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	<title>Scheune - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Scheune&amp;diff=49794&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nassauer27: /* Typisierung und linguistische Herleitung der Namen */</title>
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		<updated>2025-07-19T08:38:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Typisierung und linguistische Herleitung der Namen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Aignerhaus Scheune.jpg|mini|Scheune im [[Freilichtmuseum Aignerhaus]] (Salzkammergut)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-d 0610071 Spreetal-Neustadt (Spree). Rollmühle, alte Scheune.jpg|mini|Scheune (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bozen 1 (247).JPG|mini|Heuschober (Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alfred-nathaniel-oppenheim-scheune.jpg|mini|Scheune in Oberhessen, auf einem Gemälde von [[Alfred Oppenheim (Maler)|Alfred Oppenheim]], 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Futterhaus Rechtebner Seit b Leifers.jpg|mini|Blick in ein Futterhaus in [[Südtirol]]]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Scheune&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oberdeutsch auch &amp;#039;&amp;#039;Scheuer&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Stadel&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schupfen&amp;#039;&amp;#039;, schweizerdeutsch &amp;#039;&amp;#039;Schüür&amp;#039;&amp;#039;, [[oberschwäbisch]] &amp;#039;&amp;#039;Schuir&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schopf&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gade&amp;#039;&amp;#039;) werden [[Speicher (Gebäude)|Speicher-Gebäude]] bezeichnet. Sie dient ebenso als Lagerraum für die vielfältigen Betriebsmittel (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Landtechnik|landtechnische Gerätschaften]]) und als überdachter Arbeits- und Werkraum für vor- sowie nachgelagerte Be- und Verarbeitungsschritte im landwirtschaftlichen Produktionsprozess (Warenaufbereitung, Fahrzeugreparatur und -wartung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend der baulichen Ausführung sowie der geographischen Anordnung lassen sich drei Grundtypen unterscheiden.&lt;br /&gt;
# Als [[Bauwerkstrakt|Trakt]] werden Scheunen klassifiziert, welche baulich in das [[Bauernhaus|Haus]] integriert sind.&lt;br /&gt;
# Baulich vom Wohngebäude (dem [[Bauernhaus]]) abgesetzte Scheunen werden in Deutschland und Österreich baurechtlich als sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[Wirtschaftsgebäude]]&amp;#039;&amp;#039;, in der Schweiz als &amp;#039;&amp;#039;[[Ökonomiegebäude]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=|url=https://bauhygiene.ch/glossar#oekonomiegebaeude|titel=Begriffe und Abkürzungen |werk=bauhygiene.ch |hrsg=Institut für Bauhygiene|datum=|abruf=2017-10-01|sprache=de-CH}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, in [[Tirol]] und [[Südtirol]] als &amp;#039;&amp;#039;Futterhaus&amp;#039;&amp;#039; (in Abgrenzung zum Wohngebäude, dem &amp;#039;&amp;#039;Feuerhaus&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet.&lt;br /&gt;
# Freistehende Kleingebäude auf landwirtschaftlich genutzten Ländereien werden je nach tatsächlicher Nutzung am Ort &amp;#039;&amp;#039;Feldscheune&amp;#039;&amp;#039; (im Ackerland), &amp;#039;&amp;#039;Heustadel, Heuschober&amp;#039;&amp;#039; (auf Mähwiesen) oder [[Wildscheuer]] (zur Fütterung von Wildtieren) bezeichnet. Diese Gebäude sind jedoch eine völlig eigenständige [[Bauform]] und nicht mit der Scheune auf einer Hofstelle zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typisierung und linguistische Herleitung der Namen ==&lt;br /&gt;
Etymologisch leitet sich der Name – ebenso wie auch &amp;#039;&amp;#039;Scheuer&amp;#039;&amp;#039; – aus dem althochdeutschen {{lang|goh|&amp;#039;&amp;#039;scuginna&amp;#039;&amp;#039;}} für „[[Schuppen (Gebäude)|Schuppen]], [[Obdach]]“ ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dwds.de/wb/Scheune Eintrag] im [[Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache des 20. Jahrhunderts|DWDS]] (abgerufen am 7. Januar 2022)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere regional vor allem in [[Süddeutschland]], [[Österreich]] und der [[Schweiz]] gebräuchliche Bezeichnung für die Scheune ist &amp;#039;&amp;#039;Stadel&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Stadl&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend der Grundbedeutung lebt im [[Oberdeutsch]]en Sprachraum auch das Wort &amp;#039;&amp;#039;Schupfen&amp;#039;&amp;#039; fort.