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	<title>Schiffsarzt - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schiffsarzt&amp;diff=1748098&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-26452-48: /* Weblinks */ Link BÄK Curricula mit Auswahl zum BÄK Curriculum Maritime Medizin / Schiffsarzt ergänzt</title>
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		<updated>2026-05-01T08:20:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Link BÄK Curricula mit Auswahl zum BÄK Curriculum Maritime Medizin / Schiffsarzt ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Arzt an Bord von Schiffen. Zur Fernsehserie siehe [[Der Schiffsarzt]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Nimitz class surgery.jpg|mini|Schiffsärzte bei einer [[Leistenbruch]]-[[Operation (Medizin)|Operation]] an Bord der &amp;#039;&amp;#039;[[Harry S. Truman (Schiff)|Harry S. Truman]]&amp;#039;&amp;#039;, 2007]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schiffsarzt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird ein [[Arzt]] bezeichnet, der die [[medizin]]ische Versorgung an Bord von Schiffen im zivilen und militärischen Bereich sicherstellt und Verantwortung für die Einhaltung der [[Hygiene]]- und Sicherheitsvorschriften trägt. Nach dem internationalen [[Seearbeitsübereinkommen]] muss bei Schiffen mit mehr als 100 Personen an Bord und Fahrten über mehr als drei Tage ein Schiffsarzt an Bord sein. Die Qualifikation eines Schiffsarztes wird durch nationale Vorschriften geregelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zivile Schifffahrt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schiffsingenieur+Schiffsarzt.JPG|mini|Schiffsingenieur und Schiffsarzt]]&lt;br /&gt;
Voraussetzungen für eine Anstellung als Schiffsarzt im zivilen Bereich sind, nach abgeschlossenem [[Studium der Medizin]] mit [[Approbationsordnung|ärztlicher Approbation]], eine mehrjährige ärztliche Tätigkeit in mindestens einer Akutdisziplin sowie Erfahrungen in der Notfallmedizin. Außerdem sind solide Sprachkenntnisse in Englisch&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hafenkarriere.de/tiki-index.php?page=Arzt Stellenbeschreibung.] hafenkarriere.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;gießen&amp;quot;&amp;gt;Hannelore Gießen: {{Webarchiv |url=http://www.arztberuf.deutsche-fachaerzte.info/texte/hohe_see.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Arzt und Beruf: Ärzte auf hoher See.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20090105174023}} arztberuf.deutsche-fachaerzte.info&amp;lt;/ref&amp;gt; und die [[Seediensttauglichkeit]] sinnvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genauen Voraussetzungen für die Qualifikation als Schiffsarzt legt jeder einzelne Flaggenstaat fest. Für die Tätigkeit auf Seeschiffen unter deutscher Flagge ist eine Registrierung als Schiffsarzt bei der [[Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft]] notwendig (siehe untenstehend).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Zertifikat Maritime Medizin&amp;#039;&amp;#039; der [[Ärztekammer (Deutschland)|Ärztekammer]] [[Schleswig-Holstein]] kann seit dem 6. Juni 2001 auf der Grundlage des Schiffsarztlehrganges der [[Deutsche Marine|Deutschen Marine]] am [[Schifffahrtmedizinisches Institut der Marine|Schifffahrtmedizinischen Institut der Marine]] in [[Kronshagen]] (ab 2025/26 auf dem Gelände des [[Bundeswehrkrankenhaus Hamburg|Bundeswehrkrankenhauses Hamburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundestag.de/parlament/wehrbeauftragter/truppenbesuche/20240125-kronshagen-992104 |titel=In Kronshagen beim Schifffahrtsmedizinischen Institut der Marine |werk=bundestag.de |datum=2024-01-25 |abruf=2024-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) und weiterer Ausbildungsinhalte (Fachkunde Rettungsdienst, Weiterbildung: 1 Jahr Chirurgie, 1 Jahr Innere Medizin, 6 Monate Anästhesie, Tropen- und Tauchmedizin-Kurs, Überleben auf See) erworben werden, ist aber nicht verpflichtend. Eine abgeschlossene [[Facharzt]]weiterbildung ist ebenfalls nicht vorgeschrieben. Eine fünf- bis zehnjährige klinische Tätigkeit in [[Chirurgie]] und [[Innere Medizin|Innerer Medizin]] wird heute jedoch für eine Tätigkeit als Schiffsarzt erwartet. Erfahrung in [[Reisemedizin|Reise-]] und [[Tropenmedizin]] sowie Basiskenntnisse in [[Zahnmedizin]] sind