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	<title>Schiebecksbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T01:04:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schiebecksbach&amp;diff=2195460&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Friedrich von Bogislaw: /* Geographie */ Verbesserung</title>
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		<updated>2021-12-18T23:16:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geographie: &lt;/span&gt; Verbesserung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Schiebecksbach&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
| SORTNAME= Schiebecksbach&lt;br /&gt;
| LAGE= [[Landkreis Harz]], [[Sachsen-Anhalt]] ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
| GKZ= DE/56844&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Elbe&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Selke//Bode//Saale//Elbe//Nordsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= ca.&lt;br /&gt;
| LÄNGE= 1.6&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| PEGEL1= &lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= &lt;br /&gt;
| QUELLE= nahe [[Harzgerode]] im [[Unterharz]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= ca.&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 415&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= DE-NHN&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 51/37/32.27/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 11/9/50.69/O&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-ST&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= nahe [[Mägdesprung (Harzgerode)|Mägdesprung]] in die [[Selke]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= ca.&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 270&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= DE-NHN&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 51/39/55.5/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 11/9/32/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-ST&lt;br /&gt;
| KARTE= &lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
| BILD= Schiebecksbach, Muendung.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Mündung des Schiebecksbachs in die Selke&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schiebecksbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im Stadtgebiet von [[Harzgerode]] im [[Sachsen-Anhalt|sachsen-anhaltischen]] [[Landkreis Harz]] ist ein [[Nebenfluss]] der [[Selke]] im [[Unterharz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Verlauf ===&lt;br /&gt;
Der Schiebecksbach entspringt südsüdöstlich der Kernstadt von [[Harzgerode]] in der Nähe von [[Bundesstraße 242|Bundesstraße&amp;amp;nbsp;242]] &amp;#039;&amp;#039;(Augustenhöhe)&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Königeroder Straße&amp;#039;&amp;#039; aus einem gemeinsam Quellarm mit der zur [[Eine]] fließenden [[Leine (Eine)|Leine]]. Weiteres Wasser wird aus einer Vielzahl von Quellen im folgenden gemeinsamen Quellgebiet von Schiebecksbach, [[Titanbach]], Leine und dem Leine-Zufluss [[Schwennecke]] zugeführt. Das Quellgebiet liegt im Wald im Dreieck von Harzgerode, [[Pansfelde]] und [[Burg Falkenstein (Harz)|Burg Falkenstein]]. Dabei füllen die eher in Richtung Norden fließenden Quellarme den Titanbach, die nach Westen den Schiebecksbach und die nach Süden und Osten Leine oder Schwennecke. Die einzelnen Quellarme entstehen teils nur wenige Meter nebeneinander. Dabei verläuft die &amp;#039;&amp;#039;Friederickenstraße&amp;#039;&amp;#039; zwischen [[Degnershausen]] und etwa der [[Flurstück|Flur]] &amp;#039;&amp;#039;Wilhelmshof&amp;#039;&amp;#039; auf der Wasserscheide von Selke und Wipper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schiebecksbach fließt anfangs nordostwärts, dann nordwestwärts und letztlich nordwärts durch den Unterharz. Sein Ufer sind im weiteren Verlauf durch Waldgebiete von einem schmalen Wiesenstreifen gesäumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schiebecksbach mündet beim zu [[Mägdesprung (Harzgerode)|Mägdesprung]] gehörenden &amp;#039;&amp;#039;Forsthaus Scheerenstieg&amp;#039;&amp;#039;, das zwischen dem III. und [[IV. Hammer|IV.&amp;amp;nbsp;Selkehammer]] (ehemalige [[Eisenhammer|Eisenhämmer]]) steht, rechtsseitig in den dort von Westen kommenden [[Bode]]-Zufluss [[Selke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuflüsse ===&lt;br /&gt;
Neben den Quellarmen verfügt der Schiebecksbach nur über einen Zufluss. Kurz vor der Mündung fließen die [[Lösen (Bergbau)|gelösten]] Grubenwässer der [[Grube Hoffnung Gottes]] aus dem, mit Mägdesprunger Kunstguss gestalteten, [[Mundloch]] des [[Herzog-Alexius-Erbstollen]]s über einen kurzen Graben rechtsseitig in den Bach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortschaften ===&lt;br /&gt;
