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	<title>Scheinflugplatz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T07:28:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Scheinflugplatz&amp;diff=441284&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Arabsalam: /* Weblinks */ - wohl eher etwas für den Rotlink Scheinfabrik</title>
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		<updated>2026-01-15T06:57:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; - wohl eher etwas für den Rotlink &lt;a href=&quot;/index.php?title=Scheinfabrik&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Scheinfabrik (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Scheinfabrik&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dummy aircraft - Oct. 1943.jpg|miniatur|Flugzeugattrappe der Briten im Oktober 1943]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Scheinflugplätze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] sowohl von den [[Alliierte]]n als auch von den Deutschen angelegte [[Scheinanlage]]n, die durch Flugzeug-, Gebäude- und Landebahn-[[Attrappe]]n die gegnerische [[Luftaufklärung]] täuschen und in der Nähe befindliche echte [[Flugplatz|Flugplätze]] vor [[Luftangriff]]en schützen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Die Attrappen auf Scheinflugplätzen wurden in der Regel nahezu ausschließlich aus Holz gebaut, die Landebahnbeleuchtung mit Hilfe einfacher [[Grubenlampe]]n aus dem Bergbau imitiert. Um Aktivitäten vorzutäuschen, wurden auf einigen Scheinflugplätzen die Flugzeugattrappen während des Tages über den Platz geschleppt, während nachts die Bewegung beleuchteter Wagen den Eindruck von Starts und Landungen erzeugen sollte. Eine weitere Möglichkeit, Scheinflugplätze zu betreiben, war die Vortäuschung von Aktivitäten auf ehemals echten Flugplätzen, die nicht mehr genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Scheinflugplätze erfüllten nicht die in sie gesetzten Erwartungen. Dies lag zum einen daran, dass sie tagsüber bei guten Sichtverhältnissen zumindest von tief fliegenden Flugzeugen leicht zu erkennen waren. Zum anderen ergab sich nachts das Problem, dass die Landebahnbeleuchtung von echten Flugplätzen elektrisch betrieben und damit im Fall eines Angriffs schnell ausgeschaltet wurde. Für einen Piloten eines angreifenden Flugzeugs, der unter Umständen während des Anfluges sowohl den echten Flugplatz als auch den Scheinflugplatz wahrnehmen konnte, war somit der Scheinflugplatz leicht als derjenige zu erkennen, dessen Landebahnbeleuchtung nicht oder verspätet erlosch. Dieser Umstand wurde teilweise sogar als Orientierungshilfe genutzt, was den militärischen Nutzen von Scheinflugplätzen in Frage stellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilweise wurden auf deutsche Scheinflugplätze von den Alliierten Bombenattrappen, sogenannte [[Holzbombe]]n, abgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] spielten Scheinflugplatzanlagen, auch aufgrund der verbesserten Luftbildaufklärung, keine Rolle mehr. Waffen- und Flugzeugattrappen sind bis heute für Ausbildungszwecke und zur Verringerung der eigenen Verluste im Ernstfall verbreitet. Hölzerne [[Mikojan-Gurewitsch MiG-29|MiG-29]]-Nachbildungen, zur Sichtbarkeit für [[Wärmebildkamera]]s von innen beheizt, wurden im [[Jugoslawienkriege|Jugoslawien-Konflikt]] eingesetzt. Andere Attrappen waren aufblasbar oder wurden, wie von alters her, kurzfristig improvisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehemalige Scheinflugplatzstandorte ==&lt;br /&gt;
* [[Fliegerhorst Göppingen#Geschichte|Scheinflughafen in Bezgenriet]] bei [[Göppingen]]&lt;br /&gt;
* [[Bornriethmoor#Scheinflugplatz|Scheinflugplatz im Bornriethmoor]] bei [[Faßberg]] im [[Landkreis Celle]]&lt;br /&gt;
* [[Ellundfeld#Geschichte|Scheinflugplatz im Ellundfeld]] bei [[Flensburg]]&lt;br /&gt;
* [[Frieding (Andechs)#Erster und Zweiter Weltkrieg|Scheinflughafen auf den Friedinger Fluren]] bei [[Frieding (Andechs)|Frieding]]&lt;br /&gt;
