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	<title>Scheidenvorfall - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T10:27:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Scheidenvorfall&amp;diff=2311462&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WikiHelper232: Infobox ergänzt (Untercodes ausgelassen, um Überfrachtung der Einleitung zu vermeiden).</title>
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		<updated>2026-02-01T20:47:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Infobox ergänzt (Untercodes ausgelassen, um Überfrachtung der Einleitung zu vermeiden).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = N81&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Genitalprolaps bei der Frau&lt;br /&gt;
| 02-CODE = N81.0&lt;br /&gt;
| 02-BEZEICHNUNG = Urethrozele bei der Frau&lt;br /&gt;
| 03-CODE = N81.1&lt;br /&gt;
| 03-BEZEICHNUNG = Zystozele&lt;br /&gt;
| 04-CODE = N81.2&lt;br /&gt;
| 04-BEZEICHNUNG = Partialprolaps des Uterus und der Vagina&lt;br /&gt;
| 05-CODE = N81.3&lt;br /&gt;
| 05-BEZEICHNUNG = Totalprolaps des Uterus und der Vagina&lt;br /&gt;
| 06-CODE = N81.4&lt;br /&gt;
| 06-BEZEICHNUNG = Uterovaginalprolaps, nicht näher bezeichnet&lt;br /&gt;
| 07-CODE = N81.5&lt;br /&gt;
| 07-BEZEICHNUNG = Vaginale Enterozele&lt;br /&gt;
| 08-CODE = N81.6&lt;br /&gt;
| 08-BEZEICHNUNG = Rektozele&lt;br /&gt;
| 09-CODE = N81.8&lt;br /&gt;
| 09-BEZEICHNUNG = Sonstiger Genitalprolaps bei der Frau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = GC40&lt;br /&gt;
| Data-01 = Genitalprolaps bei der Frau&lt;br /&gt;
| Code-02 = GC40.0&lt;br /&gt;
| Data-02 = Prolaps der vorderen Vaginalwand&lt;br /&gt;
| Code-03 = GC40.1&lt;br /&gt;
| Data-03 = Prolaps der hinteren Vaginalwand&lt;br /&gt;
| Code-04 = GC40.2&lt;br /&gt;
| Data-04 = Prolaps des Vaginalapex&lt;br /&gt;
| Code-05 = GC40.3&lt;br /&gt;
| Data-05 = Uterovaginaler Prolaps&lt;br /&gt;
| Code-06 = GC40.4&lt;br /&gt;
| Data-06 = Riss des Beckenbodenmuskels&lt;br /&gt;
| Code-07 = GC40.5&lt;br /&gt;
| Data-07 = Harninkontinenz in Zusammenhang mit Genitalprolaps bei der Frau&lt;br /&gt;
| Code-08 = GC40.6&lt;br /&gt;
| Data-08 = Funktionelle Blasenstörungen in Zusammenhang mit Genitalprolaps bei der Frau&lt;br /&gt;
| Code-09 = GC40.Z&lt;br /&gt;
| Data-09 = Prolaps der Beckenorgane, nicht näher bezeichnet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Scheidenvorfall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|Prolapsus vaginae}}, &amp;#039;&amp;#039;Vaginalprolaps&amp;#039;&amp;#039;; griechisch &amp;#039;&amp;#039;Kolpoptose&amp;#039;&amp;#039;) ist eine krankhafte Ausstülpung der [[Vagina der Säugetiere|Vagina]] nach außen. Eine Senkung der Vagina ohne Durchtritt durch die Vaginalöffnung wird als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Scheidensenkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Descensus vaginae&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Vaginalsenkung&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
Bei der Frau sind meist eine oder mehrere Geburten vorhergegangen, die zu einer Schädigung des Halteapparats der Vagina und Nervenschäden mit nachfolgender [[Atrophie]] der [[Beckenboden]]muskulatur führten. Sehr selten tritt ein Scheidenvorfall bei Frauen ohne vorherige Geburt auf. In diesem Fall ist eine angeborene Beckenbodenschwäche der Auslöser. Auch in der [[Postmenopause]] kann es zu einer Beckenbodenschwäche kommen. Ein weiterer Auslöser kann ein stark erhöhter Druck in der [[Bauchhöhle]] sein, beispielsweise bei [[Adipositas]] oder chronischem [[Husten]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rymer&amp;quot;&amp;gt;Janice Rymer: &amp;#039;&amp;#039;Im Fokus Gynäkologie&amp;#039;&amp;#039;. Elsevier, Urban &amp;amp; Fischer Verlag, 2007, ISBN 978-3-437-42914-9, S. 104–106.