [[Bretagne]] in einen schweren Sturm geriet, auf einen Felsen auflief und auseinanderbrach. Dabei liefen etwa 233.000 Tonnen [[Erdöl|Rohöl]] aus. Eine der weltweit schwersten [[Umweltkatastrophe]]n war die Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selten kommt es zu einem Schiffsunfall, indem ein Schiff und ein U-Boot zusammenstoßen. Zum Beispiel versenkte das US-U-Boot &amp;#039;&amp;#039;[[Greeneville (U-Boot)|Greenville]]&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 2001 versehentlich beim Auftauchen das japanische Fischerei-Ausbildungsschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Greeneville (U-Boot)#Der Ehime-Maru-Unfall|Ehime Maru]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheitern vs. Stranden ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Scheitern&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|foundering}}) ist in der Schifffahrt ein Schiffsunfall, bei dem das [[Wasserfahrzeug]] zerschellt. Das Schiff trifft auf [[Klippe]]n, [[Sandbank|Sandbänke]], [[Strand]] oder [[Untiefe]]n oder ist am [[Ufer]] festgefahren und wird so stark beschädigt, dass es von der [[Schiffsbesatzung]] [[Manövrieren|manövrierunfähig]] verlassen werden muss.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=HwpDAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA533&amp;amp;dq=seegefahr+H%C3%B6here+Gewalt&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjAsfLRns3jAhXpN-wKHS-pC384ChDoAQg1MAM#v=onepage&amp;amp;q=seegefahr%20H%C3%B6here%20Gewalt&amp;amp;f=false August Schiebe, &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Contorwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Teil I, 1853, S. 533 FN 2-7]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch das [[auf Grund laufen]] gehört zum Scheitern. Im Gegensatz hierzu steht die [[Strandung]], die das Schiff weitgehend unbeschädigt lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untersuchung ==&lt;br /&gt;
Zur Aufklärung von Seeunfällen dienen unter anderem sogenannte [[Voyage Data Recorder]], eine [[Flugschreiber|Blackbox]] für [[Schiff]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allen schwerwiegenden Schiffsunfällen auf Schiffen in deutschen Hoheitsgewässern sowie auf Schiffen, die die Flagge der Bundesrepublik Deutschland führen, und bei Vorliegen eines „erheblichen deutschen Untersuchungsinteresses“, wird nach dem Unfall eine Untersuchung durch die [[Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung]] durchgeführt. Stellt das in diesem Verfahren beauftragte Seeamt in der darauf folgenden Verhandlung eine Verfehlung –&amp;amp;nbsp;z.&amp;amp;nbsp;B. eine durch Alkoholeinfluss verursachte [[Havarie]]&amp;amp;nbsp;– fest, so kann z.&amp;amp;nbsp;B. das Patent der verantwortlichen Person durch das Seeamt eingezogen werden. Der Einzug des [[Befähigungszeugnis]]ses kann dabei befristet sein&amp;amp;nbsp;– in schweren Fällen erfolgt der Einzug dauerhaft. Bei minderschweren Vergehen verhängt das Seeamt zumeist ein Bußgeld. Da das Seeamt keine weiteren [[strafrecht]]lichen und [[zivilrecht]]lichen Befugnisse hat, kann sich nach der Untersuchung durch das Seeamt noch ein gesonderter Prozess vor den einschlägigen Gerichten anschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der besonders schwere Seeunfall der &amp;#039;&amp;#039;[[Herald of Free Enterprise]]&amp;#039;&amp;#039; mit 193 Toten im Jahr 1987 vor dem [[Hafen von Brügge-Zeebrügge|Hafen von Zeebrügge]] führte zu [[Herald of Free Enterprise#Auswirkungen auf die Tätigkeit der IMO und weiterer Körperschaften|Auswirkungen auf die Tätigkeit der IMO und weiterer Körperschaften]] in deren Ergebnis 2004 die britische [[Health and Safety Executive]] und die [[University of Bath]] in Kooperation zur [[Ursache]]nforschung auch im Themenfeld [[Arbeitsunfall]] hier im Sinne von „Seeunfall“ in der Reihe HSE Books das Arbeitsbuch „Investigating accidents and incidents A workbook for employers, unions, safety representatives and safety professionals“ (kurz: „HSG245“)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Health and Safety Executive]] „Investigating accidents and incidents - A workbook for employers, unions, safety representatives and safety professionals.