<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schienenzeppelin</id>
	<title>Schienenzeppelin - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schienenzeppelin"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schienenzeppelin&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T18:37:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schienenzeppelin&amp;diff=203732&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: BKL aufgelöst</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schienenzeppelin&amp;diff=203732&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-21T13:27:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schienenfahrzeug&lt;br /&gt;
| Baureihe = Schienenzeppelin&lt;br /&gt;
| Farbe1 = &lt;br /&gt;
| Farbe2 = &lt;br /&gt;
| Abbildung = Schienenzeppelin Steilrampe.jpg&lt;br /&gt;
| Name = Der Schienenzeppelin auf der [[Steilrampe Erkrath–Hochdahl]]&lt;br /&gt;
| Nummerierung = &lt;br /&gt;
| Hersteller = [[Franz Kruckenberg|Kruckenberg]]&lt;br /&gt;
| Baujahre = 1930&lt;br /&gt;
| Ausmusterung = 1939&lt;br /&gt;
| Anzahl = 1&lt;br /&gt;
| Achsformel = 1’1’a&lt;br /&gt;
| Bauart = &lt;br /&gt;
| Gattung = Triebwagen&lt;br /&gt;
| Spurweite = 1435 mm&lt;br /&gt;
| Raddurchmesser = 1000 mm&lt;br /&gt;
| VorneLaufraddurchmesser = &lt;br /&gt;
| HintenLaufraddurchmesser = &lt;br /&gt;
| AussenLaufraddurchmesser = &lt;br /&gt;
| InnenLaufraddurchmesser = &lt;br /&gt;
| Laufraddurchmesser = &lt;br /&gt;
| Anfahrzugkraft = &lt;br /&gt;
| Beschleunigung = &lt;br /&gt;
| Leistungskennziffer = &lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit = 230&amp;amp;#x202f;km/h&lt;br /&gt;
| LängeÜberKupplung = &lt;br /&gt;
| LängeÜberPuffer = &lt;br /&gt;
| Länge = 25.850&amp;amp;#x202f;mm&lt;br /&gt;
| Höhe = &lt;br /&gt;
| Breite = &lt;br /&gt;
| Drehzapfenabstand = &lt;br /&gt;
| AchsabstandDerFahrgestelle = &lt;br /&gt;
| FesterRadstand = &lt;br /&gt;
| Gesamtradstand = 19.600 mm&lt;br /&gt;
| RadstandMitTender = &lt;br /&gt;
| Leermasse = 20,3 t&lt;br /&gt;
| Dienstmasse = &lt;br /&gt;
| DienstmasseMitTender = &lt;br /&gt;
| Reibungsmasse = &lt;br /&gt;
| Radsatzfahrmasse = &lt;br /&gt;
| Antrieb = Propeller&lt;br /&gt;
| Geschwindigkeitsmesser = &lt;br /&gt;
| Steuerung = &lt;br /&gt;
| Übersetzungsstufen = &lt;br /&gt;
| Kupplungstyp = &lt;br /&gt;
| Bremsen = &lt;br /&gt;
| Zusatzbremse = &lt;br /&gt;
| Feststellbremse = &lt;br /&gt;
| Zugheizung = &lt;br /&gt;
| Lokbremse = &lt;br /&gt;
| Zugbremse = &lt;br /&gt;
| Zugsicherung = &lt;br /&gt;
| Halbmesser = &lt;br /&gt;
| Besonderheiten = &lt;br /&gt;
| Anmerkung = &lt;br /&gt;
| Zylinderanzahl = &lt;br /&gt;
| Zylinderdurchmesser = &lt;br /&gt;
| NDZylinderdurchmesser = &lt;br /&gt;
| HDZylinderdurchmesser = &lt;br /&gt;
| Kolbenhub = &lt;br /&gt;
| Kuppelraddurchmesser = &lt;br /&gt;
| Kessel = &lt;br /&gt;
| Kessellänge = &lt;br /&gt;
| Kesseldruck = &lt;br /&gt;
| AnzahlHeizrohre = &lt;br /&gt;
| AnzahlRauchrohre = &lt;br /&gt;
| Heizrohrlänge = &lt;br /&gt;
| Rostfläche = &lt;br /&gt;
| Strahlungsheizfläche = &lt;br /&gt;
| Rohrheizfläche = &lt;br /&gt;
| Überhitzerfläche = &lt;br /&gt;
| Verdampfungsheizfläche = &lt;br /&gt;
| IndizierteLeistung = 368&amp;amp;nbsp;kW&lt;br /&gt;
| Steuerungsart = &lt;br /&gt;
| Zylinderdruck = &lt;br /&gt;
| Tenderbauart = &lt;br /&gt;
| DienstmasseTender = &lt;br /&gt;
| Wasser = &lt;br /&gt;
