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	<title>Schell-Plan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schell-Plan&amp;diff=744956&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-28T06:58:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schell-Plan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches [[Rüstungsindustrie|Wehrwirtschafts-]] und [[Rüstungskontrolle|Rüstungskontrollprogramm]], dem später das [[Rüstungsprogramm B]] folgte. Er war auf Kraftfahrzeuge (einschließlich der damaligen 100er Motor-Fahrräder), Anhänger und Einbaumotoren beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Wirkung des Schell-Planes ==&lt;br /&gt;
Im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|nationalsozialistischen Deutschland]] wurde nach und nach eine [[Zentralverwaltungswirtschaft]] mit wirtschaftslenkender [[Gesetzgebung]] ausgebaut. Als [[Neuer Plan]] wurde 1934 der Weg vorgezeichnet; dem folgten der [[Vierjahresplan]] von 1936, der [[Schnellplan]] von 1938 und der &amp;#039;&amp;#039;Schell-Plan&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1939.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Schell-Plan&amp;#039;&amp;#039; war ein kurz vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] von Oberst [[Adolf von Schell (General, 1893)|Adolf von Schell]] (1893–1967) entwickeltes wirtschaftspolitisches Programm zur Vereinheitlichung der reichsdeutschen [[Motorrad]]- und [[Automobilfertigung]]. Ziele waren die einfachere Wartung und Instandhaltung des [[Wehrmacht]]fuhrparks sowie eine effizientere Produktion durch eine drastische Reduzierung der Pkw- und Lkw-Typen und eine Vereinheitlichung ihrer Bauteile. Der Schell-Plan gehört damit im Rahmen des [[Vierjahresplan]]s zu den wirtschaftspolitischen Kriegsvorbereitungen, die vor dem Zweiten Weltkrieg getroffen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts gab es eine wachsende deutsche und österreichische Fahrzeugindustrie und damit rege Konkurrenz zwischen den verschiedenen Automobilherstellern, was zu einer Vielzahl verschiedener Fahrzeugtypen führte. 1938 wurden so 130 verschiedene Lkw-Typen produziert und unter anderem an die Wehrmacht ausgeliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Kirchberg: &amp;#039;&amp;#039;Heeresmotorisierung, Schell-Programm und die Auto-Union.&amp;#039;&amp;#039; S. 93.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Kriegsfall hätte das für die Wehrmacht große Schwierigkeiten bedeutet, da eine große Zahl verschiedener Ersatzteile und die Ausbildung an vielen Fahrzeugtypen nötig geworden wäre. Auch die Massenproduktion im Krieg sollte durch eine niedrige Typenzahl deutlich einfacher werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen Gründen ernannte Hermann Göring, der als Chef der Vierjahresplanbehörde dafür verantwortlich war, die deutsche Industrie auf den Krieg vorzubereiten, Oberst von Schell am 15. November 1938 zum „Generalbevollmächtigten für das Kraftfahrwesen“ (GBK). Er sollte in Zusammenarbeit mit der Automobilindustrie die Produktionsverhältnisse neu ordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. März 1939 erließ Göring als Beauftragter für den Vierjahresplan die „Verordnung über die Typenbegrenzung in der Kraftfahrzeugindustrie“, nach der die „(§ 1.1) Herstellung von Kraftfahrzeugen und ihren Anhängern“ den (§ 2) Vorschriften des Generalbevollmächtigten für das Kraftfahrwesen unterliegen; der „(§ 1.2) Generalbevollmächtigte setzt Bauart, Hubraumklassen, Typenzahlen und Nutzlastgrenzen fest, die jeweils vom Hersteller einzuhalten sind“; außerdem bestimmt er „(§ 1.3) die Fabriken, die Motoren für Motorfahrräder herstellen dürfen“ und erlässt