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	<title>Scheunenkirche Dettenheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-10T20:21:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dettenheim, Scheunenkirche (2010).JPG|mini|Die Scheunenkirche]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Scheunenkirche St. Gunthildis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Römisch-katholische Kirche in Deutschland|katholischer]] Kirchenbau in [[Dettenheim (Weißenburg)|Dettenheim]], einem Stadtteil von [[Weißenburg in Bayern]] im [[Mittelfranken|mittelfränkischen]] [[Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen]]. Die Kirche gehört zur Pfarrei Weißenburg im [[Bistum Eichstätt]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bistum-eichstaett.de/pfarrei/pfarreienverbund-weissenburg/ &amp;#039;&amp;#039;Pfarreienverbund Weißenburg&amp;#039;&amp;#039;], Bistum Eichstätt, abgerufen am 19. Februar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude ist unter der Denkmalnummer D-5-77-177-477 als [[Baudenkmal]] in die [[Bayerische Denkmalliste]] eingetragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalliste&amp;quot;&amp;gt;[https://www.geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_577177.pdf &amp;#039;&amp;#039;Scheune&amp;#039;&amp;#039;] im [[Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege|Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Kirchenpatrozinium]] ist die Heilige [[Gunthildis]], die aus dem nahen [[Suffersheim]] stammte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die [[Scheune]], in deren nördlichen Hälfte der Sakralraum eingerichtet ist, liegt im südlichen Teil des Dorfes westlich der durch Dettenheim führenden [[Bundesstraße 2]], der Donauwörther Straße. Postalische Adresse der Kirche ist &amp;#039;&amp;#039;Donauwörther Straße 5&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheunenkirche Dettenheim.jpg|mini|Innenansicht]]&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] siedelten sich Flüchtlinge katholischen Glaubens in dem evangelischen Dorf Dettenheim an. Der am 30.&amp;amp;nbsp;Juni 1946 vom Eichstätter Bischof [[Michael Rackl]] zum Flüchtlingsseelsorger der Diözese Eichstätt ernannte [[Litoměřice|Leitzmeritzer]] Domkapitular Georg Zischek (* 16.&amp;amp;nbsp;Februar 1892; † 14.&amp;amp;nbsp;September 1979) brachte Josef Dürmuth, ehemals [[St. Anna (Boží Dar)|Pfarrer von Gottesgab]] im [[Erzgebirge]], als ständigen Seelsorger nach Dettenheim. Die Gottesdienste wurden im &amp;#039;&amp;#039;Blauen Saal&amp;#039;&amp;#039; des im Privatbesitz befindlichen [[Schloss Dettenheim|Dettenheimer Schlösschens]] abgehalten. Nach Dürmuths Tod im Jahr 1956 übernahm der [[Ellingen|Ellinger]] [[Kaplan]] Gregor Schneid († 20.&amp;amp;nbsp;April 1967 als Pfarrer von [[Markt Berolzheim]]) als Kurat die Seelsorge in Dettenheim. Bei den Gottesdiensten herrschte bedrückende Enge. Schließlich erreichte Kurat Schneid, dass er einen Teil einer zum Dettenheimer Schlösschen gehörenden Scheune zu einem festen Gottesdienstraum umgestalten konnte. Eine Wand wurde durchbrochen, ein Anbau für den Chor und die Sakristei errichtet und der Dachboden zur Empore umgestaltet. Kurat Schneid fungierte dabei nicht nur als Bauherr, sondern auch als Architekt, Techniker, Maurer, Zimmermann und Künstler. Die Gemeinde Dettenheim unterstützte den Umbau mit Material und die evangelische Bevölkerung mit Arbeitseinsätzen. Die dabei entstandene ungewöhnliche Kirche und die damals nicht minder ungewöhnliche ökumenische Zusammenarbeit bei ihrer Errichtung fand ein vielfaches Echo in Tageszeitungen und Illustrierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einweihung erfolgte am 23.&amp;amp;nbsp;Dezember 1956 durch den Eichstätter Dompropst Dr. [[Ludwig Bruggaier]] im Beisein von Ehrengästen des kirchlichen und des öffentlichen Lebens. Seit 1976 wird die Scheunenkirche von der katholischen [[St. Willibald (Weißenburg)|Pfarrei St. Willibald]] in Weißenburg betreut. 2007 gehörten zur Seelsorgestelle Dettenheim 74&amp;amp;nbsp;Katholiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dettenheim, Scheunenkirche (2013).JPG|mini|Altarraum]]&lt;br /&gt;
