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	<title>Schenker AG - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schenker_AG&amp;diff=555708&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wosch21149: Änderung 263884631 von ~2026-69815-2 rückgängig gemacht; Schenker existiert noch, gehört jetzt aber zu DSV. Weitere Änderungen bitte belegen</title>
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		<updated>2026-02-01T14:14:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/263884631&quot; title=&quot;Spezial:Diff/263884631&quot;&gt;263884631&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-69815-2&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-69815-2&quot;&gt;~2026-69815-2&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; Schenker existiert noch, gehört jetzt aber zu DSV. Weitere Änderungen bitte belegen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox_Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Schenker AG&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Aktiengesellschaft]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = Juli 1872&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = &lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = &lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Essen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = Jochen Thewes ([[Vorstandsvorsitzender]]),&amp;lt;br /&amp;gt;Katharina Rath,&amp;lt;br /&amp;gt;Hessel Verhage,&amp;lt;br /&amp;gt;Christa Koenen,&amp;lt;br /&amp;gt;Christian Drenthen,&amp;lt;br /&amp;gt;Jakob Wegge-Larsen&amp;lt;br /&amp;gt;Thorsten Meincke&amp;lt;ref name=&amp;quot;firmenprofil&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dbschenker.com/global/about/management |titel=Management Team |werk=dbschenker.com |hrsg=Schenker AG |abruf=2019-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sandra Lehmann: [https://logistik-heute.de/news/personalie-schenker-ag-bestellt-drei-neue-vorstaende-16364.html &amp;#039;&amp;#039;Personalie: Schenker AG bestellt drei neue Vorstände&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;logistik-heute.de&amp;#039;&amp;#039;, 3.&amp;amp;nbsp;Dezember 2018, abgerufen am 18.&amp;amp;nbsp;Juni 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 75.000&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahlen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://zbir.deutschebahn.com/2024/fileadmin/pdf/dbk_zb24_d_web_01.pdf |titel=Integrierter Zwischenbericht |werk=zbir.deutschebahn.com |hrsg=[[Deutsche Bahn AG]] |datum=2024-07 |format=PDF; 1.345 KB |abruf=2019-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 10 Mrd. EUR &amp;lt;small&amp;gt;(2023)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Stand            = 2024-06-30&lt;br /&gt;
| Branche          = [[Logistik]]&lt;br /&gt;
| Homepage         = https://www.dbschenker.com&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schenker truck at end of railway track 0531.JPG|mini|Schenker bietet [[Kombinierter Verkehr|Intermodale Verkehre]] an]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schenker AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Essen ist ein international tätiger [[Logistikdienstleister]]. Das Angebot des Unternehmens umfasst Warenverkehr auf dem Land-, Luft- und Seeweg sowie [[Kontraktlogistik]]. Bis 2025 war Schenker eine 100-prozentige Tochter der [[Deutsche Bahn AG|Deutschen Bahn]], wurde jedoch an das dänische Logistikunternehmen [[DSV (Unternehmen)|DSV]] verkauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;verkauf&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Deutsche-Bahn-schliesst-Verkauf-von-Logistiktochter-DB-Schenker-an-DSV-ab-13370924 |titel=Deutsche Bahn schließt Verkauf von Logistiktochter DB Schenker an DSV ab |hrsg=Deutsche Bahn AG |datum=2025-04-30 |abruf=2025-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
