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	<title>Schiffsfriedhof - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schiffsfriedhof&amp;diff=890448&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redaktor GLAM: Higher resolution version of image</title>
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		<updated>2025-09-22T19:14:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Higher resolution version of image&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt Orte, an denen Schiffe gesunken, gestrandet sind oder verfallen; zur historischen Bestattung im Schiff siehe [[Schiffsgrab]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ships graveyard, Nouadhibou, Mauritania-3.jpg|mini|hochkant=1.6|[[Schiffsfriedhof von Nouadhibou]]: Hinter dem Wrack im Vordergrund liegt ein weiteres, halbgesunkenes Wrack]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schiffsfriedhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man einen Ort, an dem zahlreiche [[Schiff]]e gesunken oder unrettbar [[Strandung|gestrandet]] sind, versenkt wurden oder dem Verfall preisgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Nicht nur Menschen, auch Schiffe sterben. Die Krankheiten, an welchen diese zu Grunde gehen, heißen Sturm, Brandung und Riff. Der Todeskampf ist ein grausig langer, und dann folgt die Grablegung auf irgend einer einsamen Klippe. Das stolze Fahrzeug, welches seine Flagge von  Weltmeer zu Weltmeer trug, dem der Erdball fast zu enge war, ruht zerschellt und zerbrochen von seiner [[Odysseus#Irrfahrten auf der Heimreise|Odysseusfahrt]] aus auf weltvergessenem öden Strande. Trifft ein gleiches Los am selben Ort noch andere Schiffe, dann entsteht aus den Trümmern ein Schiffsfriedhof wie zu [[Allinge-Sandvig|Allinge]] auf der Insel [[Bornholm]], welche durch ihre furchtbaren Stürme fast ebenso berüchtigt ist, wie die [[Liste isländischer Inseln|Geirfuglasker]] an der Südwestküste von [[Island]].|Quelle=Artikel im [[Neues Wiener Tagblatt|Neuen Wiener Tagblatt]] vom 22. Juli 1886|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwg|22|07|1886|1|Der Schiffsfriedhof von Allinge|AUTOR=Sigismund Feßler}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schiffsfriedhöfe in schwierigen Gewässern ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cape Town MKL Bd. 9 1890 (130810452).jpg|mini|False Bay in Südafrika, einer der großen Schiffsfriedhöfe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bekannteste Schiffsfriedhof der Welt liegt aufgrund der berüchtigten Wetter- und Strömungsverhältnisse der dortigen Gewässer in der Gegend um [[Kap Hoorn]] vor der Südspitze Südamerikas. Nach europäischen Statistiken sind mehr als 800 Schiffe in der Region gesunken, über 10.000 Menschen haben dort ihr Leben verloren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Symbol&amp;quot;&amp;gt;[http://www.caphorniers.cl/insignia-de-la-amicale/ Internetseite der chilenischen Kaphoorniers: Symbol of Amicale] (auf englisch umstellen) (abgerufen am 23. November 2006)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer bedeutender Schiffsfriedhof ist die [[False Bay]] an der Küste [[Südafrika]]s mit 300 [[Wrack|Schiffswracks]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;NfS,ref&amp;quot;&amp;gt;Nachrichten für Seefahrer (NfS) Nautischer Warn- und Nachrichtendienst, Vereinigtes Königreich UK Hydrographie Office, Taunton Somerset&amp;lt;/ref&amp;gt; Die False Bay liegt direkt östlich der Landzunge, auf der mit [[Cape Point]] und dem [[Kap der Guten Hoffnung]] die südwestlichsten Punkte Südafrikas liegen. Früher verwechselten von Osten kommende [[Segelschiff]]e manchmal das östlich der False Bay gelegene [[Cape Hangklip]] mit jener Landzunge und ihren Kaps, die den geographischen Punkt markieren, ab dem die Schiffsroute wieder nach Norden führte. So segelten die Schiffe nordwärts in die Bucht &amp;#039;&amp;#039;zwischen&amp;#039;&amp;#039; den Kaps, die daraufhin den Namen „False Bay“ (auf Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Falsche