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	<title>Schiffbauerdamm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T18:01:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schiffbauerdamm&amp;diff=1388006&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;44Pinguine: /* Die Straße seit 1990 */</title>
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		<updated>2025-07-24T17:24:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Die Straße seit 1990&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Straße&lt;br /&gt;
|Name= Schiffbauerdamm&lt;br /&gt;
|Alternativnamen= &lt;br /&gt;
|Stadtwappen= DEU Berlin COA.svg&lt;br /&gt;
|Kategorie= Straße in Berlin&lt;br /&gt;
|Bild= MS Berolina Stern und Kreis vsowie MS Charlottenburg winkler or StäV Schiffbauerdamm 2012-09-17 ama fec.JPG&lt;br /&gt;
|Bild zeigt= Blick über die Spree zwischen [[Weidendammer Brücke]] und Eisenbahnbrücke. Ganz links befindet sich das Lokal &amp;#039;&amp;#039;[[Ständige Vertretung (Gastronomiebetrieb)|Ständige Vertretung]]&amp;#039;&amp;#039;. Am Bildrand rechts das [[Theater am Schiffbauerdamm]], Spielstätte des [[Berliner Ensemble]]s.&lt;br /&gt;
|Ort= Berlin&lt;br /&gt;
|Ortsteil= [[Berlin-Mitte|Mitte]]&lt;br /&gt;
|Angelegt= im 17. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Neugestaltet= &lt;br /&gt;
|HistNamen= &amp;#039;&amp;#039;Treckschuyten-Damm&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;small&amp;gt;(Ende 17. bis Anfang 18.&amp;amp;nbsp;Jh.)&amp;lt;/small&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dammstraße&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;small&amp;gt;(Anfang 18.&amp;amp;nbsp;Jh. bis 1738)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Straßen= &amp;lt;br /&amp;gt;[[Kapelle-Ufer]] &amp;lt;small&amp;gt;(westlich)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Querstraßen= [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Reinhardtstraße*|Reinhardtstraße]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Luisenstraße (Berlin)|Luisenstraße]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Albrechtstraße*|Albrechtstraße]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Am Zirkus*|Am Zirkus]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Friedrichstraße]]&lt;br /&gt;
|Plätze= [[Bertolt-Brecht-Platz]]&lt;br /&gt;
|Bauwerke= [[#Bebauung|Bebauung]]&lt;br /&gt;
|Nutzergruppen= [[Straßenverkehr]]&lt;br /&gt;
|Straßengestaltung= mehrfach geändert&lt;br /&gt;
|Straßenlänge= 900 m&lt;br /&gt;
|Baukosten= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schiffbauerdamm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Straße am rechten [[Spree]]ufer im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Mitte|Mitte]] zwischen [[Weidendammer Brücke]] und [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Reinhardtstraße*|Reinhardtstraße]] (unterbrochen durch die neuen Regierungsbauten). Der Name nimmt Bezug auf die früher dort ansässigen Betriebe des [[Schiffbau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtentwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin, Schiffbauerdamm.jpg|mini|Schiffbauerdamm, 1717]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert entwickelte sich um die Städte [[Alt-Berlin|Berlin]] und [[Alt-Kölln|Kölln]] ein Ring ärmlicher, unregelmäßig bebauter Vorstädte. Einfluss auf die Stadtentwicklung hatten die Schiffbaupläne des [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Großen Kurfürsten]], die eng mit dem Wirken des in [[Mark Brandenburg|brandenburgischen]] Diensten stehenden [[Niederlande|Holländers]] [[Benjamin Raule]] und der forcierten Entwicklung der [[Kurbrandenburgische Marine|kurbrandenburgischen Marine]] zusammen hingen. So wurde 1680 durch holländische Fachleute, darunter [[Michael Mathias Smids]], in der nördlichen [[Dorotheenstadt]] im Bereich des heutigen [[Reichstagufer]]s eine [[Werft]] (Schiffsbauhof) errichtet, in der auch Kriegsschiffe vom Stapel liefen. [[Friedrich I. (Preußen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;I.]] wollte zwischen seinen Schlössern per Schiff [[Treideln|getreidelt]] werden, statt mit der Kutsche über staubige, sandige Landstraßen zu „rumpeln“. Die königliche Gondel verkehrte bereits über die Spree vom [[Berliner Stadtschloss|Stadtschloss]] nach [[Monbijoupark|Monbijou]], [[Schloss Charlottenburg|Lietzenburg]] und [[Ruhleben]]. 