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	<title>Scharpenacken - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T00:15:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Scharpenacken&amp;diff=1363119&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Innobello: Änderung 252238687 von 185.232.101.42 rückgängig gemacht; keine Verbesserung</title>
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		<updated>2025-01-14T10:38:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/252238687&quot; title=&quot;Spezial:Diff/252238687&quot;&gt;252238687&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/185.232.101.42&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/185.232.101.42&quot;&gt;185.232.101.42&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; keine Verbesserung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zur gleichnamigen Wüstung siehe [[Scharpenack]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Scharpenacken.jpg|mini|Blick über die Wiesen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Scharpenacken01.jpg|mini|Schafherde auf dem Scharpenacken]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Scharpenacken02.jpg|mini|Tal des Schmalenhofer Bachs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Scharpenacken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein rund 185 Hektar großer ehemaliger [[Standortübungsplatz]] und ein heutiges [[Naherholungsgebiet]] in [[Wuppertal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet Scharpenacken zeichnet sich durch vielfältige, kleine Landschaftsstrukturen und große offene Flächen aus, die als Teil der [[Wuppertaler Südhöhen]] weite Aussichten ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet gehört überwiegend zum Wuppertaler Stadtbezirk [[Ronsdorf]], kleine Teile liegen in [[Heckinghausen (Stadtbezirk)|Heckinghausen]]. Der Scharpenacken umfasst die [[Höhenzug|Höhenzüge]] [[Scharpenacker Berge]] und [[Kastenberg (Rheinisches Schiefergebirge)|Kastenberg]], dazwischen verläuft das [[Schmalenhofer Bach]]tal. Nach Norden grenzt es im Tal des [[Murmelbach (Wupper)|Murmelbachs]] an den [[Barmer Wald]] und an den [[Vorwerkpark]] am Rande des Wohnquartiers [[Lichtenplatz]]. Im Westen begrenzt das Wohngebiet Lichtenplatz und zwei der ehemaligen [[Wuppertaler Kasernen]] das Gebiet. Südlich des Bachlaufs steigt das Gelände steil bis zur alten Hofschaft [[Erbschlö]] und zur [[Landesstraße 419|Parkstraße]] wieder an und geht in die [[Ronsdorfer Anlagen]] über. Nördlich der Parkstraße liegen die Gebäude der ehemaligen Standortverwaltung, die [[Justizvollzugsschule NRW]], die [[Landesfinanzschule Nordrhein-Westfalen|Landesfinanzschule NRW]] sowie die [[JVA Wuppertal-Ronsdorf|Justizvollzugsanstalt Ronsdorf]]. Nach Osten ist das Gebiet größtenteils bewaldet und wird dort Scharpenacker Busch genannt. Er grenzt an die im [[Blombach (Wupper)|Blombachtal]] verlaufende [[Bahnstrecke Wuppertal-Oberbarmen–Opladen|Bahnstrecke]] und die [[Bundesautobahn 1]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Scharpenacken ist zu etwa 60 % bewaldet, der Rest der Fläche ist [[Offenland]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Masterplan Parkstraße Wuppertal : Auslobung zum kooperativen Wettbewerbsverfahren |Hrsg=[[Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW]] |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Düsseldorf |Datum=2007 |ISBN= |Seiten=9f |Online=https://www.competitionline.com/upload/downloads/8xx/867_010084_Auslobung.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebiet steht unter [[Landschaftsschutz]] und beherbergt einige wertvolle Biotope, darunter den [[Schmalenhofer Bach]] als naturnahen [[Mittelgebirgsbach]], die größten [[Magerrasen|Magerweiden]] des Niederbergischen Landes und kleine artenreiche Feuchtbiotope. Durch die Nähe der verschiedenen Landschaftsformen mit Hecken und Übergangsbereichen leben auch anspruchsvolle Tiere wie der [[Baumpieper]] oder der [[Nördlicher Kammmolch|Kammmolch]]. Da die Fläche lange durch das Militär genutzt wurde, ist der Wald kaum bewirtschaftet worden und enthält viel [[Totholz]]. Die Weideflächen werden