ebenfalls erwünscht, um dem großen Spektrum der anfallenden Erkrankungen gerecht zu werden. Fachkundenachweise in [[Strahlenschutz]] sowie [[Notarzt#Ausbildung|Rettungsdienst]] müssen vorliegen. Die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Gesellschaft für Maritime Medizin&amp;#039;&amp;#039; (DGMM) empfiehlt die Teilnahme am Lehrgang &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die maritime Notfallmedizin&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die endgültige Entscheidung über die Einstellung des Schiffsarztes und dessen Qualifikationsprofil liegt bei der jeweiligen Reederei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schiffsarzt bezieht von der [[Reederei]] ein festes Gehalt oder ein Grundgehalt mit prozentualer Beteiligung. Alternativ kann das Anmieten von Behandlungsräumen des Schiffes und eine Rechnungsstellung nach deutscher [[Gebührenordnung für Ärzte]] möglich sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gießen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutsche Marine ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells float-right&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid #8888AA; background: #FFFFFF; padding: 5px; font-size: 95%; text-align: center; width: 40%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;background:#DADADA&amp;quot;| Schiffsärzte der Deutschen Marine&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DADADA&amp;quot;&lt;br /&gt;
! [[Dienstgradgruppe]]&lt;br /&gt;
! [[Dienstgradgruppe#Hauptleute|Hauptleute]]&lt;br /&gt;
! [[Stabsoffizier]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ärmelabzeichen ([[Humanmedizin]])&lt;br /&gt;
| [[Datei:GE-NAVY-OF-2med StArzt.svg|50px]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:GE-NAVY-OF-3med OStArzt.svg|50px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ärmelabzeichen ([[Zahnmedizin]])&lt;br /&gt;
| [[Datei:GE-NAVY-OF-2dent StArzt.svg|50px]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:GE-NAVY-OF-3dent OStArzt.svg|50px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dienstgrad&lt;br /&gt;
| [[Stabsarzt]]&lt;br /&gt;
| [[Oberstabsarzt]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Abkürzung&lt;br /&gt;
| StArzt&lt;br /&gt;
| OStArzt&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#EFEFEF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[NATO-Rangcode]]&lt;br /&gt;
| OF-2&lt;br /&gt;
| OF-3&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#EFEFEF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Bundesbesoldungsordnung|Besoldungsgruppe]]&lt;br /&gt;
| A 13&lt;br /&gt;
| A 14&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Marinesanitätsdienst}}&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Marine]] verfügt über 62 [[Sanitätsoffizier]]e, davon 20 Frauen. Als Schiffsarzt an Bord dienen 28 (Stand: Oktober 2009).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.presseportal.de/pm/67428/1368045/presse_und_informationszentrum_marine &amp;#039;&amp;#039;Schiffsarzt bei der Marine – ein Hamburger erzählt von seiner Arbeit auf der Fregatte „Sachsen“.&amp;#039;&amp;#039;] Presse- und Informationszentrum Marine.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Sanitätsoffizieranwärter]], die eine Verwendung als Schiffsarzt anstreben, absolvieren zunächst ein Studium der Medizin an einer zivilen [[Hochschule]] sowie während der Semesterferien den Sanitätsoffizierlehrgang an der [[Sanitätsakademie der Bundeswehr]] in München. Nach dieser Ausbildung werden die jungen Sanitätsoffiziere (nach Erlangung der [[Approbationsordnung|Approbation]]) zu einer drei Jahre dauernden, ersten Verwendung in der Klinik an die [[Bundeswehrkrankenhaus|Bundeswehrkrankenhäuser]] [[Bundeswehrkrankenhaus Hamburg|Hamburg]], [[Bundeswehrkrankenhaus Westerstede|Westerstede]], [[Bundeswehrkrankenhaus Berlin|Berlin]], [[Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz|Koblenz]] oder [[Bundeswehrkrankenhaus Ulm|Ulm]] versetzt. Während der klinischen Weiterbildung erfolgt hier der Erwerb der Zusatzbezeichnung Rettungsmedizin in der [[Anästhesiologie]]. Eine Weiterbildungszeit in [[Chirurgie]], [[Innere Medizin]] und [[Radiologie]] ist angestrebt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sartorius&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daran schließt sich eine