1704 erhielt [[Johann Friedrich Eosander von Göthe|Johann Friedrich Eosander]] (1669–1729) den Auftrag, einen zwei Kilometer langen Graben von der Spree zur [[Panke]] anzulegen (Verbindung zum [[Schloss Schönhausen]]), der am Schiffbauerdamm mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1748.Unterbaumbruecke.4326.tif|mini|Umgebung der Unterbaumbrücke (am Schönhauser Graben) bis zur Laufbrücke, 1748, &amp;lt;small&amp;gt;Schmettau Plan de la ville Berlin&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;I.]] konnte sich jedoch mit dem Seemachtstreben seines Großvaters und seines Vaters nicht anfreunden. Er beendete die damit verbundenen Aktivitäten und wies dem Berliner Schiffbau einen neuen Standort am rechten Spreeufer zwischen der Weidendammer Brücke und dem [[Oberbaum|Unterbaum]] zu. Er ließ die dortige Uferstraße erhöhen und als Damm gestalten, der zum Treideln von [[Treckschute]]n genutzt wurde. Nachdem sich hier zwei Schiffbauer angesiedelt hatten, erhielt die Straße auf dem Damm 1738 den Namen ‚Schiffbauerdamm‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Wirtschaftsgelände, so zum Gartenbau und als Lagerflächen blieben am alten Standort erhalten. Ein großer Park des Bankiers [[Veitel Heine Ephraim]] reichte vom Unterbaum bis über die hier einmündende [[Panke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der Spree im Süden und dem [[Neues Tor (Berlin)|Neuen Tor]] sowie [[Oranienburger Tor]] im Norden wurde 1828 die [[Friedrich-Wilhelm-Stadt]] angelegt. Das Gebiet war von der [[Spandauer Vorstadt]] abgetrennt und systematisch baulich erschlossen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bebauung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historismus und frühe Moderne ===&lt;br /&gt;
Von dem einstigen Schiffbaugebiet ist nur noch der Name geblieben. In &amp;#039;&amp;#039;[[Meyers Konversations-Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039; wird bereits 1882 kritisiert, dass nur der Schiffbauerdamm und das Kronprinzenufer Uferstraßen mit ansehnlichen Gebäuden hätten, die Spreeufer bis zur [[Waisenbrücke]] dagegen meist nur Hinterhäuser, Speicher, Schuppen und Holzplätze. Zu den hier allgemein als ansehnliche Gebäude bezeichneten Wohnhäusern kamen später einige architektonische „Glanzlichter“ hinzu. Inzwischen hatten sich an dieser Straße auch größere Fabriken angesiedelt wie die &amp;#039;&amp;#039;Maschinenfabrik und Kesselschmiede von R.&amp;amp;nbsp;Wolf&amp;#039;&amp;#039;, die Lokomotiven produzierte und von der guten Transportmöglichkeit auf dem Wasserweg profitierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den weiteren sehenswerten Bauwerken gehört der in den Jahren 1891/1892 durch den Architekten [[Heinrich Seeling]] realisierte [[neobarock]]e Bau des &amp;#039;&amp;#039;[[Theater am Schiffbauerdamm|Theaters am Schiffbauerdamm]]&amp;#039;&amp;#039;, das ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;Neues Theater&amp;#039;&amp;#039; hieß. Der Komplex wurde mehrfach umgebaut und beherbergt nun das [[Berliner Ensemble]]. Es steht unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09011192}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schließlich ist das in [[Expressionismus|expressionistischer]] Formensprache 1918/1919 zwischen Schiffbauerdamm und Reinhardtstraße errichtete [[Großes Schauspielhaus|Große Schauspielhaus]] noch zu nennen. Das schnell populär gewordene [[Revue]]- und [[Lustspiel]]theater, 1947 in &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrichstadtpalast#Der alte Friedrichstadtpalast |Friedrichstadtpalast]]&amp;#039;&amp;#039; umbenannt, entstand durch Um- und Ausbau einer ehemaligen Markthalle. 