Bucht&amp;#039;&amp;#039;) erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Schiffsfriedhof liegt im [[Pazifischer Ozean|Nordpazifik]] vor der Küste von Nordamerika. Der &amp;#039;&amp;#039;Friedhof des Pazifiks&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;Graveyard of the Pacific&amp;#039;&amp;#039;}}) erstreckt sich ungefähr von der [[Tillamook Bay]] bis zur Nordspitze von [[Vancouver Island]] und umfasst damit die Mündung des [[Columbia River]] mit der [[Columbia Bar]] sowie die Einfahrt zur [[Juan-de-Fuca-Straße]]. Auf Grund der schwierigen Wetter-, Strömungs- und Küstenverhältnisse sind dort mehr als 2000 Schiffe gesunken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.historylink.org/essays/output.cfm?file_id=7936 |titel=Graveyard of the Pacific: Shipwrecks on the Washington Coast |autor=David Wilma |werk=HistoryLink.org |zugriff=2018-09-14 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:USS Monitor - H58758.jpg|mini|Die &amp;#039;&amp;#039;[[Monitor (Schiff)|Monitor]]&amp;#039;&amp;#039; sinkt in einem Sturm am [[Cape Hatteras]] in der Nacht vom 30./31. Dezember 1862 (Stich aus &amp;#039;&amp;#039;[[Harper’s Weekly]]&amp;#039;&amp;#039;, 1863)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich zwei Regionen werden als „Friedhof des Atlantiks“ ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;Graveyard of the Atlantic&amp;#039;&amp;#039;}}) bezeichnet: [[Sable Island]] ist eine sandige Insel im [[Atlantischer Ozean|Atlantik]], die zur kanadischen Provinz [[Nova Scotia|Neuschottland]] gehört. Die 42&amp;amp;nbsp;km lange, schmale Insel, die sich etwa 160&amp;amp;nbsp;km südöstlich von [[Canso (Nova Scotia)|Canso]] am gleichnamigen Kap von Neuschottland und rund 290&amp;amp;nbsp;km ostsüdöstlich von [[Halifax (Nova Scotia)|Halifax]] befindet, ist einer der abgelegensten Orte Kanadas. Sie ist als „Friedhof des Atlantiks“ berüchtigt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wku|04|07|1949|2|Sable Island – von Stürmen umtoster „Schiffsfriedhof“ im Atlantik}}&amp;lt;/ref&amp;gt; weil seit 1583 über 350 [[Schiffbruch|Schiffbrüche]] an ihrer Küste über 10.000 Seeleute das Leben kosteten. Ursache hierfür ist, dass die Insel sehr weit vor der Küste, in der Nähe von [[Seeweg|Schifffahrtsrouten]] liegt und zu einem Drittel des Jahres Nebel in diesem Gebiet die Sicht nimmt. Viele der Schiffswracks liegen noch heute an der Küste der Insel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls „Friedhof des Atlantiks“ genannt wird die Gegend um [[Cape Hatteras]] vor der Inselkette der [[Outer Banks]] von [[North Carolina]], USA. Dort sind seit dem frühen 16. Jahrhundert über 5000 Schiffsverluste dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Zahl ergab eine Suche aus dem Dezember 2008 in der Datenbank des &amp;#039;&amp;#039;Underwater Archaeology Branch&amp;#039;&amp;#039; (UAB) des &amp;#039;&amp;#039;Office of State Archaeology&amp;#039;&amp;#039; (OSA) von North Carolina. gemäß [http://www.rla.unc.edu/NCAC/Publications/NCAC30/Ch12.pdf Richard W. Lawrence (2011). Forty Years Beneath the Waves: Underwater Archaeology in North Carolina (= Kapitel 12).] in: Charles R. Ewen, Thomas R. Whyte &amp;amp; R. P. Stephen Davis, Jr. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Archaeology of North Carolina: Three Archaeological Symposia.&amp;#039;&amp;#039; Publication 30, North Carolina Archaeological Council.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von den meisten gibt es heute keine Überreste mehr: Auf Unterlagen von Sporttauchern sind z.