<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Scheienfluh</id>
	<title>Scheienfluh - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Scheienfluh"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Scheienfluh&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-27T18:52:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Scheienfluh&amp;diff=1215634&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Robinhood50: /* Stützpunkte und Wege */ Link ergänzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Scheienfluh&amp;diff=1215634&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-13T16:26:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Stützpunkte und Wege: &lt;/span&gt; Link ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=Schijenflue / Scheienfluh&lt;br /&gt;
|BILD=Scheienfluh01.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|HÖHE=2626&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=CH&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG= / {{Höhe|2627|AT|link=true}}&amp;lt;!-- lt. BEV 1:50000 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Vorarlberg]], [[Österreich]] / [[Kanton Graubünden|Graubünden]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Rätikon]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=47/0/36/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=9/52/15/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=AT-8/CH-GR&lt;br /&gt;
|POSKARTE=Rätikon&lt;br /&gt;
|DOMINANZ=0.41&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE=&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG=[[Weißplatte]]&lt;br /&gt;
|SCHARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=Tektonische Decke&lt;br /&gt;
|GESTEIN=Rätikon-[[Kalkstein]]&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
|NORMALWEG=von Norden mit Überschreitung der Weißplatte von der Tilisunahütte aus&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=senkrechte, 300 Meter hohe Westwände&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Scheienfluh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – nach [[Österreich|österreichischen]] Angaben {{Höhe|2627|AT|link=1}} – oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schijenflue&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Schijenfluh&amp;#039;&amp;#039;) – nach [[Schweiz|schweizerischen]] {{Höhe|2626|CH|link=1}} – ist ein Berg im [[Rätikon]], einer [[Gebirgsgruppe]] der westlichen [[Österreichische Zentralalpen|Zentralalpen]].&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Der Gipfel liegt genau auf der [[Grenze zwischen Österreich und der Schweiz|Staatsgrenze]] zwischen dem österreichischen [[Bundesland (Österreich)|Bundesland]] [[Vorarlberg]] und dem Schweizer [[Kanton (Schweiz)|Kanton]] [[Kanton Graubünden|Graubünden]]. Der Berg gehört zur [[Sulzfluh-Gruppe]]. Im Osten und Nordosten fällt er in sanft geneigten, von [[Karre (Rinne)|Karren]] durchzogenen Wänden und [[Schrofen]] hinab zur &amp;#039;&amp;#039;Tilisunaalpe&amp;#039;&amp;#039; im oberen &amp;#039;&amp;#039;Gampadelstal&amp;#039;&amp;#039;. Nach Westen jedoch besitzt die Scheienfluh eindrucksvolle senkrechte [[Felswand|Felswände]], die zum Graubündner &amp;#039;&amp;#039;Partnun&amp;#039;&amp;#039; hin eine große geografische [[Dominanz (Geographie)|Dominanz]] aufweisen. Durch diese &amp;#039;&amp;#039;Westwände&amp;#039;&amp;#039; erhält der Berg seine bergsteigerische Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologisch gesehen hat sich von Nordosten her bei der [[Alpidische Orogenese|alpidischen Gebirgsbildung]] eine [[tektonische Decke]] aus &amp;#039;&amp;#039;Riffkalkgestein&amp;#039;&amp;#039; über den Untergrund geschoben, die der Scheienfluh und auch der [[Weißplatte]] ihre Form gab. Wegen der &amp;#039;&amp;#039;klassischen&amp;#039;&amp;#039; alpinistischen Routen durch die Westwände und ihrer leichten Besteigbarkeit von Nordosten her ist die Scheienfluh ein von Kletterern und Wanderern oft besuchter Berg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet Plasseggen-Schijenflue ist seit 1996 im [[Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung]] (BLN-Nummer 1914).&lt;br /&gt;
== Umgebung ==&lt;br /&gt;