1988 wurde das Haus wegen massiver Standsicherheitsprobleme abgerissen; als Ersatz war 1984 der &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrichstadtpalast #Der heutige Friedrichstadtpalast|Neue Friedrichstadtpalast]]&amp;#039;&amp;#039; in der [[Friedrichstraße]] errichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1890 ging am Schiffbauerdamm 22 das vierte [[Kraftwerk]] der [[Bewag (Berlin)|Berliner Elektricitäts-Werke]] (BEW) mit einer installierten Leistung von 840&amp;amp;nbsp;[[Watt (Einheit)|kW]] ans Netz. Zunächst wurde hier [[Gleichstrom]] für die umliegenden Gebiete erzeugt, ab 1896 [[Drehstrom]]. Außerdem entstand ein Gebäude, in das die Verwaltungen von AEG/BEW sowie Wohnungen des Vorstands untergebracht wurden. Ab 1898 verkehrte auf dem Gelände für einige Jahre ein elektrischer Hochbahnprototyp. Die Versuchsstrecke verband das Kraftwerk am Schiffbauerdamm mit einem ähnlichen Komplex an der [[Luisenstraße (Berlin)|Luisenstraße]]. Im Jahr 1926 wurde der Kraftwerksbetrieb eingestellt und ein Umformerwerk installiert, das Strom zur Einspeisung in das Verteilnetz umspannte.&amp;lt;ref&amp;gt;Gisbert Knipscheer: &amp;#039;&amp;#039;Kraftwerk Schiffbauerdamm&amp;#039;&amp;#039;. In: Jörg Haspel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Elektropolis Berlin. Architektur- und Denkmalführer&amp;#039;&amp;#039;. Petersberg, Michael Imhof Verlag, S.&amp;amp;nbsp;218.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;160&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Friedwilhelmstadt 1875.jpg|Plan der [[Friedrich-Wilhelm-Stadt]] mit der [[Spree]] als südliche Begrenzung, 1875&lt;br /&gt;
   Schiffbauerdamm, Berlin 1900.jpg|Schiffbauerdamm in der Nähe des 1890 erbauten Kraftwerks, um 1900&lt;br /&gt;
   From Old Berlin on the Schiffbauerdamm (Aus Alt-Berlin am Schiffbauerdamm) MET DP845547.jpg|Lithografie „Aus Alt-Berlin am Schiffbauerdamm“, 1911&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Sommer 1945 bis zur politischen Wende ===&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden größere Gebäude dieser Straße stark beschädigt, die dann [[Wiederaufbau|enttrümmert]] wurden, es entstanden Freiflächen oder Lückenbauten. Der Platz vor dem Berliner Ensemble, der [[Bertolt-Brecht-Platz]], entstand auf diese Weise. Die erhaltenen Wohnbauten restaurierte man, und im Erdgeschossbereich etablierten sich Handelseinrichtungen und Gaststätten. Neben dem Berliner Ensemble residierte in der Nummer 5 das bei Berlinern als Weinrestaurant bekannte &amp;#039;&amp;#039;Ganymed&amp;#039;&amp;#039;. In der Nummer 6/7 befand die Berliner Kneipe &amp;#039;&amp;#039;Zum Trichter&amp;#039;&amp;#039;. In der Nummer 8 eröffnete in den 1980er Jahren das Café &amp;#039;&amp;#039;Chez Felix&amp;#039;&amp;#039;. Die Initialen „CF“ kann man heute noch am Eingang des Restaurants &amp;#039;&amp;#039;Die Berliner Republik&amp;#039;&amp;#039; im Bürgersteig eingelassen sehen. Ebenfalls in der Nummer 8 befand sich das Spezialitätenrestaurant &amp;#039;&amp;#039;Wein-ABC&amp;#039;&amp;#039;. In der Nummer 12 war die Berliner [[Kneipe]] &amp;#039;&amp;#039;Albrechtseck&amp;#039;&amp;#039; beheimatet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Straße seit 1990 ===&lt;br /&gt;
[[Ben Wagin]] richtete 1990 die Gedenkstätte &amp;#039;&amp;#039;[[Parlament der Bäume]]&amp;#039;&amp;#039; auf dem ehemaligen [[Todesstreifen]] ein, das ist der westlichste Abschnitt des Schiffbauerdamms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Neue Berlin ist am Schiffbauerdamm durch das [[Marie-Elisabeth-Lüders-Haus]] vertreten. Es wurde 2003 als dritter Parlamentsneubau an der [[Spree]] eingeweiht. Das Gebäude am [[Spreebogen]] beherbergt das &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Dienstleistungszentrum des Deutschen Bundestages&amp;#039;&amp;#039; in der westlichen [[Rotunde]]. Es