&amp;amp;nbsp;B. nur die Positionen von ca. 135 Wracks vermerkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nc-wreckdiving.com/shipwrecks.html Paul M. Hudy (2007). The Ghost Fleet of the Graveyard of the Atlantic. Shipwrecks of North Carolina.] Karte mit 138 Wracks, auf &amp;#039;&amp;#039;nc-wreckdiving.com&amp;#039;&amp;#039; (abgerufen am 27. November 2019)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Beispiele von Schiffsfriedhöfen reichen vom britischen [[Land’s End]] über Teile der isländischen Küste (insbesondere [[Snæfellsbær]], das allein im 17. und 18. Jahrhundert 700 Tote zu beklagen hatte) zur Riffregion [[Abu Nuhas]] im [[Rotes Meer|Roten Meer]]. Einen Schiffsfriedhof „an Land“ bildet die [[Namibia|namibische]] [[Skelettküste]], an der zahlreiche Schiffe strandeten und noch heute einige Wracks auf dem Strand liegen; ihren Namen hat die Skelettküste allerdings nicht aufgrund der Schiffsunglücke selbst, sondern aufgrund der direkt an der Küste liegenden [[Namib (Wüste)|Namib-Wüste]], die Gestrandeten meist wenig Überlebenschancen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Mythos]] zu bezeichnen ist hingegen der Schiffsfriedhof [[Bermudadreieck]], ein Seegebiet im Atlantik, in dem eine auffällig große Anzahl von Schiffen und [[Flugzeug]]en unter teils mysteriösen Umständen verloren gegangen sein soll. Tatsächlich ist die Zahl der dort vermissten [[Fahrzeug]]e jedoch unauffällig (siehe eigener Artikel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schiffsfriedhöfe durch Seeschlachten ==&lt;br /&gt;
Eine Vielzahl von [[Liste von Kriegen|Kriegen]] und [[Seeschlacht|Seegefechten]] hat zu hohen Verlusten von Schiffen geführt. Dazu gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlacht von Salamis 480 v. Chr. ===&lt;br /&gt;
In der größten Seeschlacht im Altertum, der [[Schlacht von Salamis]] im Jahr 480 v. Chr., versenkten die griechische wie auch die persische Seite feindliche Schiffe in der Region um [[Salamis (Insel)|Salamis]] in [[Griechenland]]. Die Angaben über den Umfang der Flotten sind nicht einheitlich überliefert, die moderne Wissenschaft geht aber davon aus, dass etwa 380 griechische Schiffe ungefähr 500 persischen Schiffen gegenüberstanden. Während der eintägigen Schlacht sanken laut [[Diodor|Diodorus Siculus]] 40 griechische und 200 persische Schiffe; zudem kamen nach [[Herodot]] viele Perser ums Leben, weil sie nicht schwimmen konnten, während sich die Griechen schwimmend auf die nahe Insel Salamis retteten. Die Angaben sind allerdings schwer zu überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlacht von Lepanto (1571) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wrecks of the Japanese transport Yamazuki Maru and a Type A class submarine on Guadalcanal, in May 1944. (NH 97250).jpg|mini|Japanische Wracks in [[Guadalcanal (Insel)|Guadalcanal]] 1944]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wrecks in the Ironbottom Sound.jpg|mini|[[Ironbottom Sound]] mit Schiffspositionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Seeschlacht von Lepanto}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Oktober 1571 kämpften die Flotte der christlichen Mittelmeermächte (sog. [[Heilige Liga (1571)|Heilige Liga]] unter Führung von Spanien) und die Flotte des [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reiches]] vor der griechischen Meerenge von [[Nafpaktos|Lepanto]] (zwischen [[Patras]] und den südlichen [[Ionische Inseln|Ionischen Inseln]]). Die Osmanen unterlagen schließlich, nicht zuletzt durch den neuartigen Einsatz von elf [[Galeasse (Militärschiffstyp)|Galeassen]] auf spanisch-christlicher Seite; die hochbordigen Schiffe konnten nicht [[Enterung|geentert]] werden, dafür aber nach allen Seiten schießen. So vernichteten sie allein 35 % der osmanischen Flotte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arte&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.arte.tv/de/wissen-entdeckung/abenteuer-arte/Die_20Seeschlacht_20von_20Lepanto/1188100,CmC=1189100.html |wayback=20070929124805 |text=Auszüge aus dem Skript des Dokumentarfilms &amp;#039;&amp;#039;Die Seeschlacht von Lepanto&amp;#039;&amp;#039; von Marc Brasse; abgedruckt auf www.arte.tv }} (abgerufen 6.