Ausführungsvorschriften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;R-Ges-Blatt-Gö&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schell legte sein „Programm zur Beschränkung von Kraftfahrzeugtypen“ am 15. März 1939 vor. Es sah nur einige wenige Grundtypen für Motorräder, Lkw und Pkw vor. Die 114 bislang existierenden Lkw-Typen wurden auf 19, auf vier Grundtypen aufbauende Modelle reduziert, die Pkw-Typen von 52 auf 29. Die [[Reichsregierung#Zeit des Nationalsozialismus (1933–1945)|Reichsregierung]] bewilligte den Schell-Plan, er trat am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1940 in Kraft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ns_verkehrswesen&amp;quot; /&amp;gt;{{FN|(a)}} Die Aufteilung der Fahrzeugproduktion wurde wie folgt vorgesehen, wobei die Fertigung von Pkw bereits ab Mitte 1940 zugunsten der Kriegswirtschaft schrittweise eingestellt wurde:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirchberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top; white-space:nowrap;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Lkw&amp;amp;nbsp;1,5&amp;amp;nbsp;t !! Lkw&amp;amp;nbsp;3&amp;amp;nbsp;t !! Lkw&amp;amp;nbsp;4,5&amp;amp;nbsp;t !! Lkw&amp;amp;nbsp;6,5&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Opel || Opel|| Daimler-Benz || Daimler-Benz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Phänomen || Ford || Büssing-NAG || MAN&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steyr || Borgward || MAN || Krupp&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| | || Daimler-Benz || Saurer || Vomag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| | || Magirus || Henschel ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| | || MAN || Magirus ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top; white-space:nowrap;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hersteller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! Typen-Plan&amp;lt;br&amp;gt;ab 1940 || Bau-Typen&amp;lt;br /&amp;gt;Bauzeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adler || 3 Pkw-Typen || [[Adler Trumpf Junior]]&amp;lt;br /&amp;gt;(1936–1941)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Auto-Union || 7 Pkw-Typen || [[Vorlage:Zeitleiste Horch-, Audi-, Wanderer-, Slaby-Beringer- und DKW-Modelle (1900–1942)|Zeitleiste]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Borgward || 1 Pkw-Typ || [[Hansa 2000]]&amp;lt;br /&amp;gt;(1937–1942)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BMW || 1 Pkw-Typ || [[BMW 335]]&amp;lt;br /&amp;gt;(1939–1941)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Daimler-Benz || 6 Pkw-Typen || [[Vorlage:Navigationsleiste Mercedes-Benz-Typen|Zeitleiste]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ford || 2 Pkw-Typen || [[Ford Taunus G93A]]&amp;lt;br /&amp;gt;(1939–1942)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top; white-space:nowrap;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hersteller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; !! Typen-Plan&amp;lt;br&amp;gt;ab 1940 || Bau-Typen&amp;lt;br /&amp;gt;Bauzeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hanomag || 1 Pkw-Typ ||[[Hanomag 1,3 Liter]]&amp;lt;br /&amp;gt;(1939–1941)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Maybach || 1 Pkw-Typ ||[[Maybach-Motorenbau#Geschichte 2|Maybach SW 42]]&amp;lt;br /&amp;gt;(1939–1941)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Opel || 4 Pkw-Typen ||[[Opel#Zeitleisten|Zeitleiste]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steyr || 1 Pkw-Typ ||[[Steyr 50#Steyr 55|Steyr 55]]&amp;lt;br /&amp;gt;(1938–1940)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stoewer || 1 Pkw-Typ || [[Stoewer Sedina]]&amp;lt;br /&amp;gt;(1937–1940)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tatra || 1 Pkw-Typ || [[Tatra 57#Tatra 57 B|Tatra 57 B]]&amp;lt;br /&amp;gt;(1938–1940)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach waren die Hersteller in ihrer Handlungsfreiheit erheblich eingeschränkt. Ihnen wurde in weiten Zügen diktiert, in welcher Form und in welcher Auflage sie welche Modelle zu produzieren hatten. Der gesamte Produktionsrahmen war dadurch den Bedürfnissen der Wehrmacht unterworfen. Ein deutliches Beispiel für einen durch den Schell-Plan völlig umgewandelten Kraftfahrzeughersteller war [[Borgward]]. War Borgward vor dem Krieg noch in erster Linie ein Hersteller von zivilen Personenkraftwagen, so musste im weiteren Verlauf der Produktionsschwerpunkt rasch auf Heeres-Lkw, Artilleriezugmaschinen und Schützenpanzerwagen umgestellt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Falkenhagen&amp;quot; /&amp;gt; Wie auch für Büssing bekannt, waren viele Hersteller von tiefgreifenden Änderungen betroffen, zu denen nur wenige Ausnahmen geplant wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Richter&amp;quot; /&amp;gt; Die Umstellung der Pkw-Produktion war teilweise von den Plänen zur Entwicklung neuer Fahrzeugtypen für KdF- bzw. Volkswagen und andererseits von der Umstellung auf Kriegsproduktion überschattet. Am 16. Januar 1942 wurde [[Jakob Werlin]] von Hitler zum Generalinspekteur des Führers für das Kraftfahrwesen ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;R-Ges-Blatt-Werlin&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des Schell-Plans und der Bemühungen, den Aufwand für Beschaffung und Logistik durch die Verwendung von [[Gleichteil]]en zu dämpfen, kam es in der Praxis durch vielfältige Ausstattungsvarianten und Sonderbauten zu einer riesigen Anzahl von Fahrzeugvarianten, die weitgehend in der [[Liste von Radfahrzeugen der Wehrmacht]] und in der [[Liste der Sonderkraftfahrzeuge der Wehrmacht]] aufgeführt sind und beim tatsächlich genutzten Fuhrpark durch viele Varianten von Beutefahrzeugen ergänzt wurden. Siehe dazu die [[Kennblätter fremden Geräts#Gruppe Fahrzeuge (D. 50/11, D. 50/12)|Gruppe der Beutefahrzeuge gemäß den Kennblättern fremden Geräts]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschafts- und Rüstungspläne der NS-Zeit ==&lt;br /&gt;
Der Schell-Plan war eines der Programme, mit denen die deutsche Wirtschaft koordiniert werden sollte. Ihm folgte das [[Rüstungsprogramm B]] &amp;#039;&amp;#039;(auch: Rüstungsprogramm »Kriegsheer 1941«)&amp;#039;&amp;#039; als Plan für die [[Aufrüstung der Wehrmacht]] für den [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Krieg gegen die Sowjetunion]]. Es wurde im August 1940 entworfen und am 28. August 1940 vom [[Chef der Heeresrüstung und Befehlshaber des Ersatzheeres|Chef der Heeresrüstung]] [[Friedrich Fromm]] angeordnet. Die Expansion der [[Kriegswirtschaft]] wurde von etlichen weiteren Programmen begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Koordination dieser Pläne und die Gewichtung von Interessen sollte ab 1942 beim Ausschuss für [[Zentrale Planung]] im [[Reichsministerium für Bewaffnung und Munition|Reichsministerium für Rüstung und Kriegsproduktion]] erfolgen. Der Überblick über die Pläne ist teilweise schwer nachvollziehbar, wobei etliche dieser Pläne in Personal- oder Amtsunion von [[Wehrwirtschaftsführer]]n sowie in fusionierten Wirtschaftsgebilden wie den [[Reichswerke Hermann Göring|Reichswerken Hermann Göring]] betreut und umgesetzt werden sollten. Dass es dabei zu Konkurrenzsituationen kam, ist insbesondere vom Thema [[Adolf-Hitler-Panzerprogramm#Luftrüstung vs. Panzerrüstung|Luftrüstung gegen Panzerrüstung]] und vom Wirken der Konstrukteure wie [[Ferdinand Porsche#Porsches Rolle im „Dritten Reich“|Ferdinand Porsche]] oder [[Hans Ledwinka]] bekannt. Im Bereich der