Die Schenker AG beschäftigt weltweit rund 75.000 Mitarbeiter an über 1850 Standorten in 130 Ländern und erwirtschaftete einen Gesamtumsatz von rund 10&amp;amp;nbsp;Milliarden Euro im Jahr (Stand&amp;amp;nbsp;2023).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahlen&amp;quot; /&amp;gt; Der Hauptsitz des Unternehmens ist Essen. Neben dem offiziellen Unternehmensnamen &amp;#039;&amp;#039;Schenker AG&amp;#039;&amp;#039; ist vor allem die Markenbezeichnung [[DB Schenker]] geläufig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Franziska Nieß |url=https://www.eurotransport.de/artikel/kaiser-verlaesst-db-schenker-drei-neue-manager-fuer-die-bahn-tochter-10492786.html |titel=Drei neue Manager für die Bahn-Tochter |werk=eurotransport.de |datum=2018-11-16 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190708113505/https://www.eurotransport.de/artikel/kaiser-verlaesst-db-schenker-drei-neue-manager-fuer-die-bahn-tochter-10492786.html |archiv-datum=2019-07-08 |abruf=2019-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Markenname [[DB Schenker|&amp;#039;&amp;#039;Schenker&amp;#039;&amp;#039;]] wurde zwischenzeitlich auch für den [[Schienengüterverkehr]] der Deutschen Bahn übernommen, der inzwischen wieder unter [[DB Cargo]] firmiert. Das Unternehmen verfügt über drei Geschäftsfelder: europäischer Landverkehr, See- und Luftfracht und Kontraktlogistik.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ir.deutschebahn.com/de/db-konzern/geschaeftsfelder/db-schenker/ |titel=Geschäftsmodell Schenker |titelerg=Auszug aus Zusammengefasster Konzernlagebericht 2023 der Deutschen Bahn |werk=ir.deutschebahn.com |hrsg=[[Deutsche Bahn AG]] |sprache=de |abruf=2024-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schenker gehörte neben der &amp;#039;&amp;#039;DB&amp;amp;nbsp;Cargo&amp;#039;&amp;#039; zum Ressort „Transport und Logistik“ der Deutschen Bahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Levin Holle]], Vorstand der Deutschen Bahn für Finanzen und Logistik, war bis zum Verkauf an DSV Aufsichtsratsvorsitzender der Schenker AG.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschebahn.com/de/konzern/konzernprofil/Vorstand_neu |titel=Übersicht über den Vorstand |werk=deutschebahn.com |hrsg=[[Deutsche Bahn AG]] |sprache=de |abruf=2020-03-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorstandsvorsitzender vom 1. September 2015 bis zum 30. April 2025 war Jochen Thewes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dbschenker.com/at-de/insights/profil/vorstand |titel=Unser Vorstand |werk=dbschenker.com |sprache=de |abruf=2024-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeitstrahl Geschichte DB Schenker Stand 2018.jpg|mini|links|Geschichte der Schenker Gesellschaften im Verbund mit der deutschen Bahn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gottfried Schenker.jpg|mini|Der Unternehmensgründer Gottfried Schenker]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schenker &amp;amp; Co Bozen 1925.png|mini|[[Bozen]]er Annonce für Schenker &amp;amp; Co von 1925]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Spedition]]sunternehmen &amp;#039;&amp;#039;Schenker &amp;amp; Co. AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wirtschaft.at/u/039902f |titel=Handelsregister (Firmenbuch), Nr. 039902f |werk=wirtschaft.at |sprache=de |abruf=2022-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde 1872 vom Schweizer [[Gottfried Schenker]] (1842–1901) gemeinsam mit [[Moritz Karpeles]] (1834–1903) und [[Moritz Hirsch]] (1839–1906) in Wien gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Marianne Enigl]] |url=http://www.profil.at/articles/1001/560/259293/wie-adelige-aufnahmesperre-nsdap |titel=Wie österreichische Adelige trotz Aufnahmesperre der NSDAP beitraten |werk=profil.at |hrsg=[[Profil (Zeitschrift)|Profil]] |datum=2010-10-09 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150114032810/http://www.profil.at/articles/1001/560/259293/wie-adelige-aufnahmesperre-nsdap |archiv-datum=2015-01-14 |abruf=2010-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot; /&amp;gt; Karpeles und Hirsch waren Inhaber der schon früher gegründeten Speditionsfirma &amp;#039;&amp;#039;Karpeles und Hirsch&amp;#039;&amp;#039;, die in der zweiten Hälfte der 1890er Jahre mit &amp;#039;&amp;#039;Schenker&amp;amp;nbsp;&amp;amp; Co. AG&amp;#039;&amp;#039; verschmolzen wurde. 1873&amp;amp;nbsp;wurde bei Schenker der Bahnsammelverkehr eingeführt, der der erste auf der Strecke Paris–Wien war. Das Zusammenfassen von Kleinsendungen zu größeren Einheiten, als eine der großen Neuerungen im Speditionsgewerbe, diente unter Ausnutzung aller Landwege der rascheren Abwicklung der Transporte, was zu einer besseren Preisgestaltung führte. Zwei Jahre nach der Gründung wurden Niederlassungen in [[Budapest]], [[Bukarest]], [[Prag]] und [[London]] errichtet, weitere folgten; deren Anzahl hatte sich bis zum Tod von Gottfried Schenker auf 33 erhöht. 