| Brennstoff = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schienenzeppelin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein 1929 von [[Franz Kruckenberg]] konstruierter [[Triebwagen|Eisenbahntriebwagen]], der von einem hölzernen [[Luftschraube|Flugzeugpropeller]] am Heck [[Pusher-Konfiguration|schiebend]] angetrieben und vom Konstrukteur selbst als „Flugbahn-Wagen“ bezeichnet wurde. Er stellte mit 230,2&amp;amp;nbsp;km/h einen [[Liste der Geschwindigkeitsweltrekorde für Schienenfahrzeuge|Geschwindigkeitsweltrekord]] auf, der 24 Jahre lang Bestand hatte. Das [[Schienenfahrzeug]] wurde nur in einem Exemplar gebaut und 1939 wieder verschrottet. Die Technik setzte sich nicht durch und wurde auch nicht weiter verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein früherer [[Luftschraube]]n-[[Triebwagen]] war [[Walerian Iwanowitsch Abakowski|Walerian Abakowskis]] [[Aerowagon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Entwicklung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-10590, Propeller-Eisenbahn auf der Versuchsstrecke.jpg|mini|Schienenzeppelin auf der Versuchsstrecke, Oktober 1930]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-R98029, Schienenzeppelin in Berlin.jpg|mini|hochkant|Schienenzeppelin am Spandauer Hauptbahnhof (heute [[Bahnhof Berlin-Stresow|Berlin-Stresow]]), Juni 1931]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-11902, Berlin, Schienenzeppelin.jpg|mini|Heckansicht des Schienenzeppelins mit dem Propeller]]&lt;br /&gt;
Der von Franz Kruckenberg konstruierte &amp;#039;&amp;#039;Schienenzeppelin&amp;#039;&amp;#039; wurde 1930 im [[Eisenbahn-Ausbesserungswerk Leinhausen|Eisenbahn-Ausbesserungswerk Hannover-Leinhausen]] gebaut. Bereits am 18. Oktober 1930 wurde der Presse eine Fahrt mit 182 km/h auf der [[Bahnstrecke Hannover–Celle]] vorgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BMW_3689013&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rekordfahrten ===&lt;br /&gt;
Am 10. Mai 1931 fuhr der Flugbahn-Wagen zwischen [[Plockhorst]] und [[Lehrte]] erstmals schneller als 200&amp;amp;#x202f;km/h. Anschließend wurde der Wagen in ganz [[Deutsches Reich|Deutschland]] gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Juni 1931 befuhr das Fahrzeug in 98 Minuten (von 3:27 Uhr bis 5:05 Uhr) die 257&amp;amp;#x202f;km lange [[Eisenbahnstrecke|Strecke]] zwischen [[Bezirk Bergedorf|Hamburg-Bergedorf]] und dem [[Berlin Lehrter Bahnhof|Lehrter Bahnhof]] in [[Berlin]] – das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 157,3 km/h. Dabei stellte das von Kruckenberg selbst geführte Fahrzeug zwischen [[Karstädt (Prignitz)|Karstädt]] und [[Wittenberge]] mit einer Spitzengeschwindigkeit von 230,2&amp;amp;#x202f;km/h einen [[Liste der Geschwindigkeitsrekorde#Mit vorgegebener Fahrspur: Schienenfahrzeuge – (Auswahl)|Geschwindigkeitsweltrekord]] auf, der 24 Jahre lang Bestand hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zdzkft-2-16&amp;quot;&amp;gt;[[Horst Weigelt]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Schnellverkehrs auf deutschen Eisenbahnen.&amp;#039;&amp;#039; In: Theo Rahn, Hubert Hochbruck, Friedrich W. Möller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;ICE – Zug der Zukunft&amp;#039;&amp;#039;. Hestra-Verlag, Darmstadt 1991, S.&amp;amp;nbsp;16–34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Schienenzeppelin löste damit den bisherigen Geschwindigkeitsrekord des [[Studiengesellschaft für Elektrische Schnellbahnen#Versuchsfahrten mit Geschwindigkeitsrekord|AEG-Drehstrom-Schnellbahnwagens]] von 210,2 km/h vom 28. Oktober 1903 ab, der auf der [[Königlich Preußische Militär-Eisenbahn|Militärbahnstrecke Marienfelde–Zossen]] erzielt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Dokumentation der Rekordfahrt des Wagen A am 28.