&amp;amp;nbsp;März 2007)&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf spanisch-christlicher Seite nahmen 211 Schiffe an der Schlacht teil, von denen 13 verlorengingen. Auf osmanischer Seite waren 260 Schiffe beteiligt; davon wurden 80 Schiffe versenkt und 30 selbst auf Grund gesetzt. Gerade vor der Insel [[Oxia]] sollen viele Schiffe gesunken sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Forscher suchten erfolglos nach Überresten der Seeschlacht, unter anderem auch [[Jacques-Yves Cousteau|Jacques Cousteau]]. Problematisch war einerseits die [[Verlandung]] des Gebietes, wodurch ehemaliges Schlachtgebiet über die Jahrhunderte zu Schwemmland geworden ist. Andererseits haben [[Schleppnetzfischerei|Schleppnetzfischer]] ihr tonnenschweres Gerät über das Schlachtgebiet gezogen, wodurch Experten bereits kein vollständiges Wrack mehr erwarteten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZDF&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/28/0,1872,2000956,00.html | wayback=20051025050559 | text=&amp;#039;&amp;#039;Tauchfahrt in die Vergangenheit - Die Seeschlacht von Lepanto.&amp;#039;&amp;#039; Informationen zur Sendung „ZDF Expedition“, 10. August 2004, 15:15 Uhr}} (abgerufen 6.&amp;amp;nbsp;März 2007)&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie von einer [[ZDF]]-Sendung („ZDF Expedition“) mit Erstausstrahlung am 30.&amp;amp;nbsp;Juni 2002&amp;lt;!--laut http://www.kellersohn-tv.de/start2.htm?middle=http://www.kellersohn-tv.de/lepanto_Produktion.htm--&amp;gt; berichtet wurde, fanden schließlich Archäologen des Forschungsschiffs &amp;#039;&amp;#039;Aries Star&amp;#039;&amp;#039; zumindest einen Teil des Schlachtfeldes, als sie Hinweisen von Fischern folgten und vor der Halbinsel Oxeia in zehn Metern Wassertiefe Waffen und Ausrüstung aus dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und die Überreste eines zivilen Schiffes –&amp;amp;nbsp;vermutlich einer Galeere&amp;amp;nbsp;– entdeckten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZDF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pazifikkrieg im Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] entstanden durch den [[Pazifikkrieg]], der vor allem zwischen Japan und den USA ausgetragen wurde, zwei große Schiffsfriedhöfe. Als [[Ironbottom Sound]] (Eisensund) wird seither die See im [[Salomon-Inseln|Salomonen-Archipel]] zwischen den Inseln [[Guadalcanal (Insel)|Guadalcanal]] im Süden, [[Savo Island]] im Westen und [[Florida Islands]] im Norden genannt. Die Bezeichnung beruht auf den fast 50 Schiffen der [[Alliierte]]n und [[Japan]]er, die hier während der [[Schlacht um Guadalcanal]] (August 1942 bis Februar 1943) gesunken oder an die Küsten gelaufen sind. Der Iron Bottom Sound stellte die Südstation des [[Tokyo Express]] dar, mit dem die Japaner versuchten ihre Truppen auf Guadalcanal zu unterstützen. Seitdem liegen hier zahlreiche Wracks, vor allem der japanischen Flotte. Vor dem Krieg wurde das Gebiet als &amp;#039;&amp;#039;Sealark-Sound&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der [[Schlacht um Midway]] zwischen amerikanischen und japanischen Marineverbänden wird das dortige Seegebiet als „Friedhof der [[Flugzeugträger]]“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schiffsfriedhöfe durch Selbstversenkung ==&lt;br /&gt;
Fälle von [[Selbstversenkung]] spielen vor allem bei Flotten von Kriegsmarinen oder strategischen Versenkungen zu Blockadezwecken eine Rolle. Ein Beispiel ist [[Mallows Bay]] in der Nähe von [[Washington, D.C.]] (USA). In einem Seitenarm des [[Potomac River]] wurden mehr als 100 Schiffe aus der Zeit vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] versenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Künstliches Riff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wikingerschiffe von Skuldelev ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schiffsfriedhof von Skuldelev}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Fjord der dänischen Insel [[Seeland (Dänemark)|Seeland]] in der Nähe von [[Roskilde]] wurden vermutlich zwischen den Jahren 950 und 1050 fünf [[Wikingerschiff]]e versenkt. Die Schiffe wurden offenbar in der Absicht, den Hafen von Roskilde vor Angriffen vom Meer aus zu schützen, von den Masten und Decksplanken befreit und mit Steinen beladen und als Barriere versenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 