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	<title>Schaumburger Wald - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schaumburger-Wald1.jpg|mini|hochkant=1.5|Luftbild des Schaumburger Waldes, unten links [[Stadthagen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schaumburger Wald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Wald]], der sich von der Grenze zwischen [[Niedersachsen]] und [[Nordrhein-Westfalen]] beim [[Bückeburg]]er Ortsteil [[Nordholz (Bückeburg)|Nordholz]] in nordöstlicher Richtung bis kurz vor [[Wölpinghausen]] am Fuß der [[Rehburger Berge]] erstreckt. Der historische Grenzwald liegt in der [[Norddeutsche Tiefebene|Norddeutschen Tiefebene]], erreicht maximal eine Höhe von etwa {{Höhe|75|DE-NN|link=true}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;NatErlNi&amp;quot;&amp;gt; Höchste Erhebung des Schaumburger Waldes laut [https://www.umweltkarten-niedersachsen.de/Umweltkarten/?lang=de&amp;amp;topic=Natur&amp;amp;bgLayer=TopographieFarbe&amp;amp;zoom=10&amp;amp;layers_visibility=false&amp;amp;E=511819.62&amp;amp;N=5806127.53 topographischer Karte], auf umweltkarten-niedersachsen.de&amp;lt;/ref&amp;gt; und hat eine Fläche von rund 40&amp;amp;nbsp;km². Er liegt im Wesentlichen im [[Landkreis Schaumburg]] in Niedersachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Der Schaumburger Wald, der in Südwest-Nordost-Richtung 19,5&amp;amp;nbsp;km lang und in Nordwest-Südost-Richtung bis vier Kilometer breit ist, liegt im Flachland zwischen etwa 45 und {{Höhe|75|DE-NN}}. Seine höchste Erhebung&amp;amp;nbsp;({{Coordinate |text=⊙ |NS=52/24/19.5/N |EW=9/11/27.5/E |type=landmark |region=DE-NI |name=Lage: Höchste Erhebung (ca. 75 m ü. NN) des Schaumburger Waldes}}) befindet sich westlich der [[Landesstraße]] L&amp;amp;nbsp;371, die Wölpinghausen im Norden mit [[Pollhagen]] im Süden verbindet. Knapp 800&amp;amp;nbsp;Meter westnordwestlich davon liegt eine {{Höhe|74.3|DE-NN}} hohe Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schaumburger Wald liegt direkt östlich der Landesgrenze zu [[Nordrhein-Westfalen]] im Nordwestteil des Landkreises Schaumburg östlich der [[Weser]], südlich der [[Rehburger Berge]] und nordwestlich des [[Mittellandkanal]]s. Er erstreckt sich zwischen [[Wölpinghausen]] im Norden, [[Pollhagen]] und [[Niedernwöhren]] im Osten (südöstlich davon liegen die Kreisstadt [[Stadthagen]] und die Stadt [[Obernkirchen]]), [[Bückeburg]] im Süden, der Mittelstadt [[Minden]] im Südwesten sowie der Stadt [[Petershagen]] und dem Flecken [[Wiedensahl]] im Westen. Im Norden grenzt er Im Bereich [[Münchehagen|Loccum-Münchehagen]] an den [[Landkreis Nienburg/Weser]].&lt;br /&gt;
Die Landesgrenze zum Kreis Minden-Lübbecke und damit zu Nordrhein-Westfalen fällt ziemlich genau mit der Südwestgrenze des Waldes zusammen. Dennoch reichen einige Waldzungen in das westfälische Gebiet hinein (z.&amp;amp;nbsp;B. südlich [[Petershagen]]-Borstel). Darüber hinaus können die zahlreichen unmittelbar vorgelagerten Waldinseln im Bereich der Stadt Petershagen im weiteren Sinne noch zum Schaumburger Wald gerechnet werden, sodass auch der Kreis Minden-Lübbecke einen geringfügigen Anteil des Schaumburger Waldes aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die östlichen Bereiche im Mittelteil des Schaumburger Waldes verläuft, etwa parallel zum Mittellandkanal, die „Landwehrallee“. Dies ist ein breiter Fahrweg, der nahe dem Waldrand von Mittelbrink-Landwehr (zu Niedernwöhren) im Nordosten bis Rusbend (zu Bückeburg) im Südosten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Früher war der Schaumburger Wald ein Grenzwald zwischen dem Fürstentum [[Schaumburg-Lippe]] und dem [[Königreich Hannover]], ab 1866 [[Preußen]]; heute bilden Teile seines Westrands Abschnitte der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen. Auf rund 25 km Länge erstreckt sich im Schaumburger Wald die [[Schaumburger Landwehr]], die früher bis zum Steinhuder Meer reichte und im Mittelalter die Grenze der alten [[Grafschaft Schaumburg]] und namentlich der welfischen Gebiete des [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|Herzogtums Braunschweig-Lüneburg]] kennzeichnete. Der Schaumburger Wald ist der nordwestliche Restbestand des historischen [[Dülwald]]es, der sich einst von [[Minden]] bis zum [[Steinhuder Meer]] ausdehnte und ein Grenzwald alter [[Sachsen (Volk)|sächsischer]] Gaue war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inmitten