&amp;lt;ref&amp;gt;vergl. etwa &amp;#039;&amp;#039;Heuschupfen&amp;#039;&amp;#039; (auch für Lagerräume im Allgemeinen). In: Wilhelm Stadelmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Bauführung im Königreiche Bayern diesseits des Rheins: Alphabetisch bearbeitet auf Grund der Allerh. Bauordnung vom 30. Juni 1864, des Straf- und Polizeistrafgesetzbuches, der Gewerbs-Instruktion vom 21. April 1862, …&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Buchner, 1864, S. 57 ({{Google Buch|BuchID= A2dBAAAAcAAJ|Seite=57 |KeinText=ja |Linktext=Google eBook, vollständige Ansicht}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Schober&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete schon immer den Lagerungshaufen auf Äckern und Wiesen ([[Dieme]]n). Im Laufe der Geschichte wurden mit diesem Begriff ebenfalls landwirtschaftliche Kleingebäude erfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;vergl. &amp;#039;&amp;#039;[[:wikt:Heuschober|Heuschober]]&amp;#039;&amp;#039;, Wiktionary – Nachweise dort.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im englischsprachigen Kulturraum werden Scheunen, wie auch [[Stall]]bauten, als {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;barn&amp;#039;&amp;#039;}} bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Die begriffliche Abgrenzung dieses landwirtschaftlichen Wirtschaftsgebäudes im anglikanischen Sprachraum zum [[Stall]] ist teilweise abweichend zur deutschen Klassifizierung.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben haben im Laufe der Geschichte [[Pennsylvania Dutch|deutschsprachige Siedler]] in Pennsylvania sogar einen eigenständigen Scheunentypus entwickelt, der als &amp;#039;&amp;#039;Dutch barn&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird. Dieser wiederum sollte von dem gleichnamigen Scheunentypen in New Jersey unterschieden werden, der von niederländischen Siedlern eingeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauelemente und Nutzungsformen ==&lt;br /&gt;
Scheunen dienen in erster Linie der wetterfesten Aufbewahrung der landwirtschaftlichen Betriebsmittel sowie sicheren [[Lagerhaltung|Lagerung]] der erzeugten Rohprodukte der Urproduktion. Die Scheune wird darüber hinaus auch als wetterfester Arbeitsort genutzt, so zum Beispiel bei den weitergehenden Verarbeitungsprozessen der Aufbereitung sowie handelstypischen Abpackung. Ebenfalls werden in Scheunen die gängigen Wartungsprozesse, wie beispielsweise Reparatur und Wartung der typischen Betriebsmittel, durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch waren Scheunen häufig unterteilt in mehrere Arbeitsbereiche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Fahrt&amp;#039;&amp;#039;, ein Gebäudeteil, der die Zufahrt mit Wagen möglich macht, nach der Art des [[Korridor (Gebäude)|Flures]] im Wohnhaus, und der auch im Sinne der [[Garage]] zum Einstellen der [[Leiterwagen|Transportfahrzeuge]] und [[Landmaschine]]n dient.&lt;br /&gt;
* Als &amp;#039;&amp;#039;[[Tenne]]&amp;#039;&amp;#039; wurde dabei vor allem der Arbeitsbereich bezeichnet, an dem vor der Erfindung des [[Mähdrescher]]s das [[Getreide]] stationär ausgedroschen wurde.&lt;br /&gt;
* Bei der Tenne angeordnet waren beispielsweise die &amp;#039;&amp;#039;[[Banse]]n&amp;#039;&amp;#039; als Lagerräume für Getreide. Hier wurden insbesondere die noch [[Dreschen|auszudreschenden]] [[Garbe (Landwirtschaft)|Getreidegarben]] gelagert und dann das ausgedroschene Korn in Schichten gelagert.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Böden&amp;#039;&amp;#039; sind diverse Zwischendecken, die Teile oder ganze Stockwerke abgrenzen. Je nach Nutzung nennt man diese &amp;#039;&amp;#039;[[Heuboden (Gebäudeteil)|Heuboden]]&amp;#039;&amp;#039;, den Lagerraum für das [[Heu]], also das Futtermittel des Viehs, &amp;#039;&amp;#039;[[Stroh]]-Boden&amp;#039;&amp;#039; (für die [[Einstreu]]), &amp;#039;&amp;#039;Getreide-Boden&amp;#039;&amp;#039; und ähnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie diese Teile zueinander und zu den anderen Grundelementen des Hofes ([[Wohngebäude|Wohnräume]], diverse [[Stall]]ungen, sonstige Lager- und Arbeitsräumlichkeiten) angeordnet sind, ist sehr vielfältig, und hängt von regionalen Gewohnheiten der Arbeitsabläufe, von den Wirtschaftsweisen und der Bandbreite der Anbauprodukte und Nutztiere, von landschaftlichen Umständen und oft von der Größe des Anwesens ab. Daraus entstehen die zahlreichen Grund- und Lokaltypen der [[Hofform]]en:&lt;br /&gt;
