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	<title>Scheintaranteln - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T18:16:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Scheintaranteln&amp;diff=395318&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InkoBot: Bot: ersetze direkte Einbindung von CSS-Klasse durch Vorlage:Person</title>
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		<updated>2024-04-26T17:59:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: ersetze direkte Einbindung von CSS-Klasse durch &lt;a href=&quot;/index.php/Vorlage:Person&quot; title=&quot;Vorlage:Person&quot;&gt;Vorlage:Person&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Scheintaranteln&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Alopecosa&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Eugène Simon|Simon]], 1885&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Wolfspinnen&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Lycosidae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Wolfspinnenartige&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Lycosoidea&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Echte Webspinnen&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Araneomorphae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Webspinnen&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Araneae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Spinnentiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Arachnida&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Alopecosa aculeata 06.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = [[Stachelige Pantherspinne]] (&amp;#039;&amp;#039;A. aculeata&amp;#039;&amp;#039;), Weibchen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Scheintaranteln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Alopecosa&amp;#039;&amp;#039;), auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erdwölfe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pantherspinnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, sind eine nahezu weltweit verbreitete Gattung aus der Familie der [[Wolfspinnen]] (Lycosidae) innerhalb der Ordnung der [[Webspinnen]]. Mit 162 anerkannten Arten einschließlich [[Unterart]]en&amp;lt;ref name=&amp;quot;nmbe&amp;quot;/&amp;gt; bilden sie nach den [[Laufwölfe]]n (&amp;#039;&amp;#039;Pardosa&amp;#039;&amp;#039;) die zahlenmäßig zweitgrößte Gattung der Familie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jorgenlissner&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Englischen werden die Scheintaranteln angelehnt an die wissenschaftliche Bezeichnung (s. Abschnitt „[[Scheintaranteln#Systematik|Systematik]]“) als &amp;#039;&amp;#039;Fox spiders&amp;#039;&amp;#039; (übersetzt: „Fuchsspinnen“) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alopecosa cuneata 02.JPG|mini|Männchen der [[Dickfußpantherspinne]] (&amp;#039;&amp;#039;A. cuneata&amp;#039;&amp;#039;) mit auffällig verdickten [[Tibia (Gliederfüßer)|Tibien]] des ersten Beinpaares]]&lt;br /&gt;
Die Scheintaranteln weisen je nach Art eine Körperlänge von unter zehn bis etwa 20 Millimetern auf und zählen somit zu den mittelgroßen bis großen Wolfspinnen, deren Körperbau auch die Arten dieser Gattung entsprechen. Dabei sind die Scheintaranteln vergleichsweise kräftig und untersetzt gebaut. Das Prosoma (Vorderkörper) fällt etwa im Vergleich zu dem der Laufwölfe (&amp;#039;&amp;#039;Pardosa&amp;#039;&amp;#039;) nur allmählich ab, sodass bei den Scheintaranteln dieser Körperabschnitt deutlich breiter als die ebenfalls dort befindliche Augenpartie in Erscheinung tritt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bellmann&amp;quot;/&amp;gt; Die Arten der Gattung verfügen meist über braune oder gräuliche Farbgebungen. Die Ventralseite der Arten weist entweder eine schwarze oder eine blasse Grundfärbung auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jorgenlissner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Carapax#Spinnentiere|Carapax]] (Rückenschild des Prosomas) der Scheintaranteln ist mit einem hellen Medianband versehen, das breiter als die Augenpartie erscheint.