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	<title>Schenna - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schenna&amp;diff=239461&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mai-Sachme am 18. April 2026 um 14:11 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-18T14:11:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde. Zum Adelsgeschlecht siehe [[Schenna (Adelsgeschlecht)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Südtirol&lt;br /&gt;
| Name = Schenna&lt;br /&gt;
| AndereNamen = ital.: &amp;#039;&amp;#039;Scena&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| BZG = Burggrafenamt (Bezirksgemeinschaft){{!}}Burggrafenamt&lt;br /&gt;
| EinwohnerVZ = 2843&lt;br /&gt;
| VZJahr = 2011&lt;br /&gt;
| ProzDeutsch = 96,99&lt;br /&gt;
| ProzItal = {{0}}2,94&lt;br /&gt;
| ProzLad = {{0}}0,07&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 46/41//N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 11/11//E&lt;br /&gt;
| Höhe1 = &lt;br /&gt;
| Höhe2 = &lt;br /&gt;
| HöheZ = 570&lt;br /&gt;
| Fläche = 48,3&lt;br /&gt;
| Dauersiedlungsraum = 8,6&lt;br /&gt;
| Fraktionen = Schennaberg, [[Tall (Schenna)|Tall]], [[Verdins]]&lt;br /&gt;
| Nachbargemeinden = [[Hafling]], [[Meran]], [[Riffian]], [[St. Leonhard in Passeier]], [[Tirol (Südtirol)|Tirol]]&lt;br /&gt;
| Partnergemeinde = [[Stainz]] ([[Österreich|A]])&lt;br /&gt;
| Postleitzahl = 39017&lt;br /&gt;
| Vorwahl = 0473&lt;br /&gt;
| ISTAT = 021087&lt;br /&gt;
| Steuernummer = 82003290218&lt;br /&gt;
| JahrBürgermeister = 2025&lt;br /&gt;
| Bürgermeister = Annelies Pichler&lt;br /&gt;
| Karte = Schenna in Südtirol - Positionskarte.svg&lt;br /&gt;
| Wappen = CoA civ ITA Schenna-Scena.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schenna&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher auch &amp;#039;&amp;#039;Schönna&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sagen.at/doku/burgen_tirol/schloss_schenna.html sagen.at]&amp;lt;/ref&amp;gt;, im [[Dialekte in Tirol#Südtirol|Südtiroler Dialekt]] &amp;#039;&amp;#039;Schennen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gemeinde.schenna.bz.it/gemeindeamt/download/220196358_1.pdf Schenner Orts- und Flurnamen], S. 31&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Schönnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[[Reimo Lunz]]: &amp;#039;&amp;#039;Ur- und Frühgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, in: [http://www.gemeinde.schenna.bz.it/gemeindeamt/download/220181506_1.pdf Dorfbuch Schenna], S. 63–74&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Scena&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Italien|italienische]] [[Italienische Gemeinden|Gemeinde]] mit {{EWZ|IT|021087}} Einwohnern (Stand {{EWD|IT|021087}}) in [[Südtirol]]. Sie liegt etwa drei Kilometer nordöstlich von [[Meran]] und etwa 25&amp;amp;nbsp;Kilometer nordwestlich von [[Bozen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schenna, Blick von der Verdinserstraße über die Kirche 3.jpg|mini|Blick übers Dorfzentrum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schenna 018.jpg|mini|Blumenherz im Dorfzentrum mit Blick auf den Kirchenhügel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Schenna erstreckt sich über eine Fläche von über 48&amp;amp;nbsp;km² nordöstlich der Stadt [[Meran]] im [[Burggrafenamt]]. Die Siedlungsflächen nehmen dabei die [[Mittelgebirgscharakter|mittelgebirgigen]] Hänge ein, die das untere [[Passeier]]tal bis zum Aufgehen im [[Etschtal]] im Meraner Talkessel ostseitig bzw. auf der [[Orographisch links und rechts|orographisch linken]] Seite der [[Passer (Fluss)|Passer]] begleiten. Der Hauptort Schenna liegt auf {{Höhe|570}} Höhe im Südwesten des Gemeindegebiets direkt über dem Meraner Stadtteil [[Obermais]] und gegenüber von [[Tirol (Südtirol)|Dorf Tirol]]. Etwas taleinwärts befindet sich das Dorf [[Verdins]] ({{Höhe|840}}); im äußersten Norden ist die [[Streusiedlung]] [[Tall (Schenna)|Tall]] in Höhenlagen von 850 bis fast {{Höhe|1600}} verteilt. Überragt wird das Gebiet im Osten von Gipfeln der [[Sarntaler Alpen]], unter denen der [[Hirzer (Sarntaler Alpen)|Hirzer]] ({{Höhe|2781}}), die [[Verdinser Plattenspitze]] ({{Höhe|2680}}) und der [[Ifinger]] ({{Höhe|2581}}) die bekanntesten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die klimatisch günstig gelegenen Hänge waren bereits in [[Ur- und Frühgeschichte|ur- und frühgeschichtlicher]] Zeit besiedelt. Auf den Außerbichlerbüheln und auf den Engelbüheln fand man [[Frühgeschichte|frühzeitliche]] Mauerstrukturen. Auf Schloss