einjährige maritim-fachliche Ausbildung am Schifffahrtmedizinischen Institut der Marine an. In diesem Ausbildungsabschnitt werden der Schiffsarztlehrgang (mit einem Anteil [[Zahnmedizin]]), Taucherarzt- und [[Fliegerarzt]]lehrgang absolviert und Weiterbildungsabschnitte in [[Tropenmedizin]], [[Sonographie]], [[Gynäkologie]], Überleben auf See und [[Telemedizin]] durchlaufen. Nach vollständigem Durchlaufen der Ausbildung erfüllen die Schiffsärzte die Bedingungen zum Erlangen des &amp;#039;&amp;#039;Zertifikates Maritime Medizin&amp;#039;&amp;#039; der Ärztekammer Schleswig-Holstein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sartorius&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Sartorius: {{Webarchiv |url=http://www.maritimemedizin.de/Publikationen/mitteilungen/MM6/marinesanitaets.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Marinesanitätsdienst nach der Umstrukturierung der Bundeswehr.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140505165533}} maritimemedizin.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhere Dienstgrade sind nicht als Schiffsärzte an Bord, lediglich als eingeschiffte Leiter eines [[Marineeinsatzrettungszentrum]]s oder als &amp;#039;&amp;#039;Senior Medical Officers&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Sanitätsoffizieranwärter|Sanitätsoffizier|Dienstgrade der Bundeswehr}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
Zum Aufgabenbereich eines Schiffsarztes gehören die [[allgemeinmedizin]]ische, [[notfallmedizin]]ische, [[präventivmedizin]]ische und [[Arbeitsmedizin|betriebsärztliche]] Versorgung, wie die Überwachung der Küchen- und Unterkunfts[[hygiene]], die Durchführung von [[Impfung]]en und Maßnahmen zur Vorbeugung von [[Epidemie]]n bei Infektionen. Ebenso weist das Berufsbild [[tropenmedizin]]ische Aspekte auf.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Jäger: &amp;#039;&amp;#039;Medical care on board ship. Cruise-medical experiences.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fortschr Med.&amp;#039;&amp;#039;, 1979, 27, S. 1191–1194. PMID 457011&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Verantwortung für das Sanitätsmaterial sowie dessen Pflege und Wartung gehören zum Aufgabenbereich eines Schiffsarztes. Bei der Marine ist der Schiffsarzt zusätzlich mit der Durchführung der Sanitätsausbildung für die Besatzungsangehörigen betraut.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bmlv.gv.at/truppendienst/ausgaben/artikel.php?id=468 &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Marine.&amp;#039;&amp;#039; (III).] In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift Truppendienst – Zeitschrift für Ausbildung, Führung und Einsatz im Österreichischen Bundesheer&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Im zivilen Bereich sind periodische [[Erste Hilfe|Erste-Hilfe]]- und [[Herz-Lungen-Wiederbelebung]]s-Kurse, wie auch Rettungsübungen, für die Besatzung ebenfalls Aufgabe des Schiffsarztes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.schiffsarztboerse.de/70/PIER-4-Aufgaben |text=&amp;#039;&amp;#039;Aufgaben&amp;#039;&amp;#039;. |format=PDF; 189&amp;amp;nbsp;kB |wayback=20141231122701}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Medical Tribune]]&amp;#039;&amp;#039;, 2008, 41, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Versorgung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schiffsärztliche Zahnarztpraxis.JPG|mini|Schiffsärztliche Zahnarztpraxis]]&lt;br /&gt;
Das Spektrum der zu behandelnden Erkrankungen an Bord eines Schiffes ist breit und auch abhängig von [[Schiffsbesatzung]] und [[Passagier]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;D. E. Peake, C. L. Gray, M. R. Ludwig, C. D. Hill: &amp;#039;&amp;#039;Descriptive epidemiology of injury and illness among cruise ship passengers.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Annals of Emergency Medicine|Ann Emerg Med]].&amp;#039;&amp;#039;, 1999, 33, S. 67–72. PMID 9867889&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;M. P. McKay: &amp;#039;&amp;#039;Maritime health emergencies.