* Bei der in das [[Bauernhaus|Haus]] baulich integrierten Scheune spricht man von &amp;#039;&amp;#039;[[Einhof (Hofform)|Einhof]]&amp;#039;&amp;#039;, das heißt, alle funktionalen Trakte bilden ein Gebäude&lt;br /&gt;
* Freistehende Scheunen kombinieren sich beispielsweise zum &amp;#039;&amp;#039;[[Paarhof (Gehöft)|Paarhof]]&amp;#039;&amp;#039;, wobei der Stall entweder zum Haus oder zur Scheune gehört, oder noch verteilter die diversen Formen des &amp;#039;&amp;#039;[[Gruppenhof]]s&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Die Viehscheune wird in Nordniedersachsen als &amp;#039;&amp;#039;Kruppscheune&amp;#039;&amp;#039; (plattdeutsch: &amp;#039;&amp;#039;Kruppschüün&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hofferne Feldscheune und Heustadel finden sich dort, wo die Erntelogistik eine Zwischenlagerung vor dem Weitertransport nötig macht (etwa in Landschaften weiträumig verteilter Fluren oder unsicherer Lokalklimate). Sie sind vor allem in manchen grünlanddominierten Landschaftsräumen ein prägendes Landschaftselement und dien(t)en unter anderem der Unterbringung des gemähten Heus oder Strohs in einem wetterfesten Lagerraum abseits des Hofgrundstückes. Oft wurde die Ernte dann erst im Winter endgültig (= ganz zum Hof) eingebracht, wenn mit [[Schlitten]] der Transport einfacher ist als mit Wägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Anordnung von Scheunen als Einzelgebäude auf vereinzelten [[Flurstück]]en, gibt es auch &amp;#039;&amp;#039;[[Scheunenviertel]]&amp;#039;&amp;#039;. Hierbei handelt es sich um Gebiete, in denen Scheunen in einer physiognomischen zusammenhängenden Flur abseits der Dörfer errichtet wurden. Dies geschah in der Vergangenheit aus der drohenden Gefahr heraus, dass mögliche [[Brand|Brände]] benachbarte Wohnstellen oder Ortschaften miterfassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Auf diese Weise entstand beispielsweise das heute noch so benannte &amp;#039;&amp;#039;[[Scheunenhofviertel]]&amp;#039;&amp;#039; in Dresden, das im letzten Viertel des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts nach einem Stadtbrand außerhalb der Stadtmauern errichtet wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strukturelle Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hannover Groß-Buchholz Kapellenbrink Scheune 1764 1.jpg|mini|Durchfahrtscheune von 1764 in [[Hannover]], jetzt als Wohnhaus genutzt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheunen lassen sich entsprechend der Funktion und Bauausführung nach bestimmten Kriterien näher bestimmen. Als Wirtschaftsgebäude lassen sie sich beispielsweise vom &amp;#039;&amp;#039;[[Stall]]&amp;#039;&amp;#039; abgrenzen, der zum Schutz des Viehs fester ausgeführt ist.&lt;br /&gt;
So sind die Scheunen, was die Baumaterialien angeht, zumeist einfacher gebaut als die übrigen Gebäude von [[Bauernhof|Höfen]]. Charakteristisch in diesem Bereich ist beispielsweise, dass der Untergrund eines ebenerdigen Hallenbodens zu früherer Zeit oft nur aus gestampftem [[Lehm]] bestand. Zumeist wurden große [[Tor (Architektur)|Gebäudetore]] erstellt, um Fahrzeugen die Möglichkeit zu geben, im Einrichtungsbetrieb die Scheune zu durchqueren. Die letztere Eigenschaft ist bis heute erhalten geblieben und aufgrund der starken Technisierung mit teilweise großformatigen [[Landtechnik|Landmaschinen]] nahezu zwingend erforderlich. Diese Scheunentore sind bei älteren Gebäuden in der Regel zweiflügelig oder als [[Schiebetür|Schiebetor]] ausgeführt. In der heutigen Zeit werden aufgrund der Innenarchitektur und der Funktionalität aber vor allem [[Rolltor]]e verwendet, die in senkrechten Führschienen auf- und zugezogen werden können. Die Tore werden dabei in den gegenüberliegenden Außenwänden, unabhängig von der Dachanordnung (giebel- oder traufseitig) eingesetzt, um ein Durchfahren