untersuchten Taucher die Fundstelle, ab 1962 wurde sie trockengelegt und archäologisch untersucht. Die Funde –&amp;amp;nbsp;insgesamt etwa 50.000 Stücke, davon rund 1500 größere Wrackteile&amp;amp;nbsp;– wurden vollständig geborgen und werden heute in dem Museum &amp;#039;&amp;#039;[[Wikingerschiffsmuseum Roskilde|Vikingeskibshallen]]&amp;#039;&amp;#039; in Roskilde ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die deutsche Hochseeflotte 1919 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kartskiss över Scapa flow.png|mini|Scapa Flow]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Versenkung der Kaiserlichen Hochseeflotte in Scapa Flow|Versenkte Schiffe der Hochseeflotte 1919}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurden 74 Schiffe der deutschen [[Hochseeflotte]] gemäß den Waffenstillstandsbestimmungen im schottischen [[Scapa Flow]] interniert, darunter zehn [[Linienschiff#Großlinienschiffe (1905–1922)|Großlinienschiffe]] und fünf [[Großer Kreuzer|Große Kreuzer]]. Nach dem Waffenstillstand gab Konteradmiral [[Ludwig von Reuter]] am 21. Juni 1919 den Befehl zur Selbstversenkung der entwaffneten Flotte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scapa Flow ist eine Art [[Bucht]], die sich aus der Lage der im südlichen Teil der [[Orkney]] gelegenen Inseln [[Mainland (Orkney)|Mainland]], [[Burray]], [[South Ronaldsay]], [[Flotta]] und [[Hoy (Orkney)|Hoy]] ergibt. Der Ankerplatz der deutschen Flotte in Scapa Flow befand sich in dem &amp;#039;&amp;#039;Bring Deeps&amp;#039;&amp;#039; genannten Teil der Bucht, der etwa zwischen der Insel [[Hoy (Orkney)|Hoy]] und den kleineren Inseln [[Graemsay]] und [[Fara (Insel)|Fara]] liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Zweiten Weltkrieg wurden die meisten Schiffe gehoben und entweder verschrottet oder wieder instand gesetzt. Sieben im Scapa Flow verbliebene Schiffe werden zum Teil noch von Wracktauchern besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== U-Boote des Zweiten Weltkriegs ===&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden zahlreiche U-Boote der deutschen und japanischen Marine zerstört. Die [[Operation Deadlight]] war eine militärische Operation der britischen [[Royal Navy]] und der [[Polnische Marine|polnischen Marine]] in Europa. Nach der Kapitulation Deutschlands wurden bis Ende 1945 alle fahrbereiten deutschen [[U-Boot]]e demunitioniert und in die [[Schottland|schottischen]] Häfen [[Loch Ryan]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[:en:Loch Ryan|Loch Ryan]]&amp;#039;&amp;#039; in der englischsprachigen Wikipedia&amp;lt;/ref&amp;gt; und Loch Eriboll sowie Moville und [[Hafen von Londonderry|Lisahally]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[:en:Londonderry Port|Lisahally]]&amp;#039;&amp;#039; in der englischsprachigen Wikipedia&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Nordirland]] überführt (ca. 155 U-Boote).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zielgebiet wurden die U-Boote hauptsächlich von britischen [[Zerstörer]]n mittels [[Schiffsgeschütz|Schiffsartillerie]] sowie durch Flugzeuge der [[Royal Air Force|RAF]] versenkt. Die Versenkungsaktion begann am Dienstag, 27. November 1945 und endete am 12. Februar 1946 um 10&amp;amp;nbsp;Uhr mit der Versenkung von &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;3514]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste deutscher U-Boote}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der japanischen Demilitarisierung wurden 24 erbeutete U-Boote der [[Kaiserlich Japanische Marine|Kaiserlich japanischen Marine]] während der [[Operation Road’s End]] am 1. April 1946 unweit der [[Gotō-Inseln]] durch Sprengungen versenkt, darunter auch ein U-Kreuzer der [[I-400-Klasse|&amp;#039;&amp;#039;Sen-Toku&amp;#039;&amp;#039;-Klasse]] sowie &amp;#039;&amp;#039;[[I-58 (U-Boot)|I-58]]&amp;#039;&amp;#039;, das den amerikanischen [[Schwerer Kreuzer|Schweren Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Indianapolis (Schiff, 1932)|Indianapolis]]&amp;#039;&amp;#039; versenkt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chemiewaffen des Zweiten Weltkriegs ===&lt;br /&gt;