Kraftfahrzeugfertigung waren auch die Betriebe in annektierten oder besetzten Gebieten betroffen, wie es bei Unternehmen wie den [[Österreichische Saurerwerke#Geschichte|Österreichischen Saurerwerken]] sowie [[Škoda (Maschinenbau)#Geschichte|Škoda]] und [[Tatra Trucks#Geschichte|Tatra]] der Fall war. Am 25. Juli 1944 erschien im Reichsgesetzblatt Hitlers Erlass über den [[Totaler Krieg|Totalen Krieg]]. Von diesem Erlass wurden alle früheren Pläne betroffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;R-Ges-Blatt-Hi&amp;quot; /&amp;gt; Nachfolgend eine unvollständige Übersicht der Pläne, welche die Belange des Kraftfahrzeugwesens berührten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 1938 !! 1939 !! 1940 !! 1941 !! 1942 !! 1943 !! 1944&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schnellplan]] || &amp;#039;&amp;#039;Schell-Plan&amp;#039;&amp;#039; || [[Rüstungsprogramm B]] || [[Göring-Programm]] || [[Iwan-Programm]] || [[Adolf-Hitler-Panzerprogramm]] || [[Mineralölsicherungsplan]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internationale Aspekte und Nachwirkungen ==&lt;br /&gt;
Die [[Kriegswirtschaft im Zweiten Weltkrieg]] und die Koordination [[Militärisch-industrieller Komplex|militärisch-industrieller Komplexe]] wurde mehr oder weniger stark von allen Kriegsparteien betrieben. In Frankreich wirkte der 1944 beschlossene [[Plan-Pons]] mit ähnlichen Vorgaben wie beim Schell-Plan bis in die Nachkriegszeit im Rahmen der französischen [[Planification]] weiter. [[Paul Marie Pons]] wurde vom [[Commissariat général du Plan]] damit beauftragt, seine Pläne zur Restrukturierung der französischen Automobilindustrie weiterhin zu betreuen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bergere&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Friedenson&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Alliierte#Zweiter Weltkrieg|Alliierten]] profitierten ab 1941 von dem [[Leih- und Pachtgesetz]]. Im Frühjahr 1942 wurde nach dem [[Eintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg|Kriegseintritt der USA]] das [[War Production Board]] eingerichtet und mit weitreichenden Befugnissen ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Deutschlands Kapitulation]] und dem Niedergang der Industrie waren Wirtschaftspläne aus der NS-Zeit überholt. Wie von der [[Volkswagen AG#Nachkriegszeit|Geschichte der „Wolfsburg Motor Works“]] und der späteren [[Volkswagen AG]] bekannt war es schwer, überhaupt die Produktion von Fahrzeugen in den [[Trizone|westalliierten Besatzungszonen]] und in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] von Deutschland wiederzubeleben. In der DDR wurde die Kraftfahrzeugindustrie kollektiviert und im Rahmen des [[Demokratischer Zentralismus#Demokratischer Zentralismus in der DDR|Demokratischen Zentralismus in der DDR]] mit dem [[Fünfjahresplan#Deutschland|Fünfjahresplan der DDR]] gesteuert. Das &amp;#039;&amp;#039;European Recovery Program (ERP)&amp;#039;&amp;#039;, besser bekannt als [[Marshallplan]], wurde aufgelegt, um die Wirtschaft Europas beim Wiederaufbau zu stützen. Der westeuropäische Wirtschaftsraum konnte davon profitieren, während der spätere [[Ostblock]] das System der [[Zentralverwaltungswirtschaft]] verfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Einheits-PKW der Wehrmacht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Horst Beiersdorf |Titel=KfZ-Anhänger der Wehrmacht 1935 - 1945 |Verlag=Podzun-Pallas |Ort=Friedberg |Datum=1994 |ISBN=3-7909-0454-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Marc Bergère et al. |Titel=L&amp;#039;épuration économique en France à la Libération |Verlag=Presses universitaires de Rennes |Ort=Rennes |Datum=2008 |ISBN=2-7535-3086-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Dietrich Eichholtz et al. |Titel=Geschichte der deutschen Kriegswirtschaft 1939-1945&lt;br /&gt;