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Occup Med&amp;#039;&amp;#039; (London), 2007, 57, S. 453–455. PMID 17652345&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der [[Reisekrankheit|Seekrankheit]] treten verschiedene andere gesundheitliche Probleme auf. Die häufigste Ursache ärztlicher Konsultationen sind dabei [[Liste der Krankheiten des Atmungssystems nach ICD-10|Atemwegserkrankungen]] von Passagieren, [[Liste der Krankheiten der Haut und der Unterhaut nach ICD-10|Hauterkrankungen]] der [[Schiffsbesatzung|Crew]], sowie [[Läsion|Verletzungen]]. Dabei verletzen sich die Passagiere eher an Land, Besatzungsmitglieder an Bord.&amp;lt;ref&amp;gt;E. Dahl: &amp;#039;&amp;#039;Medical practice during a world cruise: a descriptive epidemiological study of injury and illness among passengers and crew.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Int Marit Health.&amp;#039;&amp;#039;, 2005, 56, S. 115–128. PMID 16532590&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Herz-Kreislauferkrankung|Herz-Kreislauf-Erkrankungen]] treten bei Passagieren häufiger auf als bei Crewmitgliedern.&amp;lt;ref&amp;gt;E. Dahl: &amp;#039;&amp;#039;Anatomy of a world cruise.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J Travel Med.&amp;#039;&amp;#039;, 1999, 6, S. 168–171. PMID 10467153&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch zahnärztliche Behandlungen sind, besonders bei Crewmitgliedern, häufig erforderlich&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bundeszahnärztekammer&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.sanitaetsdienst-bundeswehr.de/portal/a/sanitaetsdienst/!ut/p/c4/NYrBCsIwEAX_aDcRpMGbIoJg7VHrLTahLDSbsm4Vih9vcvANzGUePrDA_k2jV8rsJ7xjP9Du-YH15RlSDLQS463-QoQhc9RqjaxUPIrXLDBn0amWRaQUoIC9sceDceY_-22azcW1zm7P11OHc0r7H5xYafQ!/ |titel=Zahnmedizin an Bord und in der Heimat. |abruf=2013-12-06}}, Sanitätsdienst der Bundeswehr, 13. September 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; und ziehen, öfter als bei anderen Erkrankungen, Behandlungen bei einem (Zahn-)Arzt im nächsten Hafen nach sich.&amp;lt;ref&amp;gt;E. Dahl: &amp;#039;&amp;#039;Crew referrals to dentists and medical specialist ashore: a descriptive study of practice on three passenger vessels during one year.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Int Marit Health.&amp;#039;&amp;#039;, 2006, 57, S. 127–135. PMID 17312701&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rolle der Telemedizin ===&lt;br /&gt;
Aufgrund der Vielfalt der möglichen zu behandelnden [[Krankheit]]sbilder wurde bereits ab 1931 eine funkärztliche Beratung von [[Telemedical Maritime Assistance Service|Medico Cuxhaven]] aufgebaut, welche den Schiffsärzten zur Verfügung steht. In der Zwischenzeit können durch verschiedene Systeme EKG-Werte, Bild- und Videomaterial an einen beratenden Arzt übertragen werden. Dies erhöht die Effektivität des Schiffsarztes, sodass das Risiko einer&lt;br /&gt;
Fehldiagnose und der daraus resultierenden Fehlbehandlung deutlich gemindert wird. Neben dem medizinischen Vorteil für die Patienten können Kosten durch unnötige Evakuierungen und Rücktransporte eingespart werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Last Volker: &amp;#039;&amp;#039;Telemedizin in der Seefahrt – Von den Anfängen der Telemedizin bis zum heutigen Einsatz.&amp;#039;&amp;#039; Eberhard Karls Universität Tübingen, Seminar Medizin-Telematik, SS 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Grundlagen ==&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
Die Besetzung von Schiffen mit medizinischem Personal wird durch jeweilige nationale Vorschriften geregelt. Gültig sind die Vorschriften des Landes, unter dessen Flagge das Schiff fährt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jane N. Zuckerman |Titel=Principles and practice of travel medicine |Verlag=John Wiley and Sons |Datum=2001 |ISBN=0-471-49079-2 |Online={{Google Buch |BuchID=QLSsRQYRV-8C |Seite=281}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Norm A4.1 des [[Seearbeitsübereinkommen]]s muss bei Schiffen mit mehr als 100 Personen an Bord und Fahrten über mehr als drei Tage ein Arzt an Bord sein. Die nationalen Vorschriften können jedoch strengere Vorgaben enthalten. So wird es in den [[Vereinigtes Königreich|britischen]] &amp;#039;&amp;#039;The Merchant Shipping (Ships’ Doctors) Regulations&amp;#039;&amp;#039; von 1995 zusätzlich zur Pflicht eines britischen Schiffseigners erklärt, bei Schiffen mit mehr als 100 Personen an Bord und einer Entfernung von mehr als 1,5 Tagen zum nächsten Hafen mit adäquater medizinischer Versorgung, einen qualifizierten Arzt an Bord zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.opsi.gov.uk/SI/si1995/Uksi_19951803_en_1.htm#fnf003 &amp;#039;&amp;#039;The Merchant Shipping (Ships’ Doctors) Regulations.