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	<title>Schauen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schauen&amp;diff=356357&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wofalor: korrekter Begriff</title>
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		<updated>2026-04-28T13:26:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;korrekter Begriff&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Schauen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Osterwieck&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = DE-ST 15-0-85-230 Schauen COA.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen von Schauen&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 51/56/46/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 10/43/00/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-ST&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 148&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 11.02&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 471&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca            = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/151129 |titel=Gemarkung Schauen, Stadt Osterwieck |werk=GEOindex |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 2010-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 38835&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 039421&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
| Poskarte                = Deutschland Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Bild                    = Schauen 002.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Schauen, Luftaufnahme (2015)&lt;br /&gt;
| Bilderwunsch            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1725 Baronie Schauen.jpg|mini|270px|Baronie Schauen auf der Karte des Herzogtums Braunschweig (1725)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schauen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der gleichnamigen Ortschaft der Stadt [[Osterwieck]] im [[Landkreis Harz]] in [[Sachsen-Anhalt]] (Deutschland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt im nördlichen Harzvorland unweit der [[Ilse (Oker)|Ilse]], südlich von [[Osterwieck]]. Von dort aus führt eine Verbindungsstraße durch den Ort und das [[Schauener Holz]] nach [[Stapelburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schauen wurde urkundlich erstmals am 4. Juni 973 erwähnt, als [[Otto II. (HRR)|Kaiser Otto II.]] den Besitz des [[Bistum Magdeburg|Erzbistums Magdeburg]] zu &amp;#039;&amp;#039;Scaun in pago Hardago&amp;#039;&amp;#039; (Schauen im Harzgau) bestätigt. Der Ortsname könnte vom ahd. &amp;#039;&amp;#039;scouwa&amp;#039;&amp;#039; „das Schauen, der Anblick“ oder vom ahd. &amp;#039;&amp;#039;scuwo&amp;#039;&amp;#039; „Schatten, schattige Lage“ kommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Udolph]]: &amp;#039;&amp;#039;Ortsnamen um Halberstadt – Zeugen der Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: Geschichte und Kultur des Bistums Halberstadt 804-1648 / Hrsg.: Adolf Siebrecht&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1124 wird ein [[Lothar III. (HRR)|lotharischer]] [[Ministerial]]e &amp;#039;&amp;#039;Ricberto de Scowen&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. 1200 tauschte &amp;#039;&amp;#039;Herwicus de Scouwen&amp;#039;&amp;#039; fünf [[Hufe]]n in Wester-Schauen mit dem [[Kloster Walkenried]], auf dieser Grundlage und weiteren Erwerbungen wurde Schauen zu einer [[Grangie]], einem klösterlichen Wirtschaftshof.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicolaus Heutger: &amp;#039;&amp;#039;Kloster Walkenried, Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; / Hrsg.: Lukas Verlag Berlin 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Innerhalb von 120 Jahren gelang es dem Kloster Walkenried, Schauen mit seiner Umgebung, in ein geschlossenes Territorium von etwa 10 km² Größe mit allen Rechten in seiner Hand zu vereinigen. In der Walkenrieder Zeit wurde das Gebiet Bruchschauen ab 1321 [[Wüstung|wüst]] und Wester-Schauen ab 1261 Mönchschauen genannt. Ihre beste Zeit und größte Ausdehnung erreichte die Grangie Schauen ab 1321. Die [[Grafschaft Wernigerode|Grafen von Wernigerode]] übten seit 1325 die Schutzherrschaft über die Grangie Schauen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Schauen.jpg|mini|Schloss Schauen]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 1530 kam Schauen an die [[Grafen zu Stolberg]] und 1616 an das [[Domkapitel Halberstadt]]. 1648 gelangte es als reichsunmittelbares Lehen an [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|Braunschweig-Lüneburg]]. 1689 erwarb der hannoversche Kammerpräsident [[Otto Grote zu Schauen|Otto Grote]], der im selben Jahr zum [[Reichsfreiherr]]en erhoben wurde, das Gut Schauen. Die seitherige freie Reichsherrschaft Schauen, die keinem Reichskreis zugeteilt war, fiel 1807 auf Antrag der Ortsbewohner durch [[Mediatisierung]] an das [[Königreich Westphalen]] und nach Auflösung dieses Königreiches 1815 an den [[Regierungsbezirk Magdeburg]] der preußischen [[Provinz Sachsen]]. Im Jahre 1818 gab es in Schauen ein Rittergut (Besitz von Grote), 80 Wohnhäuser, 524 Einwohner, eine Kirche, eine Guts-Schäferei, eine Guts-Försterei, einen Gasthof, eine Wasser- und eine Bockwindmahlmühle.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl von Seydlitz: &amp;#039;&amp;#039;Der Regierungsbezirk Magdeburg: Geographisches statistisches und Topographisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039;, Magdeburg 1820, S.