1879 gründete er die &amp;#039;&amp;#039;[[Adria (Reederei)|Adria Steamship Company]]&amp;#039;&amp;#039;. Ebenfalls ab 1880 begann Schenker mit der Etablierung eigener Reisebüros, damit &amp;#039;&amp;#039;Schenker&amp;amp;nbsp;&amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; als offizieller Spediteur für verschiedene Weltausstellungen ernannt werden konnte, was sich wiederum als innovative Ausweitung des Dienstleistungssektors darstellte. 1891&amp;amp;nbsp;kaufte &amp;#039;&amp;#039;Schenker&amp;amp;nbsp;&amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; ungefähr 60 [[Güterwagen|Güterwaggons]] und war damit in der Lage, als zu dem Zeitpunkt einzige europäische Speditionsfirma, mit durchgehend kalkulierten und verbindlich geltenden Tarifen, Eisenbahnfrachten von London bis [[Konstantinopel]] anbieten zu können. 1895&amp;amp;nbsp;gründete er gemeinsam mit &amp;#039;&amp;#039;Burrel&amp;amp;nbsp;&amp;amp; Sohn&amp;#039;&amp;#039; und [[August Schenker-Angerer]] die &amp;#039;&amp;#039;[[Austro-Americana|Schiffahrts-Gesellschaft Austro-Americana]]&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Triest. Die [[Reederei]], mit der anfangs vier, bis 1898 elf Schiffe betrieben wurden, stellte für Schenker die regelmäßige Verbindung zwischen [[Nordamerika]] und [[Triest]] her. 1896 wurde Gottfried Schenker österreichischer Staatsbürger und adoptierte seinen &amp;#039;&amp;#039;Austro-Americana&amp;#039;&amp;#039;-Mitgesellschafter August, der mit der Nichte seiner Frau verheiratet war. Laufend wurden mit den wichtigsten Eisenbahn- und Schifffahrtslinien in Europa und in den [[Vereinigte Staaten|USA]] weitere vertragliche Verbindungen vereinbart und damit immer mehr das Speditionsnetz ausgeweitet. In seinem letzten Lebensjahr 1900/1901 wurde Gottfried Schenker aufgrund fortschreitender Krankheit unter [[Kuratel]] gestellt, und August Schenker-Angerer übernahm die Leitung. Das Unternehmen war in der Zwischenzeit in nahezu allen europäischen Staaten vertreten und hatte in vielen davon die [[Marktführer]]schaft erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1919–1945: Weimarer Republik und Kriegsjahre ===&lt;br /&gt;
1928 verlegte das Unternehmen seine Zentrale nach Berlin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot;&amp;gt;{{NDB|22|681|682|Schenker, Urs Josef Gottfried|Charlotte Natmeßnig|14054819X}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor dem Hintergrund stetig zurückgehender Marktanteile des Schienengüterverkehrs infolge staatlich festgesetzter Preise und der steigenden Attraktivität des Straßengüterverkehrs suchte die Deutsche Reichsbahn zu Beginn der 1930er Jahre nach Möglichkeiten, das Güterverkehrsgeschäft zu stabilisieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;db-museum&amp;quot; /&amp;gt; Nachdem die Reichsregierung nicht bereit war, die Frachttarife anzuheben, wurde die damals größte Spedition in Deutschland Ende Januar 1931 durch die [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutsche Reichsbahn]], im Rahmen eines zunächst geheim gehaltenen Vertrages, übernommen. Eine Woche später, am 5.&amp;amp;nbsp;Februar 1931, schloss die Reichsbahn darüber hinaus einen – zunächst ebenfalls geheimen – Kooperationsvertrag mit dem Unternehmen ab. Im Rahmen dieses so genannten „Schenker-Vertrags“ erhielt die Spedition das exklusive Recht, den Straßen-Güterverkehr im [[Vorlauf (Güterverkehr)|Vor-]] und [[Nachlauf (Güterverkehr)|Nachlauf]] des Eisenbahntransportes zu organisieren. Dabei konnte Schenker dieses Recht vor Ort auch an andere Speditionen abtreten, soweit diese sich verpflichteten, keinen Güterfernverkehr zu betreiben und den Transport zu von der Bahn festgelegten Tarifen abzuwickeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;db-museum&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Im Dienst von Demokratie und Diktatur |Hrsg=DB Museum |Auflage=2. |Verlag=Verlag DB Museum |Ort=Nürnberg |Datum=2004 |ISBN=3-9807652-2-9 |Seiten=32}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:Kisten mit Museumsgut aus dem Nationalmuseum Warschau, November 1943.jpg|thumb|Kisten mit musealischen Objekten, vorbereitet durch die Fa. Schenker &amp;amp; Co. auf Anordnung von [[Alfred Schellenberg (Kunsthistoriker)|Dr. Alfred Schellenberg]], zum Abtransport aus dem [[Nationalmuseum Warschau]] im November 1943]]&lt;br /&gt;
