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	<title>Schenkenschanz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schenkenschanz&amp;diff=547399&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-11-28T13:25:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename = Kleve&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen = &lt;br /&gt;
| Breitengrad = 51/50/10/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 6/06/37/E&lt;br /&gt;
| Bundesland = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix = &lt;br /&gt;
| Höhe = &lt;br /&gt;
| Fläche = &lt;br /&gt;
| Einwohner = 102&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2015-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kleve.de/de/inhalt/kleve-in-kuerze/ |titel=Kleve in Kürze |werk=kleve.de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190423131528/https://www.kleve.de/de/inhalt/kleve-in-kuerze/ |archiv-datum=2019-04-23 |abruf=2019-04-23 |archiv-bot=2023-01-06 19:38:59 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1 = 47533&lt;br /&gt;
| Vorwahl1 = 02821&lt;br /&gt;
| Vorwahl2 = &lt;br /&gt;
| Lagekarte = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;mapframe latitude=&amp;quot;51.836111111111&amp;quot; longitude=&amp;quot;6.1102777777778&amp;quot; zoom=&amp;quot;10&amp;quot; width=&amp;quot;270&amp;quot; height=&amp;quot;270&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  &amp;quot;type&amp;quot;: &amp;quot;FeatureCollection&amp;quot;,&lt;br /&gt;
  &amp;quot;features&amp;quot;: [&lt;br /&gt;
    {&lt;br /&gt;
      &amp;quot;type&amp;quot;: &amp;quot;Feature&amp;quot;,&lt;br /&gt;
      &amp;quot;properties&amp;quot;: {},&lt;br /&gt;
      &amp;quot;geometry&amp;quot;: {&lt;br /&gt;
        &amp;quot;type&amp;quot;: &amp;quot;Point&amp;quot;,&lt;br /&gt;
        &amp;quot;coordinates&amp;quot;: [&lt;br /&gt;
          6.110348,&lt;br /&gt;
          51.835999&lt;br /&gt;
        ]&lt;br /&gt;
      }&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
  ]&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/mapframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bucker Nr11 Schenck.png|mini|Karte von Johann Bucker: Rheinverlauf bei Schenkenschanz anno 1713]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nieuw Schenckenschans (Claes Jansz. Visscher).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Nieuw Schenckenschans&amp;#039;&amp;#039;, Stich von [[Claes Janszoon Visscher]] (1.&amp;amp;nbsp;Hälfte des 17. Jahrhunderts)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Belegering van Schenkenschans in 1635 en 1636 (Johannes Jacobus Schort).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Belegering van Schenkenschans in 1635 en 1636&amp;#039;&amp;#039;, Illustration von Johannes Jacobus Schort, 1649]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schenckenschans, gezien vanaf het water, 1635-1636 Schencken-Schans (titel op object), RP-P-OB-81.393.jpg|mini|Schenkenschanze, Stich von 1645]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Adam Frans van der Meulen - The crossing of the Rhine at Lobith, 12 June 1672.jpg|mini|[[Adam Frans van der Meulen]] – Die Rheinüberquerung bei Lobith, 12. Juni 1672. Auf der anderen Seite liegt Schenkenschanz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftbild-Schenkenschanz.jpg|mini|Schenkenschanz von Norden her gesehen, im Hintergrund der Altrhein mit der Fähre (2008)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schenkenschanz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{nlS|Schenkenschans}}) ist ein Ortsteil der Stadt [[Kleve]] und liegt am unteren [[Rhein#Niederrhein|Niederrhein]] im Nordwesten von [[Nordrhein-Westfalen]]. Schenkenschanz zählt knapp 100 Einwohner (Stand 2016).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Schenkenschanz liegt rund fünf Kilometer nördlich des Zentrums der Stadt Kleve zwischen dem Rhein und dem [[Griethausen]]er [[Altrhein]], der 2,5&amp;amp;nbsp;km unterhalb des Dorfes in den Rhein mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortslage und Ortsbild ===&lt;br /&gt;