seitdem von Schafen freigehalten, sodass die Magerwiesen erhalten blieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Eine häufige Deutung des Namens Scharpenacken lautet laut dem Ortsnamenforscher [[Heinrich Dittmaier]] &amp;#039;&amp;#039;Scharfer Nacken&amp;#039;&amp;#039; (= sich scharf abzeichnender Höhenrücken). In jüngerer Zeit wird diese Bedeutung angezweifelt. Eine mögliche Deutung wäre auch „Hain am Bach Scharpe“ aus der Verschleifung von „Scharpe-hagen“ in „Scharpe-nacken“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wuppertal Marpe 0005.jpg|mini|Militärische Beschilderung an einem Fußweg, Ortslage [[Marpe (Wuppertal)|Marpe]], 2008]]&lt;br /&gt;
Im Mittelalter war der Scharpenacken Grenze des [[Kirchspiel]]s [[Lüttringhausen]] im bergischen [[Amt Bornefeld]] zu der [[Grafschaft Volmarstein|Gografschaft Volmarstein]]. Zwei Linien der [[Bergische Landwehr|Bergischen Landwehr]], die Elberfelder und Barmer Landwehr, durchschnitten das Gebiet und schützten diese Grenze. Die Besiedlung mit einzelnen Höfen erfolgte im [[Mittelalter]]. Eine genauere Eingrenzung ist schwierig, da es keine Funde gibt. Auch die Quellen (vor allem das Kirchenbuch von Lüttringhausen) und die Landwehrforschung lassen nur grobe Rückschlüsse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 wurde das ländliche Areal im Zuge der militärischen Aufrüstung den neu erbauten Kasernen als Standortübungsplatz zugewiesen. Der nördliche Teil der Ronsdorfer Anlagen wurde enteignet und dem Gelände zugeordnet. Die Bewohner der Höfe [[Delle (Wuppertal)|(Schirpkotter) Delle]], [[Ellers (Wuppertal)|Ellershäuschen]], [[Klüting]], [[Schirpkotten]], [[Schmalenhof (Wuppertal)|Schmalenhof]] und [[Scharpenack]] (1502 erstmals erwähnt) wurden umgesiedelt und die Gebäude im Rahmen von militärischen Übungen sukzessive zerstört, bis in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nur [[Wüstung]]en übrig blieben. Auf dem Kastenberg wurde zu dieser Zeit ein Langwaffen[[schießstand]] eingerichtet. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gelände wieder durch das Militär genutzt. Seit den späten fünfziger Jahren gab es Überlegungen, den Standortübungsplatz zu verlegen und auf dem Scharpenacken neue Siedlungsflächen zu erschließen, konkrete Planungen gab es allerdings nie. Ein 1973 verfasster Bericht kommt zu dem Schluss, dass eine Erschließung nicht sinnvoll wäre und das Gebiet besser für die Freizeitnutzung offen gehalten werden sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hinrich Heyken |Titel=Das große Wohnungsbauprojekt Nächstebreck 1971 : Wendepunkt für Stadtplanung und Stadtentwicklung |Hrsg= |Sammelwerk=Geschichte im Wuppertal |Band= |Nummer=12 |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2003 |ISBN= |Seiten=21-23 |Online=http://stadtgeschichte-wuppertal.de/hheyken_bilder/heyken_naechstebreck.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Scharpenacken ist seit 2000 laut Landschaftsplan Wuppertal-Ost Teil eines Landschaftsschutzgebiets.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.brd.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2000/10Oktober/Bezirksregierung_Duesseldorf_genehmigt_3272000.html |text=Archivierte Kopie |wayback=20151212113255 |archive-today=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Schließung der letzten Kaserne in Wuppertal am 30. Juni 2003 endete die militärische Nutzung des Scharpenackens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entwidmung war kurzfristig eine Umgestaltung zu einem [[Golfplatz]] in Planung. Aufgrund von Bürgerprotesten wurde die Planung von politischer Seite letztendlich doch abgelehnt. Aus den gleichen Gründen wurde auch auf die Aufstellung von Windkraftanlagen verzichtet. 