der Maschinen zu gewährleisten. In diesem Fall wird von einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Durchfahrtscheune&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gesprochen. In Hanglage wird darauf zumeist verzichtet. Hier ist dafür eine ebene Zufahrt in das obere Scheunen-Stockwerk möglich. In manchen Regionen waren die Scheunen auch quer durchfahrbar und auf einer Giebelseite wurde eine &amp;#039;&amp;#039;Hochfahrt&amp;#039;&amp;#039; angelegt, auf der auch die zweite Ebene befahren werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Scheunen sind auch [[Dachboden|Dachböden]] vorhanden. Dies gilt insbesondere bei kombinierten Wirtschaftsgebäuden, bei denen parallel zur Scheunendurchfahrt auf der gesamten Scheunenlänge ein Stallgebäude in die Scheune integriert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bassum 25100700049 Neubruchhausen Steinkamp Scheune.jpg|Restaurierte Scheune im [[Scheunenviertel Neubruchhausen]] in [[Neubruchhausen]]&lt;br /&gt;
 Kremmen Scheunen.jpg|Scheunenviertel in [[Kremmen]]&lt;br /&gt;
Metzgergasse-17-alsfeld.jpg|[[Metzgergasse 17 (Alsfeld)|Metzgergasse 17]] in der Altstadt von [[Alsfeld]], das Gebäude war zuvor ein Wohnhaus.&lt;br /&gt;
 Leaning barn 793889485.jpg|Historische Scheune, [[Arkansas]]&lt;br /&gt;
 Barn at Lomer Farm - geograph.org.uk - 53212.jpg|Scheune in Großbritannien&lt;br /&gt;
 Rhönhof 071.JPG|Hochfahrt des kombinierten Scheunen- und Stallgebäudes am [[Rhönhof]]&lt;br /&gt;
 Schönheide im Erzgebirge Heinzwinkel 23.jpg|Hocheinfahrt im Erzgebirge – [[Schönheide]]&lt;br /&gt;
 Modern barns at Far Coton, Leicestershire - geograph.org.uk - 2168812.jpg|Moderne Scheunen in [[Leicestershire]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf den Bau von Scheunen in Deutschland hatten die Anordnungen zur Brandverhütung des 18. Jahrhunderts im [[Kurtrier|Kurfürstentum Trier]] und in weiteren [[Kurfürst]]entümern des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]] großen Einfluss. Eine Befreiung von Frondiensten bzw. Staatssteuern auf Zeit wurde Bauherren beim Neubau von Häusern aus Steinen – statt des damals üblichen Fachwerks – gewährt. Dort hieß es im § 3 der kurtrierischen Gesamtverordnung vom 27. November 1783, dass „die Personal-Freyheit auf drey Jahre hiermit gnädigst verstattet seyn“. Der § 1 bestimmte, dass für jeden Neubau eine Zeichnung einzureichen sei, aus der „entnommen werden kann, dass keine Feuersgefahr so leichter Dinge zu beförchten seye“. Insbesondere sei darauf zu achten, dass „in den Dörfern nicht ein Haus zu nahe an das andere gebauet“ wird. Zudem wird das Verbot des „offenen Umtragens des Lichtes in Scheunen, wie auch das dortige Tabakrauchen“ im § 9 ausgesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Franz-Josef Sehr]] |Titel=Brandschutz im Heimatgebiet vor 300 Jahren |Sammelwerk=Jahrbuch für den Kreis Limburg-Weilburg 2022 |Hrsg=Der Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg |Ort=Limburg |Datum=2021 |ISBN=3-927006-59-9 |Seiten=223–228}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den tiefgreifenden Wandel der Landwirtschaft in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts werden viele alte Scheunenbauten heute nicht mehr im ursprünglichen Sinne verwendet. Sofern keine untergeordnete Nutzung z. B. als Abstellraum oder Garage erfolgt, wird bei im Sinne der [[Denkmalpflege]] erhaltenswerten Scheunen oft ein Umbau zu Wohnzwecken durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Petra Wichmann: &amp;#039;&amp;#039;Höfesterben und baulicher Verfall unserer Dörfer. Scheunen-Umnutzung statt Abbruch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege in Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; 36. Jg. 2007, Heft 4, S. 204–210&amp;lt;/ref&amp;gt; Der älteste noch erhaltene Stadel Europas steht auf der Herbrig bei [[Zermatt]] und stammt im Kern aus dem Jahr 1261.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kulturwege-zermatt.ch/5-%C3%A4ltester-stadel/ |titel=Ältester Stadel Europas 1261 |werk=Kulturwege Zermatt |hrsg=Verein Alts-Zermatt |sprache=de |abruf=2024-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Tabaktrockenschuppen]]&lt;br /&gt;
* [[Zehntscheune]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Baumgarten]]: &amp;#039;&amp;#039;Zimmermannswerk in Mecklenburg – Die Scheune.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1961.&lt;br /&gt;
