<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schiffsbetrieb</id>
	<title>Schiffsbetrieb - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schiffsbetrieb"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schiffsbetrieb&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T01:59:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schiffsbetrieb&amp;diff=990326&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Isjc99: Änderung 249862556 von 2003:C3:770F:82E5:703F:5987:DB8A:7C03 rückgängig gemacht; keine Verbesserung des Artikels, bitte uralte Verweise nicht reihenweise in Artikel einfügen! Zusätzlich Verdacht Sperrumgehung Polarstern65.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schiffsbetrieb&amp;diff=990326&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-11-01T22:04:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/249862556&quot; title=&quot;Spezial:Diff/249862556&quot;&gt;249862556&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/2003:C3:770F:82E5:703F:5987:DB8A:7C03&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/2003:C3:770F:82E5:703F:5987:DB8A:7C03&quot;&gt;2003:C3:770F:82E5:703F:5987:DB8A:7C03&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; keine Verbesserung des Artikels, bitte uralte Verweise nicht reihenweise in Artikel einfügen! Zusätzlich Verdacht Sperrumgehung Polarstern65.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schiffsbetrieb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; umfasst im engeren Sinne alle Aspekte des [[nautisch]]en und technischen Betriebes an Bord eines [[Seeschiff]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiteren Sinne werden unter Schiffsbetrieb (auch Gesamtschiffsbetrieb) alle nautischen und technischen Einrichtungen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www400.jimdo.com/app/cms/preview/index/pageId/1581789085]&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[System]]e, aber auch betriebliche Abläufe zusammengefasst. Dazu gehören [[Navigation]], [[Manöver (Schifffahrt)|Manövrieren]], allgemeine [[Seemannschaft]], [[Ballast|Beballastung]], [[Kommunikation]], [[Sicherheitsoffizier (Seefahrt)|Schiffssicherheit]], [[Bunkerung|Bebunkerung]] sowie der [[Frachtgut|Ladungsbetrieb]] (Beladungsplanung und Überwachen der See- und Ladetüchtigkeit des Schiffes). Weiter zählen dazu Betrieb und Wartung der Maschinen- und Hilfsbetriebssysteme, Verwaltung und Pflege des Inventars, Konservierung der wetterexponierten Einrichtungen, Zubereitung der Mahlzeiten und die Gesundheitsfürsorge. Schließlich sind auch Verwaltungsaufgaben inbegriffen, wie zum Beispiel das Ein- und Ausklarieren bei Behörden sowie die Verwaltung der [[Musterrolle]] und anderer [[Schiffspapiere]] (beispielsweise der Dokumente für Versicherung, Fahrterlaubnis und Klassifikation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klassischer Schiffsbetrieb ==&lt;br /&gt;
Im klassischen Schiffsbetrieb werden die einzelnen Aufgabenbereiche an Bord streng unterschieden, insbesondere der Decksbetrieb und der Maschinenbetrieb. Der Decksbetrieb wird vom [[Erster Offizier (Deutsche Marine)|Ersten Offizier]] geleitet, der Maschinenbetrieb vom [[Schiffsingenieur|Leitenden Ingenieur]] (auch Chief). 1.O. und Chief sind dem [[Kapitän]] als Verantwortlichem für den Gesamtschiffsbetrieb unterstellt. Alle drei zusammen bilden die Schiffsführung, wobei der Erste Offizier regelmäßig als Stellvertreter des Kapitäns fungiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Offizier wird in seinen Aufgaben von den nachgeordneten [[Nautischer Offizier|nautischen Offizieren]], ggf. dem [[Seefunk|Funkoffizier]], dem [[Bootsmann]], dem Zimmermann ([[Schiffszimmerer]]) sowie den [[Matrose]]n unterstützt, er ist deren dienstlicher Vorgesetzter. Auf Handelsschiffen untersteht ihm auch das Küchen- und Bedienpersonal (Stewards, Messejungen) in den [[Messe (Schifffahrt)|Messen]]. Auf Passagierschiffen berichtet diese Gruppe an den Leiter des Hotelbetriebes, der früher als [[Zahlmeister]] (auch [[Purser]]) bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leitende Ingenieur wird von den nachgeordneten technischen Offizieren (2. Ing., 3. Ing.) und den Ingenieursassistenten unterstützt. Er steht dem Maschinenpersonal vor, also [[Storekeeper]], [[Motorenwärter]]n, Elektrikern, Ölern und Reinigern. Gegebenenfalls ist er für die Auszubildenden verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moderner Schiffsbetrieb ==&lt;br /&gt;