Durch die Geheimhaltung sollte eine Erhöhung der durch die Reichsbahn zu zahlenden [[Deutsche Reparationen nach dem Ersten Weltkrieg|Reparationen]] vermieden werden. Während der Kauf bis 1937/1938 geheim blieb, wurde das Kooperationsabkommen zwei Wochen nach seinem Abschluss publik und entfachte vielfältige Kritik. So sahen die Spediteure ein „systematisches Abwürgen des gewerblichen Güterverkehrs“. Die Reichsbahn wurde darüber hinaus für den Abschluss eines derart umfassenden Geschäftes ohne Rücksprache mit der Reichsregierung kritisiert. Mit Abschluss des &amp;#039;&amp;#039;Bahnspeditionsvertrages&amp;#039;&amp;#039; am 6.&amp;amp;nbsp;Dezember 1931 wurde die Exklusivvereinbarung mit Schenker aufgehoben, wobei gleichzeitig der Reichsbahn die Möglichkeit eingeräumt wurde, ihre Frachttarife selbst festzulegen. 1933&amp;amp;nbsp;erwies sich in der Nachbetrachtung der Kaufpreis für Schenker als viel zu hoch, nachdem bekannt wurde, dass die Gesellschaft kurz vor der Übernahme vor dem [[Bankrott]] stand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;db-museum&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Schenker bereits 1932 zunächst die Aktien der [[Aachen]]er &amp;#039;&amp;#039;Spedition- und Lagerhaus Aktiengesellschaft&amp;#039;&amp;#039; (SPELAG) übernommen hatte, ein unter der Leitung von [[Albert Schiffers]] im gesamten [[Rheinland]] und den benachbarten [[Niederlande]]n tätiges Speditionsunternehmen, fusionierten schließlich beide Unternehmen im Jahr 1936, wobei die SPELAG als GmbH weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsjahren 1939–1945]] war das Gesamtunternehmen als Teil der Deutschen Reichsbahn am Transport von beschlagnahmten Haushalten von jüdischen Opfern des [[Holocaust]]s beteiligt. Wie eine neue Studie herausfand, organisierte Schenker für die „[[Reichsgruppe Industrie]]“ den Beutetransfer der europaweiten Plünderungen in den von der Nazi-Wehrmacht okkupierten Staaten nach Deutschland. Nach Entladung im Reichsgebiet transportierte Schenker auf dem Rückweg an die Front umfangreiche Waffenarsenale, um die deutsche Großraubwirtschaft im „Neuen Europa“ militärisch abzusichern. Die Erträge aus Hehlerei, Raub und Mordbeihilfe wurden von Berlin nie restituiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.zug-der-erinnerung.eu/aktuell20210123.html |titel=Die Schenker-Verbrechen |werk=zug-der-erinnerung.eu |hrsg=[[Zug der Erinnerung|Zug der Erinnerung e.&amp;amp;nbsp;V.]] |datum=2021-01-27 |sprache=de |abruf=2024-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie stark die Firma an [[Arisierung]]en beteiligt war, ist umstritten. Eine klare Stellungnahme wie im Falle des [[Dorotheum]]s ist bis jetzt nicht erfolgt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Herbert Matis, Dieter Stiefel |Titel=Grenzenlos. Die Geschichte der internationalen Spedition Schenker 1931–1991 |Verlag=Ueberreuter |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2002 |ISBN=3-8323-0895-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1945–1990: Wiederaufbau ===&lt;br /&gt;
Mit dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und anschließenden Enteignungen war der Verlust zahlreicher Niederlassungen verbunden. Das Unternehmen blieb weiterhin im Besitz der Deutschen Reichsbahn, mit Übergang am 7.&amp;amp;nbsp;September 1949 zur [[Deutsche Bundesbahn|Deutschen Bundesbahn]]. Nach dem Wiederaufbau des Unternehmens erfolgten die weitere Internationalisierung und die Intensivierung des Bereichs Luftfracht. 1947&amp;amp;nbsp;wurde ein Tochterunternehmen in den Vereinigten Staaten gegründet. Im Weiteren wurde die Geschäftstätigkeit auf den asiatischen Markt ausgedehnt und in [[Hongkong]] eine eigene Gesellschaft gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1991–2001: Übernahme durch Stinnes AG ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1991 wurden die Anteile der Deutschen Bundesbahn und damit die Aktienmehrheit durch die &amp;#039;&amp;#039;[[Stinnes AG]]&amp;#039;&amp;#039; übernommen. 1996 fasste Stinnes seine logistischen Aktivitäten in der Schenker-[[Rhenus]] AG zusammen. 1997 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Schenker AG&amp;#039;&amp;#039; mit den Geschäftsbereichen „Schenker Logistics“, „Schenker International“ und „Schenker Eurocargo“ gegründet. Nach der Übernahme der [[Schweden|schwedischen]] &amp;#039;&amp;#039;BTL AB, Göteborg&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1999 wurde in &amp;#039;&amp;#039;Schenker-BTL AG&amp;#039;&amp;#039; umfirmiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2002–2025: Wiedereingliederung in die Deutsche Bahn AG ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schenker-db-logistics.svg|mini|Das alte Schenker-Logo mit seinem markanten „S“ hielt sich über Jahrzehnte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 übernahm die &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Bahn AG]]&amp;#039;&amp;#039; wiederum mehrheitlich die &amp;#039;&amp;#039;Stinnes AG.&amp;#039;&amp;#039; Im selben Jahr wurde die &amp;#039;&amp;#039;Schenker-BTL AG&amp;#039;&amp;#039; mit der &amp;#039;&amp;#039;Schenker International Deutschland GmbH&amp;#039;&amp;#039; zur &amp;#039;&amp;#039;Schenker Deutschland AG&amp;#039;&amp;#039; zusammengeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