Die [[Alliierte]]n versenkten 40 mit [[Chemische Waffe|chemischen Kampfstoffen]] beladene Schiffe 1946 zwischen [[Norwegen]] und [[Dänemark]] in einer Tiefe von 600 bis 800 Meter im [[Norwegengraben]]. Die gefährliche Hinterlassenschaft des Dritten Reiches bestand aus etwa 130.000 Tonnen chemischer Waffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://home.datacomm.ch/ina.kargut/Monate2001/08/08_Welt/08_welt_ungluecke_artikel.htm Ein Grund zum Heulen, &amp;#039;&amp;#039;auf home.datacomm.ch&amp;#039;&amp;#039; (August 2001 - Aus aller Welt - Unglücke)] (vom 3. August 2001, zuletzt abgerufen am 5. Mai 2010)&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe auch &amp;#039;&amp;#039;[[Herbert Norkus (Schiff)|Herbert Norkus]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schiffsfriedhöfe durch Verfall ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ships graveyard, Nouadhibou, Mauritania-2.jpg|mini|[[Schiffsfriedhof von Nouadhibou]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schiffsfriedhof Nouadhibou.png|mini|Lage des [[Schiffsfriedhof von Nouadhibou|Schiffsfriedhofs von Nouadhibou]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich das Abwracken, also die Zerlegung und Verschrottung, beispielsweise in einer speziellen [[Abwrackwerft]], meist nur bei sehr großen Schiffen lohnt, bestehen an vielen Küsten oder Ufern weltweit Schiffsfriedhöfe durch dem Verfall preisgegebene Schiffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nouadhibou (Mauretanien) ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schiffsfriedhof von Nouadhibou}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weltweit größte durch Verfall entstandene Schiffsfriedhof liegt in der &amp;#039;&amp;#039;Cansado-Bucht&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Baie du Repos&amp;#039;&amp;#039; vor [[Nouadhibou]] (früher Port-Étienne), der zweitgrößten Stadt von [[Mauretanien]] (Westafrika). Im Jahr 2004 zählte eine Expedition der [[Oxford University]] 104 Schiffe, die zumindest teilweise über die Wasseroberfläche herausragten, sowie 22 Schiffe unter der Wasseroberfläche. Die meisten Schiffe sind große Fischereifahrzeuge, die nach 1984 aufgegeben wurden, als Mauretanien eine nationale Fischflotte aufbaute und unerfahrene Fischer –&amp;amp;nbsp;unter anderem wegen Überfischung&amp;lt;ref name=&amp;quot;nations&amp;quot;&amp;gt;[http://www.nationsencyclopedia.com/Africa/Mauritania-FISHING.html &amp;#039;&amp;#039;Mauritania. Fishing&amp;#039;&amp;#039; auf www.nationsencyclopedia.com] (engl.; abgerufen am 4.&amp;amp;nbsp;März 2007)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;amp;nbsp;– nicht rentable oder in schlechtem Zustand befindliche Schiffe kauften und später verfallen ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Versuch des Fischereiministeriums, den Schiffsfriedhof zu beseitigen, war 1999 aufgrund von Protesten der Schiffseigner gescheitert. Da der Schiffsfriedhof von Nouadhibou – vor allem durch Ölverluste – ein Umweltrisiko darstellt und außerdem den Schiffsverkehr in den flachen Fahrrinnen zum Hafen behindert, hat die Europäische Union im Jahr 2006 26,2&amp;amp;nbsp;Millionen Euro für die Schadstoffentsorgung von 55 der Wracks und ihren Abtransport an eine Lagerstelle im Norden der Bucht (&amp;#039;&amp;#039;Plage Nord&amp;#039;&amp;#039;) bereitgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/06/1119&amp;amp;format=PDF&amp;amp;aged=1&amp;amp;language=DE&amp;amp;guiLanguage=fr &amp;#039;&amp;#039;Kommission stellt 26 Mio. € für ein Projekt zur Bergung der Schiffswracks in der Bucht von Nouadhibou in Mauretanien bereit&amp;#039;&amp;#039; (PDF)], abgerufen am 13. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lagos (Nigeria) ===&lt;br /&gt;