des Waldes, an der Verbindungsstraße Petershagen–Bückeburg, befinden sich das [[Jagdschloss Baum]] und ein kleines [[Mausoleum]], die letzte Ruhestätte des Schaumburger Grafen [[Wilhelm (Schaumburg-Lippe)|Wilhelm]] und seiner Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Mausoleum befindet sich im Südteil des Schaumburger Waldes etwa einen Kilometer nördlich der Verbindungsstraße Meinsen nach Cammer (beide zu Bückeburg). Es enthält die Särge der Gründerin von [[Bad Eilsen]], Gräfin [[Juliane von Hessen-Philippsthal|Juliane von Schaumburg-Lippe]] (1761–1799), und ihrer Mutter. Juliane war früh Witwe geworden, und auch das Grab ihres heimlichen Geliebten, des fürstlichen Oberforstmeisters Clemens August von Kaas (1760–1832), befindet sich an sehr versteckter Stelle im Wald, östlich von Schloss Baum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schaumburger Wald erlangte dadurch kulturgeschichtliche Bedeutung, dass [[Wilhelm Busch]] an seinen Waldrändern und auf seinen Waldwiesen oft gemalt und gezeichnet hat, denn sein Geburtsort [[Wiedensahl]], in dem er sich auch später oft aufhielt, liegt dicht am nordwestlichen Rand des Schaumburger Waldes.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Schaumburger Landwehr bei Wiedensahl kurz.jpg|[[Schaumburger Landwehr]]&lt;br /&gt;
Datei:Schloss baum 1.jpg| [[Jagdschloss Baum]]&lt;br /&gt;
Datei:Mausoleum Graf Wilhelm Friedrich Ernst zu Schaumburg-Lippe.jpg|Mausoleum von Graf [[Wilhelm (Schaumburg-Lippe)|Wilhelm zu Schaumburg-Lippe]]&lt;br /&gt;
Datei:Mausoleum Gräfin Juliane von Schaumburg-Lippe.jpg|Mausoleum von Gräfin [[Juliane von Hessen-Philippsthal|Juliane zu Schaumburg-Lippe]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Der Schaumburger Wald ist ein Nutzwald, der etwa zur Hälfte [[Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe]] in Bückeburg gehört. Die andere Hälfte des Waldes, der ganze Waldteil nördlich der L&amp;amp;nbsp;372 von Wiedensahl nach Niedernwöhren, befindet sich im Domanialbesitz des Landkreises Schaumburg&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schaumburg.de/Kreisverwaltung/Organigramm/Kreisforstamt/ |titel=Website des Kreisforstamts des Landkreises Schaumburg |sprache= |abruf=2023-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Schaumburger Wald ist überwiegend ein [[Eichen]]- und [[Rotbuche|Buchen]]-[[Mischwald]], dabei mit Restbeständen alter [[Hudewald|Hute]]-Eichen. Von alters her sind die mächtigen Eichen der wichtigste Wirtschaftsfaktor des Schaumburger Waldes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Radfahrern ist der Wald wegen seiner oft kilometerweit geraden breiten und schattigen Waldwege auf ebenem Terrain beliebt. Es gibt zwei touristisch aufbereitete Radwanderstrecken (thematische Hinweise an der Strecke, Routenplan und -beschreibung) durch den Schaumburger Wald: die „[[Wilhelm Busch|Wilhelm-Busch]]-Route“ und die „Fürstenroute“, die den Wald fast auf ganzer Länge von Spießingshol im Norden bis Rusbend im Süden durchquert. Touristische Einkehrmöglichkeiten sind in Hiddenserborn (am den Wald begrenzenden Mittellandkanal), in Mittelbrink (inmitten des Waldes) sowie im dicht am Wald gelegenen Wiedensahl vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Wildbestand sind die [[Hirsche|Hirsch]]- und [[Wildschwein]]bestände besonders hervorzuheben, ferner auch Dam- und Rehwild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anna-Franziska von Schweinitz: Die Derneburger Grabpyramide und ihr Vorbild im Baumer Forst. In: Hildesheimer Jahrbuch für Stadt und Stift Hildesheim Bd. 70/71, 1998/99, S. 219–231&lt;br /&gt;
* Anna-Franziska von Schweinitz: Architektur für die Ewigkeit. Der Begräbnisgarten des Grafen Wilhelm zu Schaumburg-Lippe. In: Kritische Berichte, 29.2001 No. 2, S. 21–29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.nlwkn.niedersachsen.de/natura2000/schutzgebiete_zur_umsetzung_von_natura_2000/landschaftsschutzgebiet-schaumburger-wald-109704.html Eintrag des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz zum Landschaftsschutzgebiet Schaumburger Wald]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.35|EW=9.083333|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet im Kreis Minden-Lübbecke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Schaumburg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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