2007/2010 agierte die österreichische Tochtergesellschaft als [[Kronzeuge]] im Fall der [[Spediteurs-Sammelladungs-Konferenz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Der Standard]] vom 11. Mai 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2006 wurde das Speditionsunternehmen [[BAX Global]] von der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Bahn AG&amp;#039;&amp;#039; übernommen, dadurch stieg Schenker zu einem der weltweit führenden Logistikdienstleister auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2009 wurden die Transportgeschäftsfelder der Deutschen Bahn unter dem Dach der Schenker AG restrukturiert, wodurch das Geschäftsfeld „DB Schenker Logistics“ den Landverkehr (außer Schienenverkehr), die Luft- und Seefracht und die Kontraktlogistik übernahm und das Geschäftsfeld „[[DB Cargo|DB Schenker Rail]]“ den Schienenverkehr kontrollierte. Im Juli 2011 wurde bekannt, dass das Luftfrachtangebot von der Tochter [[Bax Global]], das bislang mit 20 Flugzeugen in Nordamerika und Mexiko betrieben wird, eingestellt wird. Grund ist das schwache Wirtschaftswachstum, verbunden mit hohen Treibstoffpreisen; dieser Frachtanteil sollte fortan auf dem Landweg transportiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.airliners.de/db-luftfrachtgeschaeft-usa-hohe-treibstoffpreise/24756 |titel=Hohe Treibstoffpreise – DB gibt Luftfrachtgeschäft in den USA auf |werk=airliners.de |datum=2011-07-26 |sprache=de |abruf=2018-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte März 2015 trennte sich das Unternehmen überraschend und ohne Angabe von Gründen von seinem Vorstandsvorsitzenden Thomas Lieb. Laut Medienberichten soll er von Schmiergeld-Zahlungen an den russischen Zoll in Höhe von wenigstens fünf Millionen US-Dollar gewusst haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;handelsblatt-2015-51-20&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Schenker-Chef stolpert über Korruption |Sammelwerk=[[Handelsblatt]] |Nummer=51 |Datum=2015-03-13 |ISSN=0017-7296 |Seiten=20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 2015 verhängte die Europäische Kommission eine Geldstrafe von 31,8&amp;amp;nbsp;Millionen Euro gegen DB Schenker wegen Beteiligung des Unternehmens an einem [[Wirtschaftskartell|Kartell]] für Ganzzugladungen in den Jahren 2004 bis 2012.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eu-2015-07-15&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/IP_15_5376 |titel=Kartellrecht: Kommission verhängt Kartell-Geldbußen in Höhe von 49 Mio. EUR für Schienengüterverkehrsbetreiber |werk=ec.europa.eu |hrsg=[[Europäische Kommission]] |datum=2015-07-15 |sprache=de |abruf=2015-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 wurde eine weitere Restrukturierung vorgenommen, bei der das ehemalige Geschäftsfeld „DB Schenker Rail“ von der Schenker AG getrennt und in „DB Cargo“ umfirmiert wurde. Das zweite Geschäftsfeld „DB Schenker Logistics“ ging somit komplett in der Schenker AG auf und wird seitdem nicht mehr separat aufgeführt. DB Schenker kooperiert bereits in Schweden mit dem Paketdienstleister [[General Logistics Systems|GLS]], einer Tochter der britischen [[Royal Mail]] (Stand 2015). Ab 2016 plante Schenker genauso in Deutschland das Paketgeschäft als wachsenden Bereich im Speditionsmarkt zu bedienen. Das Angebot sollte sich an Firmenkunden als Versender richten, Schenker transportierte für GLS Stückgut auf Paletten, GLS stellte die Pakete den Empfängern zu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://newsv2.orf.at/stories/2298689/ |titel=Deutsche Bahn steigt ins Paketgeschäft ein |werk=newsv2.orf.at |hrsg=[[ORF]] |datum=2015-09-14 |sprache=de |abruf=2015-09-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 2018 integrierte DB Schenker das Navigations- und Adresssystem [[what3words]] in seine Dienstleistungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Theresa Parstorfer |url=https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/navigation-ohne-koordinaten-bring-mich-hin-1.4238566 |titel=Navigation ohne Koordinaten – Bring.mich.hin |werk=sueddeutsche.de |hrsg=[[Süddeutsche Zeitung]] |datum=2018-12-04 |sprache=de |abruf=2024-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Pilotprojekt in Schweden setzt DB Schenker seit 2019 den autonom fahrenden, vollelektrischen Lkw T-pod des Kooperationsunternehmens Einride ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Schlautmann |url=https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/autonomes-fahren-schweden-erteilt-geister-lkw-t-pod-die-strassenzulassung/24343244.html |titel=Enride: Schweden erteilt Geister-Lkw „T-Pod“ die Straßenzulassung |werk=handelsblatt.com |hrsg=[[Handelsblatt]] |datum=2019-05-15 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220618090327/https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/autonomes-fahren-schweden-erteilt-geister-lkw-t-pod-die-strassenzulassung/24343244.html |archiv-datum=2022-06-18 |abruf=2024-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2021 stellte DB Schenker gemeinsam mit dem Flugtaxi-Hersteller [[Volocopter]] eine Schwerlastdrohne mit einer Tragfähigkeit von 200 kg vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/logistik-volocopter-laesst-erstmals-schwerlastdrohne-oeffentlich-fliegen/27700178.html |titel=Logistik: Volocopter lässt erstmals Schwerlastdrohne öffentlich fliegen |werk=handelsblatt.com |hrsg=[[Handelsblatt]] |datum=2021-10-12 |sprache=de |abruf=2022-05-18 |kommentar=Paywall}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr gründete das Unternehmen seinen Investitionsarm Schenker Ventures, um mit strategischen Investitionen Logistik-Startups zu fördern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sandra Lehmann |url=https://logistik-heute.de/news/start-ups-schenker-ventures-geht-den-start-34432.html |titel=Start-ups: Schenker Ventures geht an den Start |werk=logistik-heute.de |datum=2021-08-09 |sprache=de |abruf=2022-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.verkehrsrundschau.de/nachrichten/transport-logistik/db-schenker-startet-neue-einheit-zur-foerderung-von-logistik-start-ups-2969011 |titel=DB Schenker startet neue Einheit zur Förderung von Logistik-Start-ups |werk=verkehrsrundschau.de |datum=2021-08-05 |sprache=de |abruf=2022-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2022 investierte Schenker Ventures in Warehousing1, ein Berliner [[Start-up-Unternehmen|Startup]] für E-Commerce-Logistik.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Steffen Höhne |url=https://www.businessinsider.de/gruenderszene/business/warehousing1-logistik/ |titel=Wieso der Speditionsriese DB Schenker auf dieses Berliner Logistik-Startup setzt |werk=businessinsider.de |datum=2022-07-10 |sprache=de |abruf=2024-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jens Koenen |url=https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/logistik-schenker-ventures-steigt-bei-warehousing1-ein/28231822.html |titel=Schenker Ventures steigt bei Warehousing1 ein |werk=handelsblatt.com |hrsg=[[Handelsblatt]] |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220501180706/https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/logistik-schenker-ventures-steigt-bei-warehousing1-ein/28231822.html |archiv-datum=2022-05-01 |abruf=2022-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende Juni 2022 wurde bekannt, dass DB Schenker den amerikanischen Logistiker &amp;#039;&amp;#039;USA Truck&amp;#039;&amp;#039; für 435 Millionen US-Dollar übernimmt und damit eine führende Position in Nordamerika einnimmt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;USA&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/DB-Schenker-uebernimmt-amerikanischen-Transportanbieter-USA-Truck-7789614 |titel=DB Schenker übernimmt amerikanischen Transportanbieter USA Truck |werk=deutschebahn.com |hrsg=[[Deutsche Bahn AG]] |datum=2022-06-24 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220625153418/https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/DB-Schenker-uebernimmt-amerikanischen-Transportanbieter-USA-Truck-7789614 |archiv-datum=2022-06-25 |abruf=2022-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DB Schenker gehörte im Jahr 2021 zu den Stiftern der Open Logistics Foundation, einer gemeinnützigen Stiftung, die Open-Source-Lösungen für Logistik und Supply-Chain-Management entwickelt und implementiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bettina von Janczewski |url=https://trans.info/de/open-logistics-foundation-gegruendet-260246 |titel=Open Logistics Foundation gegründet |hrsg=Trans.INFO Sp. z o.o. |datum=2021-10-28 |abruf=2025-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2025: Verkauf an DSV ===&lt;br /&gt;
