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	<title>Scheich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Scheich&amp;diff=90640&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chagatai Khan am 9. Juni 2025 um 15:29 Uhr</title>
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		<updated>2025-06-09T15:29:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|&amp;#039;&amp;#039;Shaykh&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Cheikh&amp;#039;&amp;#039;|Zu weiteren jeweiligen Bedeutungen siehe [[Hanan al-Shaykh]], [[Saïd Mohamed Cheikh]] und [[Scheich (Begriffsklärung)]].|mehrzahl=ja}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Sheikhhattamdehaddadin.jpg|miniatur|hochkant|Bildnis eines &amp;#039;Scheichs&amp;#039;: Der Scheich &amp;#039;&amp;#039;Sattam de Haddadin von Palmyra&amp;#039;&amp;#039;, vom russischen Maler [[Alexander Jewgenjewitsch Jakowlew]] um 1931 gezeichnet.]]&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Scheich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|شيخ|w=Schaich|d=šaiḫ|b=Greis, Alter, alter Mann}}&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hans Wehr: &amp;#039;&amp;#039;Arabisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;, Wiesbaden 1968, S. 451.&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Plural]] {{arF|شيوخ|w=Schuyūch|d=šuyūḫ}} oder {{arF|مشايخ|w=Maschāyich|d=mašāyiḫ}}) ist ein arabischer [[Ehrentitel]], der seit vorislamischer Zeit für Männer von Rang und Namen verwendet wird. Er wird, oft im Sinne von „Geistiger Führer“, sowohl in weltlichen als auch in religiösen Zusammenhängen benutzt. Allerdings ist auch ein gewisses Alter Voraussetzung für die Führung des Titels. [[Ibn Manzūr]] definierte in seinem arabischen Lexikon &amp;#039;&amp;#039;Lisān&amp;amp;nbsp;al&amp;amp;#x2011;ʿArab&amp;#039;&amp;#039; den Scheich als jemanden, „dessen Alter fortgeschritten ist und dessen Haar weiß geworden ist.“&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Chaumont, S. 397a.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel wird manchmal auch Frauen gegeben, dann in der Regel in der Form &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Scheicha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|شيخة|d=Šaiḫa}}). Dabei handelt es sich oft um die Ehefrau, Tochter oder Mutter eines Scheichs, manchmal aber auch um eine Gelehrte (siehe [[ʿUlamā&amp;#039;]]). Alle Mitglieder der Herrscherfamilien [[Bahrain|Bahrains]], [[Kuwait|Kuwaits]], [[Katar|Katars]] und der [[Vereinigte Arabische Emirate|VAE]] tragen den Titel ebenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Als weltlicher Titel ==&lt;br /&gt;
In der [[Vorislamisches Arabien|vorislamischen arabischen]] Stammesgesellschaft bezeichnete „Scheich“ das Oberhaupt eines Stammes oder Clans. Später wurde er auch für die Oberhäupter von anderen Gruppen verwendet, so zum Beispiel von Zünften oder den Männerbünden der [[Futuwwa]], oder für den Vorsteher eines Ortes, den &amp;#039;&amp;#039;Scheich al-Balad&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;šaiḫ al-balad&amp;#039;&amp;#039;). Auch auf politischer Ebene wurde der Begriff verwendet. So wurde zum Beispiel bei den [[Hafsiden]] der [[Wesir]] als „Scheich der [[Almohaden]]“ (&amp;#039;&amp;#039;šaiḫ al-muwaḥḥidīn&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet, weil sich die Hafsiden als Erben der Almohaden betrachteten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Chaumont, S. 397b.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ibn Battuta]] berichtet, dass zu seiner Zeit die Bewohner von [[Mogadischu]] ihren [[Sultan]] als Scheich titulierten. Die [[Osmanisches Reich|Osmanen]] verwendeten den Titel &amp;#039;&amp;#039;Scheich al-Balad&amp;#039;&amp;#039; im 18. Jahrhundert für den mächtigsten [[Bey (Titel)|Bey]] in [[Kairo]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. M. Winter: Art. &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;u&amp;gt;Sh&amp;lt;/u&amp;gt;ay&amp;lt;u&amp;gt;kh&amp;lt;/u&amp;gt; al-Balad&amp;#039;&amp;#039; in [[The Encyclopaedia of Islam. New Edition]] Bd. IX, S. 398b.