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	<title>Schermcke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T04:11:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schermcke&amp;diff=414813&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. update</title>
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		<updated>2025-10-11T09:19:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. update&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Positionskarte ISO 3166-2|DE-ST|label=Schermcke|position=left|background=white|lat=52/03/47/N|long=11/16/59/E|mark=|marksize=5|float=right|width=300|region=DE-ST|type=city|caption=Lage von Schermcke in {{Info ISO-3166-2|code=DE-ST|1}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schermcke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Stadt [[Oschersleben (Bode)]] im [[Landkreis Börde]] in [[Sachsen-Anhalt]] (Deutschland). Bis zum 30. Juni 2009 war Schermcke eine selbstständige Gemeinde, in der 485 Einwohner auf 9,41 km² lebten &amp;lt;small&amp;gt;(31. Dezember 2018)&amp;lt;/small&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oscherslebenbode.de/media/custom/2962_2082_1.PDF?1652354639 |titel=Integriertes Stadtentwicklungskonzept Oschersleben (Bode) 2030 {{!}}Die Ortsteile |hrsg=Stadt Oschersleben (Bode) |seiten=8 |format=PDF; 11.8 MB |abruf=2023-06-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Schermcke liegt am nordwestlichen Rand der [[Magdeburger Börde]]. Das Gebiet um Schermcke fällt nach Süden zur [[Bode]] ab, während in Richtung Nordwesten das Gelände auf über 200 m ü. [[Normalnull|NN]] ansteigt. Es handelt sich dabei um die südöstliche Fortsetzung des [[Lappwald]]-Höhenzuges ([[Kniel]] 205 m ü. NN). Die ehemalige Gemeinde war fast vollständig von der Gemarkung der Stadt Oschersleben (Bode) umschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schermcke Kirche Norbert.jpg|mini|[[St. Norbert (Schermcke)|Katholische Kirche St. Norbert]] ]]&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die evangelische Kirche [[Sankt-Stephanus-Kirche (Schermcke)|Sankt Stephanus]], ein ursprünglicher Bau aus der Mitte des 13. Jahrhunderts, wurde um 1600 im [[Renaissance]]stil umgebaut und erweitert. Sie gehört heute zum Kirchenkreis Egeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische [[St. Norbert (Schermcke)|Kirche Sankt Norbertus]] wurde benannt nach [[Norbert von Xanten]]. 1913 erfolgte ihre Grundsteinlegung, und 1914 erhielt sie ihre Weihe. 1999 hat das Landesamt für Denkmalpflege die Kirche in die Denkmalliste aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.schermcke.de/HTML/Kathol.htm |text=Geschichte der katholischen Kirche |wayback=20160304074431 |archiv-bot=2019-05-12 10:50:59 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute gehört die Kirche, die seit 2006 nur noch selten genutzt wird, zur [[Pfarrkirche St. Marien Unbefleckte Empfängnis|Pfarrei St. Marien]] mit Sitz in Oschersleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Burg wird bereits im 12. Jahrhundert erwähnt. Im Jahre 1373 wechselte der Besitz an die Familie [[Asseburg (Adelsgeschlecht)|von der Asseburg]]. 1396 verpfändet  Erzbischof [[Albrecht IV. von Querfurt|Albrecht]] Burg und Dorf Schermcke für 200 Mark an Busso [[Berwinkel (Adelsgeschlecht)|von Berwinkel]] (bis 1489 in Familienbesitz).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Schmidt (Genealoge)|Georg Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Geschlecht von Veltheim&amp;#039;&amp;#039;, Halle 1912, Seite 18 [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/titleinfo/6497835]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1511 erfolgte der Neubau einer vierflügeligen Burg. 1720 wird die Burg preußische Domäne. 1900 wechselte der Besitz an Ernst Wrede, der auf den Mauern der alten Burg 1902 ein zweigeschossiges Schloss errichtet. 