Schenkenschanz ist mit einer Fläche von 38 [[Hektar]] der kleinste Ortsteil von Kleve. Neun Zehntel der Gemarkung liegen im Überflutungsbereich des Naturschutzgebietes Kleve-[[Salmorth]], ein Zehntel ist bebaut. Zwei Drittel des Ortes sind durch eine Hochwasser-Schutzmauer, der Rest ist durch einen [[Deich]] vor Überflutung geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Rhein bei Schenkenschanz ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet um Schenkenschanz lag in seiner ganzen Historie im Wirkungsbereich des Rheinstroms mit Überschwemmungen, Uferabbrüchen, Inselbildungen und Verlagerungen. Die Zeichnung des Kartographen [[Johann Bucker]] zeigt, dass der Ort mit der ehemaligen Befestigung 1713 noch am Gabelpunkt von [[Waal (Fluss)|Waal]] und [[Nederrijn]] gelegen war. Auch gibt es einige ehemalige Inseln und Sande (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Fridericks Wardt&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Salmorth&amp;#039;&amp;#039;). [[Salmorth]] ist heute das Vorland zu den Dörfern [[Griethausen]], [[Brienen]] und [[Düffelward]]. Nach Wasserbaumaßnahmen im 18. Jahrhundert teilt sich der Strom heute nicht mehr bei Schenkenschanz, sondern erst weiter nördlich auf niederländischem Gebiet in die Flussarme Waal und Nederrijn.&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Wisplinghoff, Erläuterungen aus dem Jahre 1984 zu: Johann Bucker, Karte des Rheines von Duisburg bis Arnheim aus dem Jahre 1713, Herausgeber: Nordrhein-Westfälisches Staatsarchiv, Düsseldorf 1984, S. 5–10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wurde Schenkenschanz regelmäßig vom Frühjahrs-Hochwasser des Rheins umschlossen. Heute gibt es nur noch sporadisch Unwetter-Hochwasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehrsanbindung ===&lt;br /&gt;
Der Ort ist seit April 2016 nur noch auf dem Landweg über die Altrheinbrücke in Kleve-Griethausen erreichbar, den tiefsten Punkt auf der Zufahrtstrecke zur nachfolgenden, gut vier Kilometer langen Deichstraße. Die frühere Fährverbindung über den Griethausener Altrhein nach Düffelward wurde von der Stadt Kleve nach 111 Jahren eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 16. Mai 2020 gibt es in den Sommermonaten an Wochenenden und Feiertagen wieder eine Fährverbindung. Allerdings fährt nur ein kleines Fährboot für Fußgänger und Radfahrer.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nrz.de/staedte/kleve-und-umland/kleve-faehre-schenkenschanz-faehrt-wieder-ab-dem-wochenende-id229110915.html nrz.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Dem [[Achtzigjähriger Krieg|Achtzigjährigen Krieg]] zwischen den Niederlanden und Spanien verdankt der Ort seine Entstehung. 1579 schlossen sich [[Republik der Sieben Vereinigten Provinzen|sieben niederländische Provinzen]] zur [[Utrechter Union]] gegen Spanien zusammen. Sie verweigerten den Spaniern ihren Gehorsam. Zudem paktierten sie mit England: Königin [[Elisabeth I.]] unterstützte sie mit Geld und Soldaten durch [[Robert Dudley, 1. Earl of Leicester|Robert Dudley]]. Im damaligen Gabelungswinkel von [[Rhein]] und [[Waal (Fluss)|Waal]], auf einer großen und sumpfigen, „’s&amp;amp;nbsp;Grevenward“, „Saarbrugg“ oder auch „Fuchsenloch“ genannten und strategisch wichtigen Landspitze ließ der Lord 1586/87 durch den Feldhauptmann [[Martin Schenk von Nideggen]] eine [[Festung]] errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= Ruud van Capelleveen |url=https://www.absolutefacts.com/nl/schenkenschans-1601.htm |titel=Schenkenschans 1601 |werk=absolutefacts.com |hrsg=Geschiedenis Nederland |datum= |sprache=NL |abruf=2023-08-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende des 16. Jahrhunderts zählte die Festung zu den stärksten Europas. Sie war von großer Bedeutung und wurde