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Kalifat von Sokoto]] war, wenn man vom „Scheich“ sprach, üblicherweise der Staatsgründer [[Usman dan Fodio]] (gest. 1817) gemeint.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Murray Last: &amp;#039;&amp;#039;The Sokoto Caliphate&amp;#039;&amp;#039;. Longman, London, 1967. S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch heute gibt es in der Golfregion verschiedene Herrschaftsgebiete, deren Oberhäupter als Scheich tituliert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Scheich &amp;#039;&amp;#039;Scheich&amp;#039;&amp;#039;] in [[Duden|duden.de]], abgerufen am 4. Mai 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Als religiöser Titel ==&lt;br /&gt;
Der Scheich-Titel findet darüber hinaus in verschiedenen religiösen Zusammenhängen Verwendung. So wurden zum Beispiel die beiden ersten Kalifen [[Abū Bakr]] und [[Umar ibn al-Chattab]] häufig als „die beiden Scheiche“ (&amp;#039;&amp;#039;aš-šaiḫāni&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet. Der gleiche Ausdruck wurde auch für die Autoren der beiden bedeutendsten [[Hadith]]-Sammlungen, [[al-Buchārī]] und [[Muslim ibn al-Haddschādsch]], verwendet. Die syrischen [[Nizariten|Nizāriten]], die in Europa unter dem Namen [[Assassinen]] bekannt waren, bezeichneten ihr Oberhaupt [[Raschid ad-Din Sinan]] als &amp;#039;&amp;#039;Scheich al-Dschabal&amp;#039;&amp;#039; („der Alte vom Berge“). Im Osmanischen Reich nannte man den [[Mufti]] von Istanbul, der an der Spitze der religiösen Hierarchie des Staates stand, als [[Schaich al-Islām|Scheich al-Islam]]. In ähnlicher Funktion begegnet der Begriff auch heute noch in [[Ägypten]]. Hier bezeichnet der Titel [[Scheich der Azhar|Schaich al-Azhar]] den Leiter der [[Azhar (Ägypten)|Azhar]], einer religiösen wissenschaftlichen Institution, zu der die al-Azhar-Universität, die [[Akademie für islamische Untersuchungen]] und die [[al-Azhar-Moschee]] gehören und die damit die wichtigste religiöse Autorität im Staat darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Sufismus ===&lt;br /&gt;
[[File:Sheykh of the Rufai Dervishes.jpg|mini|Scheich der [[Rifāʿīya|Rifāʿī]]-Derwische, unbekannter griechischer Maler, 1809]]&lt;br /&gt;
Eine besonders große Bedeutung hat das Scheich-Konzept in der [[Sufismus|Sufik]] erhalten. Er bezeichnet hier den [[Sufismus#Der Scheich|spirituellen Meister]], der den Menschen auf den mystischen Pfad ([[Tarīqa]]) führt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Chaumont, S. 397b.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegenpart zum Scheich ist in der sufischen Terminologie der [[Murīd]] (wörtlich „der Wollende“). Damit wird derjenige bezeichnet, der den Willen hat, unter Anleitung eines Scheichs den Pfad der Erkenntnis zu beschreiten. Der richtige Umgang des Murīd mit seinem Scheich gehört zu den wichtigsten Regeln der Sufik. Um in seinen Bemühungen erfolgreich zu sein, muss sich der Murīd ganz der Autorität seines Scheichs unterwerfen. Zur Begründung dieser Lehre wird in den sufischen Handbüchern meist auf die koranische Erzählung über [[Moses im Islam|Mose]] und den Gottesknecht ([[Sure 18]]:60–82) verwiesen, der in der islamischen Tradition mit [[al-Chidr]] identifiziert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Patrick Franke: &amp;#039;&amp;#039;Begegnung mit Khidr. Quellenstudien zum Imaginären im traditionellen Islam.&amp;#039;&amp;#039;  Steiner, Beirut/Stuttgart 2000, S. 233–237.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im persischen Sprachbereich wird für den sufischen Scheich häufig der im Prinzip gleichbedeutende Begriff [[Pīr]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute gibt es in vielen Sufi-Orden die Institution des Scheichs. Der Stand der Scheiche bildet zum Beispiel die religiöse Elite innerhalb des [[Senegal|senegalesischen]] Ordens der [[Muridiyya]]. Nur wer [[Adept (Schüler)|Adepten]] um sich geschart hat, darf sich hier als Scheich bezeichnen. Um 1970 gab es in der Muridiyya circa 300 bis 400 Scheiche. Viele von ihnen waren mit ihren Adepten als Unternehmer in der Landwirtschaft tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Donal B. Cruise O’Brien: &amp;#039;&amp;#039;The Mourides of Senegal. The political and economic organization of an Islamic brotherhood.