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	<title>Scherfede - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Scholless: /* Bekannte Personen */ + 1 Person</title>
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		<updated>2026-02-27T05:30:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bekannte Personen: &lt;/span&gt; + 1 Person&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Hansestadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Warburg&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/31/50/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/01/50/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 211 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 30.59&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2738&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kreis-hoexter.de/unser-kreis/zahlen-daten-fakten/m_8985 |titel=Kreis Höxter – Einwohner in den Stadtteilen der 10 kreisangehörigen Städte |werk=Kreis Höxter |abruf=2021-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 34414&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05642&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Warburg Ortsteile Scherfede.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Panorama scherfede.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftaufnahme von Scherfede&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Scherfede&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtteil]] von [[Warburg]], [[Kreis Höxter]] in [[Nordrhein-Westfalen]] ([[Deutschland]]) mit 2738 Einwohnern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Scherfede liegt an der Südabdachung des [[Eggegebirge]]s im Südteil des [[Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge|Naturparks Teutoburger Wald / Eggegebirge]] etwa 9,5&amp;amp;nbsp;Kilometer ([[Luftlinie]]) nordwestlich der Warburger Kernstadt. Es befindet sich am Unterlauf der [[Diemel]], in die in der Ortslage Scherfede-West der [[Hammerbach (Diemel)|Hammerbach]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstes Zeugnis ist ein 1906 im „Weißen Holz“ bei Rimbeck gefundenes Steinkistengrab aus der Zeit um 2200 vor Chr. Es handelt sich um ein 13,5 × 2&amp;amp;nbsp;Meter großes [[Hünengrab|Megalithgrab]] für rund 200&amp;amp;nbsp;Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste urkundliche Erwähnung fand Scherfede um 825 als &amp;#039;&amp;#039;scerua&amp;#039;&amp;#039; im Güterregister des Klosters [[Corvey]]. Ein sächsischer Höriger namens Heio ist der erste namentlich bekannte Einwohner der Ortschaft. Um 830 wurde die erste Kirche errichtet. Für den heutigen Ortsnamen Scherfede gibt es folgende historische Bezeichnungen: Scherve, Schervede, Sherwede und Scherwede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Burg Blankenrode&amp;#039;&amp;#039; wurde um 1190 errichtet und 1395 eingeäschert. Etwa 1,5&amp;amp;nbsp;Kilometer westlich davon entstand die Ortschaft [[Blankenrode]], die heute ein Stadtteil von [[Lichtenau (Westfalen)|Lichtenau]] ist und nordwestlich von Scherfede liegt. Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit bis zur Auflösung der [[Geistliches Territorium|geistlichen Fürstentümer]] war Scherfede Teil des [[Hochstift Paderborn|Hochstifts Paderborn]] und blieb von der [[Reformation]] weitgehend unberührt. 1802 fiel Scherfede erstmals dem Königreich [[Preußen]] zu. Von 1807 bis 1813 gehörte der Ort zum [[Kanton (Frankreich)|Kanton]] Warburg im [[Departement der Fulda]] des [[Königreich Westphalen|Königreichs Westphalen]]. 1813 gehörte Scherfede wieder zu Preußen und 1816 kam die Gemeinde zum neuen [[Kreis Warburg]] in der [[Provinz Westfalen]], in dem Scherfede zum [[Amt Warburg]] gehörte, das seit 1932 [[Amt Warburg-Land]] hieß.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=iho_AAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA2-PA283#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Amtsblatt der Regierung Minden 1843, S. 283]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/periodical/pageview/3916908 Amtsblatt der Regierung Minden 1932, S. 28]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1872 fuhr die erste Lokomotive der [[Obere Ruhrtalbahn|Bahnstrecke Hagen–Warburg–Kassel]] im [[Bahnhof Scherfede]], der sich im benachbarten Warburger Ortsteil [[Rimbeck (Warburg)|Rimbeck]] befindet. Vier Jahre später, 1876, wurde die [[Bahnstrecke Holzminden–Scherfede]] eröffnet. 1887 wurde das Scherfeder Krankenhaus eingeweiht. Das Bahnhofsgebäude wurde 1983 abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1975 wurde Scherfede durch das [[Sauerland/Paderborn-Gesetz]] Teil der Stadt Warburg, die gleichzeitig in den Kreis Höxter wechselte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=328}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
* 1939: 2095 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1961: 2728 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1970: 3021 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1974: 3031 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2020: 2738 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* einige [[Fachwerk]]-Scheunen&lt;br /&gt;
* [[Kloster Hardehausen]]&lt;br /&gt;