als Tor zu den [[Republik der Sieben Vereinigten Provinzen|Niederlanden]] lange als uneinnehmbar angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die strategische Bedeutung wird deutlicher bei der Betrachtung der damaligen [[Topografie (Kartografie)|topografischen]] Situation: Die Aufspaltung des Rheins in einen südlichen [[Waal (Fluss)|Waal]] und einen nördlichen Mündungsarm, den [[Nederrijn]] (genauer: [[Pannerdens-Kanal]]), geschieht heute etwa 7,5&amp;amp;nbsp;km westlich (flussabwärts) von Schenkenschanz bei [[Millingen am Rhein]]. Vor Anlage der Festung Schenkenschanz war dies jedoch etwa 5&amp;amp;nbsp;km weiter flussaufwärts, etwa in Höhe des heutigen [[Griethausen]]. Daran erinnert heute noch der dortige &amp;#039;&amp;#039;[[Altrhein]]&amp;#039;&amp;#039; als Rest des früheren Flusslaufes. Somit bildete das Land, auf dem Schenkenschanz errichtet wurde, eine flussaufwärts gerichtete Landspitze, die auch &amp;#039;&amp;#039;Spyck&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde. Auch heute gibt es &amp;#039;&amp;#039;Spyck&amp;#039;&amp;#039; als Flurnamen nördlich von Griethausen, hier steht eine industrielle Ölmühle. Durch Verlagerungen der Flussläufe unterhalb von Schenkenschanz wurde die Festung zur Insel, von der aus beide Flussläufe kontrollierbar waren. Schenkenschanz hatte daher den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Hüter beider Ströme&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So war der Ort im [[Achtzigjähriger Krieg|Spanisch-Niederländischen Krieg]] Schauplatz ständiger militärischer Auseinandersetzungen und wurde wiederholt bombardiert, in Brand geschossen und geplündert. Im Juli 1635 konnten spanische Truppen die Festung erobern und kurzzeitig halten. Bei der Vorbereitung des von [[Johann Moritz (Nassau-Siegen)|Johann Moritz von Nassau-Siegen]] geführten niederländischen Gegenangriffs war Kurprinz [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Friedrich Wilhelm von Brandenburg]] zugegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Barbara Beuys]]: &amp;#039;&amp;#039;Der große Kurfürst. Der Mann, der Preußen schuf&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1979, ISBN 3-498-00456-5, S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch mit dem Ende des Krieges und der Anerkennung der Unabhängigkeit der [[Republik der Sieben Vereinigten Provinzen|Vereinigten Niederlande]] 1648 war der Streit um das Dorf nicht beendet. Zu Beginn des [[Holländischer Krieg|Holländischen Krieges]] (siehe auch: [[Rampjaar#Kriegsverlauf|Beschreibung des Kriegsverlaufs]]) stand 1672 der 34-jährige französische König [[Ludwig XIV.]] persönlich mit seinen Truppen vor den Toren. Nach einem Gefecht musste der erst 21-jährige Kommandant kapitulieren. Am 1. Mai 1674 zogen die Franzosen wieder ab und die Truppen [[Kurbrandenburg]]s ein. Sie blieben bis zum Kriegsende 1679. Schenkenschanz wurde darauf wieder niederländisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 17. Jahrhunderts versandete der Niederrhein zunehmend, und das Wasser floss immer mehr in die Waal. 1702 ließ die niederländische Regierung bei Millingen einen Kanal vom Waalbett zum dortigen Nederrijn graben (den Pannerdens-Kanal), um diesem eine stärkere Strömung zu geben. Dadurch wurde Schenkenschanz trockengelegt und verlor seine strategische und militärische Bedeutung. Die viele Jahrzehnte lang hart umkämpfte Festung entwickelte sich danach zu einem friedlichen und stillen Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der [[Franzosenzeit]] ab 1794/1798 bildete Schenkenschanz eine Landgemeinde in der [[Bürgermeisterei Griethausen]] im [[Kreis Kleve]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.digitalis.uni-koeln.de/Gemeinde/gemeinde60-69.pdf Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland 1885]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Landeshoheit wechselte 1817 von den Niederlanden auf Preußen im Tausch gegen [[Leuth (Berg en Dal)|Leuth]] und [[Kekerdom]]. Durch eine preußische Regierungsverfügung wurde die Gemeinde Schenkenschanz 1911 in die Gemeinde [[Salmorth]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dieter Echterhoff, Claudia Kressin |url=http://www.heimatverein-schenkenschanz.de/media/PDFs/schaenzerboetchen_8.pdf.pdf |titel=Fährgeschichte von Schenkenschanz |werk=Schänzer Bötchen Nr.