* Judith Breuer: &amp;#039;&amp;#039;Scheunen und andere Speicherbauten. Zum Umgang mit ihren denkmalrelevanten Merkmalen bei einer Umnutzung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege in Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; 36. Jg. 2007, Heft 4, S. 223–230 ([http://www.denkmalpflege-bw.de/fileadmin/media/publikationen_und_service/nachrichtenblaetter/2007-04.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* Robert F. Ensminger: &amp;#039;&amp;#039;Pennsylvania Barn. Its Origin, Evolution and Distribution in North America.&amp;#039;&amp;#039; Baltimore 1995.&lt;br /&gt;
* Anke Fissabre, Klaus Schmidt, Andrea Sonnleitner: &amp;#039;&amp;#039;Fachwerkscheunen in Berlin und Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Petersberg 2003 (Denkmalpflege in Berlin und Brandenburg, Bd. 1).&lt;br /&gt;
* [[Hermann Hinz]]: &amp;#039;&amp;#039;Einfahrtstor und Erntebergung.&amp;#039;&amp;#039; In: Bonner Jahrbücher 158 (1958), S. 118–125.&lt;br /&gt;
* Malcolm Kirk: &amp;#039;&amp;#039;The Barn. Silent Spaces.&amp;#039;&amp;#039; London 1994.&lt;br /&gt;
* Günther Knesch: &amp;#039;&amp;#039;Stattliche Scheunen im Rottal.&amp;#039;&amp;#039; In: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde (2006), S. 87–91.&lt;br /&gt;
* Otto S. Knottnerus: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.academia.edu/85398157/Haubarg_Barghaus_Bargscheune_und_ihre_mittelalterlichen_Vorl%C3%A4ufer_Materialien_zur_Vorgeschichte_der_Gulfscheune Haubarg, Barghaus, Bargscheune und ihre mittelalterlichen Vorläufer: Materialien zur Vorgeschichte der Gulfscheune.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Probleme der Küstenforschung im südlichen Nordseegebiet.]&amp;#039;&amp;#039; 32 (2008), S. 105–125, auch in: &amp;#039;&amp;#039;Der Maueranker: Baupflege in Nordfriesland, Dithmarschen und Angeln.&amp;#039;&amp;#039; 30 (Oktober 2011), Heft 3, S. 7–29 ([https://web.archive.org/web/20160111175352/https://www.igbaupflege.de/literatur_haubarg.html Literaturverzeichnis (Memento vom 11. Januar 2016 im Internet Archive)]).&lt;br /&gt;
* Erik Roth: &amp;#039;&amp;#039;Die Scheune als Geschichtszeugnis – auch nach einer Umnutzung?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege in Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; 36. Jg. 2007, Heft 4, S. 219–222 ([http://www.denkmalpflege-bw.de/fileadmin/media/publikationen_und_service/nachrichtenblaetter/2007-04.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* Klaus Wolfgang Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Scheunenarchitektur in Brandenburg und Berlin. Quererschlossene Fachwerkscheunen nach dem 30-jährigen Krieg bis Mitte des 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation Technische Universität Berlin, Berlin 2007.&lt;br /&gt;
* Petra Wichmann: &amp;#039;&amp;#039;Höfesterben und baulicher Verfall unserer Dörfer. Scheunen-Umnutzung statt Abbruch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege in Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; 36. Jg. 2007, Heft 4, S. 204–210 ([http://www.denkmalpflege-bw.de/fileadmin/media/publikationen_und_service/nachrichtenblaetter/2007-04.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* Petra Wichmann, Hermann Ringhof: &amp;#039;&amp;#039;Scheunen als Kulturdenkmale. Zur Bauaufgabe, der Geschichte ihrer Bedeutung und heutigem Denkmalschutz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege in Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; 36. Jg. 2007, Heft 4, S. 211–218 ([http://www.denkmalpflege-bw.de/fileadmin/media/publikationen_und_service/nachrichtenblaetter/2007-04.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Barns|Scheunen}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4179510-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4179510-6|LCCN=sh85011902}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bautypus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauform (Landwirtschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauform (Speichergebäude)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Scheune| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nassauer27</name></author>
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