* historischer Dorfkern Mönchhof&lt;br /&gt;
* [[Wisentgehege Hardehausen]] mit &amp;#039;&amp;#039;Wisent-Turm&amp;#039;&amp;#039; (12&amp;amp;nbsp;Meter hoher [[Aussichtsturm]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://medienwerkstatt-online.de/lws_wissen/vorlagen/showcard.php?id=24980&amp;amp;edit=0 Wisent-Turm] Wissenskarte auf &amp;#039;&amp;#039;medienwerkstatt-online.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[St. Vincentius (Scherfede)|Katholische Pfarrkirche St. Vincentius]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Scherfede.jpg|mini|Der Bahnhof in Scherfede]]&lt;br /&gt;
Der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Scherfede&amp;#039;&amp;#039; liegt an der [[Obere Ruhrtalbahn|Bahnstrecke Schwerte–Warburg]].&lt;br /&gt;
Bis in die 1970er Jahre fuhr noch der [[Eilzug]] Braunschweig-Mönchengladbach mit [[Kurswagen]] aus [[Kassel]] oder [[Bebra]], die in Scherfede umrangiert wurden. Heute ist nur noch die [[Obere Ruhrtalbahn]] (Hagen–)Schwerte–Bestwig–Brilon Wald–Warburg(–Kassel) in Betrieb; die [[Bahnstrecke Holzminden–Scherfede]] hingegen ist stillgelegt. Dies gilt seit 1987 auch für den [[Bahnhof Wrexen]], der auf Scherfeder Stadtgebiet lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Bahnbetriebswerk|Betriebswerk]] Scherfede bestand aus einem Halbrundschuppen mit 16 Ständen, 2 [[Kohlenbanse]]n und Behandlungsanlagen. Die Länge der Nebengleise betrug im Jahr 1932 5101&amp;amp;nbsp;Meter, wobei das Gleis 21 im südl. Bereich 651&amp;amp;nbsp;Meter lang war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 richtete man eine Busverbindung zwischen Scherfede und [[Paderborn]] ein, die bis heute besteht &amp;#039;&amp;#039;(Buslinie S85)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scherfede liegt an der [[Bundesautobahn 44|A 44]], die nächste Anschlussstelle sind die Ausfahrten &amp;#039;&amp;#039;[[Diemelstadt]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Marsberg]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* Heimatschutzverein Scherfede&lt;br /&gt;
* Gesangverein „Cäcilia“&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Löschzug West (Verbund Feuerwehr Scherfede und Rimbeck)&lt;br /&gt;
* Sportverein Westfalia 03 Scherfede-Rimbeck&lt;br /&gt;
* Musikverein Scherfede&lt;br /&gt;
* Kolpingsfamilie Scherfede&lt;br /&gt;
* Gewerbe- und Verkehrsverein Scherfede&lt;br /&gt;
* Zukunftswerkstatt Scherfede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Personen ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Burger (Ethnograph)|Friedrich Burger]] (1874–nach 1928), Ethnologe, Forschungsreisender und Reiseschriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Paul Mikat]] (1924–2011), [[Kultusminister]] von [[Nordrhein-Westfalen]] 1962–1966&lt;br /&gt;
* [[Herbert Hillebrand]] (* 1940), Kaufmann, Bau- und Immobilienunternehmer&lt;br /&gt;
* [[Klaus Ladage]] (* 1942), Jurist, Richter am Bundessozialgericht a.&amp;amp;nbsp;D.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Dinger]] (1946–2008), Gitarrist, Schlagzeuger. u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Kraftwerk (Band)|Kraftwerk]] und [[Neu!]]&lt;br /&gt;
* [[Walter Pätzold]] (1948–2011), Mykologe&lt;br /&gt;
* [[Claudia Kalin]] (* 1992), Fußballerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Klur: &amp;#039;&amp;#039;Dorffest in Scherfede. Mit d. Festansprache d. Herrn Regierungspräsidenten Walter Stich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch Kreis Höxter.&amp;#039;&amp;#039; 1992, S.&amp;amp;nbsp;67–72.&lt;br /&gt;
* Josef Leifeld: &amp;#039;&amp;#039;Scherfede&amp;#039;&amp;#039;. In: Franz Mürmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt Warburg 1036–1986. Beiträge zur Geschichte einer Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;2. Hermes, Warburg 1986, ISBN 3-922032-07-9, S.&amp;amp;nbsp;429–431.&lt;br /&gt;
* Konrad Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;1175 Jahre Scherfede. Ein Dorf an der Grenze.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Warte]].&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe&amp;amp;nbsp;108, 2000, S.&amp;amp;nbsp;14–17.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Schwarze: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Gemeinde Scherfede. Bilder aus Scherfedes vergangenen Tagen.&amp;#039;&amp;#039; Hermes, Warburg 1956.&lt;br /&gt;
* [[Walter Strümper]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Thurn und Taxisschen Post in Scherfede.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch Kreis Höxter.&amp;#039;&amp;#039; 1983, S.&amp;amp;nbsp;207–214.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.scherfede.de  Internetpräsenz der Ortschaft] (vom Gewerbe- und Verkehrsverein Scherfede)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Warburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4052271-4|LCCN=n/84/210296|VIAF=235911270}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Warburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Höxter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eggegebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scholless</name></author>
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