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	<title>Schelditz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schelditz&amp;diff=2648854&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Website, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-02-09T22:58:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Website, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Rositz&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/0/36/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/22/55/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 188 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 1.967&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/161203 |titel=Gemarkung Schelditz, Gemeinde Rositz |werk=GEOindex |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 434&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1950-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 04617&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034498&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Thüringen&lt;br /&gt;
| Bild                   = Ortskern Schelditz.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Mittelpunkt des alten Ortskerns&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schelditz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Rositz]] im [[Landkreis Altenburger Land]] in [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Schelditz liegt im Süden der Gemeinde Rositz an der [[Kreisstraße]] 223 und [[Landesstraße]] 1361. Die Gemarkung befindet sich im &amp;#039;&amp;#039;Altenburger-Zeitzer-Lösshügelland&amp;#039;&amp;#039; am Südrand der [[Leipziger Tieflandbucht]]. Schelditz liegt am [[Gerstenbach (Pleiße)|Gerstenbach]], der bei [[Serbitz (Treben)|Serbitz]] in die [[Pleiße]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rositz Schleditz.png|mini|hochkant=1.2|links|Lage von Schelditz in der Gemeinde Rositz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeitraum 1181–1214 fand die urkundliche Ersterwähnung von Schelditz statt, u.&amp;amp;nbsp;a. als „Scelditz“ im Zehntverzeichnis des [[Kloster Posa|Klosters Bosau]] aus dem Jahr 1181.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Kahl: &amp;#039;&amp;#039;Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Rockstustuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 247&amp;lt;/ref&amp;gt; Der sorbische Name hat die Bedeutung „Ort der Dienstleute und des Gesindes“. Um 1210 ist ein [[Ministeriale|Reichsministerial]] Gerard von Scelditz erwähnt. Dessen Nachfahr Conrad von Scelditz veräußerte 1282 seine Besitzungen in Schelditz an das [[Deutscher Orden|Deutsche Ordenshaus]] zu [[Altenburg]]. Im Gegensatz zu den anderen Schelditzer Bauerngehöften war das seit dem 16. Jahrhundert existierende [[Freigut (Rechtsgeschichte)|Freigut]] nicht mit Frondiensten belastet. Es gehörte seit 1594 dem [[Kurfürstentum Sachsen|kurfürstlichen]] Rittmeister zu Dresden, Tilo von Osterhausen. Seit 1676 waren die von Stange zu [[Oberlödla]] Herren auf dem Freigut. Der Altenburger [[Schloss Altenburg (Thüringen)|Schlosshauptmann]] Friedrich Wilhelm von Stange verkaufte das Gut im Jahr 1724 an Georg Zetzsche aus [[Kriebitzsch]]. Dessen Nachfahre, der Freigutsbesitzer Hermann Zetzsche, veräußerte das Gelände mit einer zu seiner Zeit erbauten Ziegelei im Jahr 1882 an Albin Taubert aus [[Zechau]]. Albin Tauberts Sohn Max verkaufte es mit allen Gebäuden zu Beginn des 20. Jahrhunderts an die [[DEA Deutsche Erdöl AG|DEA]]-Mineralölwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schelditz gehörte bezüglich der Verwaltung zum [[Wettiner|wettinischen]] [[Kreisamt Altenburg|Amt Altenburg]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=T_JCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA80&amp;amp;lpg=PA80&amp;amp;dq=amt+gerstungen&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=f-SgULurg6&amp;amp;sig=3Ms_ZEMDt-A2G7RgJG3I1PvLqc4&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=MMngUqK0DI_Vsga9x4DgAQ&amp;amp;ved=0CCsQ6AEwADgK#v=onepage&amp;amp;q=amt%20gerstungen&amp;amp;f=false Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=e38AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA79&amp;amp;lpg=PA79&amp;amp;dq=%C3%A4mter+altenburg+und+ronneburg&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=xU41yut0bb&amp;amp;sig=3cGSJCbO6-6PVcEaYqG-kGra3uY&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAzgKahUKEwiRxtfhuYvJAhUGkCwKHaNpBC8#v=onepage&amp;amp;q=%C3%A4mter%20altenburg%20und%20ronneburg&amp;amp;f=false Die Orte des Amts Altenburg ab S. 83].&amp;lt;/ref&amp;gt; welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender [[Ernestinische Herzogtümer|Ernestinischer Herzogtümer]] stand: [[Herzogtum Sachsen (1547–1572)|Herzogtum Sachsen]] (1554 bis 1572), Herzogtum [[Sachsen-Weimar]] (1572 bis 1603), Herzogtum [[Sachsen-Altenburg]] (1603 bis 1672), [[Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg]] (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte Schelditz bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/ostkreis.htm  |titel=Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-29 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20230409221439/http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/ostkreis.htm | archiv-datum=2023-04-09 | abruf=2025-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. zum [[Landratsamt Altenburg]] (ab 1900).