&amp;amp;nbsp;Oktober 1903 als Fahrtverlaufsdiagramm im Bericht der Studiengesellschaft (Tafel 16 der deutschen Fassung von 1904 bzw. Plate XVI der englischen Fassung von 1905).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fahrzeug war bis 25. Juni 1931 zur Besichtigung am späteren [[Bahnhof Berlin Olympiastadion|S-Bahnhof Olympiastadion]] ausgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pbde-1995&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Lückenschluß: Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr.2&amp;lt;!--sic--&amp;gt;: Abschnitt Spandau – Falkensee&amp;#039;&amp;#039;. Berlin, Mai 1995, S.&amp;amp;nbsp;11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umbau auf Achsantrieb ===&lt;br /&gt;
Für Kruckenbergs neues Projekt wurde der Triebwagen 1932 umgebaut. Er wurde kurz hinter dem vorderen Laufwerk durchgeschnitten und bekam einen neuen, an den späteren Triebwagen [[DR 137 155|137&amp;amp;#x202f;155]] angelehnten Kopf mit einem zweiachsigen [[Drehgestell]]; die hintere [[Laufachse]] blieb erhalten. Im November 1932 war der Umbau abgeschlossen. Der Flugmotor wurde weiterverwendet, das Antriebsmoment aber nunmehr [[Hydraulik|hydraulisch]] über je zwei [[Drehmomentwandler (hydrodynamisch)|Föttinger-Flüssigkeitsgetriebe]] je Fahrtrichtung auf die Achsen des vorderen Drehgestells übertragen. Anstelle des Propellers wurde eine Spitze aufgesetzt. Anfang 1933 erreichte der Wagen 180&amp;amp;#x202f;km/h.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Anfang des Jahres 1934 wurde der Wagen letztmals umgebaut und erhielt einen Dieselmotor vom Typ [[Maybach GO&amp;amp;nbsp;5]]. Dies diente der Erprobung des Antriebs des in Vorbereitung befindlichen Triebwagentyps 137&amp;amp;#x202f;155. Im Juli 1934 fuhr der Wagen letztmals von Berlin nach Hamburg. Er wurde im November 1934 für weitere [[Testfahrt|Versuchsfahrten]] für 10.000 [[Reichsmark]] an die [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutsche Reichsbahn]] verkauft. Die geplanten Fahrten fanden jedoch nicht statt und der Schienenzeppelin wurde im [[Reichsbahnausbesserungswerk Berlin-Tempelhof]] abgestellt. Am 21.&amp;amp;#x202f;März 1939 verfügten die Eisenbahnabteilungen des [[Reichsverkehrsministerium|Reichsbahnverkehrsministeriums]], dass der Flugbahn-Wagen umgehend zu verschrotten sei, da der Platz in der Halle für [[Eisenbahnwagen|Kohlewagen]] und [[Reisezug]]-[[Lokomotive]]n benötigt würde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gottw-Schienenzepp&amp;quot; /&amp;gt; Da dieser so verrottet war, dass eine [[Museum|museale]] Erhaltung nicht mehr in Frage kam, wurde er kurz danach verschrottet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Während der ‚Schienenzeppelin‘ in der Herstellung war, beschlossen wir, in der Erkenntnis, daß die wirtschaftliche Verwendung eines Propellers erst bei etwa 200&amp;amp;#x202f;km/h beginnt, das von Professor Föttinger 1908 erfundene Flüssigkeits-Getriebe für Triebwagen zur Einführung zu bringen. Wir waren zu der Überzeugung gelangt, daß es dem mechanischen oder Elektro-Antrieb überlegen sein werde. Im Juni 1930 machten wir Professor Föttinger mit diesem unseren Plan bekannt. In Gemeinschaftsarbeit mit ihm nahmen wir alsbald eine