&amp;amp;nbsp;8 |hrsg=Heimatverein Schenkenschanz |datum=2013-12 |seiten=5 |format=PDF |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140714164524/http://www.heimatverein-schenkenschanz.de/media/PDFs/schaenzerboetchen_8.pdf.pdf |archiv-datum=2014-07-14 |abruf=2014-06-06 |archiv-bot=2023-01-06 19:38:59 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Teil von Salmorth kam Schenkenschanz 1969 zur Stadt Kleve, in der es den Status eines eigenen Ortsteils erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chronik ===&lt;br /&gt;
Martin Schenk baut den Ort 1586 im Auftrag von [[Robert Dudley, 1. Earl of Leicester|Robert Dudley]], [[Graf von Leicester]], zur Festung aus.&lt;br /&gt;
Die evangelische Kirche wird 1634 gebaut.&lt;br /&gt;
Der Ort wird 1636 von Prinz [[Friedrich Heinrich (Oranien)|Frederik Hendrik von Oranien]] belagert. Acht Jahre später, 1674 wird Schenkenschanz niederländisch.&lt;br /&gt;
1816 fällt der Ort an [[Preußen]], die Festung wird [[Schleifung|geschleift]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Schenkenschanz wird 1911 in die Gemeinde Salmorth eingegliedert, diese wird am 1. Juli 1969 nach Kleve eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann |Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1970}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Rhein-Hochwassers im Februar 1995 wird Schenkenschanz eingeschlossen, die Bewohner müssen evakuiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühere Fährverbindung wird am 1. April 2016 von der Stadt Kleve eingestellt, die Infrastruktur abgebaut. Am 16. Mai 2020 wird die Fährverbindung wieder aufgenommen und im Sommer am Wochenende für Fußgänger und Radfahrer vom Heimatverein Schenkenschanz betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nrz.de/staedte/kleve-und-umland/kleve-faehre-schenkenschanz-faehrt-wieder-ab-dem-wochenende-id229110915.html |titel=Kleve: Fähre Schenkenschanz fährt wieder ab dem Wochenende |werk=NRZ |datum=2020-05-03 |offline=1 |archiv-url=https://archive.today/20201123172636/https://www.nrz.de/staedte/kleve-und-umland/kleve-faehre-schenkenschanz-faehrt-wieder-ab-dem-wochenende-id229110915.html |archiv-datum=2020-05-03 |abruf=2020-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
Trotz der geringen Größe des Dorfes hat sich ein reges Vereinsleben entwickelt: So gibt es z.&amp;amp;nbsp;B. einen Heimatverein, einen Schützenverein, einen Marine-Spielmannszug und einen bereits 1909 gegründeten Fußballclub, der sich jedoch 1945 mit dem Fußballclub von Kleve-Düffelward zusammenschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center centered&amp;quot; widths=&amp;quot;160&amp;quot; heights=160&amp;gt;&lt;br /&gt;
 89-06-08-KLEVE.jpg|Fähre zur Schanz (1989)&lt;br /&gt;
 Flutmauer Schenkenschanz PM20-19.jpg|Flutmauer Schenkenschanz (2019)&lt;br /&gt;
 Schenkenschanz memorial.jpg|[[Kriegerdenkmal]] mit der Inschrift: „Ihren gefallenen Brüdern – die Ortschaft Schenkenschanz“&lt;br /&gt;
 Schenkenschanz 019.JPG|Evangelische Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Panorama|Schenkenschanz3.JPG|700|Schenkenschanz (2011)}}&lt;br /&gt;
{{Panorama|Schenkenschanz - 140805.jpg|700|Schenkenschanz und Griethausener Altrhein (2014)}}&lt;br /&gt;
{{Panorama|Schenkenschanz-Panorama.jpg|700|165-Grad-Panoramablick Düffelward/Schenkenschanz, gesehen von der Deichstraße aus. Links der Griethausener Altrhein mit Fähre. (2005)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schenkenschanz im Film und in der Literatur ==&lt;br /&gt;
