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	<title>Scheubengrobsdorf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T09:06:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Scheubengrobsdorf&amp;diff=1496210&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. update</title>
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		<updated>2025-11-01T22:02:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. update&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Gera&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename =&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/52/10/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/01/44/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 220&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 =&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1413&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2008-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Gera&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1923-10-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      =&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 07548&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0365&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               =&lt;br /&gt;
| Lagekarte              =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Scheubengrobsdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist seit dem 1. Oktober 1923 ein Stadtteil von [[Gera]] in [[Thüringen]]. Ab 2010 bildete es zusammen mit [[Frankenthal (Gera)|Frankenthal]] den Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Frankenthal/Scheubengrobsdorf&amp;#039;&amp;#039; der Stadt Gera mit insgesamt 1741 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2011)&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtverwaltung Gera, FD 1200&amp;lt;/ref&amp;gt;; seit 2014 ist es Teil des neuen Ortsteils [[Westvororte]] mit 2160 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gera.de/verwaltung-buergerservice/ueber-gera/ortsteile-der-stadt-gera/ortsteil-westvororte |titel=Stadtteil Westvororte |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Gera |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gera Scheubengrobsdorf 2010-02 2.jpg|mini|Blick über Scheubengrobsdorf im Februar 2010]]&lt;br /&gt;
Scheubengrobsdorf liegt am westlichen Rand des Stadtgebietes im Tal des Saarbachs zwischen [[Windischenbernsdorf]] und [[Frankenthal (Gera)|Frankenthal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheubengrobsdorf, im Ort 2.JPG|mini|Im Ort.]]&lt;br /&gt;
Scheubengrobsdorf wurde möglicherweise bereits 1384 als &amp;#039;&amp;#039;Grobatzdorf&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, wobei diese Nennung sich auch auf [[Langengrobsdorf]] beziehen könnte. Später üblich war auch &amp;#039;&amp;#039;Scheiben-Grobsdorf&amp;#039;&amp;#039;, hier wurzelt der Ortsname als Lagebezeichnung auf der Scheibe bei Gera.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste gesicherte Nennung des Ortes stammt vom 14. Mai 1499 – Heinrich der Ältere, Herr zu Gera und Lobenstein verkaufte das Vorwerk zu (Scheuben)Grobsdorf an Heinrich von Ende zu Töppeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort pfarrte, schulte und begrub nach Frankenthal. Ein erstes eigenes Schulhaus wurde 1680 errichtet. 1963 wurde der Bau der &amp;#039;&amp;#039;Zehnklassigen Allgemeinbildenden Polytechnischen Oberschule Scheubengrobsdorf&amp;#039;&amp;#039; für die Westvororte von Gera fertiggestellt. Nach der [[Wende (DDR)|Wende]] erfolgte zum Schuljahr 1991/1992 die Trennung in Grund- und Regelschule, der Grundschulteil erhielt die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Staatliche Grundschule 3&amp;#039;&amp;#039; der Stadt Gera, ab 2004 &amp;#039;&amp;#039;Grundschule Saarbachtal&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1923 wurde der Ort gemeinsam mit Windischenbernsdorf und Frankenthal in die Stadt Gera eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1981 kam es nach schweren Niederschlägen zu einem Hochwasser des Saarbaches mit verheerenden Folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rittergut Scheubengrobsdorf ===&lt;br /&gt;