&amp;#039;&amp;#039; Clarendon Press, Oxford 1971, S. 101–121, 199–230.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sufische Scheiche fungieren in der Gegenwart an vielen Orten nicht mehr so stark als spirituelle Führer, sondern als Vermittler von [[Baraka (Segenskraft)|Baraka]] und „göttlicher Energie“ (&amp;#039;&amp;#039;faiḍ&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu Buehler: &amp;#039;&amp;#039;Sufi Heirs of the Prophet&amp;#039;&amp;#039;, S. 168–189.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh gab es in den [[Liste der Sufi-Orden|Sufi-Orden]] die Tendenz zur Herausbildung einer geistlichen Hierarchie. Das Oberhaupt des Ordens wurde dann als &amp;#039;&amp;#039;Schaich at-Tarīqa&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. In Ägypten führte Anfang des 19. Jahrhunderts [[Muhammad Ali Pascha]] im Zuge seiner Zentralisierungspolitik das Amt eines „Scheichs der Scheiche“ (&amp;#039;&amp;#039;šaiḫ aš-šuyūḫ&amp;#039;&amp;#039;) ein, der für die Aufsicht über alle Sufi-Orden zuständig war. Auf diese Weise hoffte Muhammad Ali, die Orden besser kontrollieren zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Chaumont, S. 397b.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bei Alawiten und Jesiden ===&lt;br /&gt;
Als „Scheiche“ (&amp;#039;&amp;#039;mašāyiḫ&amp;#039;&amp;#039;) werden auch die religiösen Würdenträger der [[Alawiten]] bezeichnet. Scheich kann bei den Alawiten allerdings nur werden, wer selbst aus einer Familie von Scheichen stammt, sich einer Initiation unterzogen hat und für mehrere Monate bei einem Scheich seine religiöse Ausbildung vervollkommnet hat. Eine wichtige Aufgabe der meist in Astrologie kundigen Scheiche ist es, günstige Termine für Erntebeginn, Heiraten und Kaufabschlüsse zu wählen. Daneben sind sie für die Unterhaltung der alawitischen [[Ziyāra]]-Heiligtümer zuständig und sorgen sich für die Einhaltung der Sitten in ihrer Gemeinde. Schließlich obliegt ihnen noch die Regelung von Eheschließungen, Scheidung und Erbangelegenheiten. Dafür genießen sie umgekehrt nicht nur ein hohes Ansehen, sondern auch ein beträchtliches Einkommen in Form der ihnen zukommenden [[Zakat]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Laila Prager: &amp;#039;&amp;#039;Die &amp;#039;Gemeinschaft des Hauses&amp;#039;. Religion, Heiratsstrategien und transnationale Identität türkischer Alawi-/Nusairi-Migranten in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Münster 2010, S. 51–64.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Jesiden]], die aus einem sufischen Orden, der ʿAdawīya, hervorgegangen sein könnten, bilden die Scheiche neben den Pīrs und Murīden eine der drei [[Kastensystem|Erbkasten]]. Anders als die Pīrs, die ihren Ursprung auf die Zeit vor [[ʿAdī ibn Musāfir]] (gest. 1163) zurückführen, meinen die Scheiche, dass sowohl die Pīrs und Scheiche erst durch Scheich ʿAdī geschaffen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Eszter Spät: &amp;#039;&amp;#039;The Yezidis.&amp;#039;&amp;#039; Saqi Books, London, 2005. S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allen jesidischen Männern und Frauen obliegt es, sich einen Scheich und einen Pīr zu wählen. Die Kaste der Scheiche steht allerdings auf der höchsten Stufe. Das Kern- und Ursprungsgebiet der Jesiden, in dem die meisten Scheiche leben und auch ihr Heiligtum [[Lalisch]] liegt, wird nach ihnen Schaichān („Land der Scheiche“) genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Eszter Spät: &amp;#039;&amp;#039;The Yezidis.&amp;#039;&amp;#039; Saqi Books, London, 2005. S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Scheiche erhalten von den Murīden eine Art Almosenzahlung. Nichtentrichtung dieser Zahlung kann zum Ausschluss aus der Gemeinschaft führen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Eszter Spät: &amp;#039;&amp;#039;The Yezidis.