* Schenkenschanz ist der zentrale Schauplatz des Filmes &amp;#039;&amp;#039;Der Garten Eden&amp;#039;&amp;#039; von [[Lutz Mommartz]] aus dem Jahre 1977. [http://www.mommartzfilm.de/FilmeLutzMommartz/DerGartenEden_d.htm &amp;#039;&amp;#039;Der Garten Eden&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 3. September 2016.&lt;br /&gt;
* Schenkenschanz ist der zentrale Schauplatz des 2004 beim [[Rowohlt-Verlag]] erschienenen Krimis &amp;#039;&amp;#039;Die Schanz&amp;#039;&amp;#039; des Autorentrios [[Leenders Bay Leenders|Leenders/Bay/Leenders]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rowohlt.de/buch/Michael_Bay_Die_Schanz.23376.html &amp;#039;&amp;#039;Die Schanz&amp;#039;&amp;#039;] auf rowohlt.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Es wird von [[Hanns Dieter Hüsch|Hans-Dieter Hüsch]] im Gedichtband &amp;#039;&amp;#039;Am Niederrhein&amp;#039;&amp;#039; (1984, S. 31) genannt: „Schenkenschanz. Wirf mir einen Namen zu. Und ich mache Dir eine Geschichte daraus. … Schenkenschanz. Das muß ein Platz voller Narren sein. Dacht ich als Kind. Denk ich auch heute noch. Denn ich war nie dort.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hanns Dieter Hüsch |Titel=Das Gemüt is ausschlaggebend. Alles andere is dumme Quatsch: Die Niederrhein-Texte |Verlag=Edition diá |Datum=2015 |ISBN=978-3-86034-587-0 |Online=[https://books.google.de/books?id=8cJ3DwAAQBAJ&amp;amp;pg=PT170&amp;amp;lpg=PT170&amp;amp;dq=Schenkenschanz.+Das+mu%C3%9F+ein+Platz+voller+Narren+sein.&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=d7CzXyoPja&amp;amp;sig=ACfU3U2GFmwj_Iw2GN-yiv6SpiocJOXGXg&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjrxsPajdPuAhXMy6QKHcg8Ct4Q6AEwAXoECBEQAg#v=onepage&amp;amp;q=Schenkenschanz.%20Das%20mu%C3%9F%20ein%20Platz%20voller%20Narren%20sein.&amp;amp;f=false books.google.de] |Abruf=2021-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Schencken Schantz |Band=16 |Seite=88}}&lt;br /&gt;
* G. Leibold: &amp;#039;&amp;#039;Schenkenschanz. Ein Zeitgemälde aus drei Jahrhunderten clevischer Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Clever Kreisblatt.&amp;#039;&amp;#039; 1906. Zweiter Nachdruck 1985: G.&amp;amp;nbsp;W. Bösmann: &amp;#039;&amp;#039;Kleve.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Guido de Werd]]: &amp;#039;&amp;#039;Schenkenschanz.&amp;#039;&amp;#039; Boss, Kleve 1986, ISBN 3-922384-48-X.&lt;br /&gt;
* Karl Kossert: &amp;#039;&amp;#039;Martin Schenk von Nideggen.&amp;#039;&amp;#039; Mercator, Duisburg, 1993, ISBN 3-87463-196-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Dörfer neu entdeckt.&amp;#039;&amp;#039; Das Beste, Stuttgart 1985, ISBN 3-87070-242-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kleve.de/C12572B30025D73F/0/7CF8BD1327FF2E1DC1257537004B9C8A Stadt Kleve: Ortsteil Schenkenschanz]&lt;br /&gt;
* [http://www.schenkenschanz.de/ Aktuelle Webseite von Schenkenschanz]&lt;br /&gt;
* [[Adam Frans van der Meulen]]: [http://www.chrisvankeulen.nl/Lobith1672vanderMeulena.jpg Bild von Schenkenschanz 1672 beim Rheinübergang Ludwigs XIV.]&lt;br /&gt;
* Historische Karte als [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-30398 Digitalisat des Exemplars] der [[Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
* Illustration von [[Frans Hogenberg]] von 1599: Die Schencken Schantz ein fäster ordt, Licht auff des Reins und Wallen bort, … ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-89300}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Kleve}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{{Coordinate |NS=51/50/10/N |EW=6/06/37/E |type=city |region=DE-NW}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Kleve]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kleve)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Kleve)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Niederrhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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