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jorgenlissner&amp;quot; /&amp;gt; Auch die Ränder des Carapax sind hell gefärbt. Typisch für die Scheintaranteln sind außerdem die Radiärstreifen auf dem Carapax, die bei einigen Arten jedoch auch undeutlich oder verwaschen sein können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;arages&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beine der Scheintaranteln sind stämmig gebaut und die [[Tibia (Gliederfüßer)|Tibien]] (Beinschienen) des ersten Beinpaares sind bei den Männchen einiger Arten, etwa der [[Dickfußpantherspinne]] (&amp;#039;&amp;#039;A. cuneata&amp;#039;&amp;#039;) zusätzlich keulenartig verdickt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jorgenlissner&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Kieferklauenträger#Merkmale|Opisthosoma]] (Hinterleib) ist bei allen Arten der Gattung mit einem auffälligen Herzmal versehen, das je nach Art unterschiedlich geformt und ausgeprägt ist. Es existieren bei dem Spießfleck zwei Grundformen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;arages&amp;quot;/&amp;gt; Darüber können auch weitere Zeichenelemente, wie Punktpaare oder Winkelflecken bei einzelnen Arten der Scheintaranteln auf dem Opisthosoma präsent sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau der Geschlechtsorgane ===&lt;br /&gt;
Die [[Pedipalpus#Bulbus|Bulbi]] (männliches Geschlechtsorgane) besitzen bei allen Scheintaranteln je eine tegulär angelegte und je nach Art unterschiedlich ausgeprägte [[Apophyse]] ([[chitin]]isierter Fortsatz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Epigyne]] (weibliches Geschlechtsorgan) verfügen über je eine [[Receptaculum seminis#Anatomie und Befruchtungsvorgang bei Spinnen|Spermathek]] (Samentasche) und einen [[Sklerotin|sklerotisierten]] (aus [[Strukturprotein]]en bestehenden) Bereich, dessen Aufbau ebenfalls bei den unterschiedlichen Arten variiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gattungen mit ähnlichen Arten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Trochosa terricola 05.JPG|mini|links|Weibchen der [[Erdwolfspinne]] (&amp;#039;&amp;#039;Trochosa terricola&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Xerolycosa nemoralis LC0161.jpg|mini|Männchen des [[Großer Sonnenwolf|Großen Sonnenwolfs]] (&amp;#039;&amp;#039;Xerolycosa nemoralis&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Abgesehen von Verwechslungen ähnlicher Arten innerhalb derselben Gattung sind auch welche mit weiteren Gattungen der Wolfspinnen möglich. So bestehen etwa Ähnlichkeiten mit Arten der Gattungen der [[Nachtwölfe (Gattung)|Nacht-]] (&amp;#039;&amp;#039;Trochosa&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Sonnenwölfe]] (&amp;#039;&amp;#039;Xerolycosa&amp;#039;&amp;#039;), deren Arten ebenfalls über Medianbänder auf dem Carapax verfügen. Bei den Nachtwölfen sind diese aber nicht mit weißen Härchen versehen und haben zudem mit schwarze Ränder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;roberts&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den etwas kleineren Sonnenwölfen ist dies auch der Fall. Außerdem besitzen diese Spinnen im Gegensatz zu den gedrungener gebauten Scheintaranteln deutlich längere und schmalere Beine, deren [[Tarsen]] (Fußglieder) außerdem über je vier Gruppen (zwei längere und zwei kürzere) von [[Trichobothrium|Trichobothrien]] (Tasthaare) verfügen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;roberts&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den