2004 wurde ein Teil der ehemaligen [[Diedenhofen-Kaserne]] und der Langwaffenschießstand unter Denkmalschutz gestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Der [[Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW]] stellte 2007 Pläne vor, auf einem 40&amp;amp;nbsp;ha großen Teilbereich im Süden des Gebietes eine Polizeikaserne, zwei Landesschulen und eine Justizvollzugsanstalt zu errichten. Da dabei Freiflächen von etwa 30&amp;amp;nbsp;ha, die seltene und geschützte Arten beherbergten, überbaut werden sollten, entstanden in der Nachbarschaft und von Naturschutzseite Proteste. Für den Neubau wurde 2007 auch der Denkmalschutz des Schießstandes wieder aufgehoben und die dort lebenden Tiere an Ersatzstandorte umgesiedelt. Als gesetzlich vorgeschriebene [[Ausgleichsfläche]]n wurden Teile der bisher als Naherholungsgebiet genutzten Flächen des ehemaligen Truppenübungsplatzes seit dem 15. Dezember 2008 eingezäunt. Mit dieser und weiteren Maßnahmen sollen die Lebensräume der Tiere auf dem Scharpenacken verbessert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wuppertal.de/rathaus-buergerservice/umweltschutz/biodiv/102370100000797439.php |titel=Neue Lebensräume auf ehemaligem Militärgelände |abruf=2020-03-18 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 21. August 2009 fand, begleitet von Protesten, die Grundsteinlegung der Justizvollzugsanstalt statt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Westdeutsche Zeitung |url=https://www.wz.de/nrw/wuppertal/ministerin-legt-grundstein-fuer-umstrittenes-jugendgefaengnis_aid-31324997 |titel=Ministerin legt Grundstein für umstrittenes Jugendgefängnis |werk= |hrsg= |datum=2009-08-21 |abruf=2020-03-18 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im Dezember 2011 wurde sie offiziell eingeweiht. Danach folge der Bau der Landesschulen, der Anfang 2013 begonnen und im April 2015 abgeschlossen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jvs.nrw.de/behoerde/presse/archiv/2013/grundsteinlegung/index.php |titel=Justizvollzugsschule Nordrhein-Westfalen: Grundsteinlegung für den Neubau der Justizvollzugsschule NRW |abruf=2020-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jvs.nrw.de/behoerde/presse/archiv/2015/einweihung_landesschulen2015/ |titel=Justizvollzugsschule Nordrhein-Westfalen: Neue Justizvollzugs- und Landesfinanzschule feierlich eingeweiht |abruf=2020-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeitnutzung ==&lt;br /&gt;
Schon zu Zeiten des Standortübungsplatzes war der Scharpenacken an Wochenenden frei zugänglich,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; auch fanden dort an Pfingsten [[Pfadfinder]]treffen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://stammnordlicht.de/stamm-nordlicht/stammeschronik/ |titel=Stammeschronik – Stamm Nordlicht |abruf=2020-03-18 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Betreten der Anlage wurde meist toleriert, wenn keine Übungen gestört wurden. Nach der Entwidmung ist der Scharpenacken ein beliebtes Naherholungsgebiet geworden und wird von vielen Menschen als Auslaufgebiet für Hunde genutzt. Die freien Flächen auf dem Höhenrücken sind auch für den [[Modellflug]] und [[Drachen]]flug attraktiv. Der Motormodellflug wurde 2012 allerdings untersagt, dadurch soll ein besserer Schutz seltener Vögel gewährleistet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Westdeutsche Zeitung |url=https://www.wz.de/nrw/wuppertal/stadtteile/flugverbot-am-scharpenacken_aid-29911115 |titel=Flugverbot am Scharpenacken |werk= |hrsg= |datum=2012-06-22 |abruf=2020-03-17 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Team Wuppertal der [[Sielmanns Natur-Ranger]] bemühte sich von 2004 bis 2012 intensiv um eine nachhaltige Entwicklung des Freiraumes als „Natur-Erlebnisgebiet“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.bsmw.de/unsere-arbeitsfelder/der-wuppertaler-scharpenacken/ Der Wuppertaler Scharpenacken] auf der Seite der [[Biologische Station|Biologischen Station]] Mittlere Wupper&lt;br /&gt;
*Initiative [http://www.scharpenacken.de/ Wuppertaler Naturerbe Scharpenacken] der [[Sielmanns Natur-Ranger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.248173|EW=7.208694|type=landmark|elevation=327|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Wuppertal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Einrichtung (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wuppertaler Militärgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Innobello</name></author>
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