Die deutsche Bundesregierung beschloss, einen Verkauf von DB Schenker ab 2024 zu prüfen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.de/story/2000138935022/deutsche-bahn-soll-logistiktochter-schenker-verkaufen |titel=Deutsche Bahn soll Logistiktochter Schenker verkaufen |werk=derstandard.de |hrsg=[[Der Standard]] |datum=2022-08-08 |sprache=de |abruf=2022-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ted-384515-2023&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ted.europa.eu/de/notice/-/detail/384515-2023 |titel=2310/DB-TG Rahmenvereinbarung Beratungs- und Unterstützungsleistungen im Rahmen Prüfung der Privatisierung der Schenker AG und ggf. zu deren Durchführung |titelerg=Dokument 2023/S 121-384515 |werk=ted.europa.eu |hrsg=[[Tenders Electronic Daily]] |datum=2023-06-27 |sprache=de |abruf=2023-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch Beschluss des Aufsichtsrats der DB am 15. Dezember 2022 wurde der Vorstand mandatiert, einen Verkauf zu prüfen und vorzubereiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ted-384515-2023&amp;quot; /&amp;gt; Grund dafür sei die verstärkte Verschuldung des Mutterkonzerns.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-bahn-db-schenker-101.html |titel=Bahn soll Logistik-Tochter DB Schenker verkaufen |werk=tagesschau.de |hrsg=[[Tagesschau (ARD)|Tagesschau]] |datum=2022-02-23 |sprache=de |abruf=2022-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Erlös solle nach Meinung zahlreicher Verbände vollständig für den Ausbau der Infrastruktur in Deutschland verwendet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lok-report.de/news/deutschland/verkehr/item/35685-die-gueterbahnen-bestrebungen-fuer-verkauf-von-db-schenker-begruesst.html |titel=Die Güterbahnen: Bestrebungen für Verkauf von DB Schenker begrüßt |werk=lok-report.de |datum=2022-08-15 |sprache=de |abruf=2022-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://die-gueterbahnen.com/news/schenker-verkaufserloes-als-grundstock-fuer-schieneninfrastrukturfonds-nutzen.html |titel=Schenker-Verkaufserlös als Grundstock für Schieneninfrastrukturfonds nutzen |werk=die-gueterbahnen.com |datum=2022-08-26 |sprache=de |abruf=2022-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Austragung eines offenen Bieterverfahrens konnte sich das dänische Logistikunternehmen [[DSV (Unternehmen)|DSV]] als Höchstbietender durchsetzen. Im September 2024 wurde der Verkauf an DSV für etwa 14,3 Milliarden Euro bekanntgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Deutsche-Bahn-unterzeichnet-Vertrag-zum-Verkauf-von-Logistiktochter-DB-Schenker-an-DSV-13072160 |titel=Deutsche Bahn unterzeichnet Vertrag zum Verkauf von Logistiktochter DB Schenker an DSV |hrsg=[[Deutsche Bahn]] |datum=2024-09-13 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20240913072208/https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Deutsche-Bahn-unterzeichnet-Vertrag-zum-Verkauf-von-Logistiktochter-DB-Schenker-an-DSV-13072160 |archiv-datum=2024-09-13 |abruf=2024-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; DB Schenker war die zu dem Zeitpunkt einzig profitable Sparte der Deutschen Bahn.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2023-12/deutsche-bahn-schenker-verkauf-bieterverfahren-unternehmen |titel=Deutsche Bahn beginnt Verkauf von Logistikunternehmen Schenker |werk=zeit.de |datum=2023-12-19 |sprache=de |abruf=2024-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/bahn-schenker-wird-verkauft-an-dsv-100.html |titel=Bahn verkauft DB Schenker an dänischen Logistikkonzern DSV |werk=[[Tagesschau (ARD)|Tagesschau]] |datum=2024-09-13 |sprache=de |abruf=2024-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Abzug von Schulden und [[Pensionsgeschäft|Pensionsverpflichtungen]] wird der Deutschen Bahn der Verkauf etwa 11 Milliarden Euro einbringen. Sie will durch den Erlös ihre große Schuldenlast von knapp 33 Milliarden Euro auf etwa 26 bis 28 Milliarden Euro reduzieren und 4 bis 5 Milliarden Euro in die Sanierung der