“ (HSG245, 2004) [https://www.hse.gov.uk/pubns/books/hsg245.htm HSE Books Download] (Search : HSG245), verfügbar auf der Website der Health and Safety Executive; abgerufen am 13. Nov. 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit ausgefeilten Fragebögen und Arbeitsblättern zur sogenannten „Adverse event analysis“ veröffentlichte (ein „step by step guide“ zur [[Unfallanalyse]] mit erprobter [[Arbeitsmethode]] unter Anwendung von fünf Kategorien die von jeder „interessierten Seite“ in jeder [[Wirtschaftszweig|Branche]] genutzt werden kann), um mit der Zielstellung „Reducing Risks and protecting people“ zur Aufklärung einer [[Unfallursache]] und damit verbundener Umstände des [[Einzelfall]]s und ggf. auch zur Klärung von [[Haftung (Recht)|Haftungsfragen]] beizutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von vier verschiedenen Seeunfall-Untersuchungsbehörden über eine Dekade von 2002 bis 2011 amtlich dokumentierte Unfälle wurden anschließend von der [[Cardiff University|Universität Cardiff]] zur weiteren Auswertung analysiert und auf dem Seafarers International Research Centre Symposium 2013 präsentiert: Die Informationsbasis umfasste „…319 accident investigation reports published over a ten year period by four maritime authorities (from 2002 to 2011). Among these 319 accidents, 148 were investigated by the (UK) Maritime Accident  Investigation Branch ([[MAIB]]), 110 by the Australian Transportation Safety Board ([[Australian Transport Safety Bureau| ATSB]]), 43 by [[Maritime New Zealand]], and 18 by the (US) [[National Transportation Safety Board]] (NTSB)“. Die somit erste Studie der [[Cardiff University]] dieser Art zur Untersuchung des Seeunfallgeschehens vor dem Hintergrund des [[ISM-Code]] lieferte im Gesamtbild („Table 4: Overall Picture (all causes combined)“) Ergebnisse zu seiner fehlerhaften Umsetzung meist durch inadäquates [[Risikomanagement]] in 146 Fällen von 319 Seeunfällen und darüber hinaus exemplarisch genannt inadäquate [[Risikokommunikation]] in 81 Fällen sowie in 44 Fällen von 319 Unfällen in Verbindung mit [[Seafarer Fatigue#Ursachenforschung|Fatigue]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orca.cardiff.ac.uk/id/eprint/167440/ |titel= Behind the headlines? An analysis of accident investigation reports. |werk=Lijun Tang, Iris Acejo, Neil Ellis, Nelson Turgo &amp;amp; Helen Sampson 2013. ISBN 1-900174-46-4, SIRC - Project Report. Presented at: Seafarers International Research Centre Symposium 2013, Seafarers International Research Centre Symposium Proceedings (2013). Cardiff, UK: Seafarers International Research Centre, S.&amp;amp;nbsp;1–24, Last Modified: 11 Nov 2024.  Nachweis in: Katalog von ORCA – Online Research et CArdiff der [[Cardiff University|Universität Cardiff]] |datum=2013 |abruf=2025-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