bildet mit dem [[Bundeskanzleramt (Berlin)|Bundeskanzleramt]] und dem [[Paul-Löbe-Haus]] eine &amp;#039;&amp;#039;[[Band des Bundes]]&amp;#039;&amp;#039; genannte Anordnung von Gebäuden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin, Mitte, Schiffbauerdamm 22, News-Center.jpg|mini|Das &amp;#039;&amp;#039;News-Center Schiffbauerdamm&amp;#039;&amp;#039; in Kesselhaus (vorn) und Maschinenhalle der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Zentralstation&amp;amp;nbsp;IV&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1998 erwarb der Bund das Gelände der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Zentralstation&amp;amp;nbsp;IV&amp;#039;&amp;#039; der Berliner Elektricitäts-Werke mit drei erhaltenen historischen Gebäuden, die unter Denkmalschutz stehen. Das Bürohaus an der Luisenstraße wird seitdem von der Verwaltung des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]] genutzt. Das Kesselhaus und die Maschinenhalle des Kraftwerks wurden langfristig an den TV-Sender [[RTL Television|RTL]] und die Nachrichtenagentur [[Reuters]] vermietet. Der Berliner Architekt Jürgen Klemm baute sie im folgenden Jahr zum &amp;#039;&amp;#039;News-Center Schiffbauerdamm&amp;#039;&amp;#039; um. Dort befanden sich bis September 2015 das Hauptstadtstudio von RTL und die Berliner Redaktion von Reuters.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Friedhelm Feldhaus (Red.) |url=http://www.susa-verlag.de/pdf/rtl_news-center.pdf |titel=Der Produktionsstandort Schiffbauerdamm Gestern und Heute |werk=Hauptstadtstudio RTL im News-Center Schiffbauerdamm |hrsg=Susa-Verlag, Hameln |datum=2000-11 |seiten=3 |format=PDF; 866&amp;amp;nbsp;kB |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20030503034459/http://www.susa-verlag.de/pdf/rtl_news-center.pdf |archiv-datum=2003-05-03 |abruf=2023-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit seinem Umzug von Berlin nach [[Köln]] im Jahr 2004 produzierte außerdem der Nachrichtensender [[n-tv]] seine Hauptstadtsendungen in dem Komplex.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.manager-magazin.de/digitales/it/a-291223.html |titel=n-tv: Umzug nach Köln besiegelt |werk=[[manager magazin]] |datum=2004-03-18 |abruf=2023-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; {{nowrap|RTL/n-tv}} ist mit dem Hauptstadtstudio in die [[Behrenstraße]] umgezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alexander Krei |url=https://www.dwdl.de/magazin/52553/ein_koelsch_in_berlin_rtl_eroeffnet_neues_hauptstadtstudio/ |titel=RTL eröffnet neues Hauptstadtstudio |werk=[[DWDL.de]] |datum=2015-09-10 |abruf=2023-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Reinhardtstraße steht das im Jahr 2000 fertiggestellte Gebäude der [[Bundespressekonferenz]]. Das Bauwerk ist ein typischer Berliner Block mit einer als [[Stakkato]]-Raster gestalteten Fassade, aus der allein der Konferenzsaal hervorragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Eckhaus an der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Albrechtstraße*|Albrechtstraße]] etablierte sich im Zusammenhang mit dem beschlossenen Regierungsumzug von Bonn nach Berlin ([[Bonn-Berlin-Gesetz]]) ab 1997 die privat geführte &amp;#039;&amp;#039;Ständige Vertretung&amp;#039;&amp;#039;, ein gut besuchtes Lokal, das hauptsächlich Speisen und Getränke aus dem [[Rheinland]] anbietet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Friedel Drautzburg, Harald Grunert |url=http://www.staev.de/de/berlin-mitte/wissenswertes/der-schiffbauerdamm.html |titel=Der Schiffbauerdamm – Ständige Vertretung (StäV) |werk=staev.de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20121210134200/http://www.staev.de/de/berlin-mitte/wissenswertes/der-schiffbauerdamm.html |archiv-datum=2012-12-10 |abruf=2023-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es entstand durch Um- und Ausbau des in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Zeit hier befindlichen &amp;#039;&amp;#039;Spezialitätenrestaurants