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	<title>Schaul Avigur - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schaul_Avigur&amp;diff=2678869&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2025-07-20T21:47:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Shaul Avigur.jpg|miniatur|rechts|150px|Schaul Avigur, ca. 1960]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schaul Avigur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{HeS|שָׁאוּל אֲביגוּר|Scha&amp;#039;ul Awigur}}; geboren am [[22. Oktober]] [[1899]] in [[Daugavpils|Dwinsk]], [[Russisches Kaiserreich]] als &amp;#039;&amp;#039;Saul Meyeroff&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Saul Meirov&amp;#039;&amp;#039;); † [[29. August]] [[1978]] in [[Kibbuz]] [[Kinneret (Stadt)|Kinneret]], [[Israel]]) war ein jüdischer Geheimdienstmitarbeiter und Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Geboren wurde Avigur als Saul Meyeroff 1899 in Dwinsk im heutigen [[Lettland]]. Seine Eltern waren Yehuda-Leib und Frida Meirov-Hakohen. Im Alter von 12 Jahren emigrierte er nach [[Palästina (Region)#Osmanische Herrschaft|Palästina]]. Nach seinem Schulabschluss absolvierte er ein Studium am [[Hebräisches Herzlia-Gymnasium|Hebräischen Herzlia-Gymnasium]] in [[Tel Aviv-Jaffa|Tel Aviv]]. 1918 wurde er Mitglied im [[Kibbuz]] Kinneret am südwestlichen Ende des [[See Genesareth|Sees Genesareth]]. Von dort aus folgte er 1920 einem Aufruf zur Verteidigung [[Tel Chai]]s unter der Leitung von [[Joseph Trumpeldor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Eindruck dieser Erlebnisse verschrieb Meyeroff sein Leben der Sicherheit und Verteidigung des Landes. 1934 hatte er gemeinsam mit [[Re’uwen Schiloach]] maßgeblichen Anteil an der Formierung der &amp;#039;&amp;#039;Sherut Yediot&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;SHAI&amp;#039;&amp;#039;), der Geheimdienstabteilung der [[Hagana]], sowie der &amp;#039;&amp;#039;Ta&amp;#039;as&amp;#039;&amp;#039;, der Untergrund-Waffenindustrie. Ab 1939 war er Kommandeur des [[Mossad le Alija Bet|Mossad le-Alija Bet]] und organisierte von [[Tel Aviv-Jaffa|Tel Aviv]] bzw. [[Paris]] aus die [[Alija Bet|illegale Einwanderung]] nach [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]]. Mit dem [[UN-Teilungsplan für Palästina]] erweiterten sich die Aufgaben Meyeroffs auch auf die Beschaffung und den Transport von Waffen. Am 12. Juli 1948 fiel im [[Israelischer Unabhängigkeitskrieg|Unabhängigkeitskrieg]] Meyeroffs einziger Sohn, Gur Meyeroff, im Alter von 17 Jahren durch einen arabischen [[Scharfschütze]]n in der Nähe von Segera. Avigur war zu der Zeit auf Waffeneinkauf in [[Genf]]. In Andenken an seinen Sohn änderte Schaul Meyeroff seinen Nachnamen in Avigur, was „Vater des Gur“ bedeutet. Kurze Zeit danach beendete Avigur sein Engagement in Europa. In der Folge arbeitete er als stellvertretender Verteidigungsminister unter [[David Ben Gurion|Ben Gurion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 war Avigur Gründungsmitglied und Leiter der &amp;#039;&amp;#039;Lishkat Hakesher&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;NATIV&amp;#039;&amp;#039;, hebr. für „Pfad“), einer verdeckten Organisation um Kontakte zu Juden in der [[Sowjetunion]] zu knüpfen, sie zu unterstützen und ihre Ausreise nach Israel zu fördern. Auslöser war Stalins Verhaftungs- und Hinrichtungswelle gegen jüdische Mediziner aufgrund der angeblichen [[Ärzteverschwörung]]. Avigur leitete die &amp;#039;&amp;#039;NATIV&amp;#039;&amp;#039; bis 1970. Für seine Verdienste der Landesverteidigung in den verschiedenen Funktionen und Positionen wurde Avigur 1973 mit dem [[Israel-Preis]] ausgezeichnet. Er ist der zweite Preisträger überhaupt in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Für besondere Verdienste für Gesellschaft und Staat&amp;#039;&amp;#039;. Weiterhin erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universitäten in Jerusalem und Tel Aviv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Avigur starb 1978 nach einer Krankheit und ist in [[Kinneret (Stadt)|Kinneret]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Avigur heiratete 1924 Sara Avigur (1902–1992), das Paar hatte die zwei Kinder Ruth (* 13. Juni 1927) und Gur (1931–1948).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Avigurs Schwester Tzipora war die Ehefrau von [[Mosche Scharet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Avigur, Shaul&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Yaacov Shimoni]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographical dictionary of the Middle East&amp;#039;&amp;#039;. New York: Facts on File, 1991, S. 41f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Shaul Avigur}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zionism-israel.com/bio/Avigur_biography.htm Zionism-Israel]&lt;br /&gt;
* [http://www.triumphovertyranny.com/uh_2009/hero_02.htm TriumphOverTyranny.com]&lt;br /&gt;
* [http://www.palyam.org/English/HaMossad/Gur_Fall Gurs Fall]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123879299|LCCN=n83052946|VIAF=266879321}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Avigur, Schaul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hagana)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Judenretter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Israel-Preises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stellvertretender Verteidigungsminister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Nahostkonflikt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russischer Emigrant in Palästina]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Avigur, Schaul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Meyeroff, Saul; Meirov, Saul&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=jüdischer Geheimdienstmitarbeiter und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Oktober 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Daugavpils|Dvinsk]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. August 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Kibbuz Kinneret, [[Israel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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