=== Rechtslage in Deutschland ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Seesicherheits-Untersuchungs-Gesetz]] (SUG) definiert für Zwecke des [[Arbeitsschutz]]es von Beschäftigten auf [[Seeschiff]]en und des [[Umweltschutz]]es in {{§|1a|sug|juris}} Nr. 1 SUG den Seeunfall als Ereignis, das den [[Tod]] oder die [[Verletzter|schwere Verletzung]] von Menschen, das Verschwinden eines Menschen von [[Mann-über-Bord-Manöver|Bord]] eines Schiffes, den Verlust oder die Aufgabe eines Schiffes, einen [[Sachschaden]] an einem Schiff, das Aufgrundlaufen oder den [[Schiffbruch]] eines Schiffes oder die Beteiligung eines Schiffes an einer Kollision, einen durch oder im Zusammenhang mit dem Betrieb eines Schiffes verursachten Sachschaden oder einen Umweltschaden als Folge einer durch oder im Zusammenhang mit dem Betrieb eines oder mehrerer Schiffe verursachten Beschädigung eines oder mehrerer Schiffe zur Folge hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seeunfälle werden gemäß § 1a SUG in drei Kategorien eingeordnet:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sehr schwere Seeunfälle&amp;#039;&amp;#039; (SSU) haben den Verlust eines Menschenlebens, den Totalverlust des Schiffes oder eine erhebliche Umweltverschmutzung zur Folge.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwere Seeunfälle&amp;#039;&amp;#039; (SU) sind Unfälle, die nicht unter „sehr schwerer Seeunfall“ fallen, aber eine Hilfeleistung von außerhalb des Schiffes erfordern. Dies können Feuer, Zusammenstöße, Grundberührungen, erhebliche Schiffsbeschädigungen oder Ähnliches sein.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Weniger schwere) Seeunfälle&amp;#039;&amp;#039; (WSU) sind jene Seeunfälle, die nicht in die beiden obigen Kategorien eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der [[Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung|BSU]] z.&amp;amp;nbsp;B. im Berichtsjahr 2009 untersuchte („Weniger Schwere“) Seeunfälle (WSU) bilden hinsichtlich der [[Unfallrate]] einen Schwerpunkt und sind erfahrungsgemäß oft der [[Unfallrate#Allgemeines|Unfallart]] [[Personenschaden#Rechtsfragen|„Personenunfall“]] zuzuordnen. In der Statistik der BSU geführte „Personenunfälle“ können in der ggf. weiteren Aufarbeitung im Rahmen der [[Sozialgerichtsbarkeit]] nach [[Personenschaden#Arten|Art es Personenschadens]] entweder einen „klassischen“ [[Arbeitsunfall]] oder eine [[Berufskrankheit]] mit der Möglichkeit auch von einer ggf. zutreffenden [[Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft Post-Logistik Telekommunikation#Unfall und Berufsunfähigkeit|„Wie-Berufskrankheit“]] darstellen, was [[Arbeitsunfall#Rechtsfragen|zur Abgrenzung eine sozialrechtliche Beurteilung des Einzelfalles]] außerhalb des Verantwortungsbereiches der BSU erfordert und –wie bei den Unfalluntersuchungen durch die BSU- ggf. in eine neue Richtung der [[Unfallanalyse#Allgemein|Unfallanalyse]] führt. Bagatellfälle werden nicht als Seeunfälle betrachtet, sondern als &amp;#039;&amp;#039;Vorkommnis&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bsu-bund.de/SharedDocs/pdf/DE/Jahresstatistik/Jahresstatistik_2009.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=3 Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung: Jahresbericht 2009, S. 9]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiffssicherheitsgesetz (SchSG) bestimmt, welche Maßnahmen bei der Durchführung der jeweils geltenden internationalen Regelungen zur Schiffssicherheit und zum Umweltschutz auf See vorzunehmen sind, um die Sicherheit und den Umweltschutz auf See sowie den damit unmittelbar im Zusammenhang stehenden Arbeitsschutz zu gewährleisten ({{§|1|schsg|juris}} Abs. 1 SchSG). Es gilt gemäß {{§|2|schsg|juris}} SchSG für [[Seeschiff]]e mit [[Flagge Deutschlands|Bundesflagge]] und für [[Binnenschiff]]e, die in einem deutschen [[Schiffsregister]] eingetragen sind und für Schiffe unter ausländischer Flagge, mit denen [[Küstenschifffahrt]] betrieben