Wein ABC&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 21. Jahrhundert errichtete ein Investor am früheren Standort des Friedrichstadtpalastes Ecke [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Am Zirkus*|Am Zirkus]] für 100&amp;amp;nbsp;Millionen Euro ein modernes Wohn- und Geschäftshaus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Schubert |url=https://www.welt.de/print-welt/article358488/Glaspalast-mit-Restaurants-Bueros-und-Wohnungen-am-Schiffbauerdamm.html |titel=Glaspalast mit Restaurants, Büros und Wohnungen am Schiffbauerdamm |werk=[[Die Welt|welt.de]] |datum=2003-01-30 |abruf=2023-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus am Schiffbauerdamm 29, auf dem heute das [[Marie-Elisabeth-Lüders-Haus]] steht, wurde für die Pläne des [[Zeit des Nationalsozialismus|NS]]-Architekten [[Albert Speer]] zum Bau der „[[Welthauptstadt Germania]]“ im Februar 1941 geräumt. Etwa 100 [[Judentum|jüdische]] Mieter wurden dafür aus ihren Wohnungen vertrieben. Zum Gedenken an diese Aktion verlegte [[Gunter Demnig]] am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2015 zehn [[Stolpersteine]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/agenda/erinnerungsprojekt-stolpersteine-sollen-vor-bundestags-gebaeude-verlegt-werden-13624002.html?GETS=pt%3B7%3Bpcp%3Bnewsletter%3Bpcc%3Bnewsletter.redaktionell.Fr%C3%BChaufsteher |titel=Stolpersteine sollen vor Bundestags-Gebäude verlegt werden |werk=faz.net |datum=2015-06-02 |abruf=2023-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Finanzierung der Gedenksteinverlegung erfolgte durch Übernahme von Patenschaften durch Abgeordnete aller [[Bundestagsfraktion]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zehn Stolpersteine vor dem Bundestag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 9. Juni 2015, S.&amp;amp;nbsp;15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Institut für Denkmalpflege (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmale in der DDR, Hauptstadt Berlin I.&amp;#039;&amp;#039; Henschel Verlag, Berlin 1984, S. 325–327.&lt;br /&gt;
* Markus Sebastian Braun (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berlin – Der Architekturführer.&amp;#039;&amp;#039; Econ Ullstein List, München 2001, ISBN 3-88679-355-9, S. 286.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schiffbauerdamm (Berlin-Mitte)|Schiffbauerdamm}}&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexStr |art=a |bez=01 |id=S206 |zlb98=1750 |kaupert=Schiffbauerdamm-10117-Berlin |name=Schiffbauerdamm}}&lt;br /&gt;
** {{LuiseLexStr |art=h |bez=01 |id=T286 |zlb98=2003 |name=Treckschuyten-Damm |abk=Luise}}&lt;br /&gt;
** {{LuiseLexStr |art=h |bez=01 |id=D45 |zlb98=393 |name=Dammstraße |abk=Luise}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://luise-berlin.de/stadtentwicklung/texte/2_18_vorstaedte.htm&lt;br /&gt;
   |titel=Vorstädte&lt;br /&gt;
   |werk=Berliner Stadtentwicklung&lt;br /&gt;
   |hrsg=[[Luisenstädtischer Bildungsverein]]&lt;br /&gt;
   |datum=2004&lt;br /&gt;
   |abruf=2023-05-05&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=[[Robert Ide]]&lt;br /&gt;
   |url=https://www.tagesspiegel.de/kultur/berliner-strasse-da-muss-pankow-durch-8093179.html&lt;br /&gt;
   |titel=Lebensadern: Berliner Straße: Da muss Pankow durch&lt;br /&gt;
   |werk=[[Tagesspiegel|Tagesspiegel.de]]&lt;br /&gt;
   |datum=2011-01-16&lt;br /&gt;
   |abruf=2023-05-05&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=[[Kerstin Decker]]&lt;br /&gt;
   |url=https://www.tagesspiegel.de/kultur/ein-kneipen-abc-vom-schiffbauerdamm-8114605.html&lt;br /&gt;
   |titel=Berliner Lebensadern (3): Ein Kneipen-ABC vom Schiffbauerdamm&lt;br /&gt;
   |werk=Tagesspiegel.de&lt;br /&gt;
   |datum=2010-07-30&lt;br /&gt;
   |abruf=2023-05-05&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/31/12/N |EW=13/22/57/E |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;44Pinguine</name></author>
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