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	<title>Schernsdorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schernsdorf&amp;diff=2070216&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-23T23:35:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Siehdichum&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/11/24/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/27/52/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BB&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 85&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 33.49&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 494&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2003-10-26&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 15890&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 033606&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schernsdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Siehdichum]] im [[brandenburg]]ischen [[Landkreis Oder-Spree]]. Er liegt zwischen [[Mixdorf]] im Westen und [[Rießen]] im Osten, direkt an der L 37, welche nach [[Müllrose]] im Norden führt. Der Ort gehört seit dem 23. Juni 1992 dem [[Amt Schlaubetal]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bravors.brandenburg.de/br2/sixcms/media.php/76/Amtsblatt%2022_02.pdf Amtsblatt für Brandenburg] (PDF; 144&amp;amp;nbsp;kB) Potsdam, 29. Mai 2002, 13. Jahrgang, Nummer 22, S. 560.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kallinenberg, [[Ragower Mühle]], [[Siehdichum (Siehdichum)|Siehdichum]] und Wustrow waren vor dem Zusammenschluss zur Gemeinde [[Siehdichum]] am 26. Oktober 2003&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ortsteile von Schernsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1347 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;das halbe dorf zu Sczchirnisdorf&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Theuner: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch des Klosters Neuzelle und seiner Besitzungen&amp;#039;&amp;#039; (= Urkundenbuch zur Geschichte des Markgraftums Nieder-Lausitz, Band 1). Lübben 1897, S. 191.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1414 findet sich &amp;#039;&amp;#039;Czernsdorf&amp;#039;&amp;#039;, [[Sorbische Sprache|altsorbisch]] &amp;#039;&amp;#039;Čeŕn&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Čiŕn&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;der Schwarze&amp;#039;&amp;#039;, Personenname zum [[Sorbische Sprache|niedersorbischen]] &amp;#039;&amp;#039;cerny&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;carny&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;schwarz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus-Dieter Gansleweit: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zur Namenkunde und Siedlungsgeschichte der nordöstlichen Niederlausitz. Die Flur- und Ortsnamen im Bereich des früheren Stiftes Neuzelle.&amp;#039;&amp;#039; Deutsch-slawische Forschungen zur Namenkunde und Siedlungsgeschichte, Band 34, Akademie-Verlag, 1982, S. 246.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Tschernsdorf&amp;#039;&amp;#039; wurde zum 30. September 1937 in &amp;#039;&amp;#039;Schernsdorf&amp;#039;&amp;#039; geändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimatstube Schernsdorf.jpg|mini|Ehemaliges Schulhaus, heute Heimatstube]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zum Schlaubetal Schernsdorf ShiftN.jpg|mini|Gaststätte neben der Heimatstube, ehemals Krug]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Backofen Schernsdorf.jpg|mini|Backofenneubau auf dem Dorfanger]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alter Backofen Schernsdorf.jpg|mini|Original erhaltener Backofen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nachbau Jaegerhaus Schernsdorf.jpg|mini|Nachbau des Jägerhauses]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heimatverein Schernsdorf Sammlung.JPG|mini|Sammlung des Heimatvereins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bis 1945 ===&lt;br /&gt;