wird oder die auf [[Seeschifffahrtsstraße]]n oder im seewärts angrenzenden Bereich des deutschen Küstenmeeres gewerblich eingesetzt sind. Wer demnach ein Schiff zur Seefahrt einsetzt, ist verpflichtet, für dessen sicheren Betrieb und insbesondere dafür zu sorgen, dass es samt seinem [[Zubehör]] in betriebssicherem Zustand gehalten und sicher geführt wird und dass die notwendigen Vorkehrungen zum Schutze [[Dritter]] vor Gefahren aus dem Betrieb sowie zum Schutz der Meeresumwelt und der Luft vor Gefahren oder widerrechtlichen Beeinträchtigungen aus dem Betrieb getroffen werden. Dies umfasst auch, dass Personen, die in dem Schifffahrtsunternehmen und auf dem Schiff hierfür beauftragt werden, wirksam ausgewählt, angeleitet, unterrichtet, beobachtet und unterstützt werden ({{§|3|schsg|juris}} SchSG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beitritt zur IMO ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland ist 1986 der [[Internationale Seeschifffahrts-Organisation|Internationalen Seeschifffahrts-Organisation]] (International Maritime Organization (IMO)) beigetreten, deren Ziel es ist, die Zusammenarbeit der Vertragsstaaten zur Verbesserung der Sicherheit auf See, der Leistungsfähigkeit der Schifffahrt und der Verhütung und Bekämpfung der Meeresumweltverschmutzung durch Schiffe zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=vIzhm9mDnbMC&amp;amp;pg=PA112&amp;amp;dq=Seeunfall+schiffsunfall&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiE693uzafjAhWGwsQBHQUKBU44ChDoAQhUMAk#v=onepage&amp;amp;q=Seeunfall%20schiffsunfall&amp;amp;f=false Christian von Gerlach, &amp;#039;&amp;#039;Die Seesicherheitsuntersuchung&amp;#039;&amp;#039;, 2005, S. 28]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== DDR (historisch) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historische deutsche Staat [[DDR]] orientierte sich ebenfalls an aktuellen Entwicklungen der [[Rechtsetzung]]stätigkeit der [[Internationale Seeschifffahrts-Organisation|maritimen UNO-Sonderorganisation „IMCO“]] und gehörte gemäß Dokumentationen von [[Ulrich Scharnow]], [[Günter Hepper]] und [[Max Oesau]] mit Bezug zum Bereich [[Seerecht]] an der seinerzeit international bekannten [[Ingenieurhochschule für Seefahrt Warnemünde/Wustrow]] der [[Weltschifffahrtsorganisation]] seit 1973 an.&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag unter &amp;#039;&amp;#039;[[Internationale Seeschifffahrts-Organisation|Intergovernmental Maritime Consultative Organization]] – Abk. IMCO.&amp;#039;&amp;#039; „ … Die DDR ist seit 1973 Mitglied der IMCO …“ In: [[Ulrich Scharnow]] (Hrsg.), Lothar Uhlig, [[Max Oesau]] u.&amp;amp;nbsp;a. [[Mitautor]]en: &amp;#039;&amp;#039;[[Transpress Verlag|transpress]] Lexikon [[Seefahrt]].&amp;#039;&amp;#039; 3. Aufl. 1981, Seite 232 – {{DNB|203375165 }} sowie zuletzt 1988 unter {{DNB|890406286 }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Günter Hepper]] und [[Max Oesau]]: &amp;#039;&amp;#039;Gesetze, Normen, Konventionen. [[Seerecht]] in der Entwicklung.&amp;#039;&amp;#039; „ … die IMCO, der die DDR seit 1973 angehört …“ In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch der Schiffahrt]].&amp;#039;&amp;#039; Jg. 1982, [[Transpress Verlag]] Berlin, 1982, Seite 30–34, bibliografischer Nachweis unter {{DNB|012893536 }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Seefahrtsamt der DDR]] gab es zur Untersuchung von Seeunfällen die [[Seekammer der DDR]] als ein mit [[Schifffahrt]]s[[Sachverständige|sachverständigen]] besetztes [[Spruchkörper|Spruchorgan]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Seekammer der DDR]] – mit [[Schifffahrt]]s[[Sachverständige|sachverständigen]] besetztes [[Spruchkörper|Spruchorgan]] beim [[Seefahrtsamt der DDR]].