eigenen Infrastruktur reinvestieren. Nach der letzten Genehmigung am 15. April 2025 konnte der Verkauf an DSV am 30. April 2025 vollzogen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Vivien Timmler |url=https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-bahn-db-schenker-dsv-milliarden-verkauf-li.3237093 |titel=Deutsche Bahn: Schenker-Milliarden kommen früher als gedacht |hrsg=Süddeutsche Zeitung |datum=2025-04-14 |sprache=de |abruf=2025-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;verkauf&amp;quot; /&amp;gt; Im Zuge der Übernahme plant DSV, die Marke Schenker abzuschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/von-dsv-uebernommen-db-schenker-verschwindet/ |autor=Holger Wittich,hwi |hrsg=auto motor und sport |titel=Von DSV übernommen: DB Schenker verschwindet |werk=auto-motor-und-sport.de |datum=2024 |sprache=de |abruf=2025-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schenker AG Hauptsitz.jpeg|mini|Hauptsitz der Schenker AG an der Kruppstraße in Essen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besondere Aufgaben ==&lt;br /&gt;
* Schenker war offizieller Spediteur der [[Olympische Sommerspiele 1972|Olympischen Sommerspiele 1972]] in München, [[Olympische Sommerspiele 2000|2000]] in Sydney und der [[Olympische Winterspiele 2002|Olympischen Winterspiele 2002]] in Salt Lake City.&lt;br /&gt;
* Schenker begleitete und unterstützte die Ausstellungen der [[United Buddy Bears]] weltweit. Eine besondere Herausforderung war dabei die Realisierung der Ausstellung in [[Pjöngjang]] ([[Nordkorea]]) 2009.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel Zwick |url=https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article109669938/Als-Manager-bin-ich-ungeeignet.html |titel=„Als Manager bin ich ungeeignet“ |werk=welt.de |datum=2012-10-07 |sprache=de |abruf=2017-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Schenker ist, neben Partnern wie [[Volocopter]], [[Karlsruher Institut für Technologie|KIT]] oder [[SEW-Eurodrive|SEW]], Teil des von der [[Europäische Union|Europäischen Union]] und dem Land [[Baden-Württemberg]] geförderten Zukunftsprojekts für urbane und autonome Güterlogistik, [[efeuCampus]] in Bruchsal.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sophie Crocoll |url=https://www.wiwo.de/politik/deutschland/volocopter-ein-geschaeftsfuehrer-kann-die-oberbuergermeisterin-auch-mal-an-einem-sonntag-anrufen/27570024.html |titel=„Ein Geschäftsführer kann die Oberbürgermeisterin auch mal an einem Sonntag anrufen“ |werk=wiwo.de |hrsg=[[Wirtschaftswoche]] |datum=2021-09-08 |sprache=de |abruf=2022-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sponsoring ==&lt;br /&gt;
Schenker war offizieller Partner der deutschen Olympiaauswahl und war als Dienstleister für Spedition und Zollformalitäten des [[Internationales Olympisches Komitee|Internationalen Olympischen Komitees]] (IOC) für die [[Olympische Sommerspiele 2008|Olympischen Sommerspiele 2008]] in Peking im Einsatz. Auch bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2006]] in Deutschland war Schenker offizieller [[Logistikdienstleister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Susanne Kill |Titel=Geheimsache Schenker / Wie das Unternehmen in den Besitz der Reichsbahn kam |Sammelwerk=[[Verkehrsgeschichtliche Blätter]] |Band=47 |Nummer=2 |Datum=2020-04 |Seiten=51–52}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Herbert Matis, [[Dieter Stiefel]] |Titel=Das Haus Schenker. Die Geschichte einer internationalen Spedition 1872–1931 |Verlag=Ueberreuter |Ort=Wien |Datum=1995 |ISBN=3-7064-0152-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Herbert Matis, Dieter Stiefel |Titel=Grenzenlos. Die Geschichte der internationalen Spedition Schenker 1931–1991 |Verlag=Ueberreuter |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2002 |ISBN=3-8323-0895-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dbschenker.com Website der Schenker-Gruppe]&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|GKD=1|TEXT=Frühe Zeitungsartikel zu|GND=4688566-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4688566-3|VIAF=245848313}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Logistikunternehmen (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen der Deutschen Bahn AG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1872]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wosch21149</name></author>
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