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/altenburg.htm  |titel=Das Landratsamt Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-18 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20220701170527if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/altenburg.htm | archiv-datum=2022-07-01 | abruf=2025-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Dorf gehörte ab 1918 zum [[Freistaat Sachsen-Altenburg]], der 1920 im [[Land Thüringen (1920–1952)|Land Thüringen]] aufging. 1922 kam es zum [[Landkreis Altenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1923 wurde Schelditz trotz Protesten wie [[Gorma]] und [[Fichtenhainichen]] nach Rositz eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gemeinde-rositz.de/left-menu/gemeinde/ortsteile/gorma/ Der Ort auf der Website der Gemeinde Rositz] Abgerufen am 16. Juni 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Prüfung durch die Behörden des Landes Thüringen wurde Schelditz jedoch am 1. August 1924 zunächst wieder selbstständig. Endgültig wurde Schelsitz am 1. Juli 1950 nach Rositz eingemeindet. Ausführliche Informationen zur weiteren Entwicklung des Dorfes geben die angegebene Literatur und der Hauptartikel [[Rositz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gemeinde-rositz.de/left-menu/gemeinde/ortsteile/schelditz/geschichte-1181-1950/ Schelditz auf der Website der Gemeinde Rositz] Abgerufen am 27. August 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrie und Braunkohleabbau ===&lt;br /&gt;
In Schelditz, das im Osten des [[Meuselwitz-Altenburger Braunkohlerevier|Meuselwitz-Rositzer Braunkohlerevier]] liegt, wurde in der westlich des Orts liegenden [[Liste der Tiefbaugruben im Meuselwitz-Altenburger Braunkohlerevier|Tiefbaugrube]] „Neu-Rositz Nr. 145“ zwischen 1917 und 1942 Kohle abgebaut. Die Geschichte des Orts wurde durch die 1917 erfolgte Eröffnung der [[DEA Deutsche Erdöl AG|DEA]]-Mineralölwerke (Rositzer Teerwerke) direkt nordöstlich des Orts auf der Flur von Fichtenhainichen erheblich mitgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] befand sich eines von acht Lagern für [[Zwangsarbeiter]] in Schelditz, in denen mehr als tausend Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter arbeiten mussten: für die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Erdöl AG (DEA)&amp;#039;&amp;#039;, für die Rositzer &amp;#039;&amp;#039;Zuckerraffinerie&amp;#039;&amp;#039;, bei der Firma &amp;#039;&amp;#039;K. Eisenrieth&amp;#039;&amp;#039;, für die &amp;#039;&amp;#039;Rositzer Kohlenwerke&amp;#039;&amp;#039; und für die Firma &amp;#039;&amp;#039;Curt Plützsch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 24f., ISBN 3-88864-343-0&amp;lt;/ref&amp;gt; 1945 entstanden durch das alliierte Bombardement der Rositzer Teerfabrik starke Schäden im benachbarten Schelditz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren war die Wiederaufnahme des Braunkohleabbaus im Meuselwitz-Rositzer Braunkohlerevier geplant, welche aber nicht zur Ausführung kam. Dem geplanten „Tagebau Meuselwitz“ zwischen Meuselwitz und Rositz hätte ein Großteil des Gemeindegebiets von Rositz einschließlich eines Teils von Schelditz ohne die benachbarte Raffinerie weichen müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.agreement-berlin.de/wp-content/uploads/2015/08/Mitteldeutschland_Doku-16_Altenburg-Meuselwitz.pdf Das Braunkohlerevier Altenburg/Meuselwitz, Publikation des LMBV]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Altlasten der zu DDR-Zeiten weiter betriebenen Teerfabrik kontaminierten das infolge der Stilllegung des Braunkohlebergbaus aufsteigende Grundwasser. Seit 2014 wurden Sicherungsmaßnahmen geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.otz.de/leben/natur-umwelt/article220536355/Verschmutztes-Grundwasser-in-Rositz-Schelditz-im-Visier.html Ostthüringer Zeitung], 20. November 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Sanierung der Altlast mussten neun Gebäude, darunter ein Mehrfamilien-Wohnblock abgerissen und Keller verfüllt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lmbv.de/geplante-kellerverfuellung-in-der-rositzer-talstrasse-7-und-9-in-der-ausschreibung/?print=print Geplante Kellerverfüllung in der Rositzer Talstraße], Thüringer LMBV, aufgerufen am 22. September 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://gemeinde-rositz.de/impressionen/schelditz/ &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Schelditz&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Rositz.&lt;br /&gt;
* [https://www.agreement-berlin.de/wp-content/uploads/2015/08/Mitteldeutschland_Doku-16_Altenburg-Meuselwitz.pdf Beschreibung des Meuselwitz-Rositzer Braunkohlereviers] in einem PDF-Dokument der LMBV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Rositz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1317360079}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Altenburger Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rositz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Altenburger Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1950]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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