* [[Frøslev Mark#Geschichte|Scheinflugplatz im Frösleefeld]] bei Flensburg&lt;br /&gt;
* [[Hepbach#Geschichte|Scheinflugplatz in Hepbach]], bei [[Markdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Flugplatz Husum-Schwesing]]: Der unvollendete Flugplatz fungierte bis zum Kriegsende als Scheinflugplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.hawkies.de/husum.102.html?file=tl...husum/Husum/Garnison%20Husum.pdf&amp;amp;file=tl_files/hawkies/standorte/heide_husum/Husum/Garnison%20Husum.pdf |wayback=20180915122346 |text=300 Jahre Garnisonsstadt Husum. 50 Jahre Bundeswehrstandort }}, Seite 12; abgerufen am: 3. Juni 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Flugplatz Neumünster#Sonstiges|Scheinflugplatz in Kleinkummerfeld]] bei [[Neumünster]]&lt;br /&gt;
* [[Langeoog#20. Jahrhundert bis heute|Scheinflugplatz auf Langeoog]]&lt;br /&gt;
* [[Flugplatz Kaltenkirchen#Anlage eines Scheinflugplatzes|Scheinflugplatz Lentföhrden]] bei [[Kaltenkirchen]]&lt;br /&gt;
* Scheinflugplatz beim [[Fliegerhorst Lipperbruch]], einem Ortsteil von [[Lippstadt]]&lt;br /&gt;
* [[Oberstes Holz#Geschichte|Scheinflugplatz beim Obersten Holz]] bei [[Fritzlar]]&lt;br /&gt;
* Scheinflugplatz bei [[Rietberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hiergeblieben.de/pages/textanzeige.php?limit=100&amp;amp;order=datum&amp;amp;richtung=ASC&amp;amp;z=63&amp;amp;id=6688 |titel=Der Bunker nebenan / Rietberger Brüder erkunden Schutzanlage auf dem eigenen Hof |werk=hiergeblieben.de |hrsg=Gütersloher Zeitung |datum=2005-07-29 |abruf=2025-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Scheinflugplatz bei [[Rittmarshausen]], ca. 15 km südöstlich von [[Göttingen]]&lt;br /&gt;
* [[Richtfunkstation Tannenhausen#Geschichte|Scheinflugplatz bei Tannenhausen]], einem Ortsteil der Stadt [[Aurich]]&lt;br /&gt;
* [[Fliegerhorst Venlo-Herongen#März 1941 bis Juli 1943|Scheinflugplatz in Schandelo]], unweit des niederländischen Ortes [[Venlo]]&lt;br /&gt;
* [[Uhlhorn (Dötlingen)|Scheinflugplatz bei Uhlhorn]] bei [[Dötlingen]]&lt;br /&gt;
* Scheinflugplatz am [[Unterbacher See]] bei [[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
* Scheinflugplatz bei [[Varloh]], einem Ortsteil der Gemeinde [[Geeste]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürgen Zapf |Titel=Flugplätze der Luftwaffe 1934-1945 - und was davon übrig blieb. Lexikon aller Flugplätze von A-Z |Auflage=1. Auflage |Verlag=VDMedien Heinz Nickel |Ort=Zweibrücken |Datum=2010 |ISBN=978-3-86619-054-2 |Seiten=300 |Abruf=2025-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Flugplatz Vechtel]], bei [[Bippen]]: 1944 wurde der dortige Scheinflugplatz in den Feldflugplatz Vechtel umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn mehr deutsche Scheinflugplätze aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges bekannt sind, betrieben die Alliierten dennoch ebenfalls Scheinflugplätze, beispielsweise bei der [[RAF Boulmer|Royal Air Force Station Boulmer]] in der englischen Grafschaft [[Northumberland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Themen ==&lt;br /&gt;
* [[Operation Fortitude]] – alliierte Täuschungsoperation während der [[Operation Overlord]], bei der ähnliche Täuschungsmethoden verwendet wurden.&lt;br /&gt;
* [[Kruppsche Nachtscheinanlage|Scheinfabrik]] – Attrappe der Kruppschen Gussstahlfabrik in Essen und Velbert.&lt;br /&gt;
* [[Scheinanlage]] – Attrappen kriegswichtiger Ziele u.&amp;amp;nbsp;a. von Stuttgart und Karlsruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.luftfahrtspuren.de/klku.htm |wayback=20170426044603 |text=Scheinflugplatz Kleinkummerfeld im Zweiten Weltkrieg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugplatz| Scheinflugplatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte (Zweiter Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Täuschung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Attrappe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Arabsalam</name></author>
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