Goyen fand man Grundrisse eines Vorgängerbaus aus derselben Zeit. Am einstigen Rothalerhof zwischen dem Schenner Ortskern und der Passer mehren sich die Funde. Es fand sich u. a. ein [[Eisenzeit|eisenzeitlicher]] Mahlstein einer Handmühle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://maps.civis.bz.it/ |titel=GeoBrowser |hrsg=Provinz Bozen |abruf=2021-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Örtlichkeit wird in der [[Latinisierung|latinisierten]] Form &amp;#039;&amp;#039;Schennanum&amp;#039;&amp;#039; in einer Aufzeichnung [[Goswin von Marienberg|Goswins von Marienberg]] zu 1116–1120 ersturkundlich genannt (&amp;#039;&amp;#039;ecclesie Schennano&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Huter]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Tiroler Urkundenbuch]].&amp;#039;&amp;#039; I. Abteilung, Band 1. Innsbruck: Ferdinandeum 1937, S. 65–66, Nr. 142.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die deutsche Form &amp;#039;&amp;#039;Schónna&amp;#039;&amp;#039; ist urkundlich 1497 bezeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=[[Hannes Obermair]]| Titel=Bozen Süd – Bolzano Nord. Schriftlichkeit und urkundliche Überlieferung der Stadt Bozen bis 1500| Band=Band 2| Verlag=Stadtgemeinde Bozen| Ort= Bozen| Jahr=2008| Seiten=235, Nr. 1326| ISBN=978-88-901870-1-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1308 ist der [[Beiname]] &amp;#039;&amp;#039;Schenær&amp;#039;&amp;#039; im Sinne ‚aus Schenna stammend‘ in [[Bozen]] belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=Hannes Obermair| Titel=Bozen Süd – Bolzano Nord. Schriftlichkeit und urkundliche Überlieferung der Stadt Bozen bis 1500| Band=Band 1| Verlag=Stadtgemeinde Bozen| Ort= Bozen| Jahr=2005| Seiten=166, Nr. 224| ISBN=88-901870-0-X}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Toponym selbst ist laut [[Egon Kühebacher]] auf einen römischen Praedialnamen in der Bedeutung ‚Gut eines Sconius‘ zurückzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;Egon Kühebacher: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen Südtirols und ihre Geschichte. Die geschichtlich gewachsenen Namen der Gemeinden, Fraktionen und Weiler.&amp;#039;&amp;#039; Athesia, Bozen 1991, ISBN 88-7014-634-0, S. 423.&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Erklärungsversuche bemühen lateinisch &amp;#039;&amp;#039;scaene&amp;#039;&amp;#039; (bühnenartiger Aufbau) bzw. das nicht-[[Indogermanische Ursprache|indogermanische]] Wort *&amp;#039;&amp;#039;Skenja&amp;#039;&amp;#039; oder *&amp;#039;&amp;#039;Skenina&amp;#039;&amp;#039; (‚Siedlung des Skeno‘ o. ä.). Münzfunde zwischen Schenna und Verdins lassen darauf schließen, dass die Gegend rund um Schenna auch in der [[Römisches Reich|Römerzeit]] besiedelt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 14. Jahrhundert erteilte Landesfürst [[Ludwig V. (Bayern)|Ludwig von Brandenburg]] dem Adligen Petermann von Schenna die Erlaubnis, auf dem Hügel von Schenna eine Burg zu errichten. Heute zählt [[Schloss Schenna]] zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Schennas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Schennas historischen &amp;#039;&amp;#039;Degneien&amp;#039;&amp;#039;, der alten Bezeichnung der Bezirke bzw. Unterabteilungen der Gemeinde, rechnen Oberdorf, St. Georgen (St. Jörgen), Unterdorf, Tschivon, Berg (auch: Schennaberg oder Schönnaberg), Untertall, Obertall und Videgg.&amp;lt;ref&amp;gt;Armin Tille: &amp;#039;&amp;#039;Die bäuerliche Wirtschaftsverfassung des Vintschgaues vornehmlich in der zweiten Hälfte des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Innsbruck: Wagner 1895, S. 219.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde gehörte bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] zum [[Gerichtsbezirk Meran]] und war Teil des [[Bezirk Meran|Bezirks Meran]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister seit 1949:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gvcc.net/gemeindeamt/html/GEMEINDEN50-Jahre-dt.pdf | titel=Die Bürgermeister der Gemeinden Südtirols seit 1952 | werk=Festschrift 50 Jahre Südtiroler Gemeindenverband 1954–2004 | hrsg=[[Südtiroler Gemeindenverband]] | seiten=139–159 | zugriff=2015-11-16| format=PDF; 15&amp;amp;nbsp;MB }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1949–1956 Johann Pircher&lt;br /&gt;
* 1956–1964 Josef Innerhofer&lt;br /&gt;
* 1964–1969 Josef Kaufmann&lt;br /&gt;
* 1969–1980 Johann Daprà&lt;br /&gt;
* 1980–1990 Josef Unterthurner&lt;br /&gt;
* 1990–2005 Albert Pircher&lt;br /&gt;
