<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schiffelwirtschaft</id>
	<title>Schiffelwirtschaft - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schiffelwirtschaft"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schiffelwirtschaft&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T10:39:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schiffelwirtschaft&amp;diff=1758080&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Achim Berg: Aufbau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schiffelwirtschaft&amp;diff=1758080&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2021-12-08T11:01:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aufbau&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schiffelwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Schiffelkultur&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Müller-Miny]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kartenaufnahme der Rheinlande durch Tranchot und v. Müffling 1801–1828. Teil 2: Das Gelände. Eine quellenkritische Untersuchung des Kartenwerks&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinlande&amp;#039;&amp;#039;, Band 10, Teil 2). Hanstein, Köln 1975, ISBN 3-7756-0506-1, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;) bezeichnet insbesondere in der [[Eifel]]region und im [[Hunsrück]] eine ehemalige Form des [[Brandfeldbau]]s,&amp;lt;ref&amp;gt;Landwirtschaftliche Jahrbücher, 47 Jahrgang, Königliche Preussische Landes-Ökonomie-Kollegium, Preußen, Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten (Preußen), 1914.&amp;lt;/ref&amp;gt; bei der die Rasenschicht der Schiffelländer abgeschält, getrocknet und verbrannt wurde, um sie zur Düngung zu nutzen. Auch im [[Sauerland]] und im Hohen [[Westerwald]] war diese Nutzung bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Schüffelland&amp;#039;&amp;#039; in: Reinhard Pilkmann-Pohl: &amp;#039;&amp;#039;Plattdeutsches Wörterbuch des kurkölnischen Sauerlandes.&amp;#039;&amp;#039; Strobel-Verlag, Arnsberg 1988; Häbel, H.-J. (1980): Die Kulturlandschaft auf der Basalthochfläche des Westerwaldes vom 16. bis 19. Jahrhundert. Wiesbaden 1980, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schiffelwirtschaft ähnelt der [[Rottwirtschaft]] mit dem Unterschied, dass bei der Schiffelwirtschaft die [[Brache]] aus Rasen, Heide oder Ginstergestrüpp bestand, während sie bei der Rottwirtschaft aus [[Niederwald]] gebildet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Josef Schmithüsen]]: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Landeskunde der Rheinlande&amp;#039;&amp;#039;, Universität Bonn. Geographisches Institut, Universität Bonn. Geographisches Seminar, 1934.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der Ähnlichkeit wird angenommen, dass die Schiffelwirtschaft aus der Rottwirtschaft entstanden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Universität Bonn – Geographisches Institut: &amp;#039;&amp;#039;Arbeiten zur Rheinischen Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;,:16-20, 1952.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asche der Schiffelfeuer wurde mit der Herbstsaat zur Düngung auf den Boden verteilt. Meist wurde im ersten Jahr Roggen eingesät und flachgründig eingepflügt. Die folgende [[Fruchtfolge]] richtete sich nach der Qualität der Böden, wobei auf geringwertigen Böden meist im zweiten Jahr Hafer und im dritten Jahr Buchweizen gesät wurde. Nach dem dritten oder vierten Anbaujahr waren die Böden meist ausgelaugt und wurden der Selbstberasung überlassen. Sie dienten dann 15 bis 20 Jahre lang als magere Weide, bevor der Rasen erneut abgeschält wurde und der Bearbeitungszyklus von vorn begann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die spärliche Grasnarbe war schnell abgefressen und übrig blieben nur die Pflanzen, die von den Tieren verschmäht wurden. So entstanden mit der Zeit die typischen [[Heidelandschaft]]en. Es bildeten sich [[Besenheide|Heidekraut]] und das anspruchslose [[Borstgras]]. Das Heidekraut wurde regelmäßig geschnitten. Dadurch bildete sich im Laufe der Jahre eine torfähnliche Bodenbedeckung. Diese Bodendeckung wurde mit Schaufeln abgeplaggt (&amp;#039;&amp;#039;abgeschiffelt&amp;#039;&amp;#039;). Die [[Plaggen]] wurden auch als Streu für das Vieh und als Brennmaterial verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karlheinz Paffen: &amp;#039;&amp;#039;Heidevegetation und Ödlandwirtschaft der Eifel. Eine pflanzensoziologisch-kulturgeographische Untersuchung.&amp;#039;&amp;#039; Diss. Bonn, 1940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.am-olle.de/Monreal/Geschichte/Schiffelwirtschaft/schiffelwirtschaft.html Erläuterungen zur Schiffelwirtschaft (Auszug Magisterarbeit: &amp;#039;&amp;#039;Von der Schiffelwirtschaft zur Wacholderheide – Kulturlandschaftswandel in Teilen der Verbandsgemeinde Vordereifel seit dem beginnenden 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrargeschichte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrargeschichte (Feldwirtschaft)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Achim Berg</name></author>
	</entry>
</feed>