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	<title>Schellen-Ursli - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bertramz: lf</title>
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		<updated>2026-01-24T13:07:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Bilderbuch. Die Verfilmungen siehe unter [[Schellen-Ursli (1964)]] oder [[Schellen-Ursli (2015)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schellenursli Guarda.jpg|mini|Schellenursli in Guarda]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Swiss-Commemorative-Coin-2011-CHF-50-obverse.png|mini|Der Schellenursli auf einer [[Liste der Schweizer Gedenkmünzen in Gold#50-Franken-Stücke|Gedenkmünze]] von 2011]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schellen-Ursli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (selten auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schellenursli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), im [[Bündnerromanisch|rätoromanischen]] Original &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uorsin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine Kindergeschichte der Autorin [[Selina Chönz]] und des Künstlers [[Alois Carigiet]] aus dem Jahr 1945. Es gehört zu den bekanntesten Bilderbüchern der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Geschichte ==&lt;br /&gt;
«Hoch oben in den Bergen, weit von hier, da wohnt ein Büblein so wie ihr», beginnt die Geschichte. Sie spielt in [[Guarda GR|Guarda]], einem [[Engadin]]er Dorf im [[Kanton Graubünden]] in der Schweiz. Sie handelt vom Brauch des &amp;#039;&amp;#039;[[Chalandamarz]]&amp;#039;&amp;#039;, der alljährlich am 1. März durchgeführt wird. Die Tradition will, dass im Frühling der Winter mit lautem Glockengeläut der Engadiner Kinder ausgetrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Protagonist Ursli hat für den &amp;#039;&amp;#039;Chalandamarz&amp;#039;&amp;#039; nur ein kleines [[Glocke|Glöckchen]] erhalten. Er wird von den anderen Dorfknaben deswegen gehänselt und will nicht akzeptieren, dass er am folgenden Tag beim Umzug am Ende mitgehen soll. Er erinnert sich an die grosse [[Kuhglocke]], die in der Frühsommeralphütte im [[Maiensäss]] hängt. Er macht sich auf den gefährlichen Weg durch den tiefen Schnee hinauf zur Hütte. Währenddessen sorgen sich die Eltern, beim Eindunkeln sucht das ganze Dorf nach dem kleinen Ursli; doch der ist glücklich im tief verschneiten Maiensäss angekommen. Als Ursli am nächsten Tag zu Hause mit der grossen Glocke wieder aufkreuzt, ist die Erleichterung gross. Da der Ursli nun die grösste Glocke mitbringt, darf er den Umzug anführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Autoren ==&lt;br /&gt;
[[Selina Chönz]] verfasste den Text, die Illustrationen stammen von [[Alois Carigiet]]. Das Buch erschien 1945. Weit über das Engadin hinaus erregte das Buch durch seine Bilder und die Geschichte Aufsehen. Obwohl der &amp;#039;&amp;#039;Schellenursli&amp;#039;&amp;#039; nicht so berühmt geworden ist wie &amp;#039;&amp;#039;[[Heidi (Roman)|Heidi]]&amp;#039;&amp;#039;, zählt er zu den grossen Schweizer Kinderbüchern. Weitere Bücher von Alois Carigiet und Selina Chönz sind &amp;#039;&amp;#039;Flurina und das Wildvöglein, Schellenurslis Schwester&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Der grosse Schnee&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Carigiet Laret.jpg|Flurina und Schellenursli&lt;br /&gt;
 Schellen-Ursli Skulptur in Zuoz.jpg|Schellen-Ursli-Skulptur in [[Zuoz]]&lt;br /&gt;
 Schellen-Ursli-Weg.jpeg|Schellen-Ursli-Weg in Guarda&lt;br /&gt;
 Schellenursli-Haus Guarda.jpg|Vorlage für das Schellenurslihaus in Guarda&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Geschichte liegt in [[Guarda GR|Guarda]], einem Dorf im Unterengadin. Das Haus Nr. 51 an der Westseite der Plazzetta zuos-cha (Rätoromanisch ‹Schmutziges Plätzchen›) diente dem Bündner Künstler Alois Carigiet als Vorbild für das Elternhaus des kleinen Ursli. Die stattlichen Unterengadiner Häuser sind bekannt für ihre dicken Mauern, die mit Bildern und [[Sgraffito|Sgraffiti]] bemalt sind. Die kleinen Fenster und die grossen verzierten Holztore sind noch heute typische Merkmale für Engadinerhäuser. Guarda ist heute ein Dorf mit einem Ortsbild von nationaler Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer heute durch das Engadin reist, trifft immer wieder auf die Spuren des Schellenursli. Sei es das Schellenursli-Museum, die Ausstellung von Alois Carigiets Bildern oder der noch heute praktizierte Brauch des &amp;#039;&amp;#039;Chalandamarz&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Die Schweizerische Post|Schweizerische Post]] widmete Schellenursli im Jahr 2007 eine Briefmarke: Die Marke im Wert von 85&amp;amp;nbsp;Rappen zeigt Ursli, wie er auf dem Weg zum Maiensäss über eine Holzbrücke läuft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web |url=http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/schellen-ursli-marke-1.551528 |title=«Schellen-Ursli» ziert B-Post-Briefmarke |language=de |accessdate=2011-01-05 |date=2007-09-06 |work=&amp;#039;&amp;#039;[[NZZ.ch]]&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfilmungen und Oper ==&lt;br /&gt;