Im Rahmen des höheren Automatisierungsgrades an Bord von Schiffen sowie dem als Folge des internationalen Wettbewerbs vorherrschenden Trends zur Besatzungsreduzierung ist eine zunehmende Integration der einzelnen Aufgabenbereiche zu erkennen. Diese Entwicklung nahm insbesondere in Deutschland ihren Anfang mit der Einführung des [[Schiffsbetriebsmeister]]s (SBM) als Vormann und der [[Schiffsmechaniker]], die auf Mannschaftsebene gleichermaßen für den Decks- und Maschinenbereich ausgebildet und zuständig sind. Im weiteren Verlauf wurden auch im Offiziersbereich entsprechende Integrationsschritte eingeleitet, die in das Berufsbild des [[Schiffsbetriebsoffizier]]s mündeten, der sowohl Inhaber eines nautischen als auch eines technischen [[Befähigungszeugnis]]ses ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klassische Bordmanagement bestehend aus Kapitän, Erstem Offizier und Leitendem Ingenieur blieb allerdings erhalten. Allerdings können diese Personen durchaus im Besitz eines Doppelpatentes sein und dürften dann auch Aufgaben im Gesamtschiffsbetrieb übernehmen. Während anfänglich die Ausbildungsvoraussetzungen für die Erteilung des zweiten Patents durch Fortbildungsmaßnahmen und Zusatzqualifikationen von zunächst ausschließlich nautischen oder technischen Schiffsoffizieren erfüllt wurden, so werden heute auch integrierte Ausbildungs- und Studiengänge angeboten, die von vornherein den Erwerb des Doppelpatentes zum Ziel haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz von integrierten Besatzungen, insbesondere auf Offiziersebene, stellt hohe Anforderungen an die Auslegung der Schiffe. In diesem Zusammenhang wurde von einigen Reedereien Anfang der 1980er Jahre das Projekt &amp;#039;&amp;#039;Schiff der Zukunft&amp;#039;&amp;#039; aufgelegt, welches insbesondere die Einführung der Schiffsbetriebszentrale als Kombination aus Kommandobrücke und Maschinenleitstand sowie die Erhöhung des Automationsgrades zum zentralen Anliegen hatte. Auch der zunehmende Einsatz von [[Integrierte Navigation|integrierten Navigationssystemen]] ist Bestandteil der Maßnahmen zur Ermöglichung eines integrierten Schiffsbetriebes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umsetzung ===&lt;br /&gt;
Am Entwicklungsprogramm &amp;#039;&amp;#039;Schiff der Zukunft&amp;#039;&amp;#039;, das bedeutenden Einfluss auf den Schiffsbetrieb nehmen sollte, beteiligten sich etwa 30 Firmen. Planung und Umsetzung nahmen zwölf Jahre in Anspruch. Das erste [[Seeschiff]] nach den genannten Gesichtspunkten des modernen Schiffsbetriebs war das bei [[Howaldtswerke-Deutsche Werft]] gebaute Containerschiff [[Norasia Samantha (Schiff, 1985)]] mit einer Kapazität von 1940 [[Twenty-foot Equivalent Unit|TEU]]. Dieser für heutige Verhältnisse eher kleine Prototyp setzte Maßstäbe im Grad an [[Automation]], [[Sicherheit]] und Wirtschaftlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trends ==&lt;br /&gt;
Der Integrationsprozess auf Mannschaftsebene setzt sich fort und ist unumstritten. Auf der Offiziersebene hingegen ist eine zunehmende Rückkehr zur klassischen Aufgabenverteilung erkennbar. Zum einen liegt dies an der Verfügbarkeit von nautischen und technischen Schiffsoffizieren aus [[Billiglohnland|Billiglohnländern]], wie zum Beispiel den [[Philippinen]], [[Volksrepublik China|China]] und osteuropäischen Ländern. Die dortigen traditionellen [[Seefahrtschule]]n bilden in jeweils einem der beiden Bereiche Nautik und Technik aus. Diese Offiziere stehen für einen Bruchteil der [[Heuer (Schifffahrt)|Heuer]] deutscher Schiffsbetriebsoffiziere zur Verfügung. Zum anderen kann die fehlende Spezialisierung der Schiffsbetriebsoffiziere einen Mangel an Erfahrung in den jeweiligen Ressorts bedingen, was sich negativ auf den sachgerechten, effizienten und auch kostenoptimierten Betrieb des Schiffes auswirkt. Als Konsequenz dieser Entwicklung wurde bereits die erste deutsche Ausbildungsstätte für ausschließlich integrierte Schiffsoffiziere geschlossen, nämlich der Fachbereich Seefahrt an der [[Fachhochschule Hamburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einführung in den Schiffsbetrieb.&amp;#039;&amp;#039; Zentralstelle für Bildung des Ministeriums für Verkehrswesen, Berlin (DDR) 1977&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einführung in den Schiffsbetrieb.&amp;#039;&amp;#039; Zentralstelle für Bildung des Ministeriums für Verkehrswesen, Berlin (DDR) 1983&lt;br /&gt;
* [[Germanischer Lloyd]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ergebnisse des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens Schiff der Zukunft SDZ.&amp;#039;&amp;#039; Germanischer Lloyd, Hamburg 1986, ISBN 3-7702-0513-8&lt;br /&gt;
* H. Luczak, W. Schwier: &amp;#039;&amp;#039;Gestaltungsansätze zur Bordorganisation für ein Schiff der Zukunft.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Arbeitswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 42 aus 1988, S.&amp;amp;nbsp;176–184, Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA), {{ISSN|0340-2444}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsbetrieb| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Isjc99</name></author>
	</entry>
</feed>