&amp;#039;&amp;#039;] [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] 1995.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Türkei|türkischen]] &amp;#039;&amp;#039;Regulation on Sanitary Safety of Passengers on Ships&amp;#039;&amp;#039; vom 28. Januar 1943 ist dagegen festgelegt, dass erst bei mehr als 200 Passagieren ein Schiffsarzt mitzuführen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Regulation on Sanitary Safety of Passengers on Ships.&amp;#039;&amp;#039;Türkei 1943; {{Webarchiv |url=http://www.denizcilik.gov.tr/mevzuat/dosyam/GEM%C4%B0LERDE%20YOLCULARIN%20SIHH%C4%B0%20EMN%C4%B0YET%C4%B0%20HAKKINDA%20N%C4%B0ZAMNAME.doc |text=denizcilik.gov.tr |format=[[MS Word]]; 125&amp;amp;nbsp;kB |wayback=20110420084308}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
In Deutschland ist die [[Ärztliche Weiterbildung]] zum Schiffsarzt gemäß des von der [[Bundesärztekammer]] (BÄK) veröffentlichten „BÄK-[[Curriculum (Pädagogik)|Curriculum]] [[Maritime Medizin]]“ geregelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Bundesärztekammer, [[Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern]] |Titel=BÄK-Curriculum Maritime Medizin |Auflage=1. |Ort=Berlin |Datum=2023-10-19 |DOI=10.1055/a-2168-0401 |DNB=132470988X |Umfang=19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Kauffahrteischiffen unter deutscher Flagge ist nach {{§|6|schbesv_2013|juris|text=§ 6 Schiffsbesetzungsverordnung}} ein Schiffsarzt bei 100 oder mehr Personen an Bord und einer Fahrtdauer von mehr als drei Tagen vorgeschrieben. Übersteigt die Zahl der Personen auf einem Schiff 800, so muss ein zweiter Schiffsarzt an Bord sein. Schiffsärzte, die auf Kauffahrteischiffen unter deutscher Flagge tätig werden wollen, müssen sich nach {{§|19|marimedv|juris|text=§ 19 &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Verordnung über maritime medizinische Anforderungen auf Kauffahrteischiffen&amp;quot;&amp;gt;Maritime-Medizin-Verordnung&amp;lt;/abbr&amp;gt;}}  beim Seeärztlichen Dienst der [[Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft Post-Logistik Telekommunikation]] registrieren lassen. Als Schiffsarzt wird registriert, wer Arzt für Allgemeinmedizin, Anästhesiologie, Chirurgie oder Innere Medizin ist, über die Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ oder den Fachkundenachweis „Rettungsmedizin“ verfügt, mindestens vier Wochen praktische Erfahrungen auf einem Seeschiff hat und wer nachweist, dass er auf einem Kauffahrteischiffe unter deutscher Flagge tätig ist oder werden wird (zum Beispiel durch Heuervertrag).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im militärischen Bereich gelten entsprechende Vorschriften der Bundeswehr. Boote der Marine haben in der Regel keinen Arzt an Bord, sondern einen Schifffahrtmedizinischen Assistenten (früher: Sanitätsmeister). In diesen Fällen wird die ärztliche medizinische Versorgung oft über ein den Verband begleitendes Versorgungsschiff sichergestellt, welches über ein [[Lazarett]] mit einem Geschwaderarzt verfügt. Auf kleinen militärischen Einheiten wie [[Schnellboot]]en oder [[U-Boot]]en der Klasse 206A ist der [[Smut]] als [[Sanitäter]] ausgebildet, im Einsatzfall erfolgt allerdings die Einschiffung von höher qualifiziertem Rettungspersonal.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Oppermann, Christoph Redelsteiner |Titel=Das Handbuch für Notfall- und Rettungssanitäter |Verlag=Deutscher Ärzteverlag |Datum=2009 |ISBN=978-3-7691-1273-3 |Online={{Google Buch |BuchID=rghFgXOi3RwC |SeitenID=PT21}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem Schiffsarzt oder dem Schifffahrtmedizinischen Assistenten stehen Schiffsarztgehilfen (früher: Sanitätsmaate) und [[Sanitätsgast]]en bei der Erfüllung seiner Aufgaben zur Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Marineeinsatzrettungszentrum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schon in der [[Antike]] waren Schiffsärzte bekannt. Beispielsweise war es in der [[Römisches Reich|römischen]] [[Römische Marine|Marine]] Vorschrift, für 200 Mann Besatzung einen Schiffsarzt als &amp;#039;&amp;#039;Duplicarius&amp;#039;&amp;#039; (Legionär mit doppeltem [[Sold]]) an Bord zu führen. Dessen Aufgabe lag vor allem darin, die Ruderer auf ihre körperliche Eignung zu untersuchen und in der Seeschlacht Pfeile aus den verwundeten Soldaten zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Bord von Handelsschiffen waren Schiffsärzte bis in das [[Mittelalter]] hinein nicht sonderlich gern gesehen. Bei Arbeitsunfällen auftretende [[Knochenbruch|Brüche]], [[Prellung]]en und [[Luxation|Verrenkungen]] wurden teilweise vom [[Kapitän]] selbst behandelt.&lt;br /&gt;