ebenfalls zu dieser Familie zählenden [[Piratenspinnen]] (&amp;#039;&amp;#039;Pirata&amp;#039;&amp;#039;) unterscheiden sich die Scheintaranteln ebenfalls durch die Zeichnung des Carapax. Die Piratenspinnen besitzen im Gegensatz zu ihnen im Bereich der [[Apodem|Fovea]] (einer sichtbaren Einsenkung auf dem Rücken des Prosomas) ein Paar dunkler Bänder, die U- oder V-förmig verlaufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;roberts&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alopecosa P1080447a.jpg|mini|Weibliche Scheintarantel im [[Vereinigte Staaten|US]]-Staat [[Oklahoma]]]]&lt;br /&gt;
Die Scheintaranteln sind mit Ausnahme von [[Antarktika]] auf allen Kontinenten vertreten. Der Verbreitungsschwerpunkt der Gattung liegt aber in [[Asien]] mit Ausnahme [[Südostasien]]s, wo nur vergleichsweise wenige Arten, darunter die auf [[Bali]] [[Endemit|endemische]] &amp;#039;&amp;#039;[[Alopecosa balinensis]]&amp;#039;&amp;#039; vorkommen. In Europa ist die Gattung mit 51 Arten vertreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;arages&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Nordamerika]] kommen nur wenige Arten wie die [[Stachelige Pantherspinne]] (&amp;#039;&amp;#039;A. aculeata&amp;#039;&amp;#039;) vor. &amp;#039;&amp;#039;[[Alopecosa hirtipes]]&amp;#039;&amp;#039; bewohnt zusätzlich auch [[Kanada]] und &amp;#039;&amp;#039;[[Alopecosa koponeni]]&amp;#039;&amp;#039; als einzige Art der Gattung sogar ausschließlich dieses Land. Ebenso sind die Scheintaranteln mit vergleichsweise wenig Arten in [[Südamerika]] vertreten. Beispiele wären die in [[Ecuador]] vorkommende Art &amp;#039;&amp;#039;[[Alopecosa andesiana]]&amp;#039;&amp;#039;, die in [[Venezuela]] verbreitete Art &amp;#039;&amp;#039;[[Alopecosa fulvastra]]&amp;#039;&amp;#039; oder die in [[Argentinien]] lebende Art &amp;#039;&amp;#039;[[Alopecosa restricta]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Afrika]] sind nur sehr wenige Arten der Scheintaranteln vorhanden. Dazu zählen &amp;#039;&amp;#039;[[Alopecosa atis]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Nordafrika]] und &amp;#039;&amp;#039;[[Alopecosa kalahariana]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Botswana]]. In [[Australien]] kommt &amp;#039;&amp;#039;[[Alopecosa leonhardii]]&amp;#039;&amp;#039; vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arten im deutschsprachigen Raum ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alopecosa pulverulenta 01.JPG|mini|Die [[Dunkle Pantherspinne]] (&amp;#039;&amp;#039;A. pulverluenta&amp;#039;&amp;#039;) zählt zu den auch in Deutschland weit verbreiteten Arten der Scheintaranteln]]&lt;br /&gt;
In [[Deutschland]], in Österreich und in der [[Schweiz]] kommen 16 Arten der Scheintaranteln vor, wobei &amp;#039;&amp;#039;[[Alopecosa albofasciata]]&amp;#039;&amp;#039; nur den südlichen Teil der Schweiz bewohnt. Bei den im deutschsprachigen Raum vertretenen Arten der Gattung handelt es sich um folgende:&amp;lt;ref name=&amp;quot;arages&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bärtige Scheintarantel]] (&amp;#039;&amp;#039;A. accentuata&amp;#039;&amp;#039;) ({{Person|[[Pierre André Latreille|Latreille]]}}, 1817)&lt;br /&gt;
* [[Stachelige Pantherspinne]] (&amp;#039;&amp;#039;A. aculeata&amp;#039;&amp;#039;) ({{Person|[[Carl Alexander Clerck|Clerck]]}}, 1758)&lt;br /&gt;
* [[Dickfußpantherspinne]] (&amp;#039;&amp;#039;A. cuneata&amp;#039;&amp;#039;) ({{Person|Clerck}}, 1758)&lt;br /&gt;
* [[Eilige Scheintarantel]] (&amp;#039;&amp;#039;A. cursor&amp;#039;&amp;#039;) ({{Person|[[Carl Wilhelm Hahn|Hahn]]}}, 1831)&lt;br /&gt;
* [[Dünen-Scheintarantel]] (&amp;#039;&amp;#039;A. fabrilis&amp;#039;&amp;#039;) ({{Person|Clerck}}, 1758)&lt;br /&gt;
* [[Pfingst-Scheintarantel]] (&amp;#039;&amp;#039;A. farinosa&amp;#039;&amp;#039;) ({{Person|[[Ottó Herman|Herman]]}}, 1879)&lt;br /&gt;