Ein weiterer sehr großer Schiffsfriedhof befindet sich vor der Küste der Hafenstadt [[Lagos]] in [[Nigeria]]. Die zahlreichen Wracks gefährden nicht nur die Umwelt und die Schifffahrt vor der nigerianischen Küste, sondern stellen auch einen schwer zugänglichen Schlupfwinkel für Kriminelle dar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article106278192/Die-Stahlgerippe-auf-dem-weltgroessten-Schiffsfriedhof.html Christian Putsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Stahlgerippe auf dem weltgrößten Schiffsfriedhof&amp;#039;&amp;#039;], [[Die Welt]], 9.&amp;amp;nbsp;Mai 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abidjan (Elfenbeinküste) ===&lt;br /&gt;
Ein anderer Schiffsfriedhof durch Verfall liegt seit etwa 1990 vor dem Bezirk [[Abidjan]] (bis 2002: Stadt Abidjan) in der [[Elfenbeinküste]]. Da die Schiffe den Hafen blockierten, versuchte Abidjan im Jahr 2000, den Schiffsfriedhof bei [[eBay]] zu versteigern. Voraussetzung für den Kauf war, dass der gesamte Schiffsfriedhof und nicht nur einzelne Schiffe gekauft würden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.presseportal.de/pm/6657/121255/ebay-ein-schiffsfriedhof-wird-versteigert-schiffswracks-vor-afrikanischer-kueste-kommen-unter-den&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ausgang der Versteigerung ist unklar; da noch immer Schiffe in der [[Ébrié-Lagune]] liegen, ist davon auszugehen, dass sich kein Bieter fand oder andernfalls zumindest ein Teil der Schiffe nicht entfernt, sondern nur in diesen Bereich der Lagune geschleppt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Murmansk (Russland) ===&lt;br /&gt;
Am größten Standort der russischen [[Nordflotte]] in [[Murmansk]] ([[Seweromorsk]], [[Belokamenka (Murmansk)|Belokamenka]] und andere Orte) liegen mehrere hundert alte [[Atom-U-Boot]]e und [[Kriegsschiff]]e vor Anker und warten auf ihren Abriss. Da beispielsweise für die Atom-U-Boote notwendig wäre, die Anlagen für den Atomantrieb zu entsorgen, wirft der Abriss solcher Schiffe – anders als das übliche Abwracken in einer Abwrackwerft – keinen Gewinn ab, sondern verursacht Kosten. Ein Zeitplan für das Abwracken der Schiffe in Murmansk liegt daher bisher nicht vor, so dass die Schiffe in der Zwischenzeit verfallen und in Einzelfällen bereits auf den Hafengrund gesunken sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Schiffsfriedhöfe durch Verfall ===&lt;br /&gt;
[[Datei:AralShip.jpg|mini|Verlandung des [[Aralsee]]s]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den großen Schiffsfriedhöfen gibt es viele Stellen, an denen in Häfen oder ehemaligen Werften Schiffe dem Verfall überlassen werden. Dazu gehört beispielsweise ein Teil des Hafens von [[Mar del Plata]] in Argentinien, der nicht zuletzt wegen einer auf den Schiffen lebenden [[Mähnenrobben]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;kolonie&amp;lt;/nowiki&amp;gt; zu einem Ziel von Rucksackreisenden geworden ist. Ein anderer Schiffsfriedhof liegt im Westen von [[Staten Island]] im [[US-Bundesstaat]] [[New York (Bundesstaat)|New York]], am Ufer des [[Tide]]n&amp;lt;nowiki&amp;gt;gewässers&amp;lt;/nowiki&amp;gt; [[Arthur Kill]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Boat cemetery, Finistere, France.jpg|mini|Boote in der [[Bretagne]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wreck epave.JPG|mini|hochkant|Verrottende Boote am Fluss [[Rance]] in der Bretagne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen besonderen Fall bildet der [[Aralsee]] zwischen [[Usbekistan]] und [[Kasachstan]] – aufgrund des dramatisch sinkenden Wasserpegels haben sich die früheren Ufer oft um viele Kilometer verschoben. So liegt der ehemalige Hafen der früheren Fischereistadt [[Moʻynoq]] heute mehr als 100 Kilometer vom Ufer entfernt. Schiffe, die aus wirtschaftlichen Gründen (Fischsterben) oder aber aufgrund des geschrumpften Sees nicht mehr eingesetzt werden, verrotten nun an einigen Stellen auf dem Trockenen mitten in der Wüste [[Aralkum]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aralsee&amp;quot;&amp;gt;Einzelnachweis gemäß [[WP:BLG]] angeben.