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	<title>Scherrzither - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T10:36:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Scherrzither&amp;diff=1243700&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Entferne Kategorie:Volksmusik; Ergänze Kategorie:Volksmusikinstrument</title>
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		<updated>2019-08-21T14:08:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Volksmusik&quot; title=&quot;Kategorie:Volksmusik&quot;&gt;Kategorie:Volksmusik&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Volksmusikinstrument&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Volksmusikinstrument (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Volksmusikinstrument&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Scherrzither 01 (freigestellt quer).jpg|mini|Scherrzither]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Scherrzither&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kratzzither&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlagzither&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein altes bäuerliches [[Saiteninstrument]], das zu den Kasten[[zither]]n gehört und in der [[Alpenländische Volksmusik|alpenländischen Volksmusik]] verwendet wird. Insbesondere wird das Spiel mit der Scherrzither im [[Allgäu]], im benachbarten [[Vorarlberg]]er und [[Tirol]]er Raum, sowie in [[Oberbayern]] gepflegt. Die schmale Form der Scherrzither gehört wie das ältere [[Scheitholt]] zu den [[Bordunzither]]n, eine Variante mit einem breiter ausgebauchten Korpus besitzt keine [[Bordun]]saiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regionale Bezeichnungen sind &amp;#039;&amp;#039;Raffele&amp;#039;&amp;#039; in Tirol, &amp;#039;&amp;#039;Zwecklzither&amp;#039;&amp;#039; in Vorarlberg und &amp;#039;&amp;#039;Scharr&amp;#039;&amp;#039; im [[Werdenfelser Land]]. In Norddeutschland und Teilen Skandinaviens wird ein ähnliches Instrument [[Hummel (Instrument)|Hummel]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Die Scherrzither ist eine Weiterentwicklung des mittelalterlichen Scheitholt und eine von vielen frühen Zitherformen. Sie ist als eine Vorstufe der heutigen Konzertzither zu sehen. Im Allgäu kann die Verwendung der Scherrzither bereits im Jahr 1675 nachgewiesen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.zitherzeiten.de/Programm/2309.html | wayback=20050123175850 | text=Scherrzither-Baukurs}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner wird über das Instrument in alten Schriften vom Anfang des 19. Jahrhunderts geschrieben, wie mit ihm in der Bauernstube oder auf der [[Almhütte|Sennhütte]] zum Tanz aufgespielt wurde. Es existieren noch Scherrzithern, beispielsweise im Oberstdorfer Heimatmuseum, die um das Jahr 1800 datiert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauform ==&lt;br /&gt;
Die Scherrzither besteht aus einem Resonanzkasten mit der Form eines im Wesentlichen einseitig asymmetrisch ausgebauchten und abgerundeten Rechtecks und einem daran befestigten [[Griffbrett]] mit [[Diatonik|diatonisch]] angeordneten [[Bund (Saiteninstrument)|Bünden]]. Darauf sind zwei gleichklingende Metall[[saite]]n gespannt. Eine oder mehrere Saiten neben dem Griffbrett schwingt oder schwingen als [[Bordun]]ton mit. Insbesondere alte Instrumente sind mitunter in Form und Aussehen relativ verschieden, da sie nicht nach einem einheitlichen Plan gefertigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die diatonische Anordnung der Bünde lässt nur ein Spielen in bestimmten [[Tonart]]en zu. Um Melodien mit anderen Tonarten spielen zu können, baute man früher gelegentlich Zwillings- oder Drillingszithern mit mehr als nur einem Griffbrett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Fingern der linken Hand wird auf dem Griffbrett die Melodie ein- oder mehrstimmig gegriffen, während die rechte Hand mittels eines [[Plektrum]]s in rhythmischen Anschlagbewegungen über die Saiten streicht. Dabei entsteht bei schnelleren Handbewegungen ein markanter, [[tremolo]]artiger Klang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Scherrzither besitzt im Unterschied zur Normalzither keine Freisaiten (Begleitsaiten). Die fehlende Begleitung wird daher von einem zweiten Instrument übernommen, meist von einer [[Gitarre]] oder [[Bassgitarre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spielweise ==&lt;br /&gt;
Im Allgäu war das Spiel mit der Scherrzither Anfang des 20. Jahrhunderts beinahe ausgestorben. Zu dieser Zeit wird in Oberstdorf noch von einem Mann berichtet, der das Instrument beherrschte. Er hieß August Bader, oder, wie er von den Leuten genannt wurde, &amp;#039;&amp;#039;Gorers Gustl&amp;#039;&amp;#039;, ein [[Senn]]hirte und [[Holzfäller|Holzer]]. Wäre der 18-jährige [[Max Schraudolf]] nicht zufällig diesem August Bader begegnet, wäre die Scherrzither wohl nur noch im Museum zu finden. Denn Schraudolf begeisterte sich sofort für das beinahe ausgestorbene Instrument, lernte es spielen und setzte sich für den Rest seines Lebens dafür ein, sodass es heute wieder im ganzen Allgäu gespielt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.zitherzeiten.de/Programm/2310.html | wayback=20050124112956 | text=Tag der Zither}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einen weiteren Beitrag für die heutige Verbreitung dieses Instruments leistete [[Michael Bredl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben mehreren Scherrzither-Duos und Trios finden sich heute auch überregional bekannte Volksmusik-Ensembles, die die Scherrzither in ihrem Instrumentarium haben, wie beispielsweise die [[Fraunhofer Saitenmusik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Raffele ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Raffele.jpg|mini|Raffele, gebaut 2013]]&lt;br /&gt;
Eine in Tirol verbreitete Variante der Scherrzither ist das etwas größere &amp;#039;&amp;#039;Raffele&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Raffelzither&amp;#039;&amp;#039; genannt. Während es bei den historischen Bauformen eine große Variationsbreite gibt, haben heutige Raffelzithern meist drei Spielsaiten (zwei a’ und eine d’ Saite) und keine Bordunsaiten. Das Raffele erkennt man auch an einer etwas gleichmäßigeren Ausbuchtung am Resonanzkasten.&lt;br /&gt;
Im [[Burggrafenamt]] ([[Südtirol]]) ist eine viersaitige Variante verbreitet (zwei a’, eine d’ und eine g’ Saite) mit einem zusätzlichen chromatischen Bund (2. von links). Diese Bauweise wurde wesentlich von der Musiklehrerin Marianne Elsler geprägt, um die eingeschränkten Spielmöglichkeiten der dreisaitigen Bauform zu erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OeML|Raffele|Raffele|GH}}&lt;br /&gt;
* [[Kulturreferat (München)|Kulturreferat der Landeshauptstadt München]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Tiroler Raffele und die Allgäuer Scherrzither&amp;#039;&amp;#039;, 1990&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www-old.eglofs.de/musikmus/Musik/Instrumente/Zither%20Monochord.htm Vom Monochord zur Zither]&lt;br /&gt;
* [http://www-old.eglofs.de/musikmus/Musik/Musikbeispiele/3Scherrzither%20Gitarre%20D&amp;#039;r%20Roselar%20Walzer%20scd%20ar19-15.mp3 Klangbeispiel (mit Gitarre als Begleitung)] (mp3-Datei; 77&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zitherinstrument]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volksmusikinstrument]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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