Mit den großen Entdeckungsreisen erfuhr die Schifffahrtsmedizin einen Aufschwung, wobei es letztlich keine akademischen Ärzte, sondern [[Chirurgie|Chirurgen]] und [[Barbier]]e waren, die als Schiffsärzte zur See fuhren. Sie wurden in ihrer Tätigkeit durch den [[Schiffskoch]] und angelernte Gehilfen unterstützt.&lt;br /&gt;
Die [[Royal Navy]] verfügte 1814 über 14 Ärzte, 850 Chirurgen und 500 Assistenzchirurgen, die für 130.000 Mann verantwortlich waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Dean King, John B. Hattendorf, J. Worth Estes: &amp;#039;&amp;#039;A Sea of Words: Lexicon and Companion for Patrick O’Brian’s Seafaring Tales&amp;#039;&amp;#039; Henry Holt, 2001, ISBN 0-8050-6615-2, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der französische &amp;#039;&amp;#039;officier de santé&amp;#039;&amp;#039; an Bord von Kriegsschiffen war ein [[Dienstgrad]] mit medizinischer Grundausbildung als Ergebnis der Reform des medizinischen Systems während der Frühzeit der [[Napoleon Bonaparte|Napoléonischen]] Ära. In einem medizinischen Zwei-Klassen-System durchliefen die &amp;#039;&amp;#039;officiers de santé&amp;#039;&amp;#039; eine kürzere und wenig spezialisierte Ausbildung, die sie auf die Standardfälle des medizinischen Alltags auf dem Lande vorbereiten sollte. Im Gegensatz dazu deckte die Ausbildung zum regulären Arzt das ganze Spektrum der zeitgenössischen Medizin ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marc Föcking |Titel=Pathologia litteralis: erzählte Wissenschaft und wissenschaftliches Erzählen im französischen 19. Jahrhundert |Verlag=Gunther Narr |Ort=Tübingen |Datum=2002 |ISBN=3-8233-5613-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Zeiten der [[österreich]]ischen Kaiserin [[Maria Theresia]] regelte der &amp;#039;&amp;#039;Editto politico di navigazione&amp;#039;&amp;#039; die Mitnahme und Ausrüstung von [[Arzneimittel|Arzneikisten]] auf Schiffen. 1851 wurde ein kaiserliches Reglement &amp;#039;&amp;#039;über die Organisation des Gesundheitswesens&amp;#039;&amp;#039; erlassen, welches auch die medizinische Versorgung an Bord, in Marinehospitälern und den Seuchenschutz regelte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Renate Basch-Ritter]] |Titel=Die Weltumsegelung der Novara 1857–1859: Österreich auf allen Meeren |Verlag=ADEVA |Ort=Graz |Datum=2008 |ISBN=978-3-201-01904-0 |Online={{Google Buch |BuchID=rWq8LcAUDnYC |Seite=44}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Gründung der ersten gesamtdeutschen Marine im Jahr 1848 wurden Schiffsärzte überwiegend aus den Reihen der Heeres- und Zivilärzte gewonnen. Aufgrund der Besonderheiten auf See wurden später jedoch spezielle Ärzte am [[Pépinière|Friedrich-Wilhelms-Institut]], der späteren Kaiser-Wilhelms-Akademie, ausgebildet. Maritime Grundkenntnisse wurden durch einen an die Schule kommandierten Marinesanitätsoffizier vermittelt. Im Jahr 1900 wurde das &amp;#039;&amp;#039;Institut für Schiffs- und Tropenkrankheiten&amp;#039;&amp;#039; eröffnet, welches auch Marineärzten für ihren Einsatz in den Tropen mit dem nötigen Wissen über dort auftretende Krankheiten ausstattete. Sie erwarben damit erstmals tatsächlich Kenntnisse, die sie von Heeresärzten unterschieden und sie auf die Aufgaben an Bord vorbereiteten. Zum Ende der [[Weimarer Republik]] erhielten künftige Marineärzte eine seemännische Ausbildung gemeinsam mit den Offiziersanwärtern anderer Laufbahnen. 1934 wurde die Militärärztliche Akademie in Berlin gegründet, wo weiterhin alle Militärärzte ausgebildet wurden. Dies änderte sich erst 1941, als die [[Marineärztliche Akademie]] in [[Kiel]] eröffnet werden konnte. Hier wurde während des Studiums ein komprimiertes maritimes Wissen über das Bordleben, die Ansprüche an einen Marineoffizier und seemännische Grundlagen vermittelt. Mit Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurden die Sanitätsakademien, wie alle anderen militärischen Schulen auch, aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;Antje K. U. Engfer: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausbildung der Marinesanitätsoffizieranwärter in den deutschen Marinen (1848–1945).