* Eine vermutlich erste Verfilmung des Schellenursli stammt aus dem Jahr 1953; sie wurde durch den [[Thurgau]]er Fotografen und Filmemacher [[Ernst A. Heiniger]] realisiert. Der als verschollen geltende Streifen dieses [[Oscar]]-Preisträgers wurde in den [[Disney]]-Studios produziert und lief als Vorprogramm in amerikanischen Kinos. Die beiden Hauptrollen wurden von Not und Tilli Schlegel aus [[Bos-cha]] bei Guarda besetzt, die später heirateten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/thurgau/kantonthurgau/tz-tg/Von-Engwang-nach-Hollywood;art123841,4376643 |wayback=20151004160637 |text=&amp;#039;&amp;#039;Von Engwang nach Hollywood&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;[[St. Galler Tagblatt]]&amp;#039;&amp;#039; online. 2. Oktober 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;[[Südostschweiz (Zeitung)|Südostschweiz]].&amp;#039;&amp;#039; 19. September 2015, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gedrehten Szenen wurden jedoch zu einer Folge von Walt Disneys Serie &amp;#039;&amp;#039;Land und Leute&amp;#039;&amp;#039; verarbeitet und 1955 im Kino vor &amp;#039;&amp;#039;[[Susi und Strolch]]&amp;#039;&amp;#039; gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/radio-srf-1/radio-srf-1/hollywood-crew-in-guarda-verfilmte-walt-disney-in-den-1950er-jahren-den-schellen-ursli |titel=Hollywood-Crew in Guarda. Verfilmte Walt Disney in den 1950er-Jahren den Schellen-Ursli? |werk=[[SRF&amp;amp;nbsp;1]] |datum=2020-09-23 |abruf=2021-01-04 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1964 wurde die Geschichte in einem [[Schellen-Ursli (1964)|18 Minuten langen Kurzfilm]] von der [[Condor Films|Condor-Films AG]] verfilmt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.engadinerpost.ch/2013/07/schellen-ursli-wurde-schon-einmal-verfilmt.html |wayback=20130715075536 |text=&amp;#039;&amp;#039;Schellen-Ursli wurde schon einmal verfilmt&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Engadiner Post]].&amp;#039;&amp;#039; 11. Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{IMDb|tt4541014}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Auftragsarbeit des Verkehrsvereins Graubünden sollte für die Schönheit des Engadins werben.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Lerf: [https://www.tagesanzeiger.ch/schellen-ursli-ueberzeugt-auch-als-film-242780631216 &amp;#039;&amp;#039;Schellen-Ursli überzeugt auch als Film.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Tages-Anzeiger]].&amp;#039;&amp;#039; 8. September 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Unter der Regie von [[Xavier Koller]] wurde 2014/2015 der Kinofilm [[Schellen-Ursli (2015)|&amp;#039;&amp;#039;Schellen-Ursli&amp;#039;&amp;#039;]] produziert. Da die eigentliche Handlung der Buchvorlage für die Länge eines Spielfilms zu kurz ist, wurde die Geschichte von Stefan Jäger und Xavier Koller um wesentliche Teile erweitert; die Glockengeschichte, die im Buch erzählt wird, findet nur in den letzten 20 Minuten des Films statt.&lt;br /&gt;
* Der Berliner Komponist [[Marius Felix Lange]] schuf eine Opernfassung der Geschichte. Die Uraufführung dieser «Familienoper» erfolgte im November 2019 am [[Theater Basel]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theater-basel.ch/Spielplan/Schellen-Ursli/ob5Ust7Y/Pv4Ya/ Die Oper &amp;#039;&amp;#039;Schellen-Ursli&amp;#039;&amp;#039;] auf dem Spielplan des Theaters Basel, abgerufen am 18. November 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Selina Chönz (Erzählung), Alois Carigiet (Illustration): &amp;#039;&amp;#039;Schellen-Ursli.&amp;#039;&amp;#039; Ein Engadiner Bilderbuch. 32. Auflage. Orell Füssli, Zürich 2015, ISBN 978-3-280-01644-2.&lt;br /&gt;
* Roland Ganninger: &amp;#039;&amp;#039;Schellen-Ursli. Die Engadiner Antwort auf Heidi und die Häuser seiner Heimat.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Pforzheimer Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; Magazin Nr. 11, 15. Januar 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schellenursli}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinder- und Jugendliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Rätoromanisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bilderbuch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarische Figur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Scuol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bertramz</name></author>
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