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Wiederkäuer]]n tritt ein Scheidenvorfall als multifaktorielles Geschehen auf. Auch hier ist eine Erschlaffung des Bindegewebslagers der Scheide ([[Retroperitoneum|retroperitonealer]] Teil der [[Beckenhöhle]]) bei vorangegangenen Geburten der maßgebliche Auslöser. Auch [[Ovarialzyste]]n können an der Genese beteiligt sein. Zum Scheidenvorfall kommt es dann meist kurz vor Ende der [[Trächtigkeit]] oder kurz nach einer Geburt im [[Puerperium]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grunert&amp;quot;&amp;gt;Eberhard Grunert: &amp;#039;&amp;#039;Fertilitätsstörungen beim weiblichen Rind&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. Georg Thieme Verlag, 1999, ISBN 978-3-8263-3150-3, S. 217–232.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Behrens&amp;quot;&amp;gt;Heinrich Behrens et al.: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Schafkrankheiten&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage. Georg Thieme Verlag, 2001, ISBN 978-3-8263-3186-2, S. 73–77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Haushund|Hündinnen]] entsteht ein Scheidenvorfall meist durch den [[Estrogene|Östrogeneinfluss]] während der [[Läufigkeit]] (&amp;#039;&amp;#039;Läufigkeitsprolaps&amp;#039;&amp;#039;), der zu einer [[Ödem]]atisierung der Vaginalschleimhaut und des retroperitonealen Bindegewebes führt. Meistens verstärkt sich das Problem mit jeder weiteren Läufigkeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Niemand&amp;quot;&amp;gt;Niemand, Suter: &amp;#039;&amp;#039;Praktikum der Hundeklinik&amp;#039;&amp;#039;. Paul Parey 2004, ISBN 3-8304-4159-2, S. 879–880.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen ==&lt;br /&gt;
In der [[Gynäkologie]] hängt das klinische Bild vom Ausmaß des Vorfalls ab. Eine Senkung der [[Vagina des Menschen|Vagina]] ohne Durchtritt durch die Vaginalöffnung wird als &amp;#039;&amp;#039;Descensus vaginae&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Serban-Dan Costa]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Gynäkologie&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Springer, 2006, ISBN 978-3-540-25664-9, S. 212.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn das untere Drittel der Scheide betroffen ist, dann kommt es meist auch zu einer Mitbeteiligung der [[Harnröhre]] ([[Urethrozele]]), wenn die unteren zwei Drittel vorfallen, auch der [[Harnblase]] ([[Zystozele]]). Senkt sich die hintere Scheidenwand, kann der Mastdarm mitbetroffen sein ([[Rektozele]]). Wenn der obere Anteil der Vagina betroffen ist, kann auch der [[Douglas-Raum]] einbezogen werden ([[Douglas-Zele]] oder, wenn Darmschlingen einbezogen sind, [[Enterozele]]). Die vollständige Ausstülpung der Vagina kann mit der gleichzeitigen [[Uterusprolaps|Ausstülpung der Gebärmutter]] einhergehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rymer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Buiatrik]] unterscheidet man leichte Formen mit teilweiser Einstülpung der Scheide in ihr [[Lumen (Biologie)|Lumen]] ([[Inversio vaginae]]), einen partiellen Vorfall nach außen (&amp;#039;&amp;#039;Prolapsus vaginae incompletus sive partialis&amp;#039;&amp;#039;) sowie den vollständigen Scheidenvorfall (&amp;#039;&amp;#039;Prolapsus vaginae completus sive totalis&amp;#039;&amp;#039;). Fällt auch der [[Gebärmutterhals]] mit vor, spricht man von einem &amp;#039;&amp;#039;Prolapsus vaginae et cervicis&amp;#039;&amp;#039;. Bei Kühen kann der Scheidenvorfall auch nur vorübergehend auftreten, vor allem beim Liegen (&amp;#039;&amp;#039;Prolapsus vaginae intermittens sive habitualis&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grunert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klinisches Bild ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Forboutaedje vatche ro ployons.jpg|mini|Scheidenvorfall bei einer Kuh]]&lt;br /&gt;