Maschinenanlage von 600&amp;amp;#x202f;PS in Konstruktion und konnten im April 1932 in unserer eigenen Werkstatt mit deren Herstellung beginnen. Im August 1932 wurde der ‚Schienenzeppelin‘ kurz hinter dem vorderen Laufwerk durchschnitten und der Anbau eines neuen Kopfes mit einem zweiachsigen Laufwerk, die Föttinger-Flüssigkeitsgetriebe für beide Fahrtrichtungen enthaltend, in der eigenen Werkstatt durchgeführt. Mitte November 1932 waren wir mit der erfolgreichen Erprobung des Fahrzeuges mit dem neuartigen Radantrieb fertig. Erst im April 1933 durften wir den Wagen auf Betriebsstrecken der Reichsbahn vorführen. Zwecks Dauererprobung ging er im November 1934 in den Besitz der Reichsbahn über.&lt;br /&gt;
 |Autor=Franz Kruckenberg&lt;br /&gt;
 |Quelle=Die Flugbahn&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;hf_flugbahn&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
Die Verwendung von [[Spant]]en und [[Stringer (Verkehrstechnik)|Stringern]] aus [[Aluminium]], die mit [[Segeltuch]] als Fahrzeugaußenhaut überspannt wurden, ermöglichte die geringe [[Leergewicht|Leermasse]] von nur 18,6&amp;amp;#x202f;t.&amp;lt;!-- https://books.google.de/books?id=0XhYgnYeoHMC&amp;amp;pg=PA272&amp;amp;lpg=PA272&amp;amp;dq=schienenzeppelin+aluminium&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=EYL_hKlMvW&amp;amp;sig=stYItlEK-RR0rBti3AIaX3YczfA&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0CCgQ6AEwATgKahUKEwjNq-L27d_GAhWDDiwKHfZXDoA#v=onepage&amp;amp;q=schienenzeppelin%20aluminium&amp;amp;f=false&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://bmw-grouparchiv.de/1/webmill.php?fx=r&amp;amp;lang=1&amp;amp;page_fail=158071&amp;amp;id=158076&amp;amp;lin=result&amp;amp;dorder=result_priority+asc%2C+prioritaet+asc%2C+bezeichnung+asc&amp;amp;dstart=0&amp;amp;dmodule=all&amp;amp;foldertype=auto&amp;amp;foldergroup=irc&amp;amp;_rodf=2&amp;amp;_notesoff=1&amp;amp;s_searchpage=158071&amp;amp;ftx=Schienenzeppelin&amp;amp;ftxinput=Schienenzeppelin&amp;amp;x=&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweiachsige Wagen war 25,85&amp;amp;#x202f;m lang und hatte einen Achsstand von 19,6&amp;amp;#x202f;m. Eine Zwei- oder Vierblattluftschraube aus [[Eschenholz]] wurde von einem im Heck sitzenden [[Zwölfzylindermotor|Zwölfzylinder]]-[[Flugmotor]] des Typs [[BMW&amp;amp;#x202f;VI]] mit einer [[Leistung (Physik)|Leistung]] von 500&amp;amp;#x202f;PS (368&amp;amp;nbsp;kW) angetrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BMW_3727812&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BMW_3689013&amp;quot; /&amp;gt; Als [[Kraftstoff]] diente [[Motorenbenzin]] mit mindestens 87 Oktan. Der Motor und die [[Antriebswelle]] waren um 7&amp;amp;#x202f;Grad nach oben geneigt, um das [[Fahrzeug]] auf das [[Gleis]] zu drücken. Die Zweiblattluftschraube wurde verwendet, da diese bei Schnellfahrten für höhere Drehzahlen besser geeignet schien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gottw-Schienenzepp&amp;quot;&amp;gt;Alfred Gottwaldt: &amp;#039;&amp;#039;Der Schienenzeppelin – Franz Kruckenberg und die Reichsbahn-Schnelltriebwagen der Vorkriegszeit 1929–1939.&amp;#039;&amp;#039; EK-Verlag, Freiburg 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die Fahrten von 1930 mit der Vierblattluftschraube wurden je 100 Kilometer 60 Liter Treibstoff benötigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BMW_3689013&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachteile ==&lt;br /&gt;
