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	<title>Schertlinhaus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schertlinhaus&amp;diff=1917406&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb: HC: Entferne Kategorie:Schule in Bayern; Ergänze Kategorie:Schule im Landkreis Günzburg</title>
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		<updated>2025-07-26T14:09:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Schule_in_Bayern&quot; title=&quot;Kategorie:Schule in Bayern&quot;&gt;Kategorie:Schule in Bayern&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Schule_im_Landkreis_G%C3%BCnzburg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Schule im Landkreis Günzburg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Schule im Landkreis Günzburg&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schertlinhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Landerziehungsheim für Mädchen (1895–1939), eine Landfrauenschule (1939–1945) und ein Flüchtlingslager (1946) in [[Burtenbach]] im [[Landkreis Günzburg]]. Seit 1947 ist es ein Alten- und Pflegeheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burtenbach.JPG|mini|Südostansicht des Mädchenlanderziehungsheims (um 1900)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landerz. Burtenbach.JPG|mini|Nordostansicht des Mädchenlanderziehungsheims (um 1900)]]&lt;br /&gt;
1895 gründeten Pfarrer Ernst Zech und seine Frau Louise (geb. Mehl) in Burtenbach (heute im schwäbischen [[Landkreis Günzburg]]) eine Schule mit Heim für &amp;#039;&amp;#039;Mädchen aus evangelischen Kreisen&amp;#039;&amp;#039;. Für diesem Zweck erwarb das Ehepaar vom damaligen Schloss- und Majoratsherrn Rudolf von [[Stetten (Patrizier)|Stetten]] die einstige Amtsvogtei der adeligen Familie von Scherte, Abkömmlinge des Feldhauptmanns [[Sebastian Schertlin von Burtenbach]]. Der Erfolg der Schule war enorm, so dass sie laufend erweitert werden musste. Eine große Parkanlage mit Promenade, Tennis- und Sportplatz, Beeren-, Obst- sowie Gemüsegarten gehörten zum Areal, ebenso ein kleines Schwimmbad an der [[Mindel]].&lt;br /&gt;
Mit Ministerialem Erlass vom 3. April 1924 wurde die Ausbildungsstätte in ein [[Höhere Töchterschule|Lyzeum]] umgewandelt. Eine Haushaltungs- und Gartenbauschule schloss sich an die 6. Klasse des Lyzeums an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterricht gliederte sich in folgende Fächer und Lehrkräfte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Religion; ein Theologe&lt;br /&gt;
* Deutsch, Geschichte, Erdkunde, IV. bis VI. Klasse; ein Germanist&lt;br /&gt;
* Englisch und Französisch; eine Neuphilologin und eine seminaristische Sprachlehrerin&lt;br /&gt;
* Mathematik, Physik, Chemie; IV. bis VI. Klasse; eine Hauptlehrerin&lt;br /&gt;
* Deutsch, Rechnen, Naturkunde, Erdkunde, Geschichte, I. bis III. Klasse; drei Hauptlehrerinnen&lt;br /&gt;
* Handarbeiten und Turnen; eine Hauptlehrerin&lt;br /&gt;
* Zeichnen und Malen; eine geprüfte Fachlehrerin&lt;br /&gt;
* Musik: Klavier, Chorgesang; zwei geprüfte Fachlehrerinnen&lt;br /&gt;
* Stenographie; eine geprüfte Fachlehrerin&lt;br /&gt;
* Schulküche; eine gepr. Fachlehrerin.&amp;lt;ref&amp;gt;Schulprospekt, Augsburg o. J., S. 21; archiviert im [[Ida-Seele-Archiv]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RSSchertlinhaus1944unbek.jpg|mini|Reifensteiner Schule Schertlinhaus 1944]]&lt;br /&gt;
Großen Wert wurde auf die Erziehung außerhalb des Schulbetriebs gelegt. Mitte der 1930er Jahre versuchte der damalige Schulleiter und Sohn des Schulgründers, Markus Zech, das &amp;#039;&amp;#039;Mädchen-Landerziehungsheim im Schertlinhaus&amp;#039;&amp;#039; in eine &amp;#039;&amp;#039;NS-Mädchen-Schule&amp;#039;&amp;#039; umzuwandeln. &lt;br /&gt;
Die politisch Verantwortlichen bevorzugten jedoch einen anderen Schultyp. Am 1. Mai 1939 übernahm der [[Reifensteiner Verband]], gegründet von [[Ida von Kortzfleisch]], das &amp;#039;&amp;#039;Schertlinhaus&amp;#039;&amp;#039; und eröffnete eine zweiklassige Landfrauenschule, die 1940 die Anerkennung als gärtnerischer Lehrbetrieb erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.reifensteiner-verband.de/Schertlinhaus.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; 50 bis 60 &amp;#039;&amp;#039;Maiden&amp;#039;&amp;#039; konnten Aufnahme finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Entsprechend nationalsozialistischer Vorgaben wurden die Maiden eng in die Dorfgemeinschaft eingegliedert und waren bei Bauern zu Heu- und Kartoffelernten eingesetzt. Französische Kriegsgefangene wurden von der Landesbauernschaft zur Mitarbeit zugewiesen. Dennoch blieb diese Einrichtung eine Gründung unter Kriegsbedingungen, die nie die üblichen Anfangschwierigkeiten überwinden und annähernd &amp;#039;normale&amp;#039; Ausbildungsbedingungen erreichen konnte.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Wörner-Heil 1997, S. 166 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:SchulnadelRSSchertlinhaus2006Lücke.jpg|mini|Abzeichen der Reifensteiner Schule im Schertlinhaus]]&lt;br /&gt;
Der Schulbetrieb wurde mit dem Ende der [[Zeit des Nationalsozialismus]] eingestellt. 1946 kamen 600 Heimatvertriebene aus [[Liberec]] und Umgebung nach Burtenbach. Der größte Teil der Flüchtlinge wurde im &amp;#039;&amp;#039;Schertlinhaus&amp;#039;&amp;#039; untergebracht. Bald darauf erwarb die &amp;#039;&amp;#039;Innere Mission&amp;#039;&amp;#039; das Haus und errichtete ein Alten- und Pflegeheim. 1976 wurde das alte Haupthaus abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.  Heute befindet sich auf dem weitläufigen Areal des einstigen &amp;#039;&amp;#039;Schertlinhauses&amp;#039;&amp;#039; das &amp;#039;&amp;#039;Diakoniezentrum Schertlinhaus – Burtenbach&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://altenhilfe.rummelsberger-diakonie.de/standorte/burtenbach-schertlinhaus/ueber-uns/ |titel=Diakoniezentrum Schertlinhaus Burtenbach |werk=altenhilfe.rummelsberger-diakonie.de |abruf=2021-06-17 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Denkmäler in Bayern|GZ|101}}&lt;br /&gt;
* Ortrud Wörner-Heil: &amp;#039;&amp;#039;Frauenschulen auf dem Lande.&amp;#039;&amp;#039; Reifensteiner Verband (1897–1997), Kassel 1997, ISBN 3-926068-12-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48.340042|EW=10.450755|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule im Landkreis Günzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Burtenbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Burtenbach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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