Schernsdorf ist ein [[Straßendorf|Gassendorf]], welches in einer flachen Senke liegt. Die sandige Anhöhe nördlich des Ortes scheint in der Vergangenheit als [[Weinberg]] gedient zu haben, da der Flurname &amp;#039;&amp;#039;Bockpfeifers Weinberg&amp;#039;&amp;#039; erhalten geblieben ist und es fanden sich dort auch noch einzelne [[Weinreben]] in früherer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Kloster Neuzelle]] erwarb zunächst nur die Hälfte des Dorfes, am 25. März 1347 wurde im Namen von [[Ludwig V. (Bayern)|Markgraf Ludwig dem Älteren]] in [[Guben]] der Besitzerwechsel von &amp;#039;&amp;#039;Hans von Rampitz&amp;#039;&amp;#039; an das Kloster genehmigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Jaeschke, Manfred Schieche: &amp;#039;&amp;#039;Ziebingen und Umgebung – Der Wendische Winkel im Sternberger Land.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Der Süden und Südosten.&amp;#039;&amp;#039; [[Books on Demand]], 2009, ISBN 3-8370-4824-1, S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Lehmann (Historiker)|Rudolf Lehmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Urkundeninventar zur Geschichte der Niederlausitz bis 1400&amp;#039;&amp;#039; (= Mitteldeutsche Forschungen, Band 55). Böhlau Verlag, Köln 1954, S. 200.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1420 findet sich die [[Mittelmühle (Schlaube)|Mittelmühle]] an der [[Schlaube]], eine der bedeutendsten [[Wassermühle]]n zur damaligen Zeit. Schernsdorf hatte zu jener Zeit 30 [[Hufe]]n, aber es gab &amp;#039;&amp;#039;vil wüste Stellen&amp;#039;&amp;#039;, da der Boden sehr karg war. 150 Jahre später, um 1570, waren es nur noch 25, davon 9 Bauernhufen, statt einst 13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]], so berichten die Einwohner im Juni 1671, hätten sie in des &amp;#039;&amp;#039;großen Krieges Zeiten&amp;#039;&amp;#039; in andere Gegenden fliehen müssen, ihr ganzes Dorf sei &amp;#039;&amp;#039;in die asche&amp;#039;&amp;#039; gelegt worden und nur zwei Häuser hätten noch gestanden. Das Dorf hatte, wie andere Dörfer auch, noch Jahre an den Folgen zu leiden. 1673 waren daher von den Bauerngütern mit zusammen 23 Hufen erst drei wieder besetzt, vier der neun [[Kötter|Kossätenhöfe]] lagen [[Wüstung|wüst]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klaus-Dieter Gansleweit&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des leichten Bodens waren die Bewohner immer auf den Wald angewiesen, er ernährte sie. Nordöstlich der Mittelmühle lag ein Waldgebiet, die &amp;#039;&amp;#039;Mühlheide&amp;#039;&amp;#039; (1700 erwähnt), umgangssprachlich geht es noch heute &amp;#039;&amp;#039;uf Mühlheede&amp;#039;&amp;#039;. Die nordwestlich des [[Schervenzsee]]s gelegene Waldflur bekam erst im 20. Jahrhundert den Namen &amp;#039;&amp;#039;Mahlheide&amp;#039;&amp;#039;. Die tiefbeasteten, mehrstämmige [[Kiefern]] weisen diese eigentümliche Wuchsform durch die Waldnutzung der Bauern auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link | date=2017-12-15 | url=http://www4.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Eisenh%25FCttenstadt/id/307365 |text=&amp;#039;&amp;#039;Licht für die Flechtenfauna.&amp;#039;&amp;#039; }} In: &amp;#039;&amp;#039;Märkische Oderzeitung.&amp;#039;&amp;#039; 9. Dezember 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Man hütete das Vieh im Wald und nahm die Nadeln der Kiefern als Einstreu mit, um das wenige Stroh der Getreidefelder als Futter zu verwenden. Dem Waldboden wurde dadurch die Möglichkeit zur [[Humus]]bildung entzogen, so dass ein heute einzigartiger Wald entstand, welcher geschützt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1864 klagten die Bewohner von Schernsdorf, „in der ganzen Umgebung die ärmsten und dürftigsten zu sein, die Ländereien seien so schlecht, dass der größte Teil von dem Ertrage nicht die [[Steuer]]n decken könnte, wenn sich die Einwohner nicht durch Nebenverdienst, wie Fuhrwerken und Holzschlagen in der [[Forst]] und dergleichen, retten könnten“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klaus-Dieter Gansleweit&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1873 erhielten die Schernsdorfer die [[Ragower Mühle]] in ihren Gemeindebezirk, nachdem der Müllermeister &amp;#039;&amp;#039;Schur&amp;#039;&amp;#039; die Verlegung der Zugehörigkeit beantragt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Potsdam und der Stadt Berlin.&amp;#039;&amp;#039; 1873, S. 408, Nr. 201 vom 8. Dezember 1873.