Der Berg liegt gut acht Kilometer [[Luftlinie]] südlich der Vorarlberger Gemeinde [[Tschagguns]] im [[Montafon]]tal und knapp 6&amp;amp;nbsp;km nordöstlich vom Graubündner [[St. Antönien]]. Nach Osten fällt die Scheienfluh hinab zur Tilisunaalpe, nach Westen hin zum [[Partnunsee]] auf {{Höhe|1868}} Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Norden und Süden sendet der Berg ausgeprägte Grate. Benachbarte Berge sind im Norden die {{Höhe|2630}} hohe Weißplatte, auch &amp;#039;&amp;#039;Wiss Platte&amp;#039;&amp;#039; genannt und im Südosten, getrennt durch den [[Plasseggenpass]] auf {{Höhe|2345}}, die [[Sarotlaspitzen]] mit {{Höhe|2564}} Höhe. Die [[Sulzfluh]] liegt gut zweieinhalb Kilometer westnordwestlich jenseits des Partnuntals. Jenseits der Vorarlberger Tilisunaalpe liegen in östlicher Richtung die &amp;#039;&amp;#039;Platinaköpfe&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stützpunkte und Wege ==&lt;br /&gt;
Angaben über eine erste Besteigung der Scheienfluh aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, der &amp;#039;&amp;#039;zweiten (touristischen) Epoche&amp;#039;&amp;#039; der Alpenerschließung, liegen in der Literatur nicht vor. 1891 wurde die Scheienfluh jedoch von einem „Eduard Imhof und Gefährten“ über den &amp;#039;&amp;#039;Südgrat&amp;#039;&amp;#039; von [[Partnun]] aus bestiegen.&lt;br /&gt;
Erst seit Mitte der 1950er-Jahre wagten sich Kletterer durch die senkrechten Westwandrouten in der damals üblichen [[Technisches Klettern|technischen Kletterei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Normalweg]] auf die Scheienfluh führt heute von der nördlich gelegenen Weißplatte aus als Gratwanderung über eine tief eingeschnittene Scharte zum Gipfel in laut Literatur leichter Kletterei im [[Schwierigkeitsskala (Klettern)|Schwierigkeitsgrad UIAA I]] zum Gipfel. Als Stützpunkt dient die [[Tilisunahütte]] auf {{Höhe|2208}}. Die Gehzeit beträgt gut zwei Stunden.&lt;br /&gt;
Die Kletterrouten in der Westwand dagegen weisen, wenn [[Freiklettern|frei]] geklettert wird, Schwierigkeiten bis &amp;#039;&amp;#039;UIAA VII+&amp;#039;&amp;#039; auf. Stützpunkt für die Westwand der Scheienfluh ist Partnun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Fusse der Schijenflue-Westwand befindet sich der [[Schijenzan]] ({{Höhe|2372}}) – eine 90 Meter hohe Felsnadel (Schwierigkeitsgrade: Normalroute IV, Nordostwand V, Südkante VI+).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fernwanderwege [[Walserweg Graubünden|Walserweg (Etappe 19)]] und [[Prättigauer Höhenweg|Prättigauer Höhenweg (Etappe 3)]] verlaufen unter den Westwänden der Schijenflue.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.graubuenden.ch/wandern-schweiz/weitwandern-trekking/72-praettigauer-hoehenweg-landquart-klosters.html |wayback=20100913061419 |text=Wandern Schweiz entlang dem Rätikon zur Scheienfluh, Graubünden |archiv-bot=2018-12-11 16:41:39 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die lokale Schweizer Wanderroute 702 umrundet den Berg und heißt folglich [[Schijenfluh Umrundung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tilisunafürggli01.jpg|Tilisunafürggli, Übergang nördlich der Scheienfluh&lt;br /&gt;
Gruobenpass01.jpg|Gruobenpass, Übergang nordöstlich der Scheienfluh&lt;br /&gt;
Plasseggenpass01.jpg|Plasseggenpass, Übergang östlich der Scheienfluh&lt;br /&gt;
Partnun01.jpg|Partnun mit Scheienfluh-Westwand und vorgelagertem Schijenzahn (oberhalb der mittleren Hütte)&lt;br /&gt;
Sulzfluh-Weissplatte.jpg|Blick von der Scheienfluh auf [[Sulzfluh]] (links) und [[Weißplatte]], unten der Partnunsee&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Karte ==&lt;br /&gt;
* Manfred Hunziker: &amp;#039;&amp;#039;[[Ringelspitz]]/[[Arosa]]/[[Rätikon]], Alpine Touren/Bündner Alpen&amp;#039;&amp;#039;, [[Schweizer Alpen-Club|Verlag des SAC]] 2010, ISBN 978-3-85902-313-0, S. 653&lt;br /&gt;
* Günther Flaig: &amp;#039;&amp;#039;[[Alpenvereinsführer]] Rätikon&amp;#039;&amp;#039;, [[Bergverlag Rother]] München, 1989, ISBN 3-7633-1098-3&lt;br /&gt;
* [[Alexander Tollmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geologie von Österreich, Band I – Die Zentralalpen&amp;#039;&amp;#039;, Wien: F. Deuticke, 1977&lt;br /&gt;
* [[Landeskarte der Schweiz]] 1:25.000, Blatt 1157, &amp;#039;&amp;#039;Sulzfluh&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1120731224|VIAF=7192148122908695200002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rätikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Luzein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grenze zwischen Österreich und der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Tschagguns)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Robinhood50</name></author>
	</entry>
</feed>