&amp;amp;nbsp;293&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Grote (niedersächsisches Adelsgeschlecht)|Freiherren Grote]] blieben bis 1945 in Besitz des Gutes Schauen. Bereits am 30. September 1928 war der [[Gutsbezirk]] Schauen mit der Landgemeinde Schauen vereinigt worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB-RB-Magdeburg&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Regierungsbezirk Magdeburg |Titel=Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg |Ort=Magdeburg |Datum=1928 |Seiten=201 |ZDB=3766-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Schauen, [[Aue-Fallstein]], [[Berßel]], [[Bühne (Osterwieck)|Bühne]], [[Lüttgenrode]], [[Rhoden (Osterwieck)|Rhoden]] und [[Wülperode]] mit der Stadt Osterwieck zur neuen Stadt Osterwieck zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2010.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortschaftsrat ===&lt;br /&gt;
Als Ortschaft der Stadt Osterwieck übernimmt ein so genannter [[Ortschaftsrat]] die Wahrnehmung der speziellen Interessen des Ortes innerhalb bzw. gegenüber den Stadtgremien. Er wird aus fünf Mitgliedern gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Als weiteres ortsgebundenes Organ fungiert der Ortsbürgermeister, dieses Amt wird zurzeit von Erwin Marchlewsky wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild      = DE-ST 15-0-85-230 Schauen COA.png&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = &lt;br /&gt;
|Blasonierung    = In Rot drei silberne aufsteigende Kleeblätter, schräg hintereinander.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = Das Wappen wurde vom Heraldiker Udo Glathe aus Quedlinburg gestaltet und am 30. April 1997 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.&lt;br /&gt;
|Quelle          = &lt;br /&gt;
|Begründung      = Die Farben des Ortes sind Weiß (Silber) – Rot. Das Wappen des Dorfes ist schon länger in Gebrauch. Seit der 1000-Jahr-Feier im Jahre 1973 wird es offiziell gezeigt. Die Kleeblätter deuten den landwirtschaftlichen Charakter der Umgebung an und sind zusätzlich Symbole des Glücks und des Wohlstandes. Obwohl der Ort eine sogenannte Reichsbaronie und lange im Besitz der freiherrlichen Familie Grote war, zeigen die Tinkturen die Farben des alten Bistums Halberstadt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge wurde ebenfalls vom Heraldiker Udo Glathe aus Quedlinburg gestaltet und am 10. Februar 1999 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hissflagge ist diagonal rot-weiß-rot (1:2:1) geteilt und mittig mit dem Ortswappen belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Hans von Hammerstein-Equord (Landrat)|Hans von Hammerstein-Equord]] (1860–1898), Verwaltungsbeamter&lt;br /&gt;
* [[Walther Grosse (Jurist)]] (1880–1943), Amtsgerichtsrat, Historiker und Vorsitzender des [[Harzverein für Geschichte und Altertumskunde|Harzvereins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Schauen lag an der [[Bahnstrecke Halle–Vienenburg|Strecke Halle–Vienenburg]], welche [[Bahnstrecke Heudeber-Danstedt–Bad Harzburg|über Bad Harzburg]] neu trassiert wurde. Die [[Landesstraße]] [[Liste der Landesstraßen in Sachsen-Anhalt#L 88|L 88]] führt durch den Ort zur [[Bundesautobahn 36]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Siehe [[Liste der Kulturdenkmale in Schauen]]&lt;br /&gt;
* [[Kirche zu Schauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* SG Schauen 1927 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* SV Schauen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Förderverein Tünneckenbrunnen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Bürgerverein „1025 Jahre Schauen“ e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Förderverein Kita Regenbogenland Schauen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Albert Reinecke: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Freien Reichsherrschaft Schauen, eines der allerkleinsten Gebiete im alten deutschen Reich.&amp;#039;&amp;#039; Zickfeldt, Osterwieck/Harz 1889 ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-478829}}).&lt;br /&gt;
* Walter Grosse: &amp;#039;&amp;#039;Die Freie Reichsherrschaft Schauen.&amp;#039;&amp;#039; Zickfeldt, Osterwieck a. Harz 1928 ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-477451}}).&lt;br /&gt;
* Ewald Seyffarth und [[Gerhard Reiche]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ortsfamilienbuch|Familienbuch]] von Schauen. Kopie des [[Kirchenbuchverkartung|Manuskripts]].&amp;#039;&amp;#039; Rhoden 1970 (maschinenschriftliches Manuskript im [[Landesarchiv Sachsen-Anhalt]]).&lt;br /&gt;
* [[Berent Schwineköper]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; Band 11: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Sachsen Anhalt&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 314). 2., überarbeitete und ergänzte Auflage. Kröner, Stuttgart 1987, ISBN 3-520-31402-9, S. 411.&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Börner]]: &amp;#039;&amp;#039;Mediatisiert auf Antrag der Untertanen. Der besondere Weg Schauens in das Königreich Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; In: Beiträge zur Regional- und Landeskultur Sachsen Anhalts, H. 29, Halle 2004, S. 58–63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Osterwieck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7731983-7|VIAF=237519602}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Harz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Osterwieck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Harz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wofalor</name></author>
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