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. und 20. Jahrhundert entstanden an der Straße zum [[Kupferhammer (Mixdorf)|Kupferhammer]] einige Gebäude, so die Schule (1821), da seit dem Erlass zum Schulbesuch der Lehrer alle 14 Tage mit Tischen und Stühlen in ein anderes Bauernhaus zog, um die Kinder zu unterrichten. Daneben findet sich der [[Dorfkrug]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klaus-Dieter Gansleweit&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1927 wird der Ort mit [[Elektrischer Strom|Elektrizität]] vom Kupferhammer versorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] teilten die russische [[Kommandant|Kreiskommandanten]] den [[Landkreis Guben]] in drei Bezirke auf. Zum [[Bezirk Fürstenberg]], dessen Kommandant [[Oberstleutnant]] &amp;#039;&amp;#039;Viktor Andrejewitsch Adamowitsch&amp;#039;&amp;#039;, und dessen Bezirksbürgermeister ein Herr &amp;#039;&amp;#039;Schulz&amp;#039;&amp;#039; war, gehörten die Ortschaften [[Kieselwitz]], [[Rießen]], [[Diehlo]], Schernsdorf, [[Fünfeichen (Schlaubetal)|Fünfeichen]], [[Wiesenau]], [[Bremsdorf]], [[Siehdichum|Pohlitz]] und [[Fürstenberg (Oder)|Fürstenberg]] (Schönfließ und Vogelsang wurden damals eingemeindet). Am 13. Mai 1945 erging bereits die Order, ab sofort mit Schaufeln ausgerüstet sechs bis acht Stunden Aufräumungsarbeiten zu leisten. Wer nicht erschien, musste mit dem Entzug der [[Lebensmittelkarte]]n rechnen und wurde der [[Kommandantur]] in Fürstenberg (Oder) gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vogelsang-oder.de/ Erinnerungen des Hermann Gast, Bürgermeister von Vogelsang] Chronik Vogelsang&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls wurde den Bauern ihr Abgabesoll mitgeteilt, um die Fürstenberger Bevölkerung zu versorgen. Die Abgaben lagen deutlich über dem, was man leisten konnte, zumal Schernsdorf, da unzerstört geblieben, etwa 200 [[Flüchtling]]e aufgenommen hatte, die Einwohnerzahl lag im Ort 1939 bei 222.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=guben.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kommandantur setzte als Bürgermeister Herrn &amp;#039;&amp;#039;Fuchs&amp;#039;&amp;#039; ein, sein Stellvertreter war der Müller &amp;#039;&amp;#039;Garn&amp;#039;&amp;#039; von der Mittelmühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 1945 ===&lt;br /&gt;
Zur Erholung nach Schernsdorf zu kommen, war bereits in der [[DDR]] beliebt, auf Grund seiner Lage im [[Schlaube]]tal fanden auch [[Funktionär]]e der [[Staatsorgan]]e –&amp;amp;nbsp;vor allem des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] (MfS)&amp;amp;nbsp;– Gefallen an dem Ort und seiner Jagdmöglichkeiten in den umliegenden Wäldern. Es gab sogar eine konspirative Wohnung der Kreisdienststelle des MfS im ehemaligen Ortsteil Kallinenberg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.staatshehlerei.org/objekte/Frankfurt.htm |wayback=20101001020440 |text=Konfiszierte Objekte des MfS |archiv-bot=2019-05-12 10:51:55 InternetArchiveBot }} Nr. 106.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Mühlen waren [[Kinderferienlager]] des &amp;#039;&amp;#039;[[Volkseigener Betrieb|VEB]] [[Kraftverkehr]] [[Frankfurt (Oder)]]&amp;#039;&amp;#039; untergebracht. Von 1976 bis 1981 errichtete der &amp;#039;&amp;#039;Guß- und Gießereimaschinenbau [[Leipzig]]&amp;#039;&amp;#039; 48 [[Bungalow]]s in der &amp;#039;&amp;#039;Siedlung Mahlheide&amp;#039;&amp;#039;. Die heute noch bestehende Campingsiedlung (&amp;#039;&amp;#039;Schervenzsee-Camping und Erholung GmbH&amp;#039;&amp;#039;) am Schervenzsee, und die der &amp;#039;&amp;#039;Kooperationsgemeinschaft Mahlheide&amp;#039;&amp;#039;. So standen 1981 einschließlich einer Wochenendsiedlung am südwestlichen Dorfende etwa 730 Bungalows in und um Schernsdorf. Um diese Flächen zu erweitern, gab es damals Planungen, ein weiteres Ferienlager in einem Flurstück einzurichten, welches sich &amp;#039;&amp;#039;Abbau Wustrow&amp;#039;&amp;#039; nannte, niedersorbisch zu &amp;#039;&amp;#039;wóstrow&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Insel, Horst&amp;#039;&amp;#039;. Die Siedlung in der &amp;#039;&amp;#039;Mahlheide&amp;#039;&amp;#039; wurde 1993 an die Trinkwasserleitung angeschlossen (1720-m-[[Trinkwasser]]leitung als Ersatz für die teilweise ausgefallene Eigenversorgung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab eine &amp;#039;&amp;#039;[[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] Pflanzenproduktion Schlaubetal&amp;#039;&amp;#039; und ab 1958 die &amp;#039;&amp;#039;LPG