* 2005–2020 Alois Kröll&amp;lt;!--† 2025, siehe https://www.stol.it/artikel/chronik/der-landeshauptmann-zum-tod-von-luis-kroell-grosser-verlust-fuer-suedtirol--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2020–{{0|0000}} Annelies Pichler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Der [[Wappenschild]] ist in eine obere silberne und untere schwarze Hälfte geteilt und hat oben einen roten, nach [[Heraldisch rechts|rechts]] wachsenden [[Löwe (Wappentier)|Löwen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Schenna ist gemäß den erhobenen [[Ethnischer Proporz (Südtirol)|Sprachgruppenzugehörigkeitserklärungen bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen]] eine weitgehend deutschsprachige Gemeinde. Als Berechnungsgrundlage der folgenden Prozentwerte wurden die gültigen Erklärungen von Personen mit italienischer Staatsbürgerschaft herangezogen.&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot; |Verteilung nach Sprachgruppenzugehörigkeits- bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Sprache !! 1981&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat1981&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=899072|titel=Volkszählung 1981 – Die amtliche Bürgerzahl und die Sprachgruppen in Südtirol nach Gemeinde und Bezirk|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=1983-03|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 1991&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/downloads/mit17_02.pdf|titel=Volkszählung 2001 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Provinz Bozen-Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2002-08|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 2001&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot; /&amp;gt; !! 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=1160209|titel=Ergebnisse Sprachgruppenzählung 2024 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2024-12|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  !! 2024&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Deutsch&lt;br /&gt;
| 99,27 %&lt;br /&gt;
| 98,54 %&lt;br /&gt;
| 97,31 %&lt;br /&gt;
| 98,18 %&lt;br /&gt;
| 96,99 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Italienisch&lt;br /&gt;
| 0,57 %&lt;br /&gt;
| 1,25 %&lt;br /&gt;
| 2,49 %&lt;br /&gt;
| 1,67 %&lt;br /&gt;
| 2,94 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Ladinisch&lt;br /&gt;
| 0,16 %&lt;br /&gt;
| 0,21 %&lt;br /&gt;
| 0,20 %&lt;br /&gt;
| 0,15 %&lt;br /&gt;
| 0,07 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In der Gemeinde gibt es Bildungseinrichtungen für die deutsche Sprachgruppe. Dazu gehören drei [[Grundschule (Südtirol)|Grundschulen]] (im Hauptort, in Tall und Verdins) sowie eine [[Mittelschule (Südtirol)|Mittelschule]] im Hauptort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmäler in Schenna}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schenna 004 a.jpg|mini|Mausoleum Erzherzog Johanns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;siehe auch die [[Liste der Baudenkmäler in Schenna]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schloss Schenna ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schloss Schenna}}&lt;br /&gt;
Schloss Schenna wurde um 1350 von Petermann von Schenna erbaut. 1845 von [[Johann von Österreich|Erzherzog Johann von Österreich]] erworben, ist es heute noch im Besitz seiner Nachkommen, der [[Meran (Adelsgeschlecht)|Grafen von Meran]], die es auch bewohnen und bewirtschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mausoleum ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Mausoleum des Erzherzogs Johann}}&lt;br /&gt;
Der neugotische Bau aus rotem Sandstein und Granit wurde von 1860 bis 1869 als Grabstätte für [[Johann von Österreich|Erzherzog Johann]] und seine Familie erbaut. Unterirdische [[Gruft]] mit schwerem Kreuzrippengewölbe; künstlerische Ausgestaltung durch Innsbrucker und Veroneser Künstler, Altar aus einer Wiener Werkstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alte Pfarrkirche Maria Himmelfahrt ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Maria Himmelfahrt (Schenna)}}&lt;br /&gt;
Der einschiffige Kirchenbau wurde ursprünglich romanisch um 1200 erbaut. Erste Umbauten erfolgten zwischen 1370 und 1402; eine umfängliche Renovierung fand Anfang des 16. Jahrhunderts statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Verein für Kultur und Heimatpflege Schenna: &amp;#039;&amp;#039;Die Sakralbauten auf dem Kirchhügel von Schenna&amp;#039;&amp;#039;. Medus Verlag, Meran 1991, S. 10 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei wurden u.&amp;amp;nbsp;a. kostbare Fresken aus der Zeit um 1400 freigelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Neue Pfarrkirche ====&lt;br /&gt;