Die Scheune von 1814 ist aus Jura-Bruchsteinen ausgeführt und besteht im oberen Stockwerk aus [[Fachwerkhaus|Fachwerk]]. Das Dach ist [[Kalkplattendach|legschiefergedeckt]]. Am Giebel ist ein aus zwei Wagenachsen gefertigtes Kreuz aufgerichtet. Vor der Scheune steht ein hölzerner Glockenträger mit einer Glocke. Der Sakralraum zeigt im Innern unverputztes [[Fränkische Alb|Jura-Bruchsteinmauerwerk]]. Der nach Westen angebaute, durch drei Dachöffnungen belichtete Altarraum ist verputzt. Die Kirchenpatronin ist auf einem von Kurat Schneid entworfenen Teppich [[ikone]]nhaft abgebildet, der über der [[Tabernakel]]-Nische an der Stirnwand des Chors hängt; die lateinische Gebetsinschrift lautet: „Tu prece condigna Gunthildis adesto benigna“ (Du mit würdiger Bitte, gnädige Gunthildis, steh&amp;#039; uns bei!). Der Altar, bereits 1956 als [[Volksaltar]] gestaltet, besteht aus einer großen Jurasteinplatte, die auf einem Jura-Mauersockel ruht. Über dem Altar hängen an Ketten ein schmiedeeisernes Kreuz und zwei schmiedeeiserne Kerzenträger. Das im Bodenbelag vor dem Chor abgebildete [[Tatzenkreuz|Deutschordenskreuz]] erinnert daran, dass Bauherr Gregor Schneid [[Marianer]] des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]] war. Die [[Orgel]] von 1746 auf dem ehemaligen Heuboden kam aus [[Niedermauck]] nach Dettenheim.&amp;lt;ref&amp;gt;Schrenk/Zink, S. 33&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Der Kaplan&amp;quot; – Das Leben des Gregor Schneid; 2010, Walter E. Keller-Verlag, Treuchtlingen und Berlin; ISBN 978-3-934145-77-1&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;DETTENHEIM Scheunenkirche St. Gunthildis (kath.).&amp;#039;&amp;#039; In: Werner Somplatzki: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen in Altmühlfranken.&amp;#039;&amp;#039; Treuchtlingen: Keller 1990, S. 66–69&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;40 Jahre Scheunenkirche St. Gunthildis Dettenheim. 125 Jahre Pfarrkirche St. Willibald Weißenburg. 25 Jahre Caritas-Altenheim St. Walburg Weißenburg. Festschrift der Kath. Pfarrgemeinde Weißenburg&amp;#039;&amp;#039;. O. O. o. J. (Weißenburg 1996)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dettenheim. Kath. Filialkirche St. Gunthildis.&amp;#039;&amp;#039; In: Johann Schrenk und [[Karl Friedrich Zink]]: &amp;#039;&amp;#039;GottesHäuser. Kirchenführer Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen.&amp;#039;&amp;#039; Treuchtlingen/Berlin: [[wek-Verlag]] 2008, S. 32–34&lt;br /&gt;
* {{Denkmäler in Bayern|WUG-S|228}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Kirche mit besonderem Charme. 60 Jahre wurde die Scheunenkirche St. Gunthildis in Dettenheim.&amp;#039;&amp;#039; In: Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt vom 2. Oktober 2016, S. 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.pfarrei-weissenburg.de/content/kirchen/kirchen_main.php?fuer=StGunthildis&amp;amp;css=normal Die Scheunenkirche auf der Website der Pfarrei Weißenburg]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://82.135.31.182/grotz/diask/k19/K19_002.htm | archive-is=20121205173659 | text=Außenansicht der Scheunenkirche}}&lt;br /&gt;
* [http://www.weissenburg.de/p/d1.asp?artikel_id=1617 Außenansicht des Dettenheimer Schlösschens]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/59/07/N |EW=10/56/45/E |type=landmark |region=DE-BY |dim=500 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dettenheim}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filialkirche des Bistums Eichstätt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Scheunenkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Weißenburg in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gunthildiskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Weißenburg in Bayern|Scheunenkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Scheune in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
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