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	<title>Schesatobel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T13:06:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schesatobel&amp;diff=1226350&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herzi Pinki: Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2024-09-14T17:04:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Buerserberg Murbruch.JPG|mini|Der Murbruch Schesatobel von Nordosten]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schesatobel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im Gemeindegebiet von [[Bürserberg]] ([[Vorarlberg]], [[Österreich]]) ist einer der größten [[Murgang|Murbrüche]] [[Europa]]s in den [[Ostalpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jehly bludenz.jpg|mini|Schwemmkegel des Schesabaches (rechts) auf Gemälde von 1890]]&lt;br /&gt;
Die [[Schesa]] entspringt im Bereich einer Anlagerung und Ablagerung des eiszeitlichen Illgletschers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Mittelalter wurde das Einzugsgebiet dieses kleinen und ruhigen Baches für Alm- und Forstwirtschaft genutzt. Im Jahre 1796 wurden aber etwa 15 ha Wald zur Ausweitung der Weideflächen abgeholzt. Ab 1804 kam es dann an den Hängen über etwa 100 Jahre verteilt immer wieder zu großen Murenabgängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zirka 40 Millionen m³ Moränenmaterial wurde in der Talsohle des Illtals zu einem großen Schuttkegel (80 ha) abgelagert bzw. über die [[Ill (Vorarlberg)|Ill]] weitergetragen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick ins Schesatobel.jpg|mini|Blick von der in etwa 1400 m Höhe gelegenen Abbruchkante. Der winzige rote Bagger in der Mitte (siehe Annotierung) verdeutlicht die Dimension des Murbruchs.]]&lt;br /&gt;
Durch umfangreiche Wildbachverbauungen seit 1899 ließen sich die Gefahren eindämmen. Unter anderem wurden Hänge begrünt. In [[Bürs]] errichteten 1916 etwa 200 russische Kriegsgefangene einen etwa 1.300 Meter langen Damm, vulgo &amp;#039;&amp;#039; Russendamm&amp;#039;&amp;#039; genannt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://activepaper.tele.net/vntipps/Sommerausstellung_Heimatschutzverein_Montafon.pdf |wayback=20160103121550 |text=montafon. 1906_2006 |archiv-bot=2019-05-12 10:53:14 InternetArchiveBot }} (PDF-Datei; 5,9 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; und analog dazu auf der &amp;#039;&amp;#039;Burtschaalpe&amp;#039;&amp;#039;, parallel und oberhalb der Abbruchkante, einen &amp;#039;&amp;#039;Russenkanal&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=buerserberg_64t8pi |url=https://buerserberg.at/geschichte/ |titel=Geschichte |werk=Gemeinde Bürserberg |sprache=de-DE |abruf=2022-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit letzterem sollte Wasser aufgefangen und abgeleitet werden, ehe dieses die Abbruchkante erodiert. Inzwischen wurde der Murkegel mit ca. 250 Wohnhäusern verbaut, bis nahe zum Schesatobel hin.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sven-fuchs.de/links/Meissl_et_al_2002.pdf Alpen: Naturgefahrenprozesse (Seite 6/7)] (PDF-Datei; 1001&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abriss ist heute noch weithin sichtbar. Es kommt im Tobel immer wieder zu Teilbewegungen, sodass man nach einem Unwetter oder nach dem Winter, nur noch Teilstrecken einer Baustellenzufahrt der [[Wildbachverbauung]] antrifft. Das abgetragene Gesteinsmaterial wird zur Baustoffgewinnung genutzt, am unteren Bereich des Schesabaches arbeitet ein Kieswerk.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zechkies.at/rohstoffgewinnung/schesa-murbruch/ |titel=Schesa-Murbruch |datum=2021-04-26 |sprache=de |abruf=2022-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fossilienfunde ==&lt;br /&gt;
Im Juli 1859 fand &amp;#039;&amp;#039;Christian Ganal&amp;#039;&amp;#039; im Schesatobel einen [[Mammuts|Mammutzahn]] und seither konnten im Bereich Schesatobel noch andere urgeschichtliche Fundstücke sichergestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.inatura.at/Mammutzaehne.7652.0.html |wayback=20120814225150 |text=Zottige Eiszeitgiganten auf Sommerfrische im Ländle |archiv-bot=2019-05-12 10:53:14 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schesabruch|Schesatobel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=47.13855|EW=9.76681|type=landmark|region=AT-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Vorarlberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rätikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürserberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk Bludenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herzi Pinki</name></author>
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