Frohes Schaffen&amp;#039;&amp;#039;, welche in den 1960er Jahren Schafzucht betrieb, der Bestand wurde von der &amp;#039;&amp;#039;LPG Rießen&amp;#039;&amp;#039; übernommen und von dieser später der &amp;#039;&amp;#039;LPG Pflanzenproduktion Schlaubetal&amp;#039;&amp;#039; übergeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klaus-Dieter Gansleweit&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der ehemaligen Einklassenschule, in welcher früher bis zu 55 Kinder in einem Raum unterrichtet wurden, entstand in der DDR der Sitz des Rates der Gemeinde und seit 1997 beherbergt sie die Sammlung der &amp;#039;&amp;#039;Heimatstube&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Krug wurde zeitweise ein [[Konsum (Handelskette)|Konsum-Verkaufsstelle]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klaus-Dieter Gansleweit&amp;quot; /&amp;gt; dann [[Kulturraum]] der LPG, heute ist er das [[Gaststätte|Gasthaus]] „Zum Schlaubetal“. Abgerundet wird dieses [[Gebäudeensemble]] von dem Nachbau einer alten Jagdhütte, dem &amp;#039;&amp;#039;Jäger Hauß&amp;#039;&amp;#039; von 1746.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich befand sich das [[Fachwerkhaus]] an der Stelle, an welcher sich heute das Hotel &amp;#039;&amp;#039;Forsthaus Siehdichum&amp;#039;&amp;#039; befindet. 1780 findet sich für das Anwesen erstmals der Name &amp;#039;&amp;#039;Siehdichum&amp;#039;&amp;#039;. 1932 wurde das Jägerhaus abgebaut und in einem Flurstück nahe Schernsdorf, dem &amp;#039;&amp;#039;Rotfließ&amp;#039;&amp;#039;, errichtete man das Gebäude wieder. In der DDR wurde das Haus zur [[Bienenkönigin]]nenzucht bis in die 1970er Jahre genutzt. Mit der Neugestaltung des Platzes 2004 entstand die Überlegung, den originalgetreuen Nachbau aufzustellen, um Wandergruppen einen Rastplatz anzubieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schüler der Klasse DTA 21, ([[Denkmaltechnischer Assistent|Denkmaltechnische Assistenten]]) des Frankfurter [[Oberstufenzentrum]]s [[Konrad Wachsmann]], dokumentierten in einer Schülerprojektarbeit das alte Gebäude und schufen so die Vorlage für den Nachbau. Die Lehrlinge des [[Überbetriebliche Ausbildung|ÜAZ]] [[Wriezen]] führten den Bau aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link | date=2017-12-15 | url=http://www4.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Eisenh%25FCttenstadt/id/34873 |text=&amp;#039;&amp;#039;Referenzobjekt junger (Bau)Leute.&amp;#039;&amp;#039; }} In: &amp;#039;&amp;#039;Märkische Oderzeitung.&amp;#039;&amp;#039; 15. September 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den einstigen [[Backhaus|Backhäusern]] des Ortes, in der Mitte der 1980er Jahre waren noch fünf erhalten, findet man heute eines zentral gelegen auf dem Dorfplatz. Auch hier ist man in der Gestaltung der Anlagen auf den Erholungswert im [[Naturpark Schlaubetal]] eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Schernsdorf befindet sich eine Einrichtung des Vereins &amp;#039;&amp;#039;Kindernester Schlaubetal e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Dieser besteht seit dem 1. Januar 1995 als gemeinnütziger Verein und betreut auch in Orten der Umgebung Kinder und Jugendliche in stationärer Pflege.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kindernesterschlaubetal.de/ Homepage Kindernester Schlaubetal e.&amp;amp;nbsp;V.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur ==&lt;br /&gt;
Der Naturpark Schlaubetal beinhaltet in den Gemarkungen der Gemeinden Schernsdorf und [[Dammendorf (Grunow-Dammendorf)|Dammendorf]] [[Moor]]flächen, wie die &amp;#039;&amp;#039;Kesselwiesen&amp;#039;&amp;#039; (8,9 ha), das &amp;#039;&amp;#039;Wellelauch&amp;#039;&amp;#039; (9 ha), das &amp;#039;&amp;#039;Lange Lauch&amp;#039;&amp;#039; (7,2 ha), das &amp;#039;&amp;#039;Teufelslauch&amp;#039;&amp;#039; (5 ha), das &amp;#039;&amp;#039;Ragower Moor&amp;#039;&amp;#039; (2,5 ha) und das &amp;#039;&amp;#039;Belenzlauch&amp;#039;&amp;#039; (9,5 ha). Im Jahre 2009 wurden zu diesen und anderen Flächen der Umgebung Sanierungspläne entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/114377/| titel=&amp;#039;&amp;#039;Heiße Diskussion um Moorsanierung.&amp;#039;&amp;#039;| werk=[[Märkische Oderzeitung]]| datum=2009-11-27| abruf=2022-08-29| archiv-url=https://web.archive.org/web/20160514221216/http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/114377/| abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiteren Ausflugsmöglichkeiten finden sich im Artikel [[Naturpark Schlaubetal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Vereine ==&lt;br /&gt;