Ein Nachteil des Schienenzeppelins bestand darin, dass er nur als Einzelfahrzeug genutzt werden konnte und eine Zugbildung nicht möglich war. Damit waren Anpassungen an unterschiedliches [[Passagier|Reiseaufkommen]] nicht gegeben. Seine wesentlich höhere Geschwindigkeit machte es zudem schwierig, den Triebwagen sinnvoll auf Strecken einzusetzen, die gleichzeitig von anderen [[Zug (Schienenverkehr)|Zügen]] benutzt wurden. Für [[Rangieren|Rangierfahrten]] war ein von [[Batterie (Elektrotechnik)|Batterien]] gespeister [[Hilfsmotor|Hilfsantrieb]] notwendig. Rückwärtsfahrten waren mit dem Festpropeller gar nicht möglich; der Schienenzeppelin war somit ein funktionelles [[Einrichtungsfahrzeug]] und benötigte [[Drehscheibe]]n oder [[Gleisdreieck]]e zum Wenden. Standen sie nicht zur Verfügung, waren teilweise lange und umständliche Drehfahrten nötig. Sicherheitskritisch für Fahrgäste auf den Bahnsteigen (auch bei Durchfahrten) und Passanten, beispielsweise an Bahnübergängen, waren außerdem die starke Strömung des Propellers und die Gefahr des Aufwirbelns von Steinen. Diese Nachteile trugen dazu bei, dass das Projekt nicht über das Versuchsstadium hinaus kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modelle ==&lt;br /&gt;
Mehrere Hersteller fertigten [[Modelleisenbahn|Modelle]] des Schienenzeppelins. Aufnahmen des echten Schienenzeppelins in Fahrt und des [[Märklin]]-Modells wurden in dem Musikvideo &amp;#039;&amp;#039;[[Trans Europa Express (Lied)|Trans Europa Express]]&amp;#039;&amp;#039; der deutschen Band [[Kraftwerk (Band)|Kraftwerk]] verwendet. Auf der [[Single (Musik)|Single]] war das Modell des Schienenzeppelins ebenfalls abgebildet.&lt;br /&gt;
Maßstäbliche Modelle des Schienenzeppelins könnten allerdings nicht die bei Modellbahnen typischen engen Radien befahren, da er zumindest in der Urversion keine Drehgestelle hatte und die Radsätze verkanten würden. Selbst das Vorbild litt bereits unter diesem Problem und hatte eine manuell radial einstellbare vordere [[Laufachse]]. Fahrfähige Modelle sind daher meist entweder sowohl bei der Gesamtlänge als auch beim Achsstand deutlich verkürzt oder sie laufen vorbildwidrig auf zwei Drehgestellen. Die Modelle der [[Nenngröße 0]], der [[Nenngröße H0]] und der [[Nenngröße Z]] von Märklin erhielten einen drehenden Propeller.&amp;lt;ref&amp;gt;Alte Spur 0 Lexikon: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.alte-spur-0.de/maerklin/lokomotiven/sz_12970_maerklin_elektrolok_20_volt_2_schienenzeppelin#propeller Märklin SZ 12970, 20 Volt, Schienenzeppelin, Abschnitt Propeller,] Abgerufen am 15. November 2013.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Schienenzeppelin Hobbytrain Spur N 01082010.JPG|Modell in [[Nenngröße N]]&lt;br /&gt;
 Aeronauticum Modell Schienenzeppelin 100.jpg|Modell aus dem Jahre 1931 im Aeronauticum in Nordholz&lt;br /&gt;
 Schienenzeppelin Erzgebirge.jpg|Zeitgenössisches [[Holzspielzeug]] aus dem [[Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
 Schienenzeppelin.jpg|[[Märklin]] ([[Nenngröße H0]])&lt;br /&gt;
 Züricher Spielzeugmuseum 1000754.jpg|Märklin-[[Nenngröße 0|Spur-0]]-[[Federwerk]]-Modell&lt;br /&gt;
 Schienenzeppelin Lionel.jpg|[[Lionel]]-Modell, Spur 0&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Dringos]]&lt;br /&gt;