&amp;#039;&amp;#039; Saqi Books, London, 2005. S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach innen ist die Klasse der Scheiche noch einmal in drei [[Endogamie|endogame]] Untergruppen unterteilt, die Schamsānīs (Nachkommen von Ēzdīna Mīr), die Ādanīs (Nachkommen von Scheich Hesen) und die Qatanīs (Nachkommen von Scheich Adīs Brüdern).&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Philip G. Kreyenbroek: &amp;#039;&amp;#039;Yezidism – Its Background, Observances and Textual Tradition.&amp;#039;&amp;#039; Edwin Mellen, Lewiston N.Y. 1995, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung im deutschen Sprachraum ==&lt;br /&gt;
Laut dem etymologischen Wörterbuch von [[Wolfgang Pfeifer (Etymologe)|Pfeifer]] etablierte sich im deutschen Sprachraum &amp;#039;&amp;#039;Scheich&amp;#039;&amp;#039; für ‘arabischer Stammesfürst, Machthaber, Herrscher’ vom 17. Jahrhundert an durch [[Reiseliteratur]] zunächst in unterschiedlicher Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Schich&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schegh&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Scheikh&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schaich&amp;#039;&amp;#039;. Ein [[pejorativ]] übertragener Gebrauch für ‘schlechter Soldat’ entwickelt sich in der [[Soldatensprache]] im 20. Jahrhundert, danach auch allgemein für ‘unangenehmer Kerl’.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dwds.de/?qu=Scheich&amp;amp;view=1 &amp;#039;&amp;#039;Scheich&amp;#039;&amp;#039;] Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, [http://www.dwds.de/?qu=Scheich&amp;amp;view=1 online] im [[DWDS]], abgerufen am 5. Mai 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Scheich oder eine Person, die im orientalischen Raum durch die Förderung von [[Erdöl]] zu Reichtum gekommen ist, wird [[Umgangssprache|umgangssprachlich]] auch als &amp;#039;&amp;#039;Ölscheich&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Oelscheich &amp;#039;&amp;#039;Ölscheich&amp;#039;&amp;#039;] in duden.de, abgerufen am 4. Mai 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Entsprechend {{Anker|Scheichtum}} wird ein [[Territorium]] mit einem Scheich als Oberhaupt oft &amp;#039;&amp;#039;Scheichtum&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/suchen/dudenonline/Scheichtum &amp;#039;&amp;#039;Scheichtum&amp;#039;&amp;#039;] in duden.de, abgerufen am 4. Mai 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Arthur F. Buehler: &amp;#039;&amp;#039;Sufi Heirs of the Prophet. The Indian Naqshbandiyya and the Rise of the Mediating Sufi Shaykh.&amp;#039;&amp;#039;  University of South Carolina Press, Columbia 1998.&lt;br /&gt;
* Caesar E. Farah: &amp;#039;&amp;#039;Rules Governing the Šayḫ-Muršid’s Conduct&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Numen&amp;#039;&amp;#039; 21/2 (1974) 81–96.&lt;br /&gt;
* [[Éric Geoffroy|E. Geoffroy]]: Artikel &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;u&amp;gt;Sh&amp;lt;/u&amp;gt;ay&amp;lt;u&amp;gt;kh&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; in [[The Encyclopaedia of Islam. New Edition]], Band IX, S. 397a–398a. &lt;br /&gt;
* Andrew Shyrock: Artikel &amp;#039;&amp;#039;Shaykh&amp;#039;&amp;#039; in John L. Esposito (ed.): &amp;#039;&amp;#039;The Oxford Encyclopedia of the Islamic World.&amp;#039;&amp;#039; 6 Bände. Oxford 2009, Band V, S. 132a–133b.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Scheich}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4474309-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4474309-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arabische Stammesgesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islamischer Titel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islamischer Herrscher|!Scheich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenbezeichnung (Sufismus)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chagatai Khan</name></author>
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