Betroffene Frauen empfinden ein Druckgefühl nach unten. Bei der gynäkologischen Untersuchung zeigt sich eine Vorwölbung der Scheidenschleimhaut durch die [[Vulva]]. Bei gleichzeitiger Zystozele kann eine [[Harninkontinenz]], bei größeren Zystozelen auch eine [[Harnverhaltung]] auftreten. Bei Rektozelen können Kotabsatzprobleme auftreten. Schmerzen sind selten, dann zumeist als Rückenschmerzen, die im Tagesverlauf zunehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rymer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Tieren ist ein Scheidenvorfall bereits durch äußere Betrachtung der Vulva eindeutig zu erkennen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grunert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung ==&lt;br /&gt;
Bei Frauen kann eine konservative Behandlung mit Ring- oder Sieb[[pessar]]en erfolgen. Des Weiteren kann ein individuelles [[Beckenbodentraining]] die Symptome bessern und die Lebensqualität erhöhen&amp;lt;ref name=&amp;quot;DOI10.1016/S0140-6736(13)61977-7&amp;quot;&amp;gt;Suzanne Hagen, Diane Stark, Cathryn Glazener, Sylvia Dickson, Sarah Barry, Andrew Elders, Helena Frawley, Mary P Galea, Janet Logan, Alison McDonald, Gladys McPherson, Kate H Moore, John Norrie, Andrew Walker, Don Wilson: &amp;#039;&amp;#039;Individualised pelvic floor muscle training in women with pelvic organ prolapse (POPPY): a multicentre randomised controlled trial.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Lancet]]&amp;#039;&amp;#039;, 2013, [[doi:10.1016/S0140-6736(13)61977-7]].&amp;lt;/ref&amp;gt;. Chirurgisch kann eine vordere oder hintere Scheidenplastik ([[Kolporrhaphie]]) durchgeführt werden. Die vordere Scheidenplastik kann bei verlängertem Gebärmutterhals und guter Befestigung des Gebärmutterkörpers mit einer Amputation des Gebärmutterhalses mit Raffung der [[Parametrium|Parametrien]] verbunden werden (&amp;#039;&amp;#039;Manchester-Fothergill-Operation&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach dem englischen Chirurgen und Gynäkologen [[William Edward Fothergill]]&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara I. Tshisuaka: &amp;#039;&amp;#039;Fothergill, William Edward.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 417.&amp;lt;/ref&amp;gt;). Bei gleichzeitigem Gebärmuttervorfall ist die vaginale [[Hysterektomie]] Mittel der Wahl.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rymer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Rindern und Schafen wird das vorgefallene Gewebe gereinigt und mit einer antiseptischen Lösung gespült. Anschließend erfolgt die Reposition, die meist unter Zuhilfenahme eines Scheidenrohres gelingt. Bei frühzeitiger Vorstellung und geringem Ausmaß kann eine Vorfallbandage oder ein [[Schafretter]] angebracht werden. In ausgeprägten Fällen wird ein teilweiser operativer Verschluss der Vulva vorgenommen. Dieser muss mit Einsetzen der Geburt umgehend entfernt werden, so dass eine engmaschige Geburtsüberwachung notwendig ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grunert&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Behrens&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Hündinnen kann versucht werden, den Vorfall zu reponieren. Anschließend empfiehlt sich eine [[Ovariohysterektomie]], um den Östrogeneinfluss zu eliminieren und erneuten Vorfällen vorzubeugen. Ist das vorgefallene Gewebe bereits stark verändert, kann auch eine Teil[[resektion]] der Vagina vorgenommen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Niemand&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Tiermedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erkrankung der Vagina]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WikiHelper232</name></author>
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