Das Rittergut Scheubengrobsdorf war ein [[Landstandschaft|landtagsfähiges]] [[Rittergut]]. Mit dem Besitz des Rittergutes verbunden war die [[Patrimonialgerichtsbarkeit]] in Form der Erbgerichtsbarkeit über Scheubengrobsdorf, [[Windischenbernsdorf]] und Teile von Frankenthal. Die [[niedere Gerichtsbarkeit]] wurde zum 1. Januar 1855 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rittergut Scheubengrobsdorf war Ende des 17. Jahrhunderts im Besitz der Familie von [[Von Ende|Ende]]. Seit 1671 gehörte es der Familie Limmer, seit 1703 der Familie Menius, seit 1729 der Familie Dathe und seit 1855 der Familie Coder.&amp;lt;ref&amp;gt; Rudolf Diezel: Übersicht über die Bestände des Landesarchivs Greiz, 1963, S. 130&amp;lt;/ref&amp;gt; An der Stelle des späteren Herrenhauses befand sich in früher Zeit eine Wasserburg, Teile ihres Wallgrabens haben sich bis heute beim sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Jägerhaus&amp;#039;&amp;#039; erhalten. Für 1827 sind 22 Häuser und das Rittergut verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Scheubengrobsdorf bildete seit 2010 zusammen mit Frankenthal kommunalrechtlich einen Ortsteil der Stadt Gera mit eigenem [[Ortsteilrat]]. Am 26. September 2010 wurde Erik Buchholz (parteilos) zum [[Ortsteilbürgermeister]] von Frankenthal/Scheubengrobsdorf gewählt und am 25. Mai 2014 wiedergewählt. Mit Inkrafttreten der neuen Hauptsatzung der Stadt Gera zum 1. Juni 2014 wurden Frankenthal und Scheubengrobsdorf mit Windischenbernsdorf zum Ortsteil [[Westvororte]] vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Einwohnerzahl ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1827&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2008&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
|align=left |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Gera&amp;lt;/ref&amp;gt;|| 122 || 1413&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
* Scheubengrobsdorf liegt an der Landesstraße L 2334, die von [[Töppeln]] über Frankenthal und Scheubengrobsdorf nach Windischenbernsdorf führt.&lt;br /&gt;
* Über die Buslinie 17 der [[Verkehrs- und Betriebsgesellschaft Gera|GVB]] ist der Ort an das Geraer Nahverkehrsnetz angeschlossen.&lt;br /&gt;
* Die nächstgelegenen Bahnhöfe sind Gera Süd, Töppeln und Gera Hauptbahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gera Scheubengrobsdorf 2011 Grundschule.jpg|mini|Grundschule]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gera Scheubengrobsdorf 2011 Sportplatz.jpg|mini|Sportplatz]]&lt;br /&gt;
* Kneipp-Kindergarten &amp;#039;&amp;#039;Am Maulwurfshügel&amp;#039;&amp;#039; (nur Kindergarten)&lt;br /&gt;
* Grundschule &amp;#039;&amp;#039;Am Saarbachtal&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Scheubengrobsdorf ist Sitz des &amp;#039;&amp;#039;TSV Gera-Westvororte&amp;#039;&amp;#039; mit den Angeboten Fußball, Volleyball, Zumba, Leichtathletik, Gymnastik und Radsport. 2017 wurde am „Schustergraben“ ein entsprechendes Übungsgelände durch die Radfahrer selbst angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Wolf (Politiker, 1817)|Heinrich Wolf]] (1817–1871), deutscher Mühlenbesitzer und Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Brodale, Klaus und Heidrun Friedemann: &amp;#039;&amp;#039;Das war Gera im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Gudensberg 2002.&lt;br /&gt;
* Cannabich, Johann Günther Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Neueste Kunde von Baden, Nassau, Hohenzollern, Lippe, Waldeck, Anhalt und den Reußischen Ländern.&amp;#039;&amp;#039; Weimar 1827.&lt;br /&gt;
* Hahn, Ferdinand: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Gera und dessen nächster Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Gera 1855.&lt;br /&gt;
* Klotz, Johann Christoph: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der Herrschaft und Stadt Gera.&amp;#039;&amp;#039; Schleiz 1816.&lt;br /&gt;
* Mues, Siegfried: &amp;#039;&amp;#039;Gera. Ein historischer Spaziergang.&amp;#039;&amp;#039; Horb 1993.&lt;br /&gt;
* Rosenkranz, Heinz: &amp;#039;&amp;#039;Ortsnamen des Bezirks Gera.&amp;#039;&amp;#039; Greiz 1982.&lt;br /&gt;
* Spörl, Ulla und Frank Rüdiger: &amp;#039;&amp;#039;Gera in den Goldenen Zwanzigern.&amp;#039;&amp;#039; Gera 2007.&lt;br /&gt;
* Thüringer Pestalozziverein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Thüringen in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1900. (Reprint; Augsburg 1997.)&lt;br /&gt;
* o.A.: &amp;#039;&amp;#039;Hof- und Staatskalender für das Fürstentum Reuß j. L.&amp;#039;&amp;#039; Gera 1864.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des geschichts- und Altertumsforschenden Vereins.&amp;#039;&amp;#039; Altenburg, div.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Gera}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1054409129}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Gera]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Gera)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1499]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1923]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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