* [[Berg-Scheintarantel]] (&amp;#039;&amp;#039;A. inquiliana&amp;#039;&amp;#039;) ({{Person|Clerck}}, 1758)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Alopecosa mariae]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|[[Friedrich Dahl|Dahl]]}}, 1908)&lt;br /&gt;
* [[Kiefern-Scheintarantel]] (&amp;#039;&amp;#039;A. pinetorum&amp;#039;&amp;#039;) ({{Person|[[Tord Tamerlan Teodor Thorell|Thorell]]}}, 1856)&lt;br /&gt;
* [[Dunkle Pantherspinne]] (&amp;#039;&amp;#039;A. pulverulenta&amp;#039;&amp;#039;) ({{Person|Clerck}}, 1758)&lt;br /&gt;
* [[Gestreifte Scheintarantel]] (&amp;#039;&amp;#039;A. striatipes&amp;#039;&amp;#039;) ({{Person|[[Carl Ludwig Koch|C. L. Koch]]}}, 1837)&lt;br /&gt;
* [[Steppen-Scheintarantel]] (&amp;#039;&amp;#039;A. schmidti&amp;#039;&amp;#039;) ({{Person|Hahn}}, 1835)&lt;br /&gt;
* [[Sulzers Scheintarantel]] (&amp;#039;&amp;#039;A. sulzeri&amp;#039;&amp;#039;) ({{Person|[[Pietro Pavesi|Pavesi]]}}, 1873)&lt;br /&gt;
* [[Mittelgebirgs-Scheintarantel]] (&amp;#039;&amp;#039;A. taeniata&amp;#039;&amp;#039;) ({{Person|C. L. Koch}}, 1835)&lt;br /&gt;
* [[Balken-Tarantel]] (&amp;#039;&amp;#039;A. trabalis&amp;#039;&amp;#039;) ({{Person|Clerck}}, 1758)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensräume ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hohenstein NSG-Steinberg-Duerrenfeld Mittlere-Schwaebische-Alb.jpg|mini|Viele Scheintaranteln bewohnen offene und trockene Fläche wie etwa diesen [[Magerrasen]] im Naturschutzgebiet [[Steinberg-Dürrenfeld]] ([[Schwäbische Alb]])]]&lt;br /&gt;
Die [[Habitat]]e können je nach Art sehr unterschiedlich sein, viele Arten bevorzugen aber offene und trockene Gebiete, etwa [[Heide (Landschaft)|Heiden]], [[Rasen]]- und [[Sand]]flächen oder auch [[Lichtung|Waldlichtungen]] und -[[Waldrand|ränder]]. Einige Arten bewohnen auch [[Ruderalfläche]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anpassungsfähigkeit variiert ebenfalls bei den verschiedenen Arten, so bewohnen einige, wie die Dunkle Pantherspinne (&amp;#039;&amp;#039;A. pulverulenta&amp;#039;&amp;#039;) eine Vielzahl von Lebensräumen, während andere, etwa die auf Sandgebiete angewiesene Dünen-Scheintarantel (&amp;#039;&amp;#039;Alopecosa fabrilis&amp;#039;&amp;#039;), nur in recht spezifischen Habitaten anzutreffen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedrohung und Schutz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alopecosa striatipes.jpg|mini|links|Die [[Gestreifte Scheintarantel]] (&amp;#039;&amp;#039;A. striatipes&amp;#039;&amp;#039;) zählt zu den stark gefährdeten Arten der Scheintaranteln]]&lt;br /&gt;
Aufgrund der Gebundenheit mancher Arten an gewisse Habitate (s. Abschnitt „[[Scheintaranteln#Lebensräume|Lebensräume]]“) sind diese einem nicht unbedeutenden Risiko einer Bestandsgefährdung ausgesetzt, was mitunter durch den Rückgang dieser Lebensräume zu erklären ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weit verbreitete und/oder weniger empfindliche Arten, darunter die [[Bärtige Scheintarantel]] (&amp;#039;&amp;#039;A. accentuata&amp;#039;&amp;#039;) oder die [[Dunkle Pantherspinne]] (&amp;#039;&amp;#039;A. pulverulenta&amp;#039;&amp;#039;), die beide in der [[Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands|Roten Liste gefährdeter Arten Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands]] als „ungefährdet“ eingestuft werden, sind der potentiellen Gefahr eines Rückgangs weniger ausgesetzt als etwa die [[Berg-Scheintarantel]] (&amp;#039;&amp;#039;A. inquiliana&amp;#039;&amp;#039;), die in der Vorwarnliste („v“) geführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Arten, etwa die in der Roten Liste gefährdeter Arten Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands in der Kategorie 3 („gefährdet“) gelistete [[Dünen-Scheintarantel]] (&amp;#039;&amp;#039;A. fabrilis&amp;#039;&amp;#039;) oder die in der gleichen Kategorie gelistete [[Steppen-Scheintarantel]] (&amp;#039;&amp;#039;A. schmidti&amp;#039;&amp;#039;), sind von Rückgängen deutlich stärker betroffen. Gleiches gilt besonders für die in der Kategorie 2 („stark gefährdet“) gelistete [[Gestreifte Scheintarantel]] (&amp;#039;&amp;#039;A. striatipes&amp;#039;&amp;#039;) und [[Sulzers Scheintarantel]] (&amp;#039;&amp;#039;A. sulzeri&amp;#039;&amp;#039;). Die [[Kiefern-Scheintarantel]] (&amp;#039;&amp;#039;A. pinetorum&amp;#039;&amp;#039;) gilt ebenfalls als extrem selten, wird aber in keiner Kategorie der Roten Liste gefährdeter Arten Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands geführt und ist in Deutschland möglicherweise bereits verschollen bzw. ausgestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alopecosa fabrilis female 2.jpg|mini|Weibchen der [[Dünen-Scheintarantel]] (&amp;#039;&amp;#039;A. fabrilis&amp;#039;&amp;#039;) an der Mündung seiner Wohnröhre]]&lt;br /&gt;
Die Scheintaranteln zählen zu den vornehmlich nachtaktiven Wolfspinnen. Die Weibchen graben sich mit [[Spinnennetz#Spinnen ohne Fangnetz|Gespinsten]] ausgekleidete Wohnröhren, die als Aufenthaltsort der Spinnen dienen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jorgenlissner&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bellmann&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bee&amp;quot;/&amp;gt; Diese Wohnröhren werden in der Nacht verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Scheintaranteln verfügen dank dichter Haarpolster, die ihnen hydrophobe eigenschaften verleihen, die Fähigkeit, sich auf der Wasseroberfläche fortzubewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jagdverhalten und Beutefang ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Araña de auga GDFL.jpg|mini|links|Auf der Wasseroberfläche schwimmende männliche Scheintarantel mit Beute]]&lt;br /&gt;
Das Jagdverhalten der wie nahezu alle Spinnen [[Beutegreifer|räuberisch]] lebenden Scheintaranteln entspricht dem der Mehrheit der Wolfspinnen, womit auch diese Arten ohne ein [[Spinnennetz]] zwecks des Beutefangs, sondern freilaufend jagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beutetiere werden wie bei Wolfspinnen üblich mit den gut entwickelten Augen wahrgenommen. Gelangt ein solches in Reichweite der Spinne, überwältigt diese das Beutetier in einem Überraschungssprung, bei dem sie mithilfe der [[Chelicere]]n (Kieferklauen) dem Beutetier einen Giftbiss versetzt und dieses somit außer Gefecht setzt. Das Beutetier wird anschließend verzehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebenszyklus ===&lt;br /&gt;
Der [[Ontogenese#Entwicklungsbiologie|Lebenszyklus]] ist bei den Scheintaranteln in mehrere Etappen gegliedert und zumeist jahreszeitenabhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Phänologie ====&lt;br /&gt;
Die überwiegend in den gemäßigten Klimazonen verbreiteten Arten der Scheintaranteln verfügen je nach Art und Geschlecht über eine verschieden ausgeprägte [[Phänologie]] (Aktivitätszeit). Dabei sind alle Arten allerdings vornehmlich in der warmen Jahreszeit aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Balz und Paarung ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Alopecosa inquilina.ogv|mini|Video eines umherstreifenden Männchens der [[Berg-Scheintarantel]] (&amp;#039;&amp;#039;A. inquiliana&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Geschlechtsreife Männchen der Scheintaranteln suchen die Wohnröhren von arteigenen Weibchen auf und tun dies nicht selten auch am Tag. Wurde eine solche mithilfe der vom Weibchen ausgesonderten und ebenfalls artspezifischen [[Pheromon]]en (Botenstoffe) aufgespürt, beginnt es mit einem für Wolfspinnen üblichen [[Balz]]tanz, bei dem das Männchen alle Extremitäten einschließlich der [[Pedipalpus|Pedipalpen]] (umgewandelte Extremitäten im Kopfbereich) und das Opisthosoma mit einbezieht. Auch Bewegungen des ganzen Körpers sind bei dem Balzverhalten der Scheintaranteln nicht ungewöhnlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;just&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Paarung besteigt das Männchen wie üblich das Weibchen von oben und führt abwechselnd seine [[Pedipalpus#Bulbus|Bulbi]] (männliche Geschlechtsorgane) in die [[Epigyne]] (weibliches Geschlechtsorgan) seiner Partnerin ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Eiablage und Heranwachsen der Jungtiere ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Spider May 2008-5.jpg|mini|Weibliche Scheintarantel mit [[Kokon|Eikokon]]]]&lt;br /&gt;
Einige Zeit nach der Paarung legt das Weibchen einen [[Kokon|Eikokon]] an, der wie bei allen Wolfspinnen an den [[Spinnwarze]]n angeheftet von diesem transportiert wird. Die meiste Zeit hält sich das Weibchen allerdings mit dem Eikokon in der Wohnröhre auf und hält diesen dort am Tag gelegentlich zum Wärmen der Sonne entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nach einer weiteren Zeitspanne schlüpfenden Jungtiere klettern nach diesem Vorgang ebenfalls nach Eigenart der Wolfspinnen auf das Opisthosoma der Mutter und lassen sich von dieser dort einige Zeit tragen, ehe sie sich verselbstständigen und verstreuen. Die Jungtiere legen nach einiger Zeit wie die ausgewachsenen Spinnen Wohnröhren an und verhalten sowie Jagen ebenso wie diese. In den gemäßigten Klimazonen überwintern sowohl die Jungtiere als auch ausgewachsene Spinnen in der Wohnröhre. Die Jungtiere erreichen dann nach der Überwinterung im Folgejahr die Geschlechtsreife.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Gattung der Scheintaranteln wurde 1885 von [[Eugène Simon]] [[Erstbeschreibung|erstbeschrieben]] und ist heute mit 162 anerkannten Arten mitsamt [[Unterart]]en&amp;lt;ref name=&amp;quot;nmbe&amp;quot;/&amp;gt; nach den [[Laufwölfe]]n (&amp;#039;&amp;#039;Pardosa&amp;#039;&amp;#039;) die zweitgrößte Gattung innerhalb der Familie der [[Wolfspinnen]] (Lycosidae).&amp;lt;ref name=&amp;quot;jorgenlissner&amp;quot;/&amp;gt; Die [[Typus (Nomenklatur)|Typusart]] der Gattung ist die [[Dünen-Scheintarantel]] (&amp;#039;&amp;#039;A. fabrilis&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;nmbe&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mediterranen Arten der Scheintaranteln wurden vor deren Erstbeschreibung wie andere ähnlich große dort vorkommende Wolfspinnen, darunter solche der Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Hogna]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Lycosa]]&amp;#039;&amp;#039; gemeinsam in die heute aufgelöste Gattung &amp;#039;&amp;#039;Tarentula&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;arages&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wissenschaftliche Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Alopecosa&amp;#039;&amp;#039; entstammt der [[Griechische Sprache|griechischen Sprache]] und bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Fuchs&amp;#039;&amp;#039;. Der Gattungsname selber ist ein [[Metonymie|Metonym]] und bedeutet etwa „Wie ein Fuchs jagend“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;arages&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;nmbe&amp;quot;&amp;gt;[https://wsc.nmbe.ch/genusdetail/1771 &amp;#039;&amp;#039;Alopecosa&amp;#039;&amp;#039; (Simon, 1885)] im WSC [[World Spider Catalog]], abgerufen am 23. Mai 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;jorgenlissner&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.jorgenlissner.dk/Lycosidae.aspx |wayback=20100202012033 |text=&amp;#039;&amp;#039;Alopecosa&amp;#039;&amp;#039; (Simon, 1885) |archiv-bot=2023-01-06 19:08:55 InternetArchiveBot }} bei The Spiders of Europe and Greenland, abgerufen am 23. Mai 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;bellmann&amp;quot;&amp;gt;Heiko Bellmann: &amp;#039;&amp;#039;Kosmos Atlas Spinnentiere Europas&amp;#039;&amp;#039;. 