 |Auflage=Reprint 2012 |Verlag=De Gruyter |Ort=Boston |Datum=2003 |ISBN=978-3-11-183765-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Sven Feyer |Titel=Die MAN im Dritten Reich |TitelErg= Ein Maschinenbauunternehmen zwischen Weltwirtschaftskrise und Währungsreform |Verlag=Nomos |Ort=Baden-Baden |Datum=2018 |ISBN=978-3-8487-4338-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Reinhard Frank |Titel=Personenkraftwagen der Wehrmacht Kübelwagen, Einheits-Pkw, eingezogene und erbeutete Personenwagen im Einsatz |Verlag=Podzun-Pallas |Ort=Friedberg |Datum=1999 |ISBN=3-7909-0486-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Neil Gregor |Titel=Stern und Hakenkreuz: Daimler-Benz im Dritten Reich |TitelErg=Aus dem Engl. von Waltraud Götting und Karl Heinz Silber |Verlag=Propyläen |Ort=Berlin |Datum=1997 |ISBN=3-549-05604-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Peter Kirchberg |Titel=Automobilgeschichte in Deutschland |TitelErg= Die Motorisierungswellen bis 1939 |Verlag=Georg-Olms-Verlag |Ort=Hildesheim |Datum=2021 |ISBN=978-3-487-08642-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Peter Kirchberg |Titel=Heeresmotorisierung, Schell-Programm und die Auto-Union |Sammelwerk=Vom Horch zum Munga : Militärfahrzeuge der Auto-Union |Hrsg=Peter Kirchberg |Verlag=Delius Klasing |Ort=Bielefeld |Datum=2010 |ISBN=978-3-7688-3143-7 |Seiten=90–96}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Pat Ware, Alexander Lüdeke |Titel=Die Lastkraftwagen der deutschen Wehrmacht |Verlag=GeraMond |Ort=München |Datum=2014 |ISBN=3-86245-670-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hans-Georg Mayer-Stein |Titel=Der mittlere Einheits-PKW der deutschen Wehrmacht 1937–1945 |Online=https://www.scribd.com/doc/135829250/Waffen-arsenal-157-Der-mittlere-einheits-pkw-Der-wehrmacht-1937-1945 |Verlag=Podzun-Pallas |Ort=Friedberg |Datum=1995 |DNB=950421235}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Frank Rönicke |Titel=Typenkompass deutsche Militärmotorräder seit 1905 |Auflage=1 |Verlag=Motorbuch |Ort=Stuttgart |Datum=2010 |ISBN=978-3-613-03215-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Waldemar Trojca |Titel=LKW und Zugmaschinen und PKW der Wehrmacht |Band=1 |Auflage=1 |Verlag=VDM Nickel |Ort=Zweibrücken |Datum=2003 |ISBN=3-925480-74-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Waldemar Trojca |Titel=LKW und Zugmaschinen und PKW der Wehrmacht |Band=2 |Auflage=1 |Verlag=VDM Nickel |Ort=Zweibrücken |Datum=2004 |ISBN=3-925480-91-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
{{FNZ|(a)|In den Ausführungsvorschriften des GBK vom 15. März 1939 heißt es über die betroffenen Kraftfahrzeuge, Motoren und Anhänger: „hat deren Herstellung zeitlich so einzusetzen, daß unter Vermeidung einer Lücke in der Fabrikation ab 1. 1. 1940 nur noch die vorstehend aufgeführten Typen erstmalig zum Verkehr auf öffentlichen Straßen zur Zulassung gelangen.“}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{wikisource|Deutsches Reichsgesetzblatt 1939}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Holger Erdmann |url=http://www.kfzderwehrmacht.de/Hauptseite_deutsch/Verschiedenes/Schell-Plan/schell-plan.html |titel=Der Schell-Plan |werk=kfzderwehrmacht.de |datum=2018-08-10 |abruf=2021-03-29 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;R-Ges-Blatt-Gö&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hermann Göring |url=https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Deutsches_Reichsgesetzblatt_39T1_039_0386.jpg |titel=Verordnung über die Typenbegrenzung in der deutschen Kraftfahrtzeugindustrie |werk=[[Reichsgesetzblatt]], Teil I. |hrsg= |datum=1939-03-02 |seiten=386 |abruf=2022-08-26}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;R-Ges-Blatt-Hi&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Adolf Hitler |url=https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Deutsches_Reichsgesetzblatt_44T1_034_0161.jpg |titel=Erlaß des Führers über den totalen Kriegseinsatz |werk=[[Reichsgesetzblatt]], Teil I. |hrsg= |datum=1944-07-25 |seiten=161 |abruf=2022-08-26}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;R-Ges-Blatt-Werlin&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Adolf Hitler |url=https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Deutsches_Reichsgesetzblatt_42T1_005_0025.jpg |titel=Erlaß des Führers über die Bestellung eines Generalinspektors des Führers für das Kraftfahrwesen |werk=[[Reichsgesetzblatt]], Teil I. |hrsg= |datum=1942-01-16 |seiten=25–26 |abruf=2022-09-05}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ns_verkehrswesen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Nosske |url=https://web.hs-merseburg.de/~nosske/EpocheII/he/e2h_1939.html |titel=Ereignisse 1939 |werk=[[Hochschule Merseburg|hs-merseburg.de]] |datum=2006-09-15 |archiv-url=http://web.archive.org/web/20160325073927/https://web.hs-merseburg.de/~nosske/EpocheII/he/e2h_1939.html |archiv-datum=2021-03-29 |abruf=2021-03-29}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Falkenhagen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Falkenhagen, Christoph W. O. Matthies, Maik Ziemann |url=http://www.millennum.de/referate/autonazi/ |titel=Die Automobilindustrie im Nationalsozialismus |werk=millennum.de |datum=2006-09-1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20090718114723/http://www.millennum.de/referate/autonazi/ |archiv-datum=2009-07-18 |abruf=2021-03-29}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirchberg&amp;quot;&amp;gt;Pkw-Typenaufteilung: {{Literatur |Autor=Peter Kirchberg |Titel=Automobilgeschichte in Deutschland |TitelErg= Die Motorisierungswellen bis 1939 |Verlag=Georg-Olms-Verlag |Ort=Hildesheim |Datum=2021 |ISBN=978-3-487-08642-2 |Seiten=524 |Kommentar=„Nach dem Schellprogramm durften noch folgende Firmen zivile PKW bauen:“}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Richter&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frank Richter |url=https://www.modellversium.de/presse/artikel.php?id=1139 |titel=Büssing: 1931 bis 1971 – Teil 2 |titelerg=Buchrezension |werk=modellversium.de |datum=2016-04-16 |abruf=2022-08-25}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bergere&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marc Bergère et al. |Titel=L&amp;#039;épuration économique en France à la Libération |Verlag=Presses universitaires de Rennes |Ort=Rennes |Datum=2008 |ISBN=2-7535-3086-6}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Friedenson&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Patrick Friedenson |Titel=L’innovation dans la construction&lt;br /&gt;
automobile sous l’Occupation |Auflage=n°2 janvier 2002-juin 2003| Sammelwerk= Les Cahiers de Recits, Seminaire de Rechcherche Recits Guerre, Transports et Industries |Verlag=Recits |Ort=Belfort |Datum=2003 |Seiten=63–74 |Online=https://www.utbm.fr/wp-content/uploads/2015/04/LivreNum13_LesCahiersDeRECITS-02.pdf |Format=PDF |KBytes=3600}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehr- und Rüstungswirtschaft im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegswirtschaft im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftspolitik (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Automobilindustrie (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rüstungsprogramm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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