* [[Aérotrain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alfred Gottwaldt]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Schienenzeppelin. Franz Kruckenberg und die Reichsbahn-Schnelltriebwagen der Vorkriegszeit 1929–1939.&amp;#039;&amp;#039; EK-Verlag, Freiburg 2006, ISBN 978-3-88255-134-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schienenzeppelin}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.modellbahn.com/kruckenberg.html |titel=Franz Kruckenbergs Schienenzeppelin |werk=modellbahn.com |sprache=en |abruf=2025-08-01 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Rob Arndt |url=http://greyfalcon.us/FRANZ%20KRUCKENBERG%20SCHIENENZEPPELIN.htm |titel=Franz Kruckenberg Schienenzeppelin |werk=greyfalcon.us |sprache=en |abruf=2025-08-01 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Julian von Heyl |url=https://www.text42.de/ingenieure/der_schienenzeppelin_von_franz_kruckenberg.shtml |titel=Der Schienenzeppelin von Franz Kruckenberg |werk=Text42 |datum=2008-03-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210414025822/http://www.text42.de/ingenieure/der_schienenzeppelin_von_franz_kruckenberg.shtml |archiv-datum=2021-04-14 |abruf=2025-08-01 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=William Pearce |url=https://oldmachinepress.com/2021/03/05/rail-zeppelin-propeller-driven-railcar-schienenzeppelin/ |titel=Rail Zeppelin Propeller-Driven Railcar (Schienenzeppelin) |werk=oldmachinepress.com |datum=2021-03-05 |sprache=en |abruf=2025-08-01 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BMW_3727812&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.bmw-konzernarchiv.de/research/detail/index.xhtml?id=3727812&lt;br /&gt;
 |titel=Der Luftschraubentriebwagen&lt;br /&gt;
 |titelerg=Ein neuer Verwendungszweck für Flugmotoren&lt;br /&gt;
 |werk=BMW Flugmotoren-Nachrichten&lt;br /&gt;
 |hrsg=BMW AG&lt;br /&gt;
 |seiten=20&lt;br /&gt;
 |datum=1930-11&lt;br /&gt;
 |abruf=2019-12-05&lt;br /&gt;
 |kommentar=Dokument im BMW Group Archiv&lt;br /&gt;
 |zitat=Erfreulich ist, daß auch bei diesen ersten Erfolgen eines neuen Verkehrsmittels wieder einmal ein BMW-Motor beteiligt ist.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BMW_3689013&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://bmw-grouparchiv.de/research/detail/index.xhtml?id=3689013&lt;br /&gt;
 |titel=Pressestimmen – Ein neuer Propellerwagen&lt;br /&gt;
 |werk=BMW Blätter&lt;br /&gt;
 |hrsg=BMW AG&lt;br /&gt;
 |seiten=26&lt;br /&gt;
 |datum=1930-11&lt;br /&gt;
 |abruf=2019-12-05&lt;br /&gt;
 |kommentar= Zitiert aus den [[Münchner Neueste Nachrichten|Münchner Neuesten Nachrichten]] vom Dienstag, 21. Oktober 1930&lt;br /&gt;
 |zitat=Der Wagen brachte es auf eine Geschwindigkeit von 182 Kilometer.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;hf_flugbahn&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Franz Kruckenberg&lt;br /&gt;
 |url=https://hermann-foettinger.de/flugbahn/flugbahn.htm&lt;br /&gt;
 |titel=Föttinger und die Flugbahn&lt;br /&gt;
 |werk=Hermann Föttinger Archiv&lt;br /&gt;
 |hrsg= [[Achim Leutz (Luftfahrtingenieur)|Achim Leutz]]&lt;br /&gt;
 |abruf=2017-11-09&lt;br /&gt;
 |kommentar=Zitat aus der Quelle übernommen.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triebfahrzeug (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenverkehr (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsgeschichte (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenpersonenverkehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technikgeschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propellerbetriebenes Fahrzeug]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>