Mit dem Bau nach Plänen von [[Eduard Hütter]] wurde 1914 begonnen und konnte auf Grund der Unterbrechung während des Krieges erst 1931 beendet werden. Der Altarraum ist mit den Statuen der 12 Apostel geschmückt; eindrucksvoll sind die 14 geschnitzten Kreuzwegstationen von Johann Mury. Die Glasfenster stammen aus der [[Tiroler Glasmalerei und Mosaik Anstalt]] Innsbruck. Die neue Orgel wurde 1993 von Franz Zanin aus Udine erbaut und von Herbert Schönweger kunstvoll gestaltet. Sie besteht aus 39 Registern, Hauptwerk, Rückpositiv, Brustwerk und Pedal und hat 2744 Pfeifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== St. Georg ====&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Georgen (Schenna) 13.jpg|mini|St. Georg (Schenna), Blick von Osten]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Georg (Schenna)}}&lt;br /&gt;
St. Georg ist eine Rundkirche aus der romanischen Stilepoche (12. Jh.) mit romanischen&lt;br /&gt;
und gotischen Fresken, unter anderem zum Leben und Martyrium des heiligen Georg. Der Flügelaltar wird der Werkstatt [[Hans Schnatterpeck]]s zugeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== St.-Martins-Kirche ====&lt;br /&gt;
Diese kleine romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert ist das älteste Baudenkmal Schennas und dient heute als Totenkapelle. Der Bau ist zweischiffig mit je&lt;br /&gt;
einer Rundapsis und zwei zentralen Pfeilern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Aus der ehemaligen bäuerlichen Landgemeinde hat sich in den letzten 40 Jahren einer der bedeutendsten [[Tourismus]]orte Südtirols entwickelt. Die Zahl der jährlichen Übernachtungen hat mittlerweile die Millionengrenze überschritten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.schenna.com |titel=Tourismusverein Schenna |werk= |hrsg= |datum= |zugriff=2018-10-04 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schenna zeichnet sich insbesondere durch eine große Zahl von Hotels der Kategorie 3 und 4 Sterne aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wanderern bietet Schenna eine Vielzahl markierter und gut beschilderter Wanderwege in allen Höhenlagen – vom Maiser Waalweg bis in die Bergregionen des Ifinger- und Hirzergebietes. Zahlreiche Seilbahnen und Lifte erleichtern den Aufstieg zu Höhenwegen und Almwanderungen; gepflegte Berggasthäuser, Almen und Schutzhütten sorgen für das leibliche Wohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der touristischen Ausflugsziele ist das Wandergebiet Tall-Hirzer. Es ist durch die [[Hirzerseilbahn]] und den Sessellift Grube erschlossen und umfasst die Weiler Prenn, Oberkirn und Videgg. Es erstreckt sich über eine Vielzahl von bewirtschafteten Almen. Das Wandergebiet Tall-Hirzer ist, ausgehend von Verdins, mit der Seilbahn Verdins-Tall erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Schenna fährt die [[Taser-Pendelbahn]], die die alte Troyer-Pendelbahn ersetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Raffl]] (1775–1830), Landwirt&lt;br /&gt;
* [[Johann Innerhofer]] (1837–1937), österreichischer Gastwirt und Fremdenverkehrspionier&lt;br /&gt;
* [[Sepp Innerhofer]] (1928–2019), Gründungsmitglied des Befreiungsausschusses Südtirol (BAS)&lt;br /&gt;
* [[Franz Pichler (Künstler, 1939)|Franz Pichler]] (* 1939), Bildhauer und Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Arnold Zingerle]] (* 1942), deutscher Soziologe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Innerhofer (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Schenna. Dorfbuch 2002&amp;#039;&amp;#039;. Schenna 2002 ([https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Medium/Seite/22567/1 online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schenna}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gemeinde.schenna.bz.it/ Website der Gemeinde Schenna]&lt;br /&gt;
* {{Landschaftsplan Südtirol|87|Schenna}}&lt;br /&gt;
* {{Tirol Atlas|210087}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeinden Südtirol&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeinden der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4120022-6|VIAF=236851441}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schenna| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 12. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mai-Sachme</name></author>
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