Ein [[Wüstung|eventuell wüst gefallener]] Ort lag am gleichnamigen Bach. Nachgewiesen ist der Ort ab 1467, als &amp;#039;&amp;#039;schibbeck&amp;#039;&amp;#039;. Die letzte urkundliche Erwähnung scheint aus dem Jahr 1566 als &amp;#039;&amp;#039;Schibeck&amp;#039;&amp;#039; zu datieren. Zwischenzeitliche Namen waren &amp;#039;&amp;#039;Schiebeck&amp;#039;&amp;#039; (1511), &amp;#039;&amp;#039;schibig&amp;#039;&amp;#039; (1514) und &amp;#039;&amp;#039;Schibegk&amp;#039;&amp;#039; (1539).&amp;lt;ref name=&amp;quot;EUlbircht&amp;quot; /&amp;gt; Gemäß dem Kontext könnten sich die fünf Angaben auch nur auf den Bach beziehen. Ein wüst gefallener Ort ist an dem kurzen Bachlauf bisher weder durch Bodenfunde noch durch eine explizite urkundliche Erwähnung nachgewiesen worden. Heute liegen nur noch Harzgerode nahe der Quelle und das ebenfalls zu Harzgerode gehörende &amp;#039;&amp;#039;Forsthaus Scheerenstieg&amp;#039;&amp;#039; an der Mündung. Ein weiteres Forsthaus mit demselben Namen liegt weiter nördlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Am Schiebecksbach wurde der [[Ciconia nigra|Schwarzstorch]] beobachtet, ein Brutnachweis ist bisher nicht gelungen. Das am Schiebecksbach und seinen Nebengewässern vorkommende [[Impatiens glandulifera|Indische Springkraut]] wird als invasiver [[Neophyt]] bekämpft. Das Mundloch des [[Herzog-Alexius-Erbstollen]]s wird von der [[Myotis bechsteinii|Bechsteinfledermaus]] als Winterquartier genutzt. Die weiter bachaufwärts gelegenen alten Wasserlösungsstollen ([[Schiebeckstalstollen]] und [[Frederikenstollen]]) sind sowohl für die Bechsteinfledermaus als auch für das [[Myotis myotis|Mausohr]] ein Winterquartier.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FFH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schiebeckstal ==&lt;br /&gt;
Der durch den Bach entstandene Einschnitt im [[Unterharz]] ist das &amp;#039;&amp;#039;Schiebeckstal&amp;#039;&amp;#039;. Im unteren Schiebeckstal finden sich, südlich des [[Riegelberg (Unterharz)|Riegelbergs]] bei [[Harzgerode]], in [[Tonschiefer]] eingelagerter Kalkblock aus [[Styliolinenkalk]]. Hier sind [[Feuersalamander]] relativ häufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Name des Baches ist ein dreiteiliger. Das ursprüngliche [[Appellativum]] ist hier [[-beck]], mit angehängtem -bach und Schie- als Bestimmungswort. [[Bach]] ist eigentlich selbsterklärend, &amp;#039;&amp;#039;beck&amp;#039;&amp;#039; bedeutet ebenfalls Bach. [[-bach]] wurde [[Tautologie (Sprache)|tautologisch]] angehängt. Üblich ist (war) dies vor allem im amtlichen Gebrauch, wo in Unkenntnis des ursprünglichen Bedeutung an Fließgewässer &amp;#039;&amp;#039;bach&amp;#039;&amp;#039; angehängt wurde. Ein solcher Fall dürfte hier vorliegen. Die Bedeutung des Bestimmungswortes Schie- ist das [[mittelhochdeutsch]]e &amp;#039;&amp;#039;schie&amp;#039;&amp;#039; (Zaunpfahl). Schiebecksbach bedeutet also „Bach, welcher an Bäumen fließt, die sich zu Zaunpfählen eignen-bach“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EUlbircht&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FWitt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verunreinigung ==&lt;br /&gt;
Aus der Mülldeponie Harzgerode werden Deponiewässer eingeleitet. Zudem fließen Lösungswässer des Herzog-Alexis-Stollens (Abbaubetrieb 1830–1887) in den Bach. Kurz vor der Mündung befindet sich das Portal des [[Herzog-Alexis-Erbstollen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EUlbircht&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Elfriede Ulbricht |Titel=Das Flussgebiet der thüringischen Saale|Jahr=1957 |Auflage=1. |Verlag=Max Niemeyer |Ort=Halle (Saale)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FFH&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Webarchiv | url=http://www.lau.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MLU/LAU/Dateien/Selketal-und-Bergwiesen-bei-Stiege_ges.pdf | wayback=20140512215922 | text=&amp;#039;&amp;#039;FFH-Gebiet Selketal und Bergwiesen bei Stiege und dazugehöriger Ausschnitt des EU SPA Nordöstliches Harzvorland&amp;#039;&amp;#039;}} (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums), auf lau.sachsen-anhalt.de (PDF; 15,18&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FWitt&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz Witt |Titel=Beiträge zur Kenntnis der Flußnamen Nordwestdeutschlands|Jahr=1912 |Verlag=Druck von Schmidt &amp;amp; Klaunig |Ort=Kiel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Einfluß der Bergbaugeschichte im Ostharz auf die Schwermetalltiefengradienten in historischen Sedimenten und die fluviale Schwermetalldispersion in den Einzugsgebieten von Bode und Selke im Harz&amp;#039;&amp;#039;, Lorenz Dobler, Dissertation an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ([http://d-nb.info/960683097/34 Online-Version])&lt;br /&gt;
* Infobroschüre des Geopark Harz: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Ballenstedt – Unteres Selketal.&amp;#039;&amp;#039; Regionalverband Harz e. V., ({{Webarchiv | url=http://www.harzregion.de/geopark/pdf/lm_fuenfzehn.pdf | wayback=20110806003936 | text=Online-Version}}; PDF; 915&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Harz-Vereins für Geschichte und Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Bände 36–37, Harzverein für Geschichte und Altertumskunde, Eduard Jacobs, 1903.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geologie; Zeitschrift für das Gesamtgebiet der geologischen Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. Beiheft. Ausgaben 73–79, Staatliche Geologische Kommission der DDR &amp;amp; Deutsche Gesellschaft für Geologische Wissenschaften, 1972.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.fernwege.de/d/kurzwege/selketalstieg/03/index.html Erwähnung im Bericht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fließgewässer in Harzgerode]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Falkenstein/Harz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Friedrich von Bogislaw</name></author>
	</entry>
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