&amp;#039;&amp;#039; [[Dissertation]]. Medizinische Fakultät, [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]], 2004; [http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/volltexte/2004/4705/pdf/Zusammenfassung_der_Arbeit.pdf Zusammenfassung] (PDF; 63 kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Ärztezeitung&amp;#039;&amp;#039; publizierte 2009 einen Beitrag über den [[Schweiz]]er &amp;#039;&amp;#039;Facharzt für Seemedizin&amp;#039;&amp;#039; Urs Schifferli und berichtete darin über die Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Schweizerischen Gesellschaft für Seemedizin&amp;#039;&amp;#039; die sich am 1. April 2007 konstituiert hätte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.saez.ch/pdf_d/2009/2009-14/2009-14-290.PDF |text=&amp;#039;&amp;#039;Als Arzt in einer schwimmenden Praxis.&amp;#039;&amp;#039; |format=PDF; 110&amp;amp;nbsp;kB |wayback=20111221065755}} In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Ärztezeitung&amp;#039;&amp;#039;, 2009, 90, S. 594.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Artikel erschien jedoch am 1. April 2009 und war ein [[Aprilscherz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Mitteilung der Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH (Berufsverband der Schweizer Ärzteschaft und Dachorganisation der kantonalen und fachspezifischen Ärztegesellschaften)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   DeathofNelsonDevis.jpg|Schiffsarzt Beatty stellt an Bord der &amp;#039;&amp;#039;[[Victory (Schiff, 1778)|Victory]]&amp;#039;&amp;#039; den Tod Admiral Nelsons nach der [[Seeschlacht von Trafalgar]] fest – Gemälde von A. Dewis&lt;br /&gt;
   HM Bark Endeavour replica (Doctor&amp;#039;s Quarters).jpg|Quartier des Schiffsarztes auf dem Nachbau der [[Endeavour (Schiff)|Endeavour]]&lt;br /&gt;
   Doctors and Hospital Corpsmen, USS Kroonland.jpg|Schiffsärzte und &amp;#039;&amp;#039;Hospital Corpsmen&amp;#039;&amp;#039;, [[United States Navy]] (1919)&lt;br /&gt;
   Surgeons perform operation aboard USS Kroonland, March 1919.jpg|Operation auf der [[Kroonland|USS &amp;#039;&amp;#039;Kroonland&amp;#039;&amp;#039;]] (1919)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Maritime Medizin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Terrence Riley: &amp;#039;&amp;#039;Ship’s Doctor.&amp;#039;&amp;#039; Naval Inst Pr, 1995, ISBN 1-55750-721-X.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Venzmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Schiffsarzt reist um die Welt.&amp;#039;&amp;#039; Franckh, 1936.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Gerhard Boecken&lt;br /&gt;
   |url=http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/333036/publicationFile/3196/Boecken.pdf&lt;br /&gt;
   |titel=Medizin auf hoher See&lt;br /&gt;
   |hrsg=[[Auswärtiges Amt]]&lt;br /&gt;
   |format=PDF; 25&amp;amp;nbsp;kB&lt;br /&gt;
   |abruf=2011-03-30}}&lt;br /&gt;
* Bernd Schwer: {{Webarchiv |url=http://www.geo.de/GEO/reisen/fernziele/3660.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Schiffsarzt.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20101106114621}} [[Geo (Zeitschrift)|Geo]].&lt;br /&gt;
* {{Meyers-1905 |Lemma=Schiffsarzt |Band=17 |Seite=777 |SeiteBis=778 |zenoID=20007420153}}&lt;br /&gt;
* J. Raitz: &amp;#039;&amp;#039;Schiffsarzt ein Traumjob?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Ärzteblatt&amp;#039;&amp;#039;, 12/2001, S. 622–623; [http://www.laekh.de/upload/Hess._Aerzteblatt/2001/2001_12/2001_12_13.pdf Teil 1] (PDF; 21&amp;amp;nbsp;kB), [http://www.laekh.de/upload/Hess._Aerzteblatt/2001/2001_12/2001_12_14.pdf Teil 2] (PDF; 23 kB)&lt;br /&gt;
* Klaus Rosenkranz: {{Webarchiv |url=http://www.derwesten.de/waz-info/der-schiffsarzt-der-gorch-fock-id890804.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Schiffsarzt der Gorch Fock.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160823004611}} In: &amp;#039;&amp;#039;WAZ&amp;#039;&amp;#039;, 14. August 2008.&lt;br /&gt;
