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	<title>Schickse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T17:32:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schickse&amp;diff=74857&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Arthur Bidulski am 11. Dezember 2025 um 16:05 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-11T16:05:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schickse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Jiddisch]]: שיקסע schikse &amp;#039;&amp;#039;f&amp;#039;&amp;#039;, שיקסעס schikses &amp;#039;&amp;#039;pl&amp;#039;&amp;#039; von [[Hebräische Sprache|Hebräisch]] שֶקֶץ &amp;#039;&amp;#039;šeqeṣ&amp;#039;&amp;#039;, „Unreines, Abscheu“)&amp;lt;ref name=&amp;quot;duden&amp;quot;&amp;gt;Duden, das große Fremdwörterbuch; Mannheim &amp;amp; Leipzig, 2000, ISBN 3-411-04162-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet ursprünglich eine nichtjüdische Frau.&amp;lt;ref&amp;gt;Leo Rosten: &amp;#039;&amp;#039;Jiddisch. Eine kleine Enzyklopädie&amp;#039;&amp;#039;. München 2002, ISBN 3-423-24327-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es geht auf das nachantike Femininum »schiqesa« (neuhebräisch »schiktso« = die Unreine) zurück und wurde ursprünglich wie auch später im Jiddischen zunächst zur Bezeichnung eines nichtjüdischen Mädchens oder Dienstmädchens gebraucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/schick-die-schickse/|titel=Sprachgeschichte(n): Schick, die Schickse {{!}} Jüdische Allgemeine|autor=Zentralrat der Juden in Deutschland K.d.ö.R.|werk=www.juedische-allgemeine.de|zugriff=2016-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;amp;nbsp;Wörtlich bedeutet es nach seinem Gebrauch im Buch [[Levitikus]] „Greuel, Abscheu, besonders vor etwas levitisch Unreinem“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Gesenius]], &amp;#039;&amp;#039;Hebräisches und Aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1921, s.&amp;amp;nbsp;v.; vgl. Lance Hawley, &amp;#039;&amp;#039;The Agenda of Priestly Taxonomy: The Conceptualization of טָמֵא and שֶׁקֶץ in Leviticus 11&amp;#039;&amp;#039;, in: CBQ 77 (2015), 231-249;  [https://www.csv-bibel.de/bibel/3-mose-7/~/strongs/h8263 Stellenvorkommen].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort ist aber auch ein jiddisches [[Schimpfwort]], das über das [[Rotwelsch]]e Eingang in die deutsche Sprache gefunden hat und früher als abwertende Bezeichnung für Frauen gebraucht wurde. In manchen Gegenden Deutschlands, etwa dem [[Ruhrgebiet]], hat es heute eher satirischen Charakter und bezieht sich beispielsweise auf eine attraktiv erscheinende Frau, die für Männer eine Versuchung darstellen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das männliche Gegenstück der Schickse ist im Jiddischen der Schegez (jiddisch: שייגעץ schejgez &amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;, שקצים schkozim &amp;#039;&amp;#039;pl&amp;#039;&amp;#039;; [[YIVO]]: sheygets, shkotsim).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie und Bedeutungen ==&lt;br /&gt;
Im jiddischen Sprachgebrauch bezeichnet „Schickse“ eine nichtjüdische ([[Goi|gojische]]) Frau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;duden&amp;quot; /&amp;gt; Wenn man impliziert, dass ein Jude nur eine Jüdin heiraten soll, ist eine Schickse also ein nichtjüdisches Mädchen, das für Heirat und Familiengründung nicht in Frage kommt. Daraus entwickelten sich im Laufe der Zeit die negativen Konnotationen einer zu grell geschminkten, zu aufreizend gekleideten und sexuell zu freizügigen jungen Frau, die unter anderem auch in das Deutsche und Englische übernommen wurden. Dabei existieren allerdings viele Bedeutungsnuancen, von liebevoll-ironisch über milde abwertend bis hin zu stark [[Pejorativum|pejorativ]] (beleidigend). So kann „Schickse“ aus [[Orthodoxes Judentum|jüdisch-orthodoxer]] Sicht auch eine unfromme Jüdin bezeichnen; im amerikanisch-jüdischen [[Soziolekt]] bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;shiksa princess&amp;#039;&amp;#039; ein besonders attraktives, blondes [[White Anglo-Saxon Protestant|WASP]]-Mädchen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.urbandictionary.com/define.php?term=shiksa|titel=shiksa|werk=Urban Dictionary|zugriff=2016-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellungen in Literatur und Sachbüchern ==&lt;br /&gt;
[[Thomas Meyer (Schriftsteller)|Thomas Meyer]] erzählt in seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse (Roman)|Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse]]&amp;#039;&amp;#039; (2012) von einem jungen Juden aus der Schweiz, der durch die Liebe zu einer „Schickse“ der Enge seiner von der Mutter dominierten orthodoxen Erziehung entflieht. Das Buch wurde 2018 von [[Michael Steiner (Filmregisseur)|Michael Steiner]] [[Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse (Film)|verfilmt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &amp;#039;&amp;#039;Boy Vey! The Shiksa’s Guide to Dating Jewish Men&amp;#039;&amp;#039; (2005) stellt Kristina Grish die Schwierigkeiten und Reize einer von Klischees geprägten Beziehung nichtjüdischer Frauen zu traditionell jüdisch erzogenen Männern dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Shiksa: The Gentile Woman in the Jewish World&amp;#039;&amp;#039; (2004) stellt die Schwierigkeiten nichtjüdischer Ehefrauen im traditionell jüdischen Milieu dar.&amp;amp;nbsp;Die feministische Journalistin Christine Benvenuto, die vom Katholizismus zum [[Konversion (Judentum)|Judentum konvertierte]], stützt ihre Darstellung hauptsächlich auf Interviews, in denen meist die Belastungen der Beziehung durch religiös begründete Traditionen in den Vordergrund gestellt werden. In ihrem historischen Abriss führt sie aus, dass das jüdische Bild der „Schickse“ dem in allen Kulturen vorkommenden stereotypen Fantasiebild der hypersexuellen fremden Frau entspreche. Außerdem wirkt das Bild der Schickse im Judentum in der Darstellung Benvenutos als Klischee für die angstbesetzte Vorstellung vom Verlust der kulturellen Identität durch [[Assimilation (Soziologie)|Assimilation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Leo Rosten, Lutz-Werner Wolff: &amp;#039;&amp;#039;Jiddisch. Eine kleine Enzyklopädie.&amp;#039;&amp;#039; (Aktualisiert und kommentiert von [[Lawrence Bush]], illustriert R. O. Blechman), dtv 24327, München 2002, ISBN 3-423-24327-9. Neuausgabe als dtv 20938, München 2006, ISBN 978-3-423-20938-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20181215223203/www.shmoozenet.com/jsps/stories/0998Daria.shtml My Life as a Shiksa Jew—What it’s Like to be Jewish in a Gentile Body] Satire (archivierte Version)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schimpfwort (Frau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnophaulismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Arthur Bidulski</name></author>
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