* Der Bürgerverein e. V. von Schernsdorf belebt mit seinen Aktivitäten insbesondere das Dorfleben Schernsdorfs. So werden regelmäßig das Osterfeuer und das Erntefest vom Verein organisiert.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden die Einwohner jährlich Ende des Sommers zu einer Radtour und später zu einer Herbstwanderung eingeladen, deren jeweilige Etappen und Ziele vom Bürgerverein immer wieder neu ausgewählt und von den Teilnehmern gut angenommen werden.&lt;br /&gt;
Ebenfalls jährlich im November findet ein Skaturnier statt, an dem jeder interessierte Schernsdorfer teilnehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schernsdorf besitzt einen [[Feuerwehrverein]], er organisiert auch größere Veranstaltungen wie [[Fastnacht]] im Ort.&lt;br /&gt;
* Es gibt eine &amp;#039;&amp;#039;Heimatstube&amp;#039;&amp;#039; in Schernsdorf, ihre Sammlung befindet sich in einer interessanten Ausstellung in der ehemaligen Dorfschule.&lt;br /&gt;
* Der 1998 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Heimatverein&amp;#039;&amp;#039; hat auf dem Friedhof eine Anlage zur Würdigung der einstigen Bewohner geschaffen. So wurden viele Grabplatten erhalten und geben heute auch Auskunft über die ehemaligen [[Müller (Berufsbezeichnung)|Müllerfamilien]] der umliegenden Mühlen. Die Sprecherin des Vereins Gudrun Hänschen ist Autorin zweier Bücher über die Umgebung.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Schlaubetaler Countryfestival&amp;#039;&amp;#039; fand im Jahre 2010 bereits das 15. Mal in Schernsdorf statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://spezial.moz.de/index.php/Beeskow/country-a-western-club-b-112.html |wayback=20101116035632 |text=&amp;#039;&amp;#039;Country &amp;amp; Western Club B 112&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-05-12 10:51:55 InternetArchiveBot }} In: &amp;#039;&amp;#039;Märkische Oderzeitung.&amp;#039;&amp;#039; 6. November 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Man erreicht Schernsdorf unter anderem über die Ortsverbindungsstraße L37 von Müllrose aus, oder über die [[B 246]] südlich des Ortes. Es gibt eine [[Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg|Busanbindung]] zwischen [[Eisenhüttenstadt]] und [[Frankfurt (Oder)]] über Schernsdorf und Müllrose. Die [[Ostdeutsche Eisenbahn|Bahnstation]] findet sich in [[Grunow-Dammendorf|Grunow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schule ===&lt;br /&gt;
Schernsdorf gehört zum Einzugsbereich der Schulen in Müllrose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerbe ===&lt;br /&gt;
Der Ort ist auf Erholungssuchende ausgerichtet, so dass sich kleinere Firmen finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Emil Galle, geboren am 20. Dezember 1847 in Schernsdorf, Lehrer und Turnlehrer für höhere Schulen&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Kössler: [http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2008/6113/pdf/Koessler-Gabel-Guzy.pdf &amp;#039;&amp;#039;Personenlexikon von Lehrern des 19. Jahrhunderts, Berufsbiographien aus Schul-Jahresberichten und Schulprogrammen, 1825–1918&amp;#039;&amp;#039;, Band: Gabel – Guzy] (PDF; 5,6&amp;amp;nbsp;MB), Universitätsbibliothek Gießen, Giessener Elektronische Bibliothek, 2007/2008 (Preprint).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gudrun Hänschen: &amp;#039;&amp;#039;Hier sieh dich um! Wanderungen entlang der Schlaube.&amp;#039;&amp;#039; Schlaubetal-Druck Kühl, 2008, ISBN 3-941085-70-0.&lt;br /&gt;
* Gudrun Hänschen: &amp;#039;&amp;#039;Menschen gehen – Geschichten bleiben. Entdeckungen im Quellgebiet der Schlaube.&amp;#039;&amp;#039; Schlaubetal-Druck Kühl, 2007, ISBN 3-9810282-7-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/landschleicher/beitraege/oder-spree/der-landschleicher-in-schernsdorf.html Schernsdorf] in der RBB-Sendung Landschleicher vom 26. August 2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klaus-Dieter Gansleweit&amp;quot;&amp;gt;{{WdH|45|61&amp;amp;nbsp;ff}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
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