* Max Brenning, Eugen H. Oppenheimer: &amp;#039;&amp;#039;Der Schiffsarzt: Leitfaden für Ärzte und Kandidaten der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Hirschwald, 1914.&lt;br /&gt;
* Erwin Rosenberger: &amp;#039;&amp;#039;In indischen Liebesgassen. Aus dem Tagebuch eines Schiffsarztes.&amp;#039;&amp;#039; Rosenberger, Klagenfurt 1918.&lt;br /&gt;
* Reinhard Stricker: &amp;#039;&amp;#039;Die Seereisen eines Medikus: Als Schiffsarzt auf einem Traumschiff und auf eigenem Kiel.&amp;#039;&amp;#039; [[Books on Demand]], 2007, ISBN 978-3-8334-7930-4.&lt;br /&gt;
* Dirk Schnack: [https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/praxisfuehrung/article/646307/eis-schnee-schiffsaerzte-kein-problem.html &amp;#039;&amp;#039;Eis und Schnee: Für Schiffsärzte kein Problem.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;Ärztezeitung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Georg-Michael Fleischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Schiffschirurgen – von Kolumbus bis Nelson. Vergessene Helden der Seefahrtgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Kaden Verlag, Heidelberg 2016, ISBN 978-3-942825-46-7.&lt;br /&gt;
* Christian Ottomann, Klaus Herbert Seidenstücker (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Maritime Medizin. Praxiswissen für Schiffsärzte und Ärzte im Offshore-Bereich&amp;#039;&amp;#039;. Springer Medizin, Berlin / Heidelberg 2015; {{DNB|1054844410}}.&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Reger: &amp;#039;&amp;#039;Dann sprang er über Bord&amp;#039;&amp;#039; – [[Fallstudie]]nsammlung zur [[Schifffahrt]]smedizin 1830–1880. Verlag Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2014; {{DNB|1051401356}}.&lt;br /&gt;
* Eberhard Peter: &amp;#039;&amp;#039;Medizinische Aspekte in den Phasen „Überleben auf See“&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Joachim Hahne]] et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch [[Schiffssicherung|Schiffssicherheit]]: Erkennen, Bewerten, Entscheiden, Handeln&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Seehafen Verlag, Hamburg 2012, S. 366–381; {{DNB|1023883376}}.&lt;br /&gt;
* Eberhard Peter: &amp;#039;&amp;#039;Überleben. [[Rettungsmittel]] aus der Sicht des Schiffsmediziners&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch der Schiffahrt#Jahrbuch der Schiffahrt, Jg. 1979|Jahrbuch der Schiffahrt]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 1979, S. 111–112; {{DNB|012893536}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.maritimemedizin.de/ Deutsche Gesellschaft für Maritime Medizin e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [[Bundesärztekammer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;BÄK-[[Curriculum (Pädagogik)|Curriculum]] Maritime Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2023, {{DOI|10.1055/a-2168-0401}} ([https://www.bundesaerztekammer.de/themen/aerzte/aus-fort-und-weiterbildung/aerztliche-fortbildung/baek-curricula  BÄK Curricula - Aktuelle Fassung zu Maritime Medizin im PDF download]).&lt;br /&gt;
* Kaji Sritharan: [http://careers.bmj.com/careers/advice/view-article.html?id=1607 &amp;#039;&amp;#039;Maritime medicine.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;BMJ Careers.&amp;#039;&amp;#039; 2006&lt;br /&gt;
* Peggy Peck: [http://www.cnn.com/2005/HEALTH/08/02/profile.ship.doctor/index.html &amp;#039;&amp;#039;Ship’s doctor’s work far from fiction.&amp;#039;&amp;#039;] [[CNN]], 2005.&lt;br /&gt;
* [http://www.carnivalukcareers.co.uk/medical.html Informationen zum Schiffsarzt.] P&amp;amp;O Princess Cruises International (englisch).&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-flagge.de/de/maritime-medizin/schiffsaerzte/schiffsaerzte &amp;#039;&amp;#039;Schiffsärzte.&amp;#039;&amp;#039;] Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Seefahrtberufe}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4198147-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Marine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionsbezeichnung (Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanitätswesen (Militär)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanitätswesen (Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seefahrtsberuf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilberuf]]&lt;/div&gt;</summary>
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