3. Aufl., 2006. Kosmos, Stuttgart., S. 150, ISBN 978-3-440-10746-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;roberts&amp;quot;&amp;gt;Michael John Roberts: &amp;#039;&amp;#039;The Spiders of Great Britain and Ireland&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Brill Archive, 1985, S. 132–133, ISBN 978-90-04-07658-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;arages&amp;quot;&amp;gt;[http://wiki.arages.de/index.php?title=Alopecosa &amp;#039;&amp;#039;Alopecosa&amp;#039;&amp;#039; (Simon, 1885)] beim Wiki der Arachnologischen Gesellschaft e. V., abgerufen am 23. Mai 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;bee&amp;quot;&amp;gt;L. Bee, G. Oxford, H. Smith: &amp;#039;&amp;#039;Britain&amp;#039;s Spiders: A Field Guide&amp;#039;&amp;#039;, Princeton University Press, 2017, S. 221, ISBN 978-0-691-16529-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;just&amp;quot;&amp;gt;P. Just, V. Opatova, P. Dolejš: &amp;#039;&amp;#039;Does reproductive behaviour reflect phylogenetic relationships? An example from Central European Alopecosa wolf spiders (Araneae: Lycosidae)&amp;#039;&amp;#039;, Zoological Journal of the Linnean Society, Volumen 185, Ausgabe 4, 2019, S. 1039–1056.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heiko Bellmann: &amp;#039;&amp;#039;Kosmos Atlas Spinnentiere Europas&amp;#039;&amp;#039;. 3. Aufl., 2006. Kosmos, Stuttgart. ISBN 978-3-440-10746-1&lt;br /&gt;
* Heiko Bellmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Kosmos Spinnenführer. Über 400 Arten Europas.&amp;#039;&amp;#039; Kosmos Naturführer, Kosmos (Franckh-Kosmos), 2. Auflage, 2016, ISBN 978-3-440-14895-2.&lt;br /&gt;
* Michael John Roberts: &amp;#039;&amp;#039;The Spiders of Great Britain and Ireland&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Brill Archive, 1985, ISBN 978-90-04-07658-7.&lt;br /&gt;
* L. Bee, G. Oxford, H. Smith: &amp;#039;&amp;#039;Britain&amp;#039;s Spiders: A Field Guide&amp;#039;&amp;#039;, Princeton University Press, 2017, ISBN 978-0-691-16529-5.&lt;br /&gt;
* P. Just, V. Opatova, P. Dolejš: &amp;#039;&amp;#039;Does reproductive behaviour reflect phylogenetic relationships? An example from Central European Alopecosa wolf spiders (Araneae: Lycosidae)&amp;#039;&amp;#039;, Zoological Journal of the Linnean Society, Volumen 185, Ausgabe 4, 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Alopecosa|Scheintaranteln}}&lt;br /&gt;
* {{WSC|1771|Rang=genus|Name=Alopecosa}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gbif.org/species/2147307 &amp;#039;&amp;#039;Alopecosa&amp;#039;&amp;#039; (Simon, 1885)] bei [[Global Biodiversity Information Facility]]&lt;br /&gt;
* [https://fauna-eu.org/cdm_dataportal/taxon/52da8c84-3947-4370-9690-37a2f3eae5e1 &amp;#039;&amp;#039;Alopecosa&amp;#039;&amp;#039; (Simon, 1885)] bei Fauna Europaea&lt;br /&gt;
* [https://araneae.nmbe.ch/specieskey/23/Alopecosa &amp;#039;&amp;#039;Alopecosa&amp;#039;&amp;#039; (Simon, 1885)] bei araneae - Spiders of Europe&lt;br /&gt;
* [http://wiki.arages.de/index.php?title=Alopecosa &amp;#039;&amp;#039;Alopecosa&amp;#039;&amp;#039; (Simon, 1885)] beim Wiki der Arachnologischen Gesellschaft e. V.&lt;br /&gt;
* [http://www.jorgenlissner.dk/Lycosidae.aspx &amp;#039;&amp;#039;Alopecosa&amp;#039;&amp;#039; (Simon, 1885)] bei The Spiders of Europe and Greenland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Scheintaranteln| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InkoBot</name></author>
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