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben werden in vielen Gegenden auch einzelne und vor allem kleinere Schiffe entlang von Küsten oder Uferbänken dem Verfall preisgegeben. Beispielsweise sind entlang der [[Bretagne|bretonischen]] Küsten und Flussmündungen an vielen Stellen einzelne oder nebeneinander liegende verrottende Holzrümpfe zu sehen. Aufgrund der geringen Zahlen der Schiffe (etwa in der Bretagne selten über drei Schiffe gemeinsam) werden solche Stellen allerdings nicht immer als übliche Schiffsfriedhöfe bezeichnet. Ein größerer [[Schiffsfriedhof bei Guilvinec|Friedhof für Fischerboote]] befand sich bei [[Guilvinec]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da auch kleinere Schiffsfriedhöfe oft zu Umweltschäden führen, sind sie in Industrieländern seltener zu finden oder werden zum Teil kostenaufwendig entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;z.&amp;amp;nbsp;B. Räumung der früheren Herman-Melville-Werft in [[New Bedford (Massachusetts)|New Bedford]] ([[Massachusetts]], USA): [http://www.epa.gov/Region1/pr/2002/apr/020408.html &amp;#039;&amp;#039;EPA to clean ship graveyard area&amp;#039;&amp;#039; (for immediate release: April 9, 2002; Release # 02-04-08) auf www.epa.gov] (Environmental Protection Agency – Umweltbehörde der USA) (engl.; abgerufen am 4.&amp;amp;nbsp;März)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Unterwasserarchäologie]]&lt;br /&gt;
* [[Wracktauchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Baumann: &amp;#039;&amp;#039;Sternstunden der Schiffsarchäologie.&amp;#039;&amp;#039; Econ, Düsseldorf 1988, ISBN 3-430-11224-9.&lt;br /&gt;
* [[Ludwig von Reuter]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://archive.org/details/Scapa Scapa Flow. Das Grab der deutschen Flotte].&amp;#039;&amp;#039; Koehler, Leipzig 1921 (Nachdruck. Melchior-Verlag, Wolfenbüttel 2008, ISBN 978-3-939791-42-3 (&amp;#039;&amp;#039;Historische Bibliothek&amp;#039;&amp;#039;)).&lt;br /&gt;
* [[Robert Ballard (Unterwasserarchäologe)|Robert Ballard]] mit Rick Archbold: &amp;#039;&amp;#039;Versenkt im Pazifik. Schiffsfriedhof Guadalcanal.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, München 1999, ISBN 3-548-24605-2.&lt;br /&gt;
* Andreas Krause: &amp;#039;&amp;#039;Scapa Flow. Die Selbstversenkung der Wilhelminischen Flotte.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, München 2001, ISBN 3-548-25081-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ship graveyards|Schiffsfriedhöfe}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* Per Hoffmann, Martin Mainberger: [http://uwarc.de/schiffsfunde/ &amp;#039;&amp;#039;Katalog der archäologischen Schiffs- und Bootsfunde in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* Aktuelle Daten zum Abwracken http://hochhaus-schiffsbetrieb.jimdo.com/abwracken/&lt;br /&gt;
; Seeschlacht von Lepanto&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/31/0,1872,2001247,00.html | wayback=20040619210340 | text=Bericht über den ersten Fund}} (Informationen zu einer Sendung von ZDF Expedition)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Selbstversenkung&lt;br /&gt;
* Aktuelle Daten zum Abwracken http://hochhaus-schiffsbetrieb.jimdo.com/abwracken/&lt;br /&gt;
* [http://www.schottlandportal.de/images/picGesThemenMTScapaFlow02Window.jpg Positionen der versenkten deutschen Hochseeflotte]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20120309190657/http://www.ccom.unh.edu/scapa/koln.html Wrack der SMS Köln, einem Schiff der deutschen Hochseeflotte, in Scapa Flow]&lt;br /&gt;
* [http://www.oceanzonedivers.com/wrecks/uk/koln.html Tauchen in Scapa Flow: SMS Köln]&lt;br /&gt;
* [http://www.uboat.net/fates/deadlight.htm Operation Deadlight bei UBoat.net] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Fahrzeugfriedhöfe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wracktauchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Humangeographisches Objekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsfriedhof| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redaktor GLAM</name></author>
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