1945 wurden die Besitzer durch die Kommunisten zwangsenteignet und vertrieben. Hiernach diente das Schloss zeitweise als Sitz des [[Volksgutes]], als Kindergarten, Gemeindeschwesternstation und Gemeindebüro sowie zu Wohnzwecken. Das Gebäude befindet sich in Privatbesitz und lässt nur wenig vom alten Glanz ahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Landsitz Fachwerkhof Schermcke|Bauernhof Schermcke]] in der Breite Straße 6 ist das älteste [[Fachwerkhaus]] der Ortschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau 40 Jahre lang vom 20. Juli 1950&amp;lt;ref name=&amp;quot;2VO-LSA-1950&amp;quot; /&amp;gt; bis zum 30. Juni 1990 war Schermcke ein Ortsteil der Gemeinde [[Ampfurth]], die heute ebenfalls zur Stadt Oschersleben gehört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metzler-Poeschel&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-8246-0321-7|Seiten=321}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Beharrlichkeit der Schermcker brachte am 1. Juli 1990 die Eigenständigkeit. Seit 1995 führt die Gemeinde ein Wappen (ehemalige Bockwindmühle), eine Flagge und ein Siegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Dorferneuerung wurden in den letzten Jahren der Dorfplatz und der Gemeindehof neu gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiwillige Feuerwehr, Schützenverein, Sportverein, Blasmusikkapelle und der Bürgerverein prägen das Gemeindeleben, zu dem das traditionelle Herbst- und Erntefest gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Kilometer südlich von Schermcke befindet sich der 1997 neu eröffnete [[Motorsport Arena Oschersleben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schermcke wurde am 1. Juli 2009 nach Oschersleben (Bode) eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2009-januar-dezmber.html StBA: Gebietsänderungen vom 2. Januar bis 31. Dezember 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Schermcke.svg|mini|hochkant|Wappen von Schermcke]]&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 21. August 1995 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Blau eine goldene Windmühle auf goldenem gewölbten Schildfuß.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde von dem Magdeburger Kommunalheraldiker [[Jörg Mantzsch]] gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge der ehemaligen Gemeinde Schermcke ist gelb-blau gestreift (1:1) mit aufgelegtem Gemeindewappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
In Schermcke sind unter anderem Metallbau- und Elektrofirmen ansässig, die meisten Bewohner sind [[Pendler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehrsanbindung ===&lt;br /&gt;
Von Schermcke führen Landstraßen in die umliegenden Städte [[Oschersleben (Bode)]], [[Stadt Wanzleben|Wanzleben]] und [[Stadt Seehausen|Seehausen]]. Der nächste Bahnhof befindet sich in der 5 km entfernten ehemaligen Kreisstadt Oschersleben (Bode) an der [[Bahnstrecke Magdeburg–Thale|Bahnstrecke Magdeburg–Halberstadt–Thale]]. Der nächstgelegene Fernbahnhof ist [[Magdeburg Hauptbahnhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Hobohm]] (1859–1933), Ingenieur und kommissarischer Bürgermeister von Saarbrücken&lt;br /&gt;
* [[Adolf Strauß]] (1879–1973), Offizier im Ersten und Zweiten Weltkrieg, zuletzt im Rang eines Generalobersten, Befehlshaber der 9. Armee&lt;br /&gt;
* [[Fritz Montag]] (1896–1943), Politiker (NSDAP) und SS-Führer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen mit Bezug zum Ort ===&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Beyer (Politiker, 1885)|Wilhelm Beyer]] (1885–1945), NSDAP-Politiker, starb hier während einer Dienstreise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.schermcke.de/ www.schermcke.de]&lt;br /&gt;
* [https://st.museum-digital.de/index.php?t=objekt&amp;amp;oges=1465 Eingang Schermcker Schloss, Radierung von Daisy R.-Huch in der Objektdatenbank museum-digital]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;2VO-LSA-1950&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Landesregierung Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
 |Titel=Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen zum 27. April 1950 (GuABl. S. 161)&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
 |Nummer=18&lt;br /&gt;
 |Ort=Halle (Saale)&lt;br /&gt;
 |Datum=1950-08-05&lt;br /&gt;
 |Seiten=279&lt;br /&gt;
 |Online=[[commons:File:Gesetz- und Amtsblatt Land Sachsen-Anhalt-1950-Nr.18.pdf|PDF]]&lt;br /&gt;
 |ZDB=511105-5}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Oschersleben (Bode)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/03/47/N |EW=11/16/59/E |type=city |pop=628 |region=DE-ST}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=103832596X|VIAF=309723853}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Oschersleben (Bode))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Börde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Börde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2009]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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