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	<title>Schiebegrab - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T00:31:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schiebegrab&amp;diff=1358734&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ChoXer: Änderung 257920929 von ~2025-19869-1 rückgängig gemacht; der Abschnitt heißt nunmal so: dancah eghts auch so weiter, wenn du das ändern willst, dann vorher Disk.</title>
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		<updated>2025-07-15T14:04:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/257920929&quot; title=&quot;Spezial:Diff/257920929&quot;&gt;257920929&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-19869-1&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-19869-1&quot;&gt;~2025-19869-1&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; der Abschnitt heißt nunmal so: dancah eghts auch so weiter, wenn du das ändern willst, dann vorher Disk.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Roma-verano02.jpg|mini|Batterie von Schiebegräbern, [[Campo di Verano]] (Rom)]][[Bild:Backoffen1.JPG|mini|Schiebegräber in der Krypta von [[St. Ignaz (Mainz)]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schiebegrab&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Backofengrab&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Wandnische in einer über- oder unterirdischen Grabanlage, in die ein Sarg oder ein Leichnam der Länge nach (Backofengrab) oder parallel zur Wand geschoben werden kann. Meist ist die Nische mit einer Steinplatte verschlossen, die eine Inschrift trägt. Das Schiebegrab tritt schon in antiken [[Felsengrab|Felsgräbern]] und in [[Katakombe]]n als Alternative zu [[Sarkophag]]en, [[Troggrab|Troggräbern]] und [[Arkosol]]gräbern auf. Die Grabnischen können einzeln, in Gruppen oder in regelmäßigen Batterien gebaut sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schiebegräber in Italien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßig neben- und übereinander in Reihen angeordnete Grabnischen in Wänden oberirdischer Grabanlagen sind auf italienischen Friedhöfen weit verbreitet. Sie heißen dort Colombario, dienen aber im Gegensatz zu einem [[Kolumbarium]] im alten Römischen Reich oder im heutigen Deutschland nicht der Urnen-, sondern der Körperbestattung. Ein einzelnes Schiebegrab in der Nischenbatterie wird mit Loculo bezeichnet. Es hat nach hinten ein leichtes Gefälle zur Sammlung der Verwesungsflüssigkeiten und ist undurchlässig für Flüssigkeiten und Gase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schiebegräber in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland sind Schiebegräber eher selten. Insbesondere sind Gräber in Kirchen meist in den Boden eingelassen oder haben die Form von Sarkophagen. Eine Ausnahme sind die Backofengräber in den Krypten der [[Mainz]]er Kirchen [[St. Christoph (Mainz)|St. Christoph]], [[St. Ignaz (Mainz)|St. Ignaz]] und [[St. Peter (Mainz)|St. Peter]]. Sie wurden wegen Platzmangels auf den innerstädtischen Friedhöfen in den Krypten dieser Kirchen angelegt und von 1750 bis 1803 genutzt – danach waren Bestattungen in Kirchen und auf innerstädtischen Friedhöfen durch [[Napoléon Bonaparte|Napoleons]] „Décret impérial sur les sépultures“ in Frankreich und in den von ihm besetzten Gebieten verboten.&amp;lt;ref&amp;gt;„Aucune inhumation n’aura lieu dans les églises, temples, synagogues, hôpitaux, chapelles publiques, et généralement aucun des édifices clos et fermés où les citoyens se réunissent pour la célébration de leurs cultes, ni dans l’enceinte des villes et des bourgs.“&amp;lt;/ref&amp;gt; Schiebegräber gibt es auch beispielsweise im [[Karmelitenkloster am Kaulberg]] und in [[St. Martin (Bamberg)|St. Martin]] in Bamberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schiebegräber in Palästina ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begräbnisse in Höhlen waren in früher biblischer Zeit die übliche Bestattungsform der [[Israeliten]]. Im 1. und 2. Jahrhundert v. Chr. herrschten in Palästina bei den einfachen Familiengrabanlagen in den Fels gehauene Räume mit tunnelförmigen Schiebegräbern, Kuchim genannt (Mehrzahl von hebräisch כוך = Nische), vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jungsteinzeitliche Schiebegräber ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ofengrab|Backofengräber]] (italienisch tomba a forno, italienisch/sardisch forros) werden auch die [[Felsengrab|Felsgräber]] auf [[Sardinien]] mit eiförmigen Leichenkammern und gerundeten Öffnungen genannt, die es schon in der [[Bono-Ighinu-Kultur]] gab. Derartige Gräber, die zum Beispiel in [[Cuccuru S’Arriu]] gefunden wurden, unterscheiden sich durch einen senkrechten Zugangsschacht von den für Sardinien typischen [[Domus de Janas]] (Häuser der Feen) der späteren [[Ozieri-Kultur]] mit waagrechtem Zugang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nischengräber ==&lt;br /&gt;
In einigen Epochen (Römerzeit, frühes Mittelalter) wurden Gräber mit zusätzlichen seitlichen Nischen angelegt. Oft beinhalten diese Grabnischen [[Grabbeigaben]]. Diese Bestattungen werden in der Archäologie als [[Nischengrab (Archäologie)|Nischengräber]] bezeichnet. Die Nischengräber unterscheiden sich von den Schiebegräbern also dahingehend, dass in der Nische selbst meist keine menschlichen Überreste enthalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hans Fritzen: &amp;#039;&amp;#039;Die Baugeschichte der St. Ignazkirche in Mainz&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Stadt Mainz.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 22, Tl. 1, {{ISSN|0405-1998}}). Stadtbibliothek, Mainz 1974&lt;br /&gt;
* Hannelore Künzl: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Grabkunst von der Antike bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1999, ISBN 3-534-10691-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabbau| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ChoXer</name></author>
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