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	<title>Scheitholt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-22T17:40:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Scheitholt&amp;diff=1265724&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martin Geisler: /* Literatur und Weblinks */ Link</title>
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		<updated>2026-02-27T10:04:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur und Weblinks: &lt;/span&gt; Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Scheitholt instrument.jpg|miniatur|Scheitholz in einem Museum in [[North Carolina]] (USA), erworben in den 1930er Jahren]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Scheitholt CIMG3470.JPG|mini|Historische &amp;#039;&amp;#039;kisfejes [[citera]]&amp;#039;&amp;#039; („kleinköpfige Zither“) mit zusätzlichen treppenartigen [[Stimmstock#Stimmstöcke bei anderen Instrumenten|Stimmstöcken]] an der Seite, eine ungarische Verwandte des Scheitholt, erworben 1996 im Antiquitätenhandel, behutsam restauriert]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Scheitholt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Scheitholz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein historisches [[Saiteninstrument]] und eine frühe Vorstufe der heutigen [[Zither]]. Es zählt zu den [[Bordunzither]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Das Scheitholt war eine Weiterentwicklung eines schon aus der Antike bekannten instrumentenähnlichen Gegenstands, dem [[Monochord]], eines mit nur einer Saite bespannten, schmalen Holzkastens. Scheitholt bezeichnete ursprünglich in Scheite geschlagenes Brennholz. Spätestens seit dem 16. Jahrhundert wurde aber das Instrument so bezeichnet, vermutlich, weil es eine ähnliche Form oder Größe hatte. Es existierten allerdings eine Vielzahl anderer, meist lokaler Bezeichnungen für das Instrument. Überregional war es noch unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Hummel (Instrument)|Hummel]]&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Im bayerisch-österreichischen Raum lässt sich das Scheitholt bereits im 14. Jahrhundert nachweisen. In Frankreich wird es überwiegend [[Épinette des Vosges]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;epinette&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://home.vrweb.de/bid/epinette_des_vosges.htm | wayback=20090715095110 | text=Épinette des Vosges und andere Zithern}}&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt, weil es ausschließlich in einem extrem kleinen Gebiet der südöstlichen romanisch-lothringischen Hochvogesen vorkommt. Die meisten Franzosen kennen dieses lokale Musikinstrument und dessen Bezeichnung nicht. Es ist nicht auszuschließen, dass das Scheitholt im Zuge der Einwanderungen von deutschen bzw. sächsischen Bergleuten oder auch von Köhlern und Glasmachern aus den Alpenländern in die Vogesen eingeführt wurde. &lt;br /&gt;
[[Datei:Scheitholt.jpg|miniatur|Bordunzithern in Europa, Typ Scheitholt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit großer Wahrscheinlichkeit stammt es aus [[Kleinasien]] oder dem [[Kaukasus]]. Im Zuge der Völkerwanderung gelangte es dann nach Westen in den Alpenraum.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kulturreferat (München)|Kulturreferat der Landeshauptstadt München]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Tiroler Raffele und die Allgäuer Scherrzither&amp;#039;&amp;#039;. September 1990.&amp;lt;/ref&amp;gt; Genau beschrieben wurde das Scheitholt im deutschen Sprachraum erstmals von [[Michael Praetorius]].&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Praetorius: Syntagma musicum, Band II, Theatrum Instrumentorum, Wolfenbüttel 1620, Taf. XXI: &amp;quot;8. Scheidtholtt.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Instrument fand auch in deutschen Folkgruppen wieder Beachtung, nachdem es als [[Appalachian Dulcimer]] aus den USA nach Europa zurückkam. Die gefällige Sanduhrform ist seit 1870 in Kentucky bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;epinette&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheitholte und Hummeln wurden in den Alpenregionen, in Süddeutschland, in Norddeutschland, im sächsischen [[Erzgebirge]] und in der [[Oberlausitz]] bis in das 19. Jahrhundert hinein gespielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.studia-instrumentorum.de/MUSEUM/zith_scheitholt.htm Andreas Michel: &amp;#039;&amp;#039;Scheitholt und frühe Formen der Kratzzither.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; In einigen Regionen Norwegens gehört die [[Langeleik]] noch heute zur charakteristischen Volksmusiktradition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Scheitholt bestand aus einem langen schmalen Holzkasten, an dessen Kopfende sich ein einfaches Wirbelbrett befand und der zunächst mit zwei oder drei Saiten bespannt war. Diese Saiten waren neben [[Messing]] oft auch aus einfachen Materialien wie Tierhaaren, getrockneten Därmen oder gewachstem Flachs hergestellt. Ein [[Griffbrett]] im üblichen Sinn war nicht vorhanden, unter den Saiten waren im Holz Drähte als [[Bund (Saiteninstrument)|Bünde]] eingelassen. Ab dem 16. und 17. Jahrhundert hatten die Scheitholte dann drei bis vier Saiten. In der weiteren Entwicklung wurde der Schallkörper vergrößert und ein eigenständiges Griffbrett aufgeleimt. Aus dem Scheitholt entstand mit der Veränderung der Form um die Mitte des 18. Jahrhunderts die Kratzzither oder [[Scherrzither]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spielweise ==&lt;br /&gt;
Gespielt wurde das Scheitholt ähnlich der heutigen Zither. Es wurde dazu waagrecht auf einen Tisch oder auf die Oberschenkel gelegt, die linke Hand strich mit einem Stöckchen die Saiten entlang, während Daumen und Zeigefinger der rechten Hand direkt oder mit einem Horn- oder Holzstäbchen oder [[Gänsekiel]] die Saiten anrissen. Einzelne Saiten fungierten als [[Bordun]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Kulturreferat der Landeshauptstadt München (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Tiroler Raffele und die Allgäuer Scherrzither&amp;#039;&amp;#039;, September 1990&lt;br /&gt;
* [[Andreas Michel (Musikwissenschaftler)|Andreas Michel]]: [http://www.studia-instrumentorum.de/MUSEUM/zith_scheitholt.htm &amp;#039;&amp;#039;Scheitholt und frühe Formen der Kratzzither.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* Andreas Sumerauer: [http://sumerauer.de/dausenkunz/de/scheit.htm Abbildung, Beschreibung und Maße des Instruments nach Praetorius]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4689370-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zitherinstrument]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Musikinstrument]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin Geisler</name></author>
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