&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ulrich Scharnow]], Lothar Uhlig, [[Max Oesau]] et al.: &amp;#039;&amp;#039;[[Transpress Verlag|transpress]] Lexikon [[Seefahrt]].&amp;#039;&amp;#039; 3. Aufl. 1981, S. 485, {{DNB|203375165 }} sowie zuletzt 1988 unter {{DNB|890406286 }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die insbesondere dem [[Seerecht]] verpflichtete Arbeit der Seekammer&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Seekammer:&amp;#039;&amp;#039; selbständiges staatliches Organ im System der [[Schifffahrtsaufsicht]] vom [[Ministerium für Verkehrswesen]] der DDR zur Untersuchung und Verhandlung von Seeunfällen in der [[Seeschifffahrt]]; als [[Berufung (Recht)| Berufung]]s-[[Instanz (Recht)| Instanz]] gibt es eine „Große Seekammer“. In: Erno Wiebeck, Wolfgang Althoff et al.: &amp;#039;&amp;#039;BI Taschenlexikon Lexikon [[Schiffbau]] [[Schiffahrt]].&amp;#039;&amp;#039; [[Bibliografisches Institut]] Leipzig, 1. Aufl. 1980 – {{DNB|810117851 }} sowie 2. Aufl. 1982, S. 303, {{DNB|203548515 }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; der DDR wurde durch die Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;[[Zur See]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Zur_See#8._Folge|Folge 8]] &amp;#039;&amp;#039;Die [[Gerichtsverhandlung|Verhandlung]]&amp;#039;&amp;#039; im Gebäude des damaligen &amp;#039;&amp;#039;Haus der Armee Rostock&amp;#039;&amp;#039; (seit 1. Juli 1992 [[Oberlandesgericht Rostock]]) anschaulich dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Internationales Recht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der wissenschaftlichen Reihe „Hamburger Studien zum europäischen und Internationalen Recht“ waren Rechtsfragen zum Thema „Seeunfalluntersuchung und Berechtigungsentzug“ ([[Befähigungszeugnis (Schifffahrt)]]) auch über den deutschen Sprachraum hinaus Gegenstand einer 1996 im Verlag [[Duncker und Humblot]] veröffentlichten [[Dissertation]].&amp;lt;ref&amp;gt;Axel Hendriksen: „Seeunfalluntersuchung und Berechtigungsentzug“, [[Dissertation]], [[Universität Hamburg]] 1995, Verlag [[Duncker und Humblot]] 1996, 216 Seiten, bibliografischer Nachweis unter {{DNB|94635054X }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Internationaler Seegerichtshof (der UNO) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Schiffsunfällen von internationaler Bedeutung bzw. Auswirkung kann auch der von der [[Vereinte Nationen|UNO]] eingerichtete [[Internationaler Seegerichtshof|Internationale Seegerichtshof]] ({{enS|International Tribunal for the Law of the Sea}}) zuständig werden. Er nahm am 18. Oktober 1996 seinen Dienst auf und hat seitdem seinen Sitz in [[Hamburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Maritime incidents|Schiffsunfall}}&lt;br /&gt;
* [[Liste von Katastrophen der Schifffahrt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|Schiffsunfall|TYP=Literatur über}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Herausgeber=[[Joachim Hahne]] | Titel=Handbuch Schiffssicherheit : Erkennen, Bewerten, Entscheiden, Handeln | Auflage=1. | Verlag=Seehafen Verlag | Ort=Hamburg | Jahr=2006 | ISBN=3-87